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vom 27.10.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt/A–D

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt enthält die 785 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 1. Wiener Gemeindebezirks Innere Stadt.[1]

Denkmäler nach Straßen geordnet: A–D | E–He | Hi–K | L–Roc | Rot–Si | So–Z

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 29328
Akademiestraße 1a
Standort
KG: Innere Stadt
Das historistische Eckhaus wurde 1881 nach Plänen von Ludwig Tischler errichtet. Das Gebäude im Stil der Wiener Neorenaissance ist ein Sichtziegelbau.

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Wohn- und Geschäftshaus; Moulin Rouge
ObjektID: 27627
Akademiestraße 2a
Standort
KG: Innere Stadt
Der historistische Sichtziegelbau wurde 1884 nach Plänen von Ludwig Tischler errichtet. Der als Etablissement genutzte anschließende Pavillon wurde 1934 von Carl Witzmann umgestaltet und beherbergte 1952–2012 das Moulin Rouge.

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Handelsakademie I der Wiener Kaufmannschaft
ObjektID: 50410
Akademiestraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1860–62 nach Plänen von Ferdinand Fellner d. Ä. entworfene Gebäude wurde als erstes öffentliches Gebäude der Ringstraßenzone fertiggestellt. Als das in den Formen des Romantischen Historismus gestaltete dreigeschoßige Bauwerk 1909 um ein viertes Dachgeschoß aufgestockt wurde, blieb die ursprüngliche Dachbekrönung teilweise erhalten. Das Portal ist flankiert von Statuen von Christoph Kolumbus (symbolisierend die Seefahrt) und Adam Smith (Handel).

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Albrechtsbrunnen, Danubiusbrunnen
ObjektID: 20122
Albertinaplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die monumentale Brunnenanlage wurde als Umbauung der Albrechtsrampe 1864–1869 nach Plänen von Moritz von Löhr errichtet, die Brunnenfiguren stammen von Johann Meixner und stellen in der Mitte Allegorien der Donau und der Vindobona dar, gefolgt von den großen Figuren der Save und Theiß und der kleineren Allegorien von Mur, Salzach, March, Raab, Enns und Traun.

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Erzherzog Albrecht-Denkmal auf der Albrechtsrampe
ObjektID: 20125

Standort
KG: Innere Stadt
Das Reiterstandbild des Erzherzogs Albrecht von Österreich-Teschen wurde von Caspar von Zumbusch geschaffen und 1899 (zum 90. Jahrestag der Schlacht bei Aspern) enthüllt. Der Marmorsockel ist ein Werk des Architekten Karl König.

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Hannakenbrunnen
ObjektID: 20928
Am Gestade
Standort
KG: Innere Stadt
Der Hannakenbrunnen wurde 1937 von Rudolf Schmidt geschaffen. Über dem Brunnenbecken befindet sich eine Figurengruppe, die eine Szene aus einer Sage darstellt.

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Maria am Gestade, Redemptoristenkirche
ObjektID: 50515
Am Gestade
Standort
KG: Innere Stadt
Die bedeutende katholische Kirche wurde um 1330 von Michael Knab begonnen, der charakteristische durchbrochene Turmhelm entstand 1419–1428. Die gotische Kirche, die seit 1812 vom Redemptoristenorden betreut wird, war traditionell die Kirche der Donauschiffer. Der Patron Wiens, der Heilige Klemens Maria Hofbauer ist hier bestattet.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22031
Am Gestade 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das ursprünglich aus dem 1. Viertel des 17. Jahrhunderts stammende Gebäude erhielt 1823 eine neue Fassade und wurde 1963 entkernt, die Fassade wurde historisierend erneuert.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22032
Am Gestade 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das bemerkenswerte Renaissance-Bürgerhaus aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde 1973 teilweise verändert.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22033
Am Gestade 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Renaissance-Bürgerhaus aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde bei einer Totalsanierung innen und außen teilweise verändert.

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Bürgerhaus, polnisches Kulturinstitut
ObjektID: 22034
Am Gestade 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühneuzeitliche Bürgerhaus wurde im Barock und 1803 verändert. An der Fassade befindet sich eine barocke Steinstatue der Maria Immaculata aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts, rückwärtig im Innenhof sind Reste der babenbergerzeitlichen Stadtmauer erhalten.

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Mariensäule am Hof
ObjektID: 20940
Am Hof
Standort
KG: Innere Stadt
Die Mariensäule in der Mitte des Platzes wurde 1645 von Kaiser Ferdinand III. zum Dank für die Rettung Wiens vor der Schwedengefahr gestiftet. Carlo Martino Carlone und Carlo Canevale schufen 1667 die Säule auf quadratischem Sockel, an dessen Ecken vier Putti, die gegen Drachen, Löwen, Schlange und Basilisken kämpfen zu sehen sind. Auf der Spitze der Säule befindet sich die Bronzefigur der Maria Immaculata.

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Kirche am Hof, Zu den neun Chören der Engel, mit ehemaligem Profeßhaus
ObjektID: 66273
Am Hof 1
Standort
KG: Innere Stadt
Die gotische Hallenkirche wurde 1386–1403 anstelle einer romanischen Hofkapelle errichtet. Carlo Antonio Carlone schuf 1662 die barocke Fassade mit Altane, von der Papst Pius VI. 1782 den Ostersegen spendete.

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Ehem. Länderbank, urspr. nö. Escompte-Gesellschaft
ObjektID: 50520
Am Hof 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1913–1915 für die Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft errichtete Gebäude kam 1938 in den Besitz der Länderbank und 1991 in den der Bank Austria. Die Pläne stammen von Ernst Gotthilf und Alexander Neumann. Das Bankgebäude wurde im neoklassizistischen Stil errichtet und 2011 bei einem Brand beschädigt.

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Zum Hahnenbeiss mit Ausstattung des Geschäftes Ostermann und des Tabakladens
ObjektID: 89493
Am Hof 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Wohnhaus wurde 1818–1820 von Ernest Koch anstelle zweier Vorgängerbauten aus dem 17. Jahrhundert errichtet.

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Märkleinsches Haus, Wiener Feuerwehrmuseum
ObjektID: 50508
Am Hof 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Gebäude wurde 1727–1730 nach einem Entwurf von Johann Lucas von Hildebrandt von Leopold Giessl für Christof von Märklein errichtet. An der Fassade befindet sich eine Gedenktafel für Bürgermeister Johann Andreas von Liebenberg, der im Vorgängerbau lebte. 1935 kam das Haus in den Besitz der Wiener Feuerwehr, die Adaptierungen vornahm. Heute befindet sich das Wiener Feuerwehrmuseum im Gebäude.

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Sog. Schmales Haus
ObjektID: 40505
Am Hof 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Renaissance-Bürgerhaus stammt aus der Zeit vor 1566 und wurde vom kaiserlichen Herold Wilhelm von Pellenstraß errichtet. Vor 1639 erfolgte eine Aufstockung. Bemerkenswert sind vor allem das Erdgeschoß und der dreigeschoßige Keller aus der Bauzeit. Hier befindet sich das einzige in Wien erhaltene Beispiel einer Turmtreppe.

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Zentralfeuerwache, ehem. Unterkammeramtsgebäude
ObjektID: 68221
Am Hof 9-10
Standort
KG: Innere Stadt
An der Stelle des heutigen Hauses wurde 1686 die Wiener Feuerwehr gegründet, die älteste Berufsfeuerwehr der Welt. Das ehemalige Unterkammeramtsgebäude (zuständig für das Löschwesen) wurde 1944/45 durch Bomben zerstört. An seiner Stelle errichtete Erich Franz Leischner 1953–1955 die heutige Zentralfeuerwache. An ihrer Fassade befindet sich eine Engelsfigur aus dem Jahr 1748 und eine Gedenktafel von 1986, die an die Gründung der Feuerwehr erinnert. Unter dem Gebäude ist ein barocker Keller mit römischen Bauresten erhalten.

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Ehem. Bürgerliches Zeughaus, Feuerwehrzentrale
ObjektID: 50507
Am Hof 9-10
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert in mehreren Etappen als Zeughaus im Renaissance-Stil errichtet. 1731–1732 blendete Anton Ospel die barocke Hauptfassade vor. Seit 1884 hat die Feuerwehrzentrale hier ihren Sitz. Die Figurengruppe der die Weltkugel tragenden Statuen der Beharrlichkeit und Stärke sowie der 1945 zerstörte und 1949/50 kopierte Bellona-Brunnen im Innenhof stammen von Lorenzo Mattielli.

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Urbanihaus und Urbanikeller
ObjektID: 30185
Am Hof 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das Urbanihaus wurde 1630–1639 erbaut und erhielt 1716–1718 seine Fassade aus dem Umkreis von Johann Lucas von Hildebrandt. Der Urbanikeller wurde 1906 von Humbert Walcher von Molthein gestaltet, indem er die bedeutende spätmittelalterliche Kelleranlage einbezog, sodass der Eindruck einer mittelalterlichen Taverne entstand. Entwürfe für die Ausstattung des Urbanikellers stammen auch von Fritz von Herzmanovsky-Orlando.
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ObjektID: 22035
An der Hülben 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1909 von Carl Steinhofer im neobarocken Stil errichtet.
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ObjektID: 22036
An der Hülben 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1911 nach Plänen von August Fondi im spätsecessionistischen Stil errichtet.
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ObjektID: 333
An der Hülben 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1860 von Ferdinand Fellner im frühhistoristischen Stil erbaut.

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Restaurations- und Wohngebäude, Annahof
ObjektID: 27666
Annagasse 3, 3a
Standort
KG: Innere Stadt
Der ehemalige St. Annahof wurde 1894 nach Plänen von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer errichtet. Das späthistoristische Gebäude mit Elementen aus Gotik und Renaissance war als Wohnhaus und Etablissement für Vergnügungs- und Nachtlokale konzipiert. Am Gebäude befindet sich eine Gedenktafel für den Fußballer Matthias Sindelar, der hier 1939 starb.

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Klosterkirche hl. Anna mit Oblatenkloster
ObjektID: 50330
Annagasse 3b
Standort
KG: Innere Stadt
Anstelle einer spätgotischen Kirche entstand 1629–1633 die frühbarocke Jesuitenkirche, die im 18. Jahrhundert neu ausgestattet wurde. Besonders hervorzuheben sind die Deckenfresken und das Hochaltarbild von Daniel Gran. Eine Statue der Anna selbdritt wird Veit Stoß zugeschrieben.

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Ehem. Kremsmünsterhof
ObjektID: 27681
Annagasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1600, seine Fassade von 1660–1680. Von 1675 bis 1976 war es der Stadthof von Stift Kremsmünster.

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Ehem. Kleinmariazeller Hof (später Hofkammerarchiv)
ObjektID: 27689
Annagasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Der Kleinmariazellerhof entstand im 15. Jahrhundert aus zwei Gebäuden, die 1482 in den Besitz des Klosters Klein-Mariazell gelangten. 1768 gestaltete Daniel Christoph Dietrich den Trakt in der Annagasse im barockklassizistischen Stil neu. Hier waren 1825–1871 die Architekturschule der Akademie der bildenden Künste und bis 1982 der Rechnungshof untergebracht.

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Herzogenburgerhof
ObjektID: 27684
Annagasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Der viergeschoßige, zwei Höfe umschließende Bau stammt im Kern aus 1600 bzw. dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Fassade erhielt 1699–1702 durch Christian Alexander Oedtl ihre jetzige Gestaltung mit gequaderter Sockelzone und darüber vertikaler Gliederung durch Eckpilaster und Fensterachsen, das erste Obergeschoß durch jochbogige Fensterverdachungen und plastisch vortretende Parapetfelder akzentuiert. Über dem Rundbogenportal ist das Wappen des Stiftes Herzogenburg angebracht.
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ObjektID: 27693
Annagasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Der drei- bis viergeschoßige Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert, die vorgelegte Fassade vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Fassade ist durch dicht gesetzte vertikal verschränkte Fensterachsen gestaltet, das erste Obergeschoß durch gebänderte Fensterrahmungen und kräftige plastische Segmentbogengiebelverdachungen betont. Oberhalb des Rundbogenportals ist das Wappen des Malteserordens und auf dem Türblatt das Malteserkreuz – Symbole des Besitzers seit 1775 – angebracht.
Datei hochladen Ehem. Bürgerhaus, Täuber- oder Deyberlhof
ObjektID: 27686
Annagasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das fünf- bis sechsgeschoßige Gebäude wurde um 1730 durch Leopold Giessl vermutlich nach einem Entwurf von Lucas von Hildebrandt errichtet und danach wiederholt (u.a. 1789 durch Andreas Zach und 1935–1937 durch Hans Petermair) umgebaut. Die Achsen der Seitenrisalitfassade sind vor allem durch senkrechte Gliederungselemente betont; in den beiden Hauptgeschoßen finden sich abwechselnd segmentbogige und dreieckige Fensterverdachungen. Das Korbbogenportal ist von Pilastern eingerahmt und von einem Dreiecksgiebelaufsatz zwischen Vasen abgeschlossen.
Datei hochladen Sogen. Nádasdysches Haus oder Batthyánysches Haus
ObjektID: 27688
Annagasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das um zwei Höfe angeordnete vier- bis fünfgeschoßige Gebäude umfasst Bauteile aus dem Mittelalter bzw. der frühen Neuzeit sowie aus dem Barock. Im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde es zu einem Mietwohnhaus adaptiert und erhielt eine neue Fassade mit genuteter Sockelzone, Lisenen und schmalen ornamentalen Relieffeldern, z. T. mit Masken. Das Rechteckportal führt in eine spätmittelalterliche bzw. frühneuzeitliche Durchfahrt.
Datei hochladen Sog. Milosch-Haus
ObjektID: 27692
Annagasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das viergeschoßige Haus wurde um 1700 errichtet, während die Fassadengestaltung aus dem zweiten Viertel bzw. der Mitte des 18. Jahrhunderts datiert. Vertikale Gliederungselemente sind die Fensterachsen und Parapetputzfelder, während die horizontale Gliederung durch kräftige, in die Gesimse übergreifende verschränkte Fensterverdachungen in den Hauptgeschoßen erfolgt. Die Mitte ist durch Knick- und Segmentbogenverdachungen auf Voluten betont. Von 1842 bis 1852 wohnte hier Miloš Obrenović.

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Zum Blauen Karpfen/ehemals Zum Dampfschiff
ObjektID: 27694
Annagasse 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das schmale viergeschoßige Gebäude wurde 1438 urkundlich erwähnt. 1824 wurde es durch Karl Ehmann um ein Geschoß aufgestockt und mit neuer Fassade versehen. Diese ist mit Reliefs des Bildhauers Josef Klieber sowie Fassadenmalerei, einem Amourettenfries über Wandpfeilern sowie einem Hauszeichen in Form eines Reliefs (ein blauer Karpfen) zwischen pilastergerahmten Fenstern unter einem Dreiecksgiebel versehen.

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Hotel Römischer Kaiser, ehem. Zur blauen Kugel
ObjektID: 27695
Annagasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das um 1700 entstandene, seit 1907 als Hotel benutzte Gebäude hat eine Fassade mit dicht gesetzten Fensterachsen und reichem Putzdekor in Parapeten und Verdachungen; die Mitte nimmt eine aus Portal, Balkon und Fenstern gebildete Gruppe ein.

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Bürgerhaus
ObjektID: 27696
Annagasse 18
Standort
KG: Innere Stadt
Der sechsgeschoßige Bau wurde um die Mitte bzw. zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet; die Fassadengestaltung stammt aus der Zeit um 1720/30, verwendet dabei aber die Fassade der Errichtungszeit. Die Seitenrisalitfassade zeigt vertikale Achsenbetonung, durchlaufende Putzfelder, abwechslungsreich gestaltete Fensterverdachungen und Putzdekor. Das Korbbogenportal hat noch das originale Türblatt mit Beschlägen.

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Haus der Musik, Erzherzog-Karl-Palais, Palais Ypsilanti
ObjektID: 27740
Annagasse 20
Standort
KG: Innere Stadt
Der fünfgeschoßige Eckkomplex (Identanschrift: Seilerstätte 30) entstand um 1707 unter Einbeziehung von Bauteilen aus der zweiten Hälfte des 16. bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts. Die von Franz Anton Pilgram geschaffene barocke Straßenfassade ist durch Fenstergruppen rhythmisch gegliedert. Die Obergeschoße über dem zweigeschoßigen gequaderten Sockel sind durch Ortsteine eingefasst; die Fenster im Hauptgeschoß sind durch Putzfaschen gerahmt und mit Knickgiebeln auf Konsolen versehen. Zur Seilerstätte wie auch oberhalb des Portals in der Annagasse sind Gitterbalkone aus dem Jahr 1872 angeordnet.

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Albertina mit Augustinerbastei und Museum, Augustinerturm
ObjektID: 13757
Augustinerstraße 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais Erzherzog Albrecht, erbaut 1745–47, wurde wiederholt umgestaltet und erweitert, so etwa 1801–04 nach Plänen von Louis Montoyer und 1822/23 durch Joseph Kornhäusel. Der mächtige dreigeschoßige (zur Augustinerstraße fünfgeschoßige) Komplex erhebt sich über der Albrechtsrampe, einem nach Schleifung der Stadtbefestigung 1864–69 erhaltenen Teil der Stadtmauer. Die in mehreren Phasen gewachsene Fassade des Palais vereint Elemente des Spätbarock, des Klassizismus, des Historismus und der Moderne. Das Gebäude beherbergt die Kunstsammlung Albertina. Der Augustinerturm ist ein Rest der Stadtbefestigung des frühen 13. Jahrhunderts, der vermutlich um 1600 im Zuge des Ausbaus der Stadtbefestigung bis auf die Fundamente abgetragen wurde[2]. Diese wurden 2000 bei Bauarbeiten in einer Erstreckung von 11 m in die Tiefe freigelegt und in das Studiensaalgebäude der Albertina einbezogen.

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Augustinerkloster mit Augustinersaal und Refektorium, Augustinerdurchgang
ObjektID: 13760
Augustinerstraße 3, 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Augustinerkloster entstand nach 1330 durch Einbeziehung bestehender Häuser als Klosterbauten; im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Trakte und drei Höfe erneuert und ab 1796 vom Erweiterungsbau der Albertina teils überlagert, teils in diesen eingebunden.

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Augustinerkirche, ehem. Hofpfarrkirche hl. Augustin
ObjektID: 77182
Augustinerstraße 5, 7
Standort
KG: Innere Stadt
Der Grundstein zur Augustinerkirche, der ältesten erhaltenen dreischiffigen Bettelordenskirche in Wien, wurde 1333 gelegt. Der Kirche wurde 1349 geweiht, auch wenn der Chor noch nicht vollendet war. Nach verschiedenen Erweiterungen (u. a. der 1337 erwähnten, westlich neben dem Chor errichteten Georgskapelle) wurde die Kirche ab 1633 in frühbarocken Formen umgestaltet und eingerichtet. Um 1784/85 wurde die Kirche durch den Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg regotisiert; dazu wurden 18 Seitenaltäre wieder entfernt, welche in dem Zeitraum zwischen 1630 und 1780 eingebaut worden waren. Die Kirche birgt das von Antonio Canova für Erzherzogin Maria Christina geschaffene und 1805 aufgestellte klassizistische Grabmal. – Der Turm der Kirche stürzte 1848 nach einem Brand der Hofbibliothek ein, wurde nach einem Entwurf von Paul Sprenger wiederhergestellt und mit einem neugotischen Helm aus Gusseisen versehen (Weihe 1852).

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Sog. Ungarisches Haus, Harnischhaus
ObjektID: 30440
Augustinerstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das Adelshaus wurde Mitte des 16. Jahrhunderts an Stelle eines landesfürstlichen Zeughauses erbaut und erhielt Anfang des 18. Jahrhunderts eine schlichte, durch Kordongesimse gegliederte hochbarocke Fassade, die der unregelmäßigen Fensteraufteilung folgt. Aus der Zeit der Umgestaltung datiert auch das Korbbogenportal auf Volutenkonsolen, flankiert von ionischen Pilastern mit gesprengtem Segmentbogen. Im Innenhof ist eine strenghistoristische Pawlatsche aus 1870 erhalten.
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ObjektID: 28974
Babenbergerstraße 1
Standort
KG: Innere Stadt
1862 schufen August Schwendenwein von Lanauberg und Johann Romano von Ringe das frühhistoristische Gebäude mit additiver Giebelfenstergliederung, geschichteten Rundbogenarkaden, Pilastern an einem breiten flachen Mittelrisalit und abgefasten Eckrisaliten. Das Dach ist von einer Attikabalustrade eingefasst.
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ObjektID: 28976
Babenbergerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude bildet mit dem angrenzenden Haus Babenbergerstraße 1 einen an drei Seiten freistehenden einheitlichen Baublock.

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Zeltschneiderisches Haus
ObjektID: 30261
Bäckerstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das im Kern spätmittelalterliche viergeschoßige Bürgerhaus wurde im zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts errichtet und erhielt 1706/07 eine barocke Fassade mit horizontaler Putzbänderung und Putzdekoration aus Ranken, Girlanden und Ovalkartuschen. Rechts im ersten Obergeschoß ist in einer Ovalnische eine Figur der Maria Immaculata mit Putten aufgestellt.

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Miethaus
ObjektID: 30273
Bäckerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das palaisartige barocke Stadthaus stammt im Kern aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie erneut 1855 weitgehend verändert. Die genutete Fassade ist durch einen flachen Mittelrisalit, gemischtlinige Fensterverdachungen und Putzfelder, die die Geschoße zusammenfassen, gestaltet. Über dem mittig angeordneten Pilasterportal mit Vasenbesatz ragt ein konvexer Gitterbalkon hervor.

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Miethaus, vormals Dr. Scharschellisches Haus
ObjektID: 30274
Bäckerstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das im Kern 1566/86 entstandene Bürgerhaus wurde 1662/82 erstmals aufgestockt und erhielt um 1726/30 eine neue Fassade; 1799 setzte Johann Öscher ein viertes Obergeschoß auf. Über dem genuteten Sockel ist die Fassade durch ornamentierte Rahmenfelder, die die Fensterachsen in der Senkrechten zusammenfassen, Fensterverdachungen (gerade an den Seitenachsen, giebelig in der Mitte) sowie Kordongesimse gestaltet. Noch aus dem 16. Jahrhundert stammt das mächtige abgefaste steinerne Rundbogenportal mit Sockel und Kämpfergesims. Die Rückfassade (Sonnenfelsgasse 6) zeigt zwischen erstem und zweitem Geschoß eine steinerne Löwenskulptur aus dem 16. Jahrhundert.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 89531
Bäckerstraße 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Miethaus, 1846 durch Franz Schlierholz erbaut, hat eine durchgehend genutete Fassade mit gerade ornamental verzierten Parapetverdachungen, ornamentierten Kordongesimsen, einem reich verzierten Abschlussgesims sowie ornamentierten Parapetfeldern im Hauptgeschoß.

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Bürgerhaus, Haus Stampa
ObjektID: 30811
Bäckerstraße 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Renaissance-Bürgerhaus stammt im Kern schon aus der ersten Hälfte bzw. Mitte des 13. Jahrhunderts, entstand in wesentlichen Teilen 1561–65 und erfuhr 1773 weitere Änderungen. Die Fassade zeigt im Sockel eine Doppelbänderung, Sohlbankgesimse, durch Rahmenparapetfelder vertikal zusammengezogene Fensterachsen, gerade Verdachungen sowie an der linken Seite einen zweigeschoßigen Turmaufbau. Im Inneren befindet sich einer der wenigen in Wien erhaltenen Renaissance-Arkadenhöfe. Die viergeschoßigen Säulenarkaden sind teilweise vermauert bzw. verglast; die Gänge haben teilweise noch originalen Ziegelboden.

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Ehem. Palais Seilern/Fünfkirchnersches Palais/Seitern'sches Haus
ObjektID: 30812
Bäckerstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das im Keller und Erdgeschoß aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammende Gebäude wurde 1722 als Adelspalais weitgehend umgestaltet. Die barocke Fassade weist Doppelpilastergliederung im seichten Mittelrisalit, reiche Kordongesimsgliederung, reiche Giebelverdachungen in der Beletage sowie einen genuteten Sockel mit Doppelportal auf.

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Windhagsches Stiftungshaus
ObjektID: 50316
Bäckerstraße 9
Standort
KG: Innere Stadt
Von dem 1559 errichteten Renaissance-Bürgerhaus blieb nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nur die Straßenfassade bis ins erste Obergeschoß erhalten, die beim Wiederaufbau in den Neubau einbezogen wurde. Die Fassade zeigt profilierte Fensterrahmungen sowie im ersten Obergeschoß gerade Verdachungen und Sohlbänke. Das Renaissance-Rundbogenportal befindet sich in einer Rechteckrahmung mit einem Wappen im Fries und ist durch palmettenbesetzte Voluten mit dem darüber gelegenen Fenster zusammengefasst.

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Ehem. Palais Nimptsch
ObjektID: 22994
Bäckerstraße 10
Standort
KG: Innere Stadt
Der Spätrenaissance-Palast entstand vor 1639, wurde 1789 umgebaut und 1838 aufgestockt, wobei er auch die heutige Fassadengestaltung erhielt. Die Fassade ist durchwegs genutet mit additiver Fenstergliederung und hat Dreiecksverdachungen in der Beletage. Das Rustikaportal stammt aus der ursprünglichen Erbauungszeit (vor 1639); Karyatiden tragen den darüber gelegenen Gitterbalkon mit Wappen der Grafen Nimptsch.

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Gesamtanlage Alte Universität mit Jesuitenkirche
ObjektID: 119587
Bäckerstraße 11, 13, 20, u. a.
Standort
KG: Innere Stadt
Der Gebäudekomplex der Alten Universität entstand ab 1624 im 17. und 18. Jahrhundert und beherbergte die Universität Wien bis zur Übersiedlung in das neue Universitätsgebäude an der Ringstraße im Jahre 1884. Die Neue Aula ist seit 1857 Sitz der Akademie der Wissenschaften.

Die Jesuitenkirche wurde zwischen 1623 und 1631 von einem unbekannten Architekten erbaut. Ab 1703 gestaltete Andrea Pozzo den bis dahin schlichten Bau um, indem er die Fassade erneuerte, die Türme hinzufügte und auch das Innere opulent umbaute.


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Haus Wo die Kuh am Brett spielt
ObjektID: 30814
Bäckerstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das viergeschoßige Bürgerhaus, eines der wenigen Wohnhäuser Wiens mit sichtbarer frühgotischer Bausubstanz, wurde noch im Mittelalter und auch danach mehrfach verändert. Die Fassade ist durch Parapetrahmenfelder und gerade Fensterverdachungen gestaltet; über dem seitlich angeordneten profilierten steinernen Rundbogenportal und dem daneben gelegenen kleinen gotischen Spitzbogenportal ruht ein zweiachsiger Flacherker auf steinernen Konsolen. Rechts davon zeigen Reste einer Wandmalerei aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine Brillen tragende Kuh, die mit einem Wolf Tricktrack spielt. In der Einfahrt sind sechs frühgotische Spitz- und Rundbogenfenster mit roter Fugenmalerei sowie links ein Wandfeld mit originalem frühgotischem Verputz und roter Fugenmalerei aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhalten. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die Ostwand des Hofs, die in kleinquadrigen Bruchsteinen und Opus spicatum ausgeführt ist.

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Miethaus, Haus Zum Goldenen Löwen
ObjektID: 30530
Bäckerstraße 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das Renaissance-Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert und wurde im vierten Viertel des 16. Jahrhunderts weitgehend umgebaut. Dabei wurde der mittelalterliche Wohnturm zu einem Stiegenhausturm umgestaltet. Die asymmetrische Fassade ist durch eine seitliche Portalfenstergruppe sowie einen seitlichen Breiterker charakterisiert. In einer Rundbogennische im ersten Obergeschoß ist eine Steinskulptur Madonna mit Kind aus der Bauzeit aufgestellt.

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Miethaus, ÖTK-Klubhaus
ObjektID: 30532
Bäckerstraße 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühbarocke Bürgerhaus stammt im Kern aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts; es wurde 1525/35 aus- und 1563/66 grundlegend umgebaut. Nach 1646 wurde ein Hofturm hinzugefügt; 1712 wurden zwei Geschoße aufgestockt und die Fassade neu gestaltet. Die Fassade ist durch genutete Lisenen, Rahmenfelder sowie im ersten und zweiten Obergeschoß mehrfach geknickte und geschwungene üppig dekorierte Verdachungen gestaltet; das Portal ist mit Rustikapilastern, Innenrahmung und Giebelverdachung ausgeführt.

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Miethaus
ObjektID: 50317
Bäckerstraße 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das sechsgeschoßige Miethaus mit secessionistischer, durch Erker gegliederter Fassade wurde 1904 nach Plänen von Georg Demski erbaut.

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Alte Aula/Teil der alten Universität
ObjektID: 30533
Bäckerstraße 20
Standort
KG: Innere Stadt
Die Alte Aula der Universität wurde ab 1624 erbaut. Die viergeschoßig gegliederte schlichte Fassade (geschoßweise variierende Fensterformen, Kordongesims, frühbarockes Rechteckportal mit gesprengter Giebelverdachung und seitlichem Volutendekor) entspricht in ihrer Gestaltung dem Jesuitenkolleg, mit dem sie durch zwei Schwibbögen verbunden ist. Das Gebäude beherbergt unter anderem den ehemaligen Theatersaal, einen weiten zweigeschoßigen Saal mit tiefen segmentbogigen Fensternischen.

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Ehem. Handelsschule Allina
ObjektID: 76859
Ballgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätsecessionistische Eckhaus entstand 1911/12 durch Hans Mayr und Theodor Mayer. Markant sind tief sitzende, vertikal durch konkav geschwungene Parapete verbundene Fenster und das weit vorkragende Kranzgesims. Das mehrteilige Portal ist mit Pfeilern, mehrfach gebogener Verdachung, verglastem Holztor, vegetabilem Dekor in den schrägen Wandfeldern und zwei Halbreliefs des Bildhauers Wilhelm Bormann (links Weisheit, rechts Handel) gestaltet.

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Miethaus
ObjektID: 30534
Ballgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das josephinische Wohnhaus wurde 1785 durch Josef Meissl errichtet. Die glatte Fassade mit vertiefter Mittelachse ist durch gerahmte Fenster, Kordongesimse und ein Attikageschoß gegliedert. Im Rundbogenportal befindet sich noch die originale Holztüre. Im Innenhof führen offene zylindrische Stiegenhäuser mit Wendeltreppen zu Pawlatschengängen.

In dem Haus wohnten Ludwig van Beethoven (1809), Franz Grillparzer (1823–26) und Ignaz Franz Castelli (1923).


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Bürgerhaus, Zum neuen Blumenstock
ObjektID: 76618
Ballgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das nach 1784 errichtete Gebäude hat eine geknickte Fassade mit seichten Portallisenen, einem genuteten Sockel mit Segmentbogenportal, mehrere Doppelachsen sowie plattengerahmte Fenster. Im schlichten Innenhof befinden sich um die Ecke geführte Pawlatschengänge.

In der im Erdgeschoß gelegenen Gaststätte befand sich der Sitz der literarischen Gesellschaft Ludlamshöhle.


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Bürgerhaus, Der bürgerlichen Tischler Herberg
ObjektID: 77934
Ballgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
1772/73 auf Anordnung Maria Theresias als Herberge für arbeitslose Gesellen errichtet, diente das Gebäude bis 1893 als Innungshaus der Tischler. Es hat eine josephinische Fassade mit konkavem Knick; die originalen Dachgaupen sind erhalten. Oberhalb des Korbbogenportals weist die Inschrift „Der bürgerlichen Tischler Herberg 1772“ auf den Zweck des Hauses hin.

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Amalienburg
ObjektID: 13758
Ballhausplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Der in Wien einzigartige Bau im Stil des Manierismus zeigt zum Platz In der Burg eine asymmetrische Fassade in brauner Rustika mit Gesimsgliederung und gerade verdachten Hauptgeschoßen, einer Sonnenuhr aus dem 17. Jahrhundert im Attikageschoß sowie einem Ädikulaaufsatz mit Uhr aus dem 19. Jahrhundert. Die 1683 gestaltete Fassade zum Ballhausplatz mit teilweise unregelmäßigen Achsenabständen ist der Gliederung zum Platz In der Burg angeglichen, während die Eckquaderung schon um 1600 entstand. Der Verbindungstrakt zum Leopoldinischen Trakt ist mit Schwibbogen und einem Ochsenauge ausgeführt.

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Bundeskanzleramt und Österr. Haus-, Hof- und Staatsarchiv
ObjektID: 50446
Ballhausplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das als Geheime Hof- und Staatskanzlei errichtete Gebäude ist sowohl historisch als auch künstlerisch von hoher Bedeutung. Es wurde 1717–1721 von Johann Lucas von Hildebrandt erbaut, im Inneren 1765–1767 von Nikolaus von Pacassi umgestaltet und 1881/82 von Ludwig Zettl erweitert. Es ist ein freistehender Baublock in barocken und neobarocken Formen. Über einem gebänderten Sockel und keilsteinbekrönten Fenstern befinden sich in der Beletage additiv gereihte Fenster. In der Mitte der Hauptfassade befindet sich ein flacher Mittelrisalit mit korinthischen Riesenpilastern und einer Attika mit Ochsenauge. Das Rundbogenportal wird von schräggestellten Pilastern eingerahmt und mit einem konvexen Balkon bekrönt. Auch die Säle im Inneren, insbesondere der Kongressaal sind im klassizistischen Stil des 18. Jahrhunderts gehalten.

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Ehem. Palais Batthyány
ObjektID: 30538
Bankgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Identadressen Herrengasse 19 und Schenkenstraße 2. Das Gebäude stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1718, als Christian Alexander Oedtl mehrere Gebäude zusammenfasste, umbaute und teilweise neu fassadierte. Es hat einen hohen genuteten Sockel, über dem sich additive Fensterreihungen befinden, alternierend in Dreieck- und Segmentgiebelverdachungen. Das Rundbogenportal hat ein bemerkenswertes Lünettengitter mit Wappen, Krone, Adler und Maskarons, es ist außerdem mit Putten und Trophäen bekrönt und von Hermenpilaster flankiert. Die Teile in der Herrengasse und Schenkenstraße sind jeweils separat aufgeführt.

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Ehemaliges Administrationsgebäude der Österreichisch-ungarischen Bank
ObjektID: 50449
Bankgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das streng historistische Eckhaus in altdeutschen Formen wurde 1972–75 von Friedrich von Schmidt erbaut. Oberhalb des rustizierten Sockels ist die genutete Fassade in geschoßweise differenzierte Fensterreihungen gestaltet. Das Portal ist von korinthischen Säulen eingefasst und trägt einen Ädikulaaufsatz mit maskenbesetzten Voluten, auf dem eine Hermesstatue steht. Das dreischiffige Vestibül mit Kreuzgrat- und Tonnengewölben ruht auf korinthischen Säulen.

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Concordia-Haus, ehem. Althansches Freihaus
ObjektID: 50443
Bankgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses schmale, aber tiefe Gebäude wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut, die frühbarocke Fassade stammt aus den 1660er-Jahren. Die Hauptfassade weist Ortsteinquaderung und ein gerade verdachtes Portal mit toskanischen Pilastern und rundbogigem Holztor auf. Darüber erheben sich gerade verdachte Fenster, die durch Parapetfelder miteinander verbunden sind. Die Einfahrt ist kreuzgratgewölbt und pilastergegliedert, hinter dem Hof führt die Tür zu einer platzlgewölbten Zweipfeilertreppe. Der Keller stammt noch aus der Bauzeit.

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Stadtpalais Liechtenstein, Liechtensteinsches Majoratshaus
ObjektID: 30568
Bankgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Palais wurde in Etappen von 1691 bis 1705 (Vollendung der Portale) nach Plänen von Domenico Martinelli errichtet. Die Hauptfassade des monumentalen, an drei Seiten freistehenden Baublocks weist einen um die Attikabrüstung erhöhten Mittelrisalit mit korinthischen Riesenpilastern auf. Auf der Attika stehen Statuen römischer Gottheiten (Minerva, Apollo, Jupiter, Juno sowie vermutlich Merkur und Flora). Das dreiachsige Hauptportal ist mit Rundbögen, die von ionischen Pilastern und schräg vorgestellten ionischen Doppelsäulen eingerahmt sind, sowie verkröpftem Gebälk ausgeführt. Über der Mittelachse ist ein konvex geschwungener Balkon angeordnet, dessen Balustrade Skulpturen von Venus und Vulkan sowie Putten als Allegorien der Jahreszeiten trägt. In der Mittelachse der Beletage ist eine Kartusche mit dem Wappenschild des Hauses Liechtenstein und darüber ein von zwei Skulpturen getragener Fürstenhut angebracht. Zum Minoritenplatz befindet sich ein konvex vorschwingendes, von Atlanten flankiertes Seitenportal und darüber ein konvexer Balkon; oberhalb ist ebenfalls der Liechtenstein'sche Wappenschild mit einem Fürstenhut angeordnet.

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Miethaus
ObjektID: 50432
Bartensteingasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Eckhaus entstand 1883–1884 nach Plänen von Ludwig Tischler für Charles Jung. Es ist im Stil der Wiener Neorenaissance gestaltet. Die Fassade fällt durch einen Eckrisalit mit Erker, sowie einem bemerkenswerten Balkon auf. Interessanter ist aber die Innenausstattung. Die Beletage wurde um 1913 von Adolf Loos ausgestattet und ist seit 1991 Sitz der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek.
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ObjektID: 50426
Bartensteingasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das Durchhaus erbaute Johann Schieder 1880–1883 im Stil der Wiener Neorenaissance. Es liegt an der Rathausstraße 8.
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ObjektID: 89715
Bartensteingasse 14
Standort
KG: Innere Stadt
Ludwig Tischler erbaute dieses Haus 1881–1882. Wie auch die anderen Häuser der Straße ist es im Stil der Wiener Neorenaissance gestaltet. Die Fassade ist durch additive Giebelfenster gegliedert und besitzt ein Holztor.
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ObjektID: 46740
Bartensteingasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Die Rückseite des Arkadenhauses am Rathausplatz 7–9 wurde 1877–1878 von Friedrich von Schmidt und Franz von Neumann errichtet.

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Ehem. Oppenheimersches Haus, Zur Brieftaube
ObjektID: 20190
Bauernmarkt 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus mit mehrfach geknickter Fassade war das Wohnhaus von Kaiser Leopolds I. Hofbankier Samuel Oppenheimer. Im ersten Obergeschoß oberhalb dem ehemaligen Portal befindet sich ein Hausrelief Mariae Verkündigung in aufwändig geohrter Rahmung. Das Mansarddach ist mit Dachhäuschen ausgestaltet, die originalen Schornsteine sind vorhanden. An der Straßenecke ist ein 1927 gestaltetes Geschäftslokal mit korbbogigen Marmorarkaden und geohrten Fensterrahmungen angeordnet.

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Verwaltungs- /Bürogebäude
ObjektID: 29347
Bauernmarkt 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das streng historistische Verwaltungsgebäude der Assicurazioni Generali in den Formen der Neu-Wiener Renaissance entstand 1880 nach Plänen von Otto Thienemann.
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ObjektID: 89986

seit 2012

Bauernmarkt 2a
Standort
KG: Innere Stadt
Wilhelm Schallinger errichtete 1911/12 das spätsecessionistische ständerartig gegliederte Wohn- und Geschäftshaus. Die zweigeschoßige Geschäftszone ist teilweise original erhalten. Das tief eingeschnittene Portal ist mit Glasflächen in Messingrahmen gestaltet und verfügt über die originale messingbeschlagene Holztüre mit geschliffenen Gläsern. Seitliche Steinreliefs (Putten mit Schaf und Widder) stammen von Wilhelm Bormann.

Anmerkung: Identanschrift Jasomirgottstraße 6–8


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Fischhof, Imperial-Kino
ObjektID: 8866
Bauernmarkt 22
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1908 errichtete späthistoristische Eckhaus hat eine Fassade in neobarockem Stil mit additiver Fensterreihung, Putzgliederung und Plattendekor. Das Erdgeschoß wurde 1920 für das Imperial-Kino verändert.

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Beethoven-Denkmal
ObjektID: 17474
Beethovenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Von Kaspar von Zumbusch. Das Original-Modell der Denkmalfigur ist heute im schräg gegenüberliegenden Wiener Konzerthaus in dessen Foyer aufgestellt. Das strenghistoristische Denkmal besteht aus einem Steinsockel von Eduard Hauser, der Sitzfigur Beethovens aus Bronze und begleitenden Figuren, ebenfalls aus Bronze, die den gefesselten Prometheus und die Victoria, sowie neun Putten als Allegorien für Beethovens Sinfonien, darstellen.

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Akademisches Gymnasium
ObjektID: 10448
Beethovenplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Akademische Gymnasium in Wien wurde 1553 gegründet und ist damit das älteste Gymnasium Wiens. Erbaut wurde das Haus am Beethovenplatz von Friedrich von Schmidt, der auch das Wiener Rathaus entworfen hatte, in dem für ihn typischen neugotischen Stil.
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ObjektID: 19152
Beethovenplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Der strenghistoristische Sichtziegelbau im Stil der Neu-Wiener Renaissance wurde 1868/69 durch Friedrich Schachner erbaut. Das Attikageschoß zeigt Grisaillemalerei. Das Pilasterportal mit gesprengtem Segmentgiebel führt in einen Pawlatschenhof.

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Palais Gutmann
ObjektID: 18464
Beethovenplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus (Neu-Wiener Renaissance – additive Ädikulafenster) stammt von Carl Tietz. 1869–71 errichtet, wurde das Gebäude 1941 durch Franz Klimscha für die NSDAP umgestaltet (dabei entstand das ionische Pilasterportal). 1956–61 entstanden weitere Adaptierungen durch Carl Kronfuß. Neben einem Stiegenhaus mit Vier-Säulen-Treppe und gelber, grau gerahmter Stucco-lustro-Wandverkleidung beherbergt das Gebäude eine bemerkenswerte Beletage-Wohnung mit Wandvertäfelungen, Kassetten- und Stuckdecken sowie einem Kamin im Ecksalon.

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Palais Epstein
ObjektID: 50471

seit 2012

Bellariastraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais Epstein ist ein Ringstraßenpalais im Neorenaissance-Stil, das 1868–1871 von Theophil Hansen erbaut wurde. Der Baublock ist viergeschoßig, über einem rustizierten Sockel erheben sich die Obergeschoße und ein reich geschmücktes Attikageschoß. Das Portal wird von vier Karyatiden (gestaltet von Vincenz Pilz) flankiert, die den Beletagebalkon tragen. Im Inneren gibt es bedeutende Ausstattungsmalerei von Carl Rahl, Eduard Bitterlich und Christian Griepenkerl.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 25895
Bellariastraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses erste Gebäude Otto Wagners im Ringstraßenbereich ist in den strenghistoristischen Formen der Neu-Wiener Renaissance erbaut, insbesondere der Einfluss Hansens ist noch sichtbar. Über einem Rundbogenportal mit Säulen erheben sich in den Obergeschoßen seitliche Ädikulafenster mit Karyatidenhermen über Erkern sowie gekoppelte Pilaster im Attikageschoß.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50470
Bellariastraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. Die Fassaden sind einheitlich im Stil der Neu-Wiener Renaissance gebaut, mit erhöhten Mittelrisaliten, seichten Eckrisaliten, additiven Ädikulafenstern und reicher pilastrierter Attikazone mit Brüstung.

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Miethaus
ObjektID: 25975
Bellariastraße 10
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Wohnhaus in den Formen der Neu-Wiener-Renaissance wurde 1870/71 von Franz Fröhlich erbaut. Die Fassade enthält additive Ädikulafenster, rustizierte Steinrisalite und Balkone über einem Rundbogenportal.
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ObjektID: 90315
Bellariastraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. (siehe Bellariastraße 8)

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Miethaus mit Café Prückel und Geschäftsportal
ObjektID: 50376
Biberstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Café Prückel (vormals: Café Lurion) ist ein Ringstraßen-Kaffeehaus in Wien. Es befindet sich an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt gegenüber dem Museum für angewandte Kunst und dem Stadtpark. Besondere Bekanntheit genießt das Kaffeehaus wegen seiner Einrichtung im Stil der 1950er Jahre von Oswald Haerdtl.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22037
Blutgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das mittelalterliche dreiteilige Bürgerhaus hat eine Kern aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts und Höfe mit Pawlatschen aus dem 18. Jahrhundert. Die barocke Außenfassade ist mehrfach geknickt.

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Bürgerhaus Zur grünen Raith-Tafel (Teil d. Häuserkomplexes Fähnrichshof)
ObjektID: 22038
Blutgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses spätklassizistische Mietshaus wurde auf einem älteren Kern 1819 erbaut. Nach außen zeigt sich eine schlichte Fassade mit Kordon- und Sohlbankgesimsen.

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Bürgerhaus (Teil des Fähnrichshofs)
ObjektID: 22039
Blutgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus in der Blutgasse 7 ist ein bedeutendes Beispiel eines hochmittelalterlichen Bürgerhauses in Wien aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1559-63 wurde die Bausubstanz aufgestockt. Es hat einen dreigeschoßigen Keller mit Tonnengewölben.

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Bürgerhaus, Kleiner Fähnrichshof
ObjektID: 22040
Blutgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Renaissance-Bürgerhaus hat eine barocke Fassadengestaltung, sein Kern stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im Hof befinden sich Pawlatschen mit einem barocken Klostergitter.

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Dreiheiligenhof
ObjektID: 75754
Bognergasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
1901 entstand das secessionistische Wohnhaus mit Mittelrisalit, betonter, geschoßweise variierender Pilaster- und Lisenengliederung, Kordongesimsen und Parapetfeldern mit secessionistischem Dekor. Das holzverkleidete Portal ist in eine Nische gesetzt.

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Wohn- und Geschäftshaus, Zum weißen Engel
ObjektID: 30608
Bognergasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Wohnhaus ist ein bedeutendes Beispiel für die Formen des floralen Blumen- und geometrischen Jugendstils. Erbaut wurde es von Oskar Laske und Viktor Fiala in den Jahren 1901/02. Die darin befindliche Apotheke zum weißen Engel ist an dieser Stelle bereits seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar.

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Hermann Gmeiner-Denkmal
ObjektID: 20937
Börseplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal zur Erinnerung an Hermann Gmeiner, eine Bronzebüste auf einem Steinsockel mit seitlichen Widmungstafeln, wurde durch den Bildhauer Paul Peschke geschaffen.

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Telegraphenzentrale
ObjektID: 22356
Börseplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Gebäude entstand 1870–73 für die k.k. Telegraphen-Zentralstation. 1902–05 wurde es von Eugen Fassbender durch Aufstockung der seitlichen Geschoße zu einem blockhaften Bau umgestaltet. Der Bau ist durch einen Mittelrisalit und Eckrisaliten an der Rückfassade gegliedert, eine von Kandelabern flankierte Freitreppe führt zum Portal, vor der Beletage des Mittelrisalits befindet sich ein dreiachsiger Balkon. Die Attikabalustrade trägt ein Inschriftfeld sowie darauf eine Figurengruppe, die eine auf einem Globus thronende Allegorie der Telegrafie darstellt.

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Musikverein
ObjektID: 30580
Bösendorferstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
1863 schenkte Kaiser Franz Joseph der Gesellschaft das Areal gegenüber der Karlskirche. Mit der Planung wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen beauftragt. Es sollten zwei Säle werden, ein großer für Orchester- und ein kleiner für Kammermusikkonzerte. Sämtliche Steinmetzarbeiten führte die Wiener Firma Anton Wasserburger aus; nach ihren Eigenschaften, aber auch ihrer Verfügbarkeit, wurden Sandsteine aus Breitenbrunn und St. Margarethen, harte Kalksteine von Kaisersteinbruch am Leithagebirge und Wöllersdorf verwendet. Das Haus wurde am 6. Januar 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet.

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Palais Lützow
ObjektID: 30606
Bösendorferstraße 13
Standort
KG: Innere Stadt
Der monumentale Bau aus der Spätphase des Strengen Historismus wurde 1870–72 durch Carl von Hasenauer errichtet. 1935 erfolgte eine Umgestaltung des Foyers für das Italienische Kulturinstitut durch Gio Ponti. Der U-förmige Eckbau hat einen gemeinsamen Innenhof mit dem Haus Kärntner Ring 14.

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Mattoni-Hof
ObjektID: 73356
Brandstätte 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus mit abgeschrägter Ecke und Fassadenschmuck in Formen, die den Secessionismus teilweise vorwegnehmen, entstand 1885/86 nach Plänen von Gustav Korompay an Stelle des alten Musikvereinsgebäudes.

Anmerkung: Identanschrift Tuchlauben 12


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Stadtpalais, Geburtshaus Johann Nestroys
ObjektID: 41157
Bräunerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Rokoko-Bürgerhaus, in dem Johann Nepomuk Nestroy geboren wurde, entstand 1761. Über dem Korbbogenportal mit Rocailledekor ruht auf Volutenkonsolen ein geschwungener Balkon mit Schmiedeeisengeländer. Darüber ist in der Mittelachse eine vergoldete Wappenkartusche der Freiherrn von Brentano (Besitzer des Hauses von 1803–1853) angebracht. Im Innenhof befinden sich offene Pawlatschengänge auf maskenbesetzten Konsolen mit kunstvollem Schmiedeeisengeländer im Hauptgeschoß sowie ein steinerner Brunnen mit Maske.

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Stiftungshaus des Johann Georg Steiger
ObjektID: 30611
Bräunerstraße 4–6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus Nr. 6 wurde 1845 durch Josef Kastan im Stil des Frühhistorismus erbaut; 1876/77 wurde das Gebäude in der Zeit des Strengen Historismus um Nr. 4 erweitert. Über dem Rundbogenportal ist am genuteten Sockel auf Doppelkonsolen ein Balkon angeordnet. Die Obergeschoße sind durch additive Fenstergliederung mit geraden Verdachungen sowie Knickgiebeln im zweiten Obergeschoß gestaltet. 1899 entstand das späthistoristische Geschäftsportal des k.k. Hofschuhmachers Rudolf Scheer mit einem schwarz lackierten Geschäftsschild mit Goldschrift und Doppeladler.

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Palais Dietrichstein
ObjektID: 50541

seit 2014

Bräunerstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das mit dem Rücken zum Palais Dietrichstein stehende Haus geht auf ein Renaissance-Gebäude zurück, das vor 1563 errichtet wurde. 1644–1664 erfolgte eine Erweiterung, um 1780 eine Neufassadierung und 1861 eine Aufstockung mit Fassadenumgestaltung durch Ferdinand Fellner dem Älteren. Das Erdgeschoß ist genutet mit einem Schulterbogenportal unter einem Balkon mit Schmiedeeisengitter, die klassizistischen Obergeschoße (1780) sind additiv mit Ädikulafenstern und vertikalen Parapetfeldern gegliedert, die Fenster der letzten beiden Geschoße (1861) sind gerade verdacht. Im Vordertrakt befinden sich zwei Pfeilerhallen aus der Erbauungszeit.

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Ehem. Walterskirchensches Freihaus
ObjektID: 40522
Bräunerstraße 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühbarocke Palais wurde zwischen 1664 und 1671 errichtet. In der rechten Achse der breiten frühbarocken Fassade mit genutetem Sockel und vertikalen Putzfeldern in den Obergeschoßen befindet sich das 1723 geschaffene hochbarocke Segmentbogenportal, das von schräg gestellten Pfeilern und nach unten schwingendem Gebälk eingerahmt ist. Auf dem Feld über dem Tor ist ein Wappen mit fünf Helmen angebracht; das Gebälk ist von Vasen und Putten gekrönt.

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Hohenfeld'sches Freihaus
ObjektID: 30678
Bräunerstraße 10
Standort
KG: Innere Stadt
1792 wurden zwei Häuser zu einem gemeinsamen Gebäude umgestaltet, dabei weitgehend neu errichtet und um zwei Stockwerke aufgestockt. Die Fassade ist im Plattenstil mit seichten Mittel- und Seitenrisaliten und josephinischem Dekor gestaltet. Im Sockel befinden sich Geschäftstüren und -fenster mit Eisenblechläden. Das Korbbogenportal ist mit Fruchtgehängen in Zwickeln dekoriert und hat das originale Holztor.

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Friessches Zinshaus
ObjektID: 45449
Bräunerstraße 11
Standort
KG: Innere Stadt
Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg erbaute 1782 das frühklassizistische Zinshaus zusammen mit dem Nachbargebäude Nr. 11a als Hintertrakt des Palais Pallavicini. Die lange geknickte Fassade ist als schlichte Abwandlung der Palaisfassade gestaltet.

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Herkulesbrunnen
ObjektID: 20128
Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
Die spätbarocke Bleiskulptur, die Herkules und den Nemëischen Löwen zeigt, entstand um 1770. Sie befand sich ursprünglich im Esterházypark und wurde 1948 in der Mitte des Weihers aufgestellt.

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Kaiser Franz Joseph-Denkmal (Franz Joseph I.)
ObjektID: 20130
Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
1904 schuf Johannes Benk eine Bronzestatue für das heutige Kommandogebäude Theodor Körner im 14. Bezirk, vor der Breitenseer-Kaserne. Josef Tuch fertigte eine Nachbildung an, die ursprünglich im Stadtpark von Wiener Neustadt stand, sich aber nun seit 1957 im Burggarten befindet.

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Kaiser Franz-Denkmal (Franz Stephan von Lothringen, Franz I.)
ObjektID: 20132
Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal aus Blei von Balthasar Ferdinand Moll wurde schon 1781 erschaffen, stand ursprünglich im Paradeisgartl und wurde 1819 mit einem neuen Steinsockel im Burggarten aufgestellt. Es ist das älteste Reiterdenkmal Wiens.

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Mozart-Denkmal
ObjektID: 20137
Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal aus Laaser Marmor von Viktor Tilgner stand seit 1896 auf dem Albertinaplatz und wurde 1953 in den Burggarten transferiert.

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Burggarten, Kaisergarten
ObjektID: 20117
Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
Der Burggarten entstand auf dem Gelände des Paradeisgartls nach Abbruch der Augustinerschanze 1809 als Privatgarten des Kaisers. 1817–19 wurde die Gartenanlage nach Vorstellungen von Kaiser Franz I. im gemischten geometrischen und landschaftlichen Stil errichtet; das ursprünglich im Paradeisgartl stehende Denkmal für Franz I. Stephan wurde 1819 hier aufgestellt. 1847–48 erfolgte eine umfassende Umgestaltung im landschaftlichen Stil. Nach Abtragung der Stadtbefestigung ab 1863 wurde der Park bis an die neue Ringstraße und die Goethegasse erweitert und mit der ursprünglich vergoldeten strenghistoristischen Einfriedung umgeben. Die Errichtung der Neuen Hofburg brachte eine Verkleinerung. 1902–06 wurde an Stelle der im Biedermeier erbauten Gewächshäuser das Palmenhaus und 1909 davor eine Terrasse mit Treppen errichtet. 1919 wurde die Anlage öffentlich zugänglich gemacht.

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Äußeres Burgtor
ObjektID: 13761
Burgring
Standort
KG: Innere Stadt
Das Äußere Burgtor wurde 1821–24 an Stelle des 1809 durch französische Truppen gesprengten Burgtors errichtet und blieb auch nach Abbruch der Stadtbefestigung erhalten.
Datei hochladen Papstkreuz
ObjektID: 20138
Burgring
Standort
KG: Innere Stadt
Das stählerne Papstkreuz wurde vom Architekten Gustav Peichl entworfen und erinnert an den Besuch von Papst Johannes Paul II. am 10. September 1983.

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Miethaus
ObjektID: 28986
Burgring 1
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses monumentale frühhistoristische Eckhaus wurde 1862/63 von Romano/ Schwendenwein erbaut. Die Fassade ist rechteckig durch Pilaster gegliedert (Panneaugliederung). Die Fensterparapete sind vertieft und weisen plastische Profile und Dekorelemente auf. Die Einfahrt wird von einem Kreuzrippengewölbe überwölbt, im Hof befinden sich Pawlatschen und ein polygonaler Erker.
Datei hochladen Ehem. Cortisches Kaffeehaus, Restaurant Volksgarten und Volksgarten Pavillon
ObjektID: 13762
Burgring 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Gebäude besteht aus zwei Teilen: dem Café Volksgarten und der gleichnamigen Diskothek. Es wurde 1947–1952 von Oswald Haerdtl erbaut, wobei in Form der so genannten Säulenhalle (eine halbkreisförmige Kolonnade mit ionischen Säulen) Reste des Vorgängerbaus einbezogen wurden. Dieser wurde 1820–1823 von Peter von Nobile im Stil des Spätklassizismus gemeinsam mit anderen Gebäuden im Bereich des Volksgartens erbaut.

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Miethaus
ObjektID: 28988
Canovagasse 3, 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Doppelhaus ist eine Erweiterung des Palais Wertheim am Schwarzenbergplatz. Es wurde 1871 von Emil von Förster in den Formen der Neu-Wiener-Renaissance erbaut. Es weist einen hohen bossierten Sockel und einen breiten Mittelrisaliten mit Balkonen auf.

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Wohnhaus
ObjektID: 93014
Canovagasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Lothringer Straße 1. Dieses Eckhaus wurde 1869 von Romano/ Schwendenwein erbaut, seine Fassade ist eine Fortführung der Neorenaissancefassade des Palais Ofenheim.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 76855
Concordiaplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das spitzwinkelige Eckhaus entstand 1881 durch Heinrich Claus und Joseph Gross. Markant ist die Eckabschrägung, die oberhalb zweigeschoßiger Arkaden und dem gebänderten Obergeschoß durch korinthische Riesenpilaster, Giebelfenster, eine Nische mit Statue sowie einen Balkon auf reichen Konsolen gestaltet ist. Die Balustrade der Attika ist mit Adlerfiguren versehen, die Eckkuppeln mit Obelisken.

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Miethaus
ObjektID: 32652
Desider-Friedmann-Platz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Eckhaus wurde 1844 durch Carl Högl errichtet. Oberhalb des genuteten Sockels mit additiver Rundbogengliederung zeigt die Fassade in den oberen Geschoßen additive Fensterreihung mit geraden Verdachungen und dekorativen Reliefs in den Parapeten in den Hauptgeschoßen, Sohlbank- und Kordongesimse.

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Deutschmeister-Denkmal
ObjektID: 20925
Deutschmeisterplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das mehrteilige Denkmal auf einem hohen Steinsockel wurde zum 200-jährigen Bestehen des Infanterieregiments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 errichtet. Der architektonische Entwurf stammt von August Weber, die Bronzeplastiken von Johannes Benk. Auf der Spitze eines Obelisken erhebt sich die Figur eines fahnenschwingenden Soldaten; Bronzereliefs erinnern an „Die Feuertaufe bei Zenta 1697“ (Vorderseite) und „Graf Soro bei Kolin 1757“ (Rückseite), Figurengruppen an den Seiten thematisieren „Der treue Kamerad 1814“ sowie „Der Grenadier von Landshut 1809“. Weitere Plastiken sind eine Allegorie der Vindobona sowie ein 1931 durch Willy Bormann geschaffener Lorbeerkranz aus Bronze für die Opfer des 1. Weltkriegs.

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Wohnhaus, Polizeikommissariat
ObjektID: 50475

seit 2014

Deutschmeisterplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Maria-Theresien-Straße 28. Das Haus wurde 1875 von Julius Dörfel erbaut. An der Fassade ist es additiv gegliedert, es weist ein Foyer mit Pilastergliederung und einen Pawlatschenhof auf.

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Ehem. Mädchenschule
ObjektID: 76303
Doblhoffgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Schulgebäude wurde 1877 durch Hörner & Dantine erbaut. Die Fassade des Eckhauses ist durch ionische Riesenpilaster gegliedert, oberhalb der beiden Pilasterportale befinden sich weibliche Statuen, die Schlusssteine der Rundbogenfenster im Erdgeschoß sind als Putten ausgeführt.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 22041
Domgasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Wohn- und Geschäftshaus mit reich gegliederter Fassade wurde 1857/58 durch August Engelbrecht erbaut.

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Trienter Hof, Domherrenhof, Altes Chorherrenhaus, Studenhof
ObjektID: 22042
Domgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Johann Enzenhofer errichtete 1753–55 das monumentale spätbarocke Miethaus mit geknickter Fassade und flachem Mittelrisalit zur Domgasse. Die Portalachse ist durch Parapetdekor betont; das Korbbogenportal in einem Rokokorahmen hat noch das originale kassettierte Holztor mit originalen Beschlägen. In dem Haus wohnte Georg Hellmesberger.

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Mozarthaus, Figarohaus, Camesinahaus
ObjektID: 22043
Domgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und 1716 durch Andrea Simone Carova umgestaltet. Die Fassade ist durch Doppelachsen geprägt, die durch Putzfelder senkrecht zusammengefasst sind. Seitlich befanden sich je ein Korbbogenportal mit Schlussstein, die heute vermauert sind (ein neuer Zugang wurde durch ein vergrößertes Fenster im Erdgeschoß geschaffen). In dem Haus wohnten Wolfgang Amadeus Mozart (1784–87; die Wohnung ist als einzige von Mozarts Wohnungen in Wien erhalten geblieben) sowie Johann Baptist von Lampi.

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Kleiner Bischofshof, Zur Maria Pötsch, Zur roten Rose, Zum grünen Kranz
ObjektID: 22044
Domgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1760/61 durch Matthias Gerl in großem Stil umgebaut. 1860 wurde weitere Adaptierungen vorgenommen. Die Hauptzone der Fassade ist durch Riesenpilaster im Risalit sowie schlichte Fensterrahmungen mit geraden und geschwungenen Verdachungen gestaltet. Über dem zentralen Fenster der Beletage befindet sich eine reiche Medaillonkartusche mit seitlich angeordneten türkischen Trophäen sowie eine Inschriftenkartusche mit der Jahreszahl 1761.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 22045
Domgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1913 durch Julius Nell errichtete Wohn- und Geschäftshaus ist in neobarocken und secessionistischen Formen gestaltet. Die Sockelzone ist als Terrasse mit Balustrade und Arkadenfenstern ausgeführt, die Hauptzone mit einrahmenden Riesenpilastern und erkerartigen Fensterachsen ist zurückgesetzt; über einem Gesims befindet sich ein Attikageschoß mit Fensterbalkonen und seitlichem halbplastischem Vasendekor sowie einem übergiebelten Ateliergeschoß. Eine Gedenktafel erinnert an Georg Franz Kolschitzky.
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ObjektID: 93619
vor Dominikanerbastei 1–9
Standort
KG: Innere Stadt
Die Bastei ist ein erhalten gebliebener Rest der ab 1858 abgerissenen Stadtmauer.

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Miethaus
ObjektID: 93638

seit 2015

Dominikanerbastei 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus ist Teil eines frühhistoristischen Komplexes aus drei Häusern mit leicht variierenden Fassaden Ecke Dominikanerbastei/ Predigergasse und wurde 1856 von Leopold Mayr erbaut.

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Ehem. Palais Bartolotti-Partenfeld
ObjektID: 30727
Dorotheergasse 2–4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bemerkenswerte barocke Stadtpalais wurde um 1720, wahrscheinlich von Johann Lucas von Hildebrandt erbaut. Die Fassade ist mehrfach geknickt und auf die Dorotheergasse ausgerichtet, während am Graben nur vier Achsen zu sehen sind. Oberhalb eines genuteten Sockels mit zwei von Hermenpilastern eingerahmten Korbbogenportalen befinden sich die durch ein Kordongesims geteilten Obergeschoße. Die Fensterdachungen sind rhythmisiert angeordnet und aufwändig gestaltet. Im ersten grabenseitigen Obergeschoß befindet sich in einer Rundnische die Steinskulptur einer Madonna mit Kind.

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Graben-Hotel
ObjektID: 27191
Dorotheergasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die Fassade des späthistoristischen, in neobarocken Formen gestalteten Wohnhauses (erbaut 1913, Architekt: Carl Stephann) wird von zwei Atlantenreliefs, die einen geschwungenen Mittelerker tragen, dominiert; ein Mittelrisalit wird im zweiten Obergeschoß von Vasen flankiert. Eine Gedenktafel erinnert an die Literaten Peter Altenberg, Franz Kafka und Max Brod, die hier verkehrten.

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Westermannhäuser
ObjektID: 28350
Dorotheergasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Emil Hoppe, Otto Schönthal und Marcel Kammerer schufen 1912–15 die spätsecessionistischen Wohn- und Geschäftshäuser Dorotheergasse 5 und 7, deren Fassaden moderne Strukturen mit klassizistischen Dekorelementen verbinden.

Ein weit vorkragendes Kordongesims trennt das Fensterband des ersten Obergeschoßes (mit pfeilergegliederten Fenstergruppen und Wandfeldern mit Stuck in Pflanzendekor) von der Oberzone mit tief sitzenden, von Rundstäben gegliederten Fenstern zwischen ähnlich gegliederten polygonal vortretenden Bay windows, Attikageschoß und darüber weit vorkragendem Palmettengesims.


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Wohn- und Geschäftshaus, Westermannhäuser
ObjektID: 27542
Dorotheergasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Die dem Straßenverlauf angepasst leicht gekrümmte Fassade ist oberhalb der veränderten Sockelzone zweigeteilt: Im ersten bis dritten Obergeschoß dominieren geriffelte Lisenen zwischen dreiteiligen durch Pfeiler gegliederten Fenstern, während oberhalb des trennenden Kordongesimses zweigeschoßige polygonale Erker angeordnet sind. Nach oben ist die Fassade durch ein weit vorkragendes Kranzgesims abgeschlossen.

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Ehem. Palais Starhemberg, Colloredo-Freihaus
ObjektID: 30728
Dorotheergasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das ab 1640 erbaute frühbarocke Palais wurde nach 1702 vermutlich durch Matthias Steinl erweitert und erhielt eine neue Fassade. Eine Adaptierung der Fassade erfolgte 1896 durch Fritz Rumpelmayer. Im genuteten Sockel ist das geschichtete toskanische Pilasterportal (Holztor mit Löwenmasken von 1896) angeordnet. Die Fenster in den Obergeschoßen haben gerade Verdachungen und sind durch Parapetputzfenster senkrecht verbunden; am Mittelrisalit befinden sich korinthische Riesenpilaster und die dortigen Fenster der Beletage haben abwechselnd Knick- und Bogengiebelverdachungen.

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Palais Dietrichstein/Gräflich Worcellsches Haus
ObjektID: 30737
Dorotheergasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Bürgerhaus wurde ab 1698 an der Stelle des Gartens des ehemaligen Dietrichstein'schen Freihauses erbaut. Ab 1825 gehörte es der Gräfin Marcelline von Worcell, Mitte des 19. Jahrhunderts dem Hofzuckerbäcker August Dehne. Seit 1873 ist es Sitz des Musikalienverlags Ludwig Doblinger. Das Erdgeschoß nimmt die 1904 entworfene Geschäftsverkleidung ein, die durch das Korbbogenportal mit über Eck gestellten gebänderten ionischen Pfeilern geteilt wird. Die Fenster des Obergeschoßes sind senkrecht durch Parapetfelder verbunden und haben plastische Verdachungen; über dem Fenster der Beletage in der Mittelachse befindet sich ein durch Vasen und Cherubköpfe gerahmtes Relief der Madonna. 1912 wurde Obergeschoße in angeglichenen Formen aufgestockt.

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Jüdisches Museum, ehem. Palais Náko
ObjektID: 30741
Dorotheergasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
An Stelle eines mittelalterlichen herzoglichen Kanzleigebäudes wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein adeliges Freihaus erbaut und 1828–30 spätklassizistisch umgestaltet. Dementsprechend präsentiert es sich mit spätklassizistischer Fassade mit übergiebeltem Mittelrisalit, Riesenpilastern in den Obergeschoßen sowie gerade verdachten Fenstern in der Beletage. Im Giebel befindet sich das Wappen des Grafen Nákó. Das späthistoristische Portal (aus 1895) ist in neobarocken Formen ausgeführt und wird von einem schmiedeeisernen Vordach geschützt. Das Gebäude beherbergt seit 1987 das Jüdische Museum Wien und wurde dazu 1995/96 durch das Architektenbüro Eichinger oder Knechtl umgestaltet.

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Gatterburg'sches Freihaus/ehem. Palais Dietrichstein
ObjektID: 30746
Dorotheergasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Palais wurde ab 1698 durch Christian Alexander Oedtl erbaut; seit 1781 war es Sitz der Freimaurerloge „Zur wahren Eintracht“ und 1918–85 der Großloge von Österreich.

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Evang.-reformierte Stadtkirche H.B. mit Pfarrhaus
ObjektID: 50543
Dorotheergasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser frühklassizistische Sakralbau wurde 1783/84 von Gottlieb Nigelli anstelle des Wirtschaftshofes des Königinklosters erbaut. Die neobarocke Turmfassade mit toskanischen Pilastern und Segmentgiebel über der Portalachse stammt von Ignaz Sowinski aus dem Jahr 1887. Im Inneren ist die Kirche von straßenseitigen Gängen ummantelt und überkuppelt, er weist seitliche Emporien und im Osten eine Apsis auf. Die Kanzel und der Abendmahltisch sind bedeutende Beispiele frühklassizistischer Ausstattung.
Datei hochladen Sogen. Kielmansegg-Mauer mit Bauplastik, Epitaphen und Grabmälern
ObjektID: 30749
Dorotheergasse 17
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Mauer ist eine Sammlung von Architekturfragmenten und Grabsteinen des Chorherrenstiftes St. Dorothea, das vor 1898 an Stelle dieses Gebäudes stand.

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Evang. Pfarrkirche A.B., Wien-Innere Stadt mit Pfarrhaus, ehem. Königin- /Clarissinnenkirche und -kloster
ObjektID: 30751
Dorotheergasse 18
Standort
KG: Innere Stadt
Die Kirche wurde 1582/83 nach Plänen von Pietro Ferrabosco als Kirche des Königinklosters erbaut. Nach dessen Aufhebung wurde die Kirche 1783 zu einer lutherischen Kirche gemäß den Toleranzpatenten, die Fassade wurde 1876 und 1907 noch einmal verändert. Über gebändertem Sockel ist die Oberzone rustiziert, der dreiachsige Mittelrisalit weist ein toskanisches Pilasterportal und einen Dreiecksgiebel mit Konsolen auf. Auch an den seitlichen Portalen sind toskanische Pilaster zu finden. Im Inneren ist die Renaissancesaalkirche noch zu erkennen, in der Vierung zu den querschiffartigen Erweiterungen ist sie kreuzgratgewölbt. Das Pfarrhaus schließt nordöstlich an die Kirche an, der Renaissancebau hat eine Fassade aus dem Jahr 1783 im josephinischen Plattenstil.

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Stubenbastei
ObjektID: 29370
Dr.-Karl-Lueger-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
1985–1987 wurden Fundamente der ehemaligen Stadtmauer freigelegt, insbesondere die 1555–1566 erbaute Stubenbastei mit dem Stubentor. 1991 wurden sie in den Eingang der U-Bahn-Station Stubentor integriert.

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Dr. Karl Lueger-Denkmal mit Einfriedung
ObjektID: 1999
Dr.-Karl-Lueger-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal für den Wiener Bürgermeister Karl Lueger wurde 1913–1916 vom Bildhauer Josef Müllner geschaffen, sollte ursprünglich auf dem Rathausplatz aufgestellt werden und wurde schließlich am jetzigen Standort errichtet.

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Ehem. Palais Klein
ObjektID: 87087
Dr.-Karl-Lueger-Platz 2
Standort
KG: Innere Stadt
1867 erbaute der Architekt Carl Tietz den dreitraktigen Bau für die Industriellenfamilie Klein. Der Hintertrakt wurde 1945 zerstört. Das streng historistische Palais ist in der Form der Neorenaissance gestaltet. Der Säulenportikus des Rundbogenportals wurde 1958 abgetragen und die seitlichen Figurennischen wurden zu Eingängen ausgebrochen. Die Figuren im Spandrille sind verschwunden. 1989 wurde das Palais renoviert.

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Ehemalige Post- und Telegraphendirektion Wien
ObjektID: 29371
Dr.-Karl-Lueger-Platz 5
Standort
KG: Innere Stadt
An der Nordseite des Platzes entstand 1902–1903 zwischen Dominikanerbastei und Biberstraße, auf drei Seiten freistehend, das späthistoristische Gebäude der Post- und Telegraphendirektion nach Plänen von Leopold Simony. Einflüsse von Otto Wagner sind unübersehbar. Über die abgerundeten Hausecken führen Balkone. Am Portal befindet sich ein bemerkenswertes Schmiedeeisentor.

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Republikdenkmal
ObjektID: 93470
Dr.-Karl-Renner-Ring
Standort
KG: Innere Stadt
Die Einweihung fand am 12. November 1928, dem zehnten Jahrestag der Ausrufung der Ersten Republik statt. Im Zuge der Etablierung des Austrofaschismus wurde es zunächst mit Kruckenkreuzfahnen und einem Porträt von Engelbert Dollfuß überhängt, schließlich 1934 abgetragen und in der Stadionhalle gelagert. Zum 30. Jahrestag der Republiksgründung 1948 wurde es wieder aufgebaut. Das Denkmal besteht aus Büsten der drei Sozialdemokraten Jakob Reumann, Victor Adler und Ferdinand Hanusch, die jeweils auf einem Sockel ruhen. Dahinter befinden sich drei senkrecht stehende rechteckige Granitquader, auf denen waagrecht ein vierter Quader mit der eingravierten Inschrift „Der Erinnerung an die Errichtung der Republik am 12. November 1918“ liegt, wobei die Worte „Errichtung der Republik“ größer geschrieben sind als der Rest. Das Denkmal steht auf einer leicht erhöhten Plattform und ist über drei Stufen erreichbar. Links und rechts der Stufen befinden sich zwei niedrigere Quader, auf die am 12. November jeden Jahres Blumengestecke gestellt werden. Die Büsten wurden von den Bildhauern Franz Seifert (Reumann), Anton Hanak (Adler) und Mario Petrucci (Hanusch; nach einem Entwurf von Carl Wollek) geschaffen.

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Pallas Athene und Rampe
ObjektID: 98017
Dr.-Karl-Renner-Ring 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der von Theophil Hansen entworfene Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament wurde erst 1898 bis 1902 erbaut, obwohl die Pläne schon seit 1870 bestanden. Allegorisch stellen die vier liegenden Figuren die wichtigsten Flüsse Altösterreichs dar: vorne die von Hugo Haerdtl gestaltete Donau als Frau und der Inn als bärtiger Mann, die Elbe und die Moldau hinten. Darüber befinden sich zwei von Josef Tautenhayn geschaffene Frauenfiguren, die die gesetzgebende und die vollziehende Gewalt darstellen. In der Mitte des symmetrisch angelegten Brunnens befindet sich auf einer Säule die von Carl Kundmann entworfene, vier Meter hohe Figur der Pallas Athene, der griechischen Göttin der Weisheit. Sie hält in der linken Hand einen Speer, in der rechten die Nike.

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Parlamentsgebäude
ObjektID: 30708
Dr.-Karl-Renner-Ring 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Parlamentsgebäude – Theophil Hansens bedeutendstes Werk[3] – wurde 1871–83 in der Architektur des Strengen Historismus, nämlich in gräzisierendem Stil verbunden mit Formen der Neorenaissance für die beiden Kammern des Parlaments der österreichischen Reichshälfte Österreich-Ungarns erbaut. Der Monumentalbau besteht aus zwei Baublöcken für die halbkreisförmigen Sitzungssäle der beiden Kammern, die einander symmetrisch zugeordnet und durch einen Mitteltrakt als gemeinsamen Eingangsbereich miteinander verbunden sind. An der Außenfassade wurde ein umfangreiches historistisches Skulpturenprogramm umgesetzt.

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Miethaus, Haus Zu den fünf Kronen
ObjektID: 30752
Drahtgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der an drei Seiten frei stehende Baublock entstand 1724, wobei fünf Bauparzellen zusammengefasst wurden. Die hochbarocke Bürgerhausfassade weist über einem genuteten Sockel mit Korbbogenportal (das noch die originale Holztüre besitzt) geschoßweise unterschiedliche, durch flach profilierte Parapete verbundene Fensterformen zwischen vertikalen Wandfeldern auf. In der Beletage ruht auf Konsolen ein Balkon, dessen gebauchtes Schmiedeeisengitter durch fünf Kronen verziert ist. Die Seitenfassaden zur Drahtgasse und zum Ledererhof sind schlichter ausgeführt. Im Innenhof befinden sich teilweise erneuerte Pawlatschen, zum Teil noch mit originalen Geländern.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innere Stadt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. Website der interdisziplinären Forschungsplattform der Universität Wien (abgefragt 9. März 2012)
  3. Dehio-Handbuch Wien, I. Bezirk – Innere Stadt, S. 542
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.