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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Mariahilf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien-Mariahilf enthält die 73 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 6. Wiener Gemeindebezirks Mariahilf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Unterirdische WC-Anlage
ObjektID: 10055
Amerlingstraße
Standort
KG: Mariahilf
Die Toilettenanlage wurde 1913 durch den Unternehmer Wilhelm Beetz, der ein Patent für geruchsarme WC-Anlagen erworben hatte, aufgrund eines Vertrags mit der Stadt Wien errichtet. Der Eingangsbereich und die Holzverkleidungen mit eingesetzten Glasfenstern sind in Formen des Jugendstils gestaltet.[2]

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Bezirksamt Mariahilf
ObjektID: 9557
Amerlingstraße 11
Standort
KG: Mariahilf
Das Gründerzeithaus mit reichem Fassadendekor und Eckturm wurde 1890 nach Plänen des Stadtbauamtes erbaut.
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ObjektID: 10526
Barnabitengasse 6
Standort
KG: Mariahilf
Das Biedermeier-Zinshaus aus dem Jahr 1808 hat eine genutete Fassade mit Sturzreliefs im Hauptgeschoß, die Putten beim Weinbau, Ranken und weibliche Gottheiten darstellen, sowie Lünettendekor im darüber gelegenen Geschoß. Das Portal ist durch Wappen haltende Genien verziert.

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Salvatorianerkolleg, ehem. Barnabitenkloster, Pfarrhof der Mariahilfer Kirche
ObjektID: 12377
Barnabitengasse 14
Standort
KG: Mariahilf
Das östlich der Barnabitengasse gelegene ehemalige Barnabitenkloster wurde 1768–1777 von Paul Uldarich Trientl errichtet. Der dreigeschoßige Bau mit additiver Gliederung und überhöhtem, durch eine Gesimsverkröpfung angedeutetem Mittelrisalit ist mit der Mariahilfer Kirche durch einen Gang über einem Schwibbogen verbunden. Unter dem Schwibbogen liegt das korbbogige Portal mit ionischer Doppelpilasterrahmung und Gebälk. Das Gebäude beherbergt unter anderem den Salvatorsaal (das ehemalige Sommerrefektorium) mit barocker Deckenmalerei sowie die Bibliothek, in der Bücher vom Anfang des 16. bis zum 19. Jahrhundert sowie das Archiv des Barnabitenkollegs mit Archivalien ab 1692 aufbewahrt werden.

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Kath. Pfarrkirche, Ägidikirche
ObjektID: 19848
Brückengasse/ Gumpendorfer Straße
Standort
KG: Mariahilf
Die barocke Kirche wurde 1765–1770 etwas nördlich vom romanisch-gotischen Vorgängerbau durch Franz Rosenstingl errichtet; Kirchturm und Fassade entstanden 1792 durch Josef Reymund. Erweiterungen erfolgten 1820 und 1908.

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Figur, Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 12310
bei Brückengasse 5
Standort
KG: Mariahilf
Die in einer Nische aufgestellten Kreuzigungsgruppe besteht aus einem Steinkruzifix aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts sowie Figuren der Heiligen Maria und Johannes vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.

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Ladenfront einer ehem. Fleischerei
ObjektID: 20405
Capistrangasse 3-5
Standort
KG: Mariahilf
Die Fassade im Bereich der ehemaligen Fleischerei ist mit weißen Wandfliesen verkleidet, Tür- und Fensterumrahmungen sowie der Sockel sind in schwarzen Fliesen ausgeführt. Rechts und links vom Eingang weisen Reliefs eines Widder- und eines Ochsenkopfes auf den seinerzeitigen Geschäftsgegenstand hin.

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Biedermeierwohnhaus, ehem. Fezfabrik Volpini
ObjektID: 8673
Esterhazygasse 10
Standort
KG: Mariahilf
Das 1810 von J. Koch errichtete Gebäude erhielt 1884 eine neue Fassade als Bürgerpalais in den Formen der Neorenaissance. Die beiden äußeren Achsen des Hauptgeschoßes sind als Erker ausgeführt.

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Miethaus
ObjektID: 9553
Esterhazygasse 27
Standort
KG: Mariahilf
Das Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete, 1835 umgebaute Bürgerhaus hat eine Fassade mit Lünettenfenstern. Die Einfahrt mit Platzlgewölbe führt in den langgestreckten Hof, der teilweise Arkaden und Pawlatschen aufweist.
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ObjektID: 9563
Fillgradergasse 3
Standort
KG: Mariahilf
Das 1827 erbaute Biedermeierzinshaus hat eine Fassade mit Blendpfeilerarkatur und Lünettendekor.

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Chemisches Institut der TU ehem. Geniedirektion (Gebäude des technischen Militärkomitees)
ObjektID: 9565
Getreidemarkt 9
Standort
KG: Mariahilf
Das dreigeschoßige freistehende Gebäude mit repräsentativer Fassade zum seinerzeitigen Glacis wurde 1862–1864 nach Plänen des Offiziers Karl Pilhal errichtet. Der kubische Baukörper im Stil der ärarischen Architektur des Frühhistorismus mit kräftig akzentuierten Kanten und sprödem, flächengebundenem Dekor in Form von Quaderung, Nutung, Parapetreliefs und Konsolgesims hat einen überhöhten viergeschoßigen Mittelrisalit, dessen Mittelachse durch Balkons, Trophäenreliefs sowie einen Attikaaufsatz mit dem Doppeladler betont wird.

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Amtshaus
ObjektID: 12306
Grabnergasse 6
Standort
KG: Mariahilf
Der ursprünglich dreigeschoßige frühhistoristische Zweckbau, im Kern ein ehemaliges Wasserwerk aus dem Jahr 1854, wurde 1879 aufgestockt und umgebaut. Im Bereich des Mittelrisalits des ursprünglichen Baus ist die Fassade in Backstein mit Lisenengliederung und kleinteiligem frühhistoristischem Dekor ausgeführt.

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U-Bahn-Haltestelle Gumpendorfer Straße
ObjektID: 19850
Gumpendorfer Gürtel
Standort
KG: Mariahilf
Zur Wiener Stadtbahn allgemein siehe am Tabellenende.

Die Hochbahnstation des Gürteltyps wurde 1896/97 nach Plänen Otto Wagners errichtet. Die Kanten des zweigeschoßigen Baus sind durch überhöhten Pylonen betont; die Fassade ist in klassizisierenden Formen zurückhaltend gegliedert. Die Bahnsteige verlaufen im Obergeschoß hinter verglasten Pfeilerkolonnaden, deren Architrav in Höhe des Hauptgesimses weitergeführt wird. Zum Teil ist die originale Ausstattung erhalten.


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Hauptfeuerwache Mariahilf
ObjektID: 12215
Gumpendorfer Gürtel 2, 2a
Standort
KG: Mariahilf
Die 1912–1914 vom Stadtbauamt errichtete Feuerwache besteht aus mehreren formal differenzierten Bauten mit unterschiedlichen Aufgaben. Die Fassaden sind in Formen des Heimatstils mit Sprossenfenstern und kleinteiligem Reliefdekor in der Art der Wiener Werkstätte ausgeführt. Das dreigeschoßige Hauptgebäude hat einen Natursteinsockel; das Obergeschoß ist in Sichtziegeln mit reliefierten Fenstergewänden und Erkerkonsolen ausgeführt, auf dem Walmdach sitzen Dachhäuschen und eine Laterne. Die nordwestliche Gebäudekante ziert die Figur eines Feuerwehrmannes unter einem Baldachin. Die hofseitigen Trakte sind zweigeschoßig mit rundbogigen Einfahrten, darüber ein geschweifter Giebel mit Reliefschmuck, sowie Sattel- und Walmdächern ausgeführt

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Tiertränkebrunnen
ObjektID: 12376
Gumpendorfer Straße
Standort
KG: Mariahilf
Der vom Bildhauer Josef Thorak und dem Architekten Adolf Stöckl geschaffene Brunnen wurde 1916 bei der Wiener Secession aufgestellt und 1968 an den jetzigen Standort versetzt.

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Café Sperl
ObjektID: 21908
Gumpendorfer Straße 11-13
Standort
KG: Mariahilf
Das Kaffeehaus wurde 1880 eröffnet. Die Einrichtung mit Parkettboden, Thonet-Stühlen, Marmortischchen, Kristalllustern und Billardtischen stammt von Wilhelm Jelinek und Anton Groß.

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Miethaus, Zum Auge Gottes
ObjektID: 9562
Gumpendorfer Straße 73
Standort
KG: Mariahilf
Dieses Vorstadthaus aus josephinischer Zeit weist Plattendekor auf, die Fenster sind zu Bahnen zusammengefasst und zwei mittlere Achsen sind durch Nutung akzentuiert. Die Seitenfassade ist additiv gegliedert. Der rechteckige Hof hat an drei Seiten offene Pawlatschen.
Datei hochladen Wohnhaus, Marchettihaus
ObjektID: 12308
Gumpendorfer Straße 95
Standort
KG: Mariahilf
Das 1803 von Josef Adelpoldinger errichtete Haus wurde schon 1808 aufgestockt. Die Fassade wurde 1822 von Josef Klee umgestaltet und weist im Hauptgeschoß Bänderung sowie Medaillons über geraden Fensterverdachungen auf. Die Mittelachse ist durch das Portal sowie eine breite Lisenenrahmung des darüber gelegenen Fensters, ein Relief über dem Fenstersturz sowie Empireornamente hervorgehoben.

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Kloster der Barmherzigen Schwestern mit Kapelle hl. Vinzenz von Paul
ObjektID: 21910
Gumpendorfer Straße 108-110
Standort
KG: Mariahilf
Das Gebäude Gumpendorfer Straße 110 wurde 1833/34 erbaut, das benachbarte Gebäude Nr. 108 erst 1902/03. Dabei erhielten beide einheitliche langgestreckte historistische Fassaden, die teilweise in Sichtziegel ausgeführt sind. Im Gebäude Nr. 108 befindet sich ein Rechteckportal mit Sprenggiebel, darüber eine Rundbogennische mit einer Steinfigur des hl. Vinzenz von Paul, die von zwei anbetenden Engeln flankiert wird. Im Kloster wird eine aus der Spitalskirche Eggenburg stammende Holzfigur der Madonna mit Kind aus 1420 aufbewahrt.

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Miethaus, Fabriksgebäude, Listo-Film
ObjektID: 12216
Gumpendorfer Straße 132
Standort
KG: Mariahilf
Die Fabrik wurde 1893 von Karl Stiegler als Sichtziegelbau ausgeführt. 1919 entstand der durchgehend verglaste, von einem Laufsteg umgebene Dachaufbau der Listo-Film, heute weltweit eines der letzten erhaltenen Naturlichtstudios. Im Hof ist ein monumentaler Kulissenaufzug aus dem Jahr 1922 in offener Betonständerkonstruktion erhalten.

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Wohnhaus, Zum Haydn
ObjektID: 10532
Haydngasse 19
Standort
KG: Mariahilf
Das Wohn- und Sterbehaus Joseph Haydns wurde 1793 als josephinisches Vorstadthaus mit Plattendekor erbaut. Veränderungen erfolgten 1820 und im Zuge einer Renovierung 1976–1978. Eine Gedenktafel erinnert an den Komponisten.

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Wohnhaus, Zum Roten Löwen
ObjektID: 12304
Haydngasse 21
Standort
KG: Mariahilf
Das Haus bietet mit dem benachbarten Haydnhaus ein Beispiel der seinerzeitigen josephinischen bzw. biedermeierlichen Verbauung.

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Wohnhaus
ObjektID: 10525
Joanelligasse 5
Standort
KG: Mariahilf
Das Anfang des 19. Jahrhunderts erbaute dreigeschoßige klassizistische Vorstadthaus ist mit Reliefs des Bildhauers Johann Nepomuk Schaller verziert. Die Portalachse ist mit Ranken und Genien, die einen Schild mit Monogramm tragen, dekoriert. Die Relieffriese im Mittelrisalit zeigen Merkur, Fortuna und Putten; in den Rücklagen daneben befinden sich Medaillons mit Kopfreliefs. Am Haustor sind Empirebeschläge vorhanden.

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Viktor-Matejka-Stiege
ObjektID: 10533
Kaunitzgasse
Standort
KG: Mariahilf
Die secessionistische Stiegenanlage überwindet die Geländestufe zwischen Kaunitzgasse sowie Eggerthgasse und Luftbadgasse.
Datei hochladen E-Werk/Umspannwerk, Unterwerk Mariahilf (Batteriegebäude, Werkstätte und Maschinenhalle)
ObjektID: 74505
Kaunitzgasse 10
Standort
KG: Mariahilf
Der Industriebau aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts beherbergte zunächst das Dampfkraftwerk der Wiener Elektrizitätsgesellschaft, die 1907 vom Städtischen Elektrizitätswerk übernommen wurde, und dient seit Stilllegung des Kraftwerks als Teil eines Umspannwerkes.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90092
Königsklostergasse 7
Standort
KG: Mariahilf
Das späthistoristische sechsgeschoßige Zinshaus, dessen Eckbereich durch einen Turmaufsatz betont wird, entstand 1905 nach Plänen des Architekten Leopold Fuchs.[3]

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Wohnhaus
ObjektID: 19080
Köstlergasse 3
Standort
KG: Mariahilf
Das 1899 von Otto Wagner errichtete Gebäude bildet mit den benachbarten Häusern Linke Wienzeile 38 und 40 ein zusammenhängendes Ensemble. Die Fassade ist durch Eckpylonen mit Aufsätzen sowie eine weit vorspringende Traufe eingerahmt; über einem genuteten Sockel sind drei Obergeschoße durch eine große Pilastergliederung zusammengefasst. Das rechteckige Portal mit Oberlichte befindet sich in der Mittelachse; die beiden Türflügel haben schmiedeeiserne Gitter in secessionistischen Formen.

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Wohnhaus, Beethovenhaus (Wohnhaus m. Beethoven-Gedenkstätte)
ObjektID: 10528
Laimgrubengasse 22
Standort
KG: Mariahilf
1782 erbautes, 1830 aufgestocktes josephinisches Vorstadt-Zinshaus mit flachem Mittelrisalit mit dorischer Pilastergliederung und kleinteiligen Sturzreliefs. Eine Gedenktafel erinnert an Ludwig van Beethoven, der 1822/23 in dem Haus wohnte.

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Ehemaliges Hofkulissendepot, sogenanntes Semper-Depot, heute Atelierhaus der Akademie
ObjektID: 10529
Lehargasse 6-8
Standort
KG: Mariahilf
Das 1873 von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer errichtete Kulissendepot und -werkstätte dient heute als Veranstaltungsort und als Ateliergebäude der Akademie der bildenden Künste.
Datei hochladen Postgebäude, Ehem. Staats-Telefonzentrale
ObjektID: 937
Lehargasse 7
Standort
KG: Mariahilf
Das späthistoristische Gebäude mit Riesenpilastergliederung und Neorenaissancedekor entstand 1897/98 nach Plänen von Eugen Fassbender.

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Theater an der Wien sowie Papagenotor
ObjektID: 19846
Linke Wienzeile 6
Standort
KG: Mariahilf
Das Theater wurde 1800–1801 nach Plänen von Joseph Reymund d. J. und Anton Jäger errichtet und seither mehrfach umgebaut, darunter 1901 und 1902 durch das Büro Fellner & Helmer und 1960–1962 durch Otto Niedermoser. Außen ist vom ursprünglichen Bau nur noch das Papagenotor als dreiachsiger Portikus erhalten, dessen figuraler Aufsatz Emanuel Schikaneder als Papageno mit Knaben zeigt. Die Fassade zur Linken Wienzeile mit dem heutigen Haupteingang präsentiert sich in der Gestaltung durch Fellner & Helmer als sechsgeschoßiges Eckhaus mit ausgebautem Mansarddach, Erkern mit Helmen und Dachgiebeln sowie secessionistischem Dekor.

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Miethaus
ObjektID: 22463
Linke Wienzeile 38
Standort
KG: Mariahilf
Die 1898/99 von Otto Wagner unter Beteiligung seiner Schüler errichteten sechsgeschoßigen Zinshäuser Linke Wienzeile 38 und 40 mit vorgezogenen Traufen in gleicher Höhe sowie durchlaufenden Gitterbalkons bilden mit dem ebenfalls von Wagner erbauten Haus Köstlergasse 3 ein geschlossenes Ensemble.

Die Fassadenflächen sind durch Pylonen mit Figurenaufsätzen von Othmar Schimkowitz eingerahmt. Die Fassade an der Wienzeile trägt reichen vergoldeten secessionistischen Dekor (u.a. Reliefmedaillons mit Frauenköpfen von Koloman Moser), der gegen das oberste Geschoß hin dichter wird. Die dreiachsige abgerundete Baukante an der Ecke zur Köstlergasse öffnet sich im obersten Geschoß in einer Loggia und ist von der konkav einschwingenden Attika hinterfangen. Der Entwurf für das in der Köstlergasse 1 gelegene Haustor stammt von Jože Plečnik.


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Wohn- und Geschäftshaus, Majolika-Haus
ObjektID: 19079
Linke Wienzeile 40
Standort
KG: Mariahilf
Die Fassade des von Otto Wagner erbauten Hauses ist mit farbigen Fliesen verkleidet, die eine von Alois Ludwig entworfene secessionistische florale Dekoration in Rosa, Blau und Grün auf crémefarbigem Grund bilden. In den oberen Geschoßen verdichtet sich der Dekor; auch Gesims und Traufe tragen kleinteiligen farbigen Dekor. Unterhalb des Kranzgesimses verläuft eine Reihe reliefierter Löwenköpfe.

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Unfallversicherungsanstalt der Eisenbahner
ObjektID: 9564
Linke Wienzeile 48-52
Standort
KG: Mariahilf
Das monumentale, repräsentative Bürogebäude wurde 1910–1912 nach Plänen von Hubert Gessner errichtet. Die in neoklassizistischen Formen gestaltete Fassade ist in Ständerbauweise mit senkrechter Gliederung und von Säulen flankierten Bay windows (erkerartig vorspringenden Fenstern) in der zweigeschoßigen Attikazone ausgeführt. Die breit abgerundete Kante ist durch schmale, mit dem Gebälk verschnittenen Erkerzonen aufgelockert; auf den Schnittstellen sind drei Gruppen von je drei überlebensgroßen Figuren aus Kunststein von Anton Hanak aufgestellt.

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Würstelhütte
ObjektID: 10530
gegenüber Linke Wienzeile 48-52
Standort
KG: Mariahilf
Freistehende, gemauerte Hütte, welche als Wiener Würstelstand genutzt wird.

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Zentralberufsschule
ObjektID: 9550
Linke Wienzeile 180
Standort
KG: Mariahilf
Der große freistehende Baukomplex wurde 1909–1911 auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs errichtet. Die Pläne stammten von Rudolf Hammel, Ausführende waren Karl Krepp, Friedrich Mahler und Albrecht Michler. Die langgestreckte, symmetrisch gestaltete Hauptfassade mit Ständergliederung und durch Dachaufbauten überhöhte Risaliten schuf Ernst Pliwa.
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ObjektID: 41139
Luftbadgasse 3
Standort
KG: Mariahilf
Das Biedermeier-Wohnhaus mit Reliefdekor stammt aus der Zeit um 1820.

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Evang. Pfarrkirche A.B., Gustav-Adolf-Kirche
ObjektID: 12214
Lutherplatz 1
Standort
KG: Mariahilf
Die evangelische Kirche A.B. entstand 1846–1849 als erste evangelische Kirche im Bereich der Vorstadt nach Plänen von Ludwig Förster. Der blockhaft geschlossene freistehende frühhistoristische Bau ist zweizonig gegliedert; die einzelnen Bauteile sind durch Ecklisenen, Friese und rundum geführte Gesimse konturiert. Die Fassade ist in Form einer dreiachsigen Basilika ausgeführt, der vortretende Mittelteil mit einem Rundbogenfries abgeschlossen. Unter einem Rosettenfenster im Mittelteil befindet sich das Säulenädikula-Portal. Der Innenraum umfasst unter anderem ein Taufbecken aus Zink nach einem Entwurf von Theophil Hansen.

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Miethaus, Teil des Ludwig-Komplexes
ObjektID: 41141
Magdalenenstraße 30-32
Standort
KG: Mariahilf
Das Haus „Zum Münzwardein“ (Magdalenenstraße 32) entstand Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde schon 1824 verändert. 1889 erhielt das dreigeschoßige Haus zusammen mit dem Nachbargebäude Hofmühlgasse 14 (ident: Münzwardeingasse 2) eine Fassade mit additiver Gliederung in neobarocken Formen.
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ObjektID: 20411
Marchettigasse 3
Standort
KG: Mariahilf
Der viergeschoßige Bau mit additiver Gliederung und geraden Fensterverdachungen entstand 1879–1881 durch Carl Schlimp. Erdgeschoß, Seitenrisalite und der Portalbereich mit Reliefdekor sind durch Putz gegen die Sichtziegelwand abgesetzt.

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Obelisk
ObjektID: 12311
Mariahilfer Gürtel
Standort
KG: Mariahilf
Der Obelisk wurde durch Johann Scheiringer und Johann Scherpe[4] geschaffen und erinnert durch eine Gedenktafel an die Anlegung der Grünanlagen auf dem Gürtel zwischen Nussdorfer Straße und Wiental in den Jahren 1898–1906 unter Bürgermeister Karl Lueger.

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Persönlichkeitsdenkmal, Haydn-Denkmal
ObjektID: 9554
Mariahilfer Straße
Standort
KG: Mariahilf
Das vor der Mariahilfer Kirche aufgestellte Denkmal wurde 1887[5] errichtet. Den Sockel schuf Otto Hieser, die Marmorfigur des Komponisten Heinrich Natter.

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Wohnhaus, Raimundhaus, Zum goldenen Hirschen
ObjektID: 9542
Mariahilfer Straße 45
Standort
KG: Mariahilf
Das Geburtshaus des Dichters Ferdinand Raimund entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Das ursprünglich dreigeschoßige Haus wurde 1863 aufgestockt und erhielt eine frühhistoristische Fassade mit kleinteiligem Dekor. Das repräsentative Portal mit Hauszeichen stammt aus der Entstehungszeit des Gebäudes.

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Miethaus, Zum großen Blumenstock, Zur Mariahilf
ObjektID: 9556
Mariahilfer Straße 55
Standort
KG: Mariahilf
Das Vorstadthaus mit hofseitiger Arkatur wurde um 1770 erbaut.

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Kath. Pfarrkirche Maria Hilf
ObjektID: 9558
zwischen Mariahilfer Straße 55 und 57
Standort
KG: Mariahilf
Die Kirche entstand 1686–1689 durch den Architekten Sebastian Carlone d.J. und den Steinmetz Ambrosius Ferrethi an Stelle einer während der Zweiten Türkenbelagerung zerstörten Kapelle. Ab 1711 erhielt sie durch den Baumeister Franziskus Jänckl ihr heutiges Aussehen.
Datei hochladen Miethaus, Café Ritter
ObjektID: 7

seit 2014

Mariahilfer Straße 73
Standort
KG: Mariahilf
Dieses von der Straße zurückgesetzte Haus wurde 1887 gemeinsam mit den zwei Nachbarhäusern von Oskar Merz erbaut. Die Einrichtung des Café Ritter im Erdgeschoß stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und ist größtenteils erhalten geblieben.
Datei hochladen Volksschule der Stadt Wien
ObjektID: 20409
Mittelgasse 24
Standort
KG: Mariahilf
Das viergeschoßige historistische Schulgebäude wurde Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Oberhalb des Erdgeschoßes ist die Sichtziegelfassade durch Putzlisenen, ein Kordongesims über dem dritten und das Dachgesims über dem vierten Geschoß gegliedert. Die Fenster im Hauptgeschoß sind durch abwechselnde Dreiecksgiebel- und Segmentbogenverdachungen hervorgehoben.
Datei hochladen Ehem. Arbeiter-Krankenkasse, Bezirksmuseum Mariahilf
ObjektID: 21909
Mollardgasse 8
Standort
KG: Mariahilf
Der mächtige fünfgeschoßige neoklassizistische Bau entstand 1913/14 nach Plänen von Johann Rothmüller. Der Dekor der sparsam gegliederten Fassade ist teilweise in Formen der Wiener Werkstätte ausgeführt. Innentüren, Gitter, Handläufe, Geländer und Stiegenhausfenster sind original erhalten.

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Kommunaler Wohnbau, Einstein-Hof
ObjektID: 930
Mollardgasse 30-32
Standort
KG: Mariahilf
Adolf Hoch war der Architekt der 1949–1952 errichteten Wohnhausanlage. Die fünf- bis siebengeschoßigen Baukörper entlang Mollard- und Grabnergasse sind an der Ecke durch ein eingeschoßiges Ecklokal mit zwei parallel geführten Gesimsbändern verbunden. In der Anlage ist eine siebenteilige Gruppe von Bronze-Spielfiguren „Ponys“ des Bildhauers Mario Petrucci aufgestellt. An der Hofseite des integrierten Kindergartens befindet sich ein Keramikrelief „Spielende Kinder“ von Adele Stadler.

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Fabriksgebäude, Miethaus, Jubiläumswerkstättenhof
ObjektID: 9549
Mollardgasse 85-85A
Standort
KG: Mariahilf
Das Werkstättengebäude für Kleingewerbetreibende mit anschließenden Volkswohnungen entstand 1908/09 durch Otto Richter und Leopold Ramsauer. Die vierflügelige, an drei Seiten freistehende Anlage in Form eines Rechtecks umschließt einen großen Hof. Die entlang der Straßen angeordneten Werkstättentrakte sind durch pilasterartige Mauerpfeiler mit Sichtziegelverkleidung gegliedert, zwischen denen große Fenster angeordnet sind. Die Fassade zur Hornbostelgasse ist mit weit vorspringenden Risaliten gestaltet.

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Kommunaler Wohnbau, Leuthner-Hof
ObjektID: 9989
Mollardgasse 89
Standort
KG: Mariahilf
Der Wohnbau in Blockrandverbauung um einen großen Innenhof, von dem aus die einzelnen Stiegenhäuser zugänglich sind, wurde 1931/32 durch Georg Rupprecht errichtet. Die Fassade ist ohne Dekor gestaltet und durch schwach ausgeprägte Risalite sowie ein breites, bandförmiges Kranzgesims als zweischichtiges Wandsystem, zur Linken Wienzeile hin auch durch Balkone gegliedert.

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Bürgerhaus, Bernhard-Ludwig-Haus
ObjektID: 9360
Münzwardeingasse 2
Standort
KG: Mariahilf
Das strenghistoristisch gegliederte Zinshaus mit Erkern und Eckaufsätzen wurde 1889 von Carl Langhammer für den Hoftischler Bernhard Hieronymus Ludwig erbaut. Von Letzterem stammt die gut erhaltene späthistoristische Innenausstattung mit dekorativen Täfelungen in reichem Dekor. Zum Teil ist die originale Möblierung erhalten.
Identanschrift: Hofmühlgasse 14

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Wohnhaus
ObjektID: 9559
Nelkengasse 1
Standort
KG: Mariahilf
Das dreigeschoßige Vorstadthaus mit Eckaufsatz auf einem spitzwinkeligen Eckgrundstück entstand 1834.
Datei hochladen Haus der Begegnung/Volkshochschule
ObjektID: 9551
Otto-Bauer-Gasse 7-9
Standort
KG: Mariahilf
Wilhelm Stiassny errichtete 1903 den Zinshausblock zwischen Loquaiplatz, Königsegggasse und Otto-Bauer-Gasse. Die reich dekorierte Fassade ist durch Balkone, Riesenpilaster, Giebel und Eckkuppeln gegliedert. Der Mittelgiebel ist durch eine Apollomaske verziert.

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Stiegenanlage, Rahlstiege
ObjektID: 9547
Rahlgasse
Standort
KG: Mariahilf
Die 1870 durch das Stadtbauamt errichtete strenghistoristische Stiegenanlage verbindet die Mariahilfer Straße mit der tiefer gelegenen Rahlgasse. Wie diese ist sie nach dem Maler Carl Rahl benannt.

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Gänsemädchenbrunnen an der Rahlstiege
ObjektID: 9548
Rahlstiege
Standort
KG: Mariahilf
Der 1865/66 von Antonín Pavel Wagner geschaffene Brunnen stand zunächst auf der Alten Brandstatt beim Stephansplatz, ab 1879 vor der Mariahilfer Kirche, wo er aber 1886 dem Haydn-Denkmal weichen musste, und seither auf dem jetzigen Platz.
Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 20417
Rahlgasse 2
Standort
KG: Mariahilf
Das strenghistoristische Gebäude entstand im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts.

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Bundesrealgymnasium
ObjektID: 20416
Rahlgasse 4
Standort
KG: Mariahilf
Der Baugrund war ursprünglich Eigentum des 1858 geschaffenen Wiener Stadterweiterungsfonds, von dem er anfangs der 1870er Jahre, gestützt auf Spendengelder, zu sehr günstigen Bedingungen an den Ersten Wiener Frauen-Erwerb-Verein kam. Ende Juni 1873 wurde das von Architekt Ladislaus von Mojsisovics († 1888 in Wien) geplante Vereins- und Schulhaus begonnen, im Juli 1874 bezogen und am 11. Oktober 1874[6] eröffnet.[7] Die historistische Fassade des Schulbaus ist in korinthischer Riesenordnung gegliedert.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 12305
Sandwirtgasse 6
Standort
KG: Mariahilf
Das zweigeschoßige Bürgerpalais entstand um 1860. Die Fassade mit Portal-Erker-Gruppe ist im Stil der Tudor-Gotik dekoriert.

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Figuren am Eingang zum Esterházypark
ObjektID: 11865
Schadekgasse 1
Standort
KG: Mariahilf
Die vier barocken Steinfiguren stammen von der Attika des ehemaligen Lazansky-Hauses am Stock im Eisen und wurden 1886 an den jetzigen Standort übertragen.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 9560
Schadekgasse 4
Standort
KG: Mariahilf
Das spätbiedermeierliche Haus wurde 1835 erbaut. Die Fassade weist eine flache Quaderung, ein hohes Erdgeschoß mit Rundbogenöffnungen sowie einen in der äußerst rechten Fensterachse im Hauptgeschoß gelegenen Erker auf. In diesem Haus lebten und starben die Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 110451
Schmalzhofgasse 9
Standort
KG: Mariahilf
Das 1811 erbaute dreigeschoßige Biedermeier-Vorstadthaus ist durch flache Seitenrisalite mit großer ionischer Pilasterordnung und einem flachen Mittelrisalit zur Hirschengasse gegliedert. Die Einfahrt ist von Doppellisenen eingefasst. Der Dekor entspricht Nr. 11.
BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 20408

seit 2017

Schmalzhofgasse 11
Standort
KG: Mariahilf
Das Haus wurde 1811 erbaut und un den 1830er-Jahren umgebaut. Der Dekor entspricht Nr. 9, die flachen Seitenrisalite weisen ionische Pilasterordnung auf.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 19847
Schmalzhofgasse 16
Standort
KG: Mariahilf
Das frühhistoristische Zinshaus entstand 1849 nach Plänen von Jakob Flucher. Die dreigeschoßige Fassade ist durch Gesimse auf flach gequadertem Hintergrund gegliedert; in der Beletage sind Parapetreliefs mit Köpfen angebracht. Die mittlere Doppelachse ist durch einen Dreiecksgiebel hervorgehoben. Die Einfahrt ist durch korinthische Pilaster gegliedert und hat ein Tonnengewölbe mit Stuckrippen.
Datei hochladen Miethaus, Zum römischen Kaiser
ObjektID: 9555
Stiegengasse 9
Standort
KG: Mariahilf
Das Haus entstand um 1790 und wurde im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts verändert. Der Name kommt von einem Porträtrelief Kaiser Josephs II. über der Türe.

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Miethaus
ObjektID: 9545
Stumpergasse 3
Standort
KG: Mariahilf
1826 von Josef Klee erbaut, ist das dreigeschoßige Vorstadthaus der Rest der früheren biedermeierlichen Verbauung. Die Fassade ist durch Gesimse und durch Blendpfeilerarkatur im Erdgeschoß gegliedert; in den Lünetten sind Reliefs mit Darstellungen von Göttinnen und Putten angebracht.

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Eisenbahnbrücke, Otto Wagner-Brücke über die Wienzeile samt Anschlussbauwerken
ObjektID: 41142
Wienzeile
Standort
KG: Mariahilf
Die Brücke über die Wienzeile ist eine aus drei Teilbrücken bestehende Strecke der Gürtellinie der Wiener Stadtbahn und wurde 1895–1898 erbaut. Sie beschreibt einen 250 Meter langen Bogen von Norden nach Westen. Der südliche Brückenteil mit seinen die Brücke 13,7 Metern überragenden Pylonen ist der künstlerisch aufwändigste Teil. Sie wurde nach jahrelanger Diskussion um einen etwaigen Abbruch 1984 unter Schutz gestellt und in den anschließenden Jahren für die U-Bahn adaptiert.

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Kath. Pfarrkirche, St. Josef ob der Laimgrube mit Pfarrhof
ObjektID: 12375
Windmühlgasse 3
Standort
KG: Mariahilf
Die heutige Laimgrubenkirche ist eine 1906–1907 errichtete Replik der originalen, 1687–1692 erbauten barocken Saalkirche, die an der Mariahilfer Straße stand und 1907 wegen einer Verbreiterung der Straße abgerissen wurde. Die barocke Ausstattung wurde aus dem Vorgängerbau in die neue Kirche übertragen.

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Miethaus
ObjektID: 9561
Windmühlgasse 32
Standort
KG: Mariahilf
Das große Eckhaus wurde 1902 von Oskar Marmorek erbaut. Die frühsecessionistische Fassade mit neoklassizistischen Zügen ist mit abgerundeter Kante, Flacherker, Balkons, rundbogigen Dachgiebeln und Reliefdekor gestaltet.

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Fillgraderstiege
ObjektID: 10534

Standort
KG: Mariahilf
Die 1905–1907 von Max Hegele im Stil des Wiener Jugendstils errichtete Freitreppe verbindet im Zuge der Geländekante von der Mariahilfer Straße zur Linken Wienzeile die Fillgradergasse mit der Theobaldgasse.

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Gesamtanlage: Marktanlage Naschmarkt samt Pavillons und sonstigen Gebäuden
ObjektID: 128461

Standort
KG: Mariahilf
Auf der Einwölbung des Wienflusses zwischen Linker und Rechter Wienzeile wurden ab 1910 nach einem Konzept von Friedrich Jäckel in drei Zeilen über 120 gemauerte Marktstände in einheitlichem Stil erbaut. Die Mittelzeile ist durchgehend blockweise verdacht mit rundbogigen Durchgängen. Die Dächer sind durch Glockendächer und teilweise Laternen rhythmisiert. Das Marktamt, ein an der Ecke Wienzeile – Kettenbrückengasse frei stehender vierseitiger Pavillon mit markantem Glockendach und einem farbigen Majolikarelief (Putto auf einem Bären reitend) im Giebelfeld der Vorderwand von Franz Barwig d. Ä., entstand 1915/16. Die 1817 erbaute Naschmarktkapelle wurde 1916 vom früheren Standort im Freihaus auf der Wieden auf den Naschmarkt (gegenüber Rechte Wienzeile 18) transferiert.

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ehem. Stadtbahn - Teilbereich der heutigen U6
ObjektID: 129025

Standort
KG: Mariahilf
Die Stadtbahn wurde ab 1892 im Zuge der Regulierung von Donaukanal und Wienfluss geplant, ästhetischer Beirat war seit 1894 Otto Wagner. Er plante mit seinen Mitarbeitern Unterbau, Hochbauten (Stützmauern, Brücken, Tunnelportale, Viadukte, Stationen) und Details (Geländer, Gitter, Tore, Möbel, Beleuchtungsköper etc.) aller Stadtbahnlinien. Es entstanden nach sechs Jahren Bauzeit etwa vierzig Bahnkilometer mit 36 Stationen im Stil des Späthistorismus mit Jugendstilelementen. Von 1969 bis 1989 wurde das System modernisiert und schrittweise in das U-Bahnnetz integriert.

In Mariahilf ist die Stadtbahn hauptsächlich als Hochbahn ausgeführt und mündet in die Brücke über die Wienzeile.

Datei hochladen Wientalverbauung
ObjektID: 129788

seit 2016


Standort
KG: Mariahilf
Die Regulierung des Wienflusses erfolgte in den Jahren 1894–1904, wo der größte Teil des Flusses in ein Betonbett gelegt wurde. Projektleiter waren Rudolf Krieghammer und Ludwig Leupschitz sowie Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer (baukünstlerische Leitung). Otto Wagners Idee, den Fluss einzuwölben, um eine Prachtstraße zu errichten, wurde nur in einem Teilstück entsprochen.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Eisenbahnbrücke, Otto Wagner-Brücke über die Wienzeile samt Anschlussbauwerken
ObjektID: 72441

bis 2011[8]


Standort
KG: Sechshaus
Die Brücke über die Mollardgasse ist der nördlichste Teil der dreiteiligen Otto-Wagner-Brücke über die Wienzeile. Der Teil der Brücke, der grundbuchtechnisch zur KG Sechshaus gehört, ist als Denkmal nicht abgegangen, wird aber nicht mehr eigens geführt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mariahilf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. Website der Bezirkszeitung für den 6. Bezirk, eingesehen am 6. Dezember 2011
  3. Inventarisiertes Gebäude Königsklostergasse 7, Mariahilf im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien, abgefragt 9. Dezember 2011
  4. Kunstwerk im öffentlichen Raum Leuchtobelisk im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien, abgefragt 9. Mai 2013
  5. Felix Czeike (Hrsg.): Haydndenkmal. In: Historisches Lexikon Wien. Band 3, Kremayr & Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0, S. 101 (Digitalisat)., Prager Kunst-Ausstellung 1887. In: Montags-Revue aus Böhmen. Wochenschrift für Politik, Volkswirthschaft, Kunst und Literatur / Montagsblatt (Montags-Revue) aus Böhmen / Montagsblatt aus Böhmen, Beiblatt z. M-R. a. B. Nr. 23, 6. Juni 1887, S. 3 (linke Spalte, vorletzter Absatz) (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/mbb
  6. Wiener Frauenerwerbverein. In: Wiener Zeitung, Nr. 233/1874, Beilage Wiener Abendpost, 12. Oktober 1874, S. 1858 Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz.
  7. Vereins- und Schulhaus des Ersten Wiener Frauen-Erwerb-Vereines. In: Allgemeine Bauzeitung, Jahrgang 1875, XL. Jahrgang, S. 25 f. (Text); 31 ff. (Pläne). (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/abz.
  8. Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Mai 2011 (PDF).
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.