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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großschönau (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großschönau enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Großschönau.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schlossanlage Engelstein
ObjektID: 26079
Engelstein 1, 2, 4, 5
Standort
KG: Engelstein
Die ursprünglich mittelalterliche Burganlage wurde im 16. Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die Schlosskapelle besitzt eine gotische und barocke Ausstattung.
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ObjektID: 26081

Standort
KG: Großotten
Die an der Querstraße des Angers von Großotten gelegene Ortskapelle ist ein schlichter, flach gedeckter Bau von 1816, mit rundem Schluss und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm. Zur Ausstattung zählt ein barockes Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert und eine barocke Rosenkranzmadonna des 18./19. Jahrhunderts.
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ObjektID: 26076
Großschönau 1
Standort
KG: Großschönau
Der Pfarrhof am westlichen Abschluss des Friedhofs von Großschönau war ursprünglich ein Wehrbau und Sitz des kuenringischen Amtsmannes. 1679 bis 1700 wurde er neu errichtet. Der zweigeschoßige und breit gelagerte Bau wird durch ein Satteldach gedeckt. Er verfügt über Fensterfaschen und eine Gliederung durch Putzfelder, ein rustiziertes Hoftor und hofseitige Erdgeschoßarkaden auf toskanischen Säulen. Im Inneren befindet sich im Erdgeschoß ein frühgotisches, abgefastes Spitzbogenportal. Im Obergeschoß liegt ein Raum mit ornamentaler Deckenbemalung aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts sowie eine aus der Filialkirche Harmannstein stammende gotische Schnitzfigur der Maria mit Kind, die um 1460 angefertigt wurde. Das in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gemalte Altarblatt zeigt die Marienkrönung mit Heiligen.
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ObjektID: 26075
Großschönau 28
Standort
KG: Großschönau
Das Mitte des 19. Jahrhunderts im Norden des Angers erbaute Gebäude, das sogenannte Jägerhaus, ist im Stil eines englischen Landhauses der Tudorgotik gehaltener, dreiflügeliger, ehemaliger Schafmeisterhof der Herrschaft Engelstein.
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ObjektID: 26077

Standort
KG: Großschönau
Die ursprünglich romanische Kirche wurde im 15. Jahrhundert durch einen spätgotischen Chor und den Einbau einer Halle verändert. Das Altarblatt am spätbarocken Hochaltar stammt von Martin Johann Schmidt.
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ObjektID: 26072

Standort
KG: Großschönau
Beim Friedhof steht ein achtseitiger Tabernakelpfeiler aus dem 17. Jahrhundert.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26073

Standort
KG: Großschönau
Die Steinfigur des Johannes Nepomuk ist mit 1784 bezeichnet.
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ObjektID: 26074

Standort
KG: Großschönau
Der Pranger hat einen Pyramidenaufsatz und ist mit der Jahreszahl 1737 bezeichnet.
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ObjektID: 26069

Standort
KG: Harmannstein
Die in der Angermitte an der Querstraßenkreuzung gelegene Ortskapelle wurde 1882 erbaut. Sie hat eine halbkreisförmige Apsis und einen Dachreiter. Das Altarziborium zeigt ein Bild des hl. Johannes.

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Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer, ehem. Burg Hadmarstein
ObjektID: 26070

Standort
KG: Harmannstein
Die spätgotische, barockisierte Kirche steht an Stelle einer Burg Hadmars II. von Kuenring. Sie wurde Mitte des 15. Jahrhunderts neu errichtet und um 1663 verändert.
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ObjektID: 26082
Mistelbach
Standort
KG: Mistelbach
Die im Westteil des Ortes gelegene Ortskapelle von 1788 hat eine halbkreisförmige Apsis und einen Dachreiter. Der Innenraum hat eine Stichkappentonne.
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ObjektID: 26089

Standort
KG: Wachtberg
Die Ortskapelle aus dem 18. Jahrhundert trägt einen sechskantigen Dachreiter mit Zwiebelhaube.
Datei hochladen Sog. Schwedenkreuz
ObjektID: 26091

Standort
KG: Wörnharts
Das einfach behauene Steinkreuz befand sich früher außerhalb des Ortes und wurde 1982 auf einem Granitblock neben der Kapelle aufgestellt.
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ObjektID: 26093

Standort
KG: Zweres
Der Tabernakelpfeiler stammt aus dem 16. oder 17. Jahrhundert.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ehem. Wehrhof
ObjektID: 26805

bis 2015[5]

Hirschenhof 8
Standort
KG: Thaures
Der 1420 erstmals erwähnte, ehemalige mittelalterliche Wehrhof an der Fernstraße von Weitra nach Zwettl wurde 1625 durch Landgraf Egon zu Fürstenberg von Weitra als Meierhof und Jagdschloss umgebaut. Der vierflügelige Bau hat einen stattlichen, zweigeschoßigen Vorderflügel, der im 19. Jahrhundert erneuert wurde. Er verfügt über eine Ortsteinrahmung und hat ein ortsteingerahmtes Haupttor mit Giebelaufsatz einem Hirschkopfrelief am Keilstein. Im Innenraum sind Holzdecken mit Unterzug zu sehen, die im 16. Jahrhundert angefertigt wurden. An das Haupthaus anschließend gibt es Stallungen und eine Scheune. Der östliche Wirtschaftsflügel verfügt über eine zwei- und dreischiffige Säulenhalle mit Kreuzgratgewölben, die im 17. Jahrhundert gebaut wurde.
Anmerkung: Bis 2014 war unter der ID 26084 ein weiterer Teil des Hirschenhofs geschützt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Großschönau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. NÖ Atlas; GstNr. 3486/4 lt. BDA nicht zutreffend
  3. lt. NÖ Atlas; GstNr. 3486/4 lt. BDA nicht zutreffend
  4. lt. NÖ Atlas; GstNr. 3486/4 lt. BDA nicht zutreffend
  5. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  6. lt. NÖ Atlas; GstNr. .30 lt. BDA nicht zutreffend
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.