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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Gleichenberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Gleichenberg enthält die 22 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Gleichenberg im steirischen Bezirk Südoststeiermark.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Villa Wickenburg
ObjektID: 27789
Bad Gleichenberg 1
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Als kleine Villa 1836/37 im Auftrag von Matthias Constantin Capello von Wickenburg vom Baumeister Withalm nach Plänen von Neuwerth entstanden. Zwei Seitenflügel mit Turm wurden 1859 angebaut. Im April 1945 ausgebrannt, von Alfred Graf Brusselle 1955 wieder aufgebaut. Heute Mietshaus im Kurpark.[2]

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Nördlicher Speisetrakt des ehem. Kurhotels
ObjektID: 27802
Bad Gleichenberg 5
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Das Gebäude wurde 1856 als Neues Restaurationsgebäude erbaut und nach einem Umbau 1927 in Kurhotel umbenannt. Später wurde es als Tagungszentrum verwendet.[3] 2012 wurde das Objekt teilweise abgerissen und wird in ein Wohn- und Geschäftsobjekt umgebaut.[4] Der nördliche Speisetrakt ist weiterhin denkmalgeschützt und vom Abriss verschont geblieben.

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Eiskeller
ObjektID: 9530
Bad Gleichenberg 23
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Das Rustikaportal des Eiskellers ist mit 1837 bezeichnet.

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Brunnenhaus beim Kurmittelhaus
ObjektID: 78789
Bad Gleichenberg 34
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Um 1950 mit Architekt Karl Lebwohl über der Konstantinquelle als Brunnenhaus an der Stelle eines kriegszerstörten Brunnentempels wiederaufgebaut. Deckengemälder Über den Quellen von Wolfgang Buchner (1990). Heute Nutzung als Curmuseum.
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ObjektID: 27646
Bad Gleichenberg 55
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Einfacher zweigeschoßiger Bau. Gemälde Stigmatisation der hl. Franz von Joseph Tunner (1852). Renaissance-Altar aus 1566, der sogenannte Teuffenbacher Altar aus Schloss Sauerbrunn in Thalheim in Pöls.

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Aufnahmsgebäude, Bahnhof Bad Gleichenberg
ObjektID: 27648
Bad Gleichenberg 168
Standort
KG: Bad Gleichenberg

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Landesberufsschule für Tourismus, ehem. Hotel Mailand
ObjektID: 27665
Mailandbergstraße 8, 10, 12, 16
Standort
KG: Bad Gleichenberg
1845 vom Gastwirt Franz Schwarz erbaut. Ebenerdig waren die Gastwirtschaft und eine Bäckerei untergebracht, im ersten Stock der Speisesaal und die Fremdenzimmer.[5]

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Interieur der Villa Barbara
ObjektID: 9746
Untere Brunnenstraße 24
Standort
KG: Bad Gleichenberg
Datei hochladen Kreuzweg
ObjektID: 27634

Standort
KG: Bad Gleichenberg

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Bildstock
ObjektID: 27639

Standort
KG: Bad Gleichenberg

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Kath. Pfarrkirche hl. Matthias
ObjektID: 27641

Standort
KG: Bad Gleichenberg
Stiftung des Ortsgründers Matthias Constantin Capello von Wickenburg. 1841 begann man mit dem Bau der Kirche und zwei Jahre später mit dem Bau eines Klosters. Am 29. Juni 1845 wurde die Kirche zu Ehren des hl. Apostels Matthias und der hl. Emerentia feierlich eingeweiht. 1888 wurden Kirche und Kloster den Franziskanern übergeben.[6]
Datei hochladen Albrechtswarte, Parapluie
ObjektID: 27896
bei Bairisch Kölldorf 38
Standort
KG: Bairisch Kölldorf
Die Aussichtswarte auf der Albrechtshöhe wurde im Jahre 1840 erbaut. Im Jahre 1984 wurden der Holzbau und Teile des Mauerwerkes durch die Kameradschaft vom Edelweiß neu errichtet. Im Jahre 2000 erfolgten die zweiten großen Renovierungsarbeiten und im Anschluss die Einweihung dieses Kleinods. Dem um 1840 auf der Albrechtshöhe (Wierberg) in Bad Gleichenberg aufgestellten, oft genannten Aussichtsturm „Parapluie“ lagen mit Sicherheit Pläne von Ludwig von Weldens zugrunde.[7]
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ObjektID: 27861

Standort
KG: Bairisch Kölldorf
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ObjektID: 7947

Standort
KG: Gleichenberg Dorf
Der Figurenbildstock hl. Leonhard[8] auf hohem, quadratischen Steinsockel wurde aus Aflenzer Kalkstein gefertigt und stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Er steht wenige Meter westlich des Meierhofes an der ehemaligen Zufahrt zum Schloss Gleichenberg. Im selben Bescheid noch zwei weitere Bildstöcke.
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ObjektID: 72762
Schlossstraße
Standort
KG: Gleichenberg Dorf
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ObjektID: 72763
Schlossstraße
Standort
KG: Gleichenberg Dorf
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ObjektID: 73008

Standort
KG: Merkendorf

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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 73910

Standort
KG: Trautmannsdorf
Die Pfarrkirche wurde von 1654 bis 1664 in frühbarockem Stil neu erbaut. Sie weist ein dreijochiges Langhaus, einen einjochigen Chor sowie einen Nordturm mit Zwiebelhelm auf.
Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 73912

Standort
KG: Trautmannsdorf
Der achteckige Grabbau mit Wandsäulen und Kuppel stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts und wird als Aufbahrungshalle verwendet.[9]
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ObjektID: 73916

Standort
KG: Trautmannsdorf
Die Gruftkapelle der Stubenberg ist ein Rundbau mit Kuppelgewölbe und einem Laternenaufsatz aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Innen neugotische Ausstattung.[9]

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Gedenkstein auf dem israelitischen Friedhof
ObjektID: 77879

Standort
KG: Trautmannsdorf
In der kleinen, gegenüber dem Kommunalfriedhof gelegenen Anlage des israelitischen Friedhofs ist ein Grabdenkmal in Form einer Stele „Zum Gedenken der hier ruhenden jüdischen Toten und Opfer der Jahre 1938–1945“ gestaltet. Insgesamt befinden sich auf dem Friedhof zwei Grabsteine aus dem 19./20. Jahrhundert und zwei Gedenksteine aus den späten 1940er-Jahren.
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ObjektID: 73006

Standort
KG: Wilhelmsdorf

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Grabdenkmal Familie Hötzl
ObjektID: 73906

bis 2015[10]


Standort
KG: Trautmannsdorf

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Gleichenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Bad Gleichenberg – RiS-Kommunal – Villa Wickenburg. Abgerufen am 12. Oktober 2012.
  3. Bad Gleichenberg – RiS-Kommunal – Curhaus. Abgerufen am 15. Dezember 2012.
  4. Stilvolles Wohnen am Kurpark Bad Gleichenberg. Historie – Bestand. Abgerufen am 15. Dezember 2012 (Alte Postkarten und Bilder).
  5. Bad Gleichenberg – RiS-Kommunal – Hotel Mailand. Abgerufen am 12. Oktober 2012.
  6. Pfarre Bad Gleichenberg. Abgerufen am 1. November 2015.
  7. Kameradschaft vom Edelweiss – Ortsverband Bad Gleichenberg. Abgerufen am 1. November 2015.
  8. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 32 (fälschlicherweise als hl. Laurenzius bezeichnet.).
  9. 1 2 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 566.
  10. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.