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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrems (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schrems enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Schrems.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 26281
Ehrenhöbarten 29
Standort
KG: Ehrenhöbarten
Die von Henri d’Artois gestiftete Kapelle in der Ortsmitte wurde 1843 erbaut. Der Bau ist innen flach gedeckt. Er verfügt über eine gewölbte Halbkreisapsis, einen geschweiften Knickgiebel unter einem Dachreiter mit Zwiebelhelm und über gefaschte Rundbogenfenster. Das Altarblatt zeigt ein Bildnis des hl. Kaisers Heinrich II. aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 26289

Standort
KG: Kottinghörmanns
Die ehemalige Brunnenfigur des hl. Florian am Ortsteich ist mit der Jahreszahl 1749 bezeichnet.
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ObjektID: 26294
Kurzschwarza 1
Standort
KG: Kurzschwarza
Die ehemalige Mühle am Schwarzabach stammt aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Langegg
ObjektID: 26299

Standort
KG: Langegg
Die im Osten von Langegg gelegene Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist eine josephinische Saalkirche mit Westturm. Sie wurde von 1786 bis 1790 erbaut. Das dreiachsige Langhaus hat einen eingezogenen, fünfseitigen Chor und Flachbogenfenster. Am Chor erhebt sich nordseitig die Sakristei, am Langhaus südseitig ein moderner Portalvorbau. Der quadratische Westturm wird von einem Glockenhelm bekrönt. Er ist in die Giebelfassade eingefügt und durch Pilaster gegliedert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius
ObjektID: 26290
Langschwarza 49
Standort
KG: Langschwarza
Die im Südteil von Langschwarza gelegene Pfarrkirche hl. Ägydius ist eine neoromanische Saalkirche mit Querarmen und Nordturm. Das dreijochige Langhaus und dessen Querarme sind durch Giebelfassaden gegliedert und der zweijochige Chor durch ein umlaufendes Rundbogenfries auf abgetreppten Lisenenvorlagen. Die Fassade ist durch zweibahnige Maßwerkfenster und Maßwerkokuli geöffnet. Die Giebelfassade liegt zwischen zwei abgetreppten Strebepfeilern. Sie verfügt über ein Rundbogenfries über zwei Blendsäulchen und einen Maßwerkokulus. Der Nordturm wird von einem Giebelspitzhelm bekrönt. Er hat abgetreppte Ecklisenen, Rundbogen- und Zahnschnittfriese, ein Schulterbogentor und Rundbogenfenster, Maßwerkschallfenster und Fialen. Am Chor erhebt sich die Sakristei, die durch ein Schulterbogenportal zugänglich ist und außerdem gekuppelte Rundbogenfenster aufweist. Die halbkreisförmige Apsis ist durch eine Zwerggalerie gekennzeichnet.
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ObjektID: 26291
Langschwarza 49
Standort
KG: Langschwarza
Südlich der Kirche erhebt sich über einem rechteckigen Grundriss eine neoromanische Grabkapelle mit Giebel und Zwerchdach.
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ObjektID: 26300
Niederschrems 167
Standort
KG: Niederschrems
Die im Westteil des Ortes erhöht auf einer Geländestufe gelegene Kapelle wurde 1820 erbaut. Sie ist innen flach gedeckt und hat eine gewölbte Halbkreisapsis unter einem zwiebelhelmbekrönten Dachreiter.
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ObjektID: 26286

Standort
KG: Niederschrems
Dem sogenannten Schwedenkreuz bei Niederschrems fehlt ein Teil des Querbalkens. Der noch vorhandene Teil hat eine schalenförmige Vertiefung.[2]
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ObjektID: 26301

Standort
KG: Niederschrems
An der Mündung der Querstraße in Niederschrems steht eine Steinfigur des hl. Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 26275
Dr.-Theodor-Körner-Platz
Standort
KG: Schrems
Das Kriegerdenkmal des Bildhauers Carl Wollek wurde von 1933 bis 1935 errichtet und 1962 vergrößert.

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Schloss
ObjektID: 26270
Dr.-Theodor-Körner-Platz 1
Standort
KG: Schrems
Das zwischen Braunaubachbrücke und Budweiserstraße nach 1635 erbaute und ursprünglich von Wassergräben umgebene Schloss ist ein frühbarocker, später veränderter, zweigeschoßiger, vierflügeliger Bau. Die 16-achsige Westseite, die 12-achsige Südfront und die nur zum Teil erhaltene Ostfassade sind durch eine Gliederung aus den Jahren 1777 bis 1781 gekennzeichnet.

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Pranger
ObjektID: 26276
Hauptplatz
Standort
KG: Schrems
Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Pranger hat einen achtseitigen, nach oben gedrehten Schaft, der von einem Pyramidenabschluss mit Kugel bekrönt wird.
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ObjektID: 26277
Hauptplatz
Standort
KG: Schrems
Der Kaiser-Franz-Joseph-Gedächtnisobelisk in der Platzmitte wurde 1898 errichtet.

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Brunnen mit Figur hl. Felix von Cantalice
ObjektID: 26278
Hauptplatz
Standort
KG: Schrems
Der Brunnen ist mit der Jahreszahl 1848 bezeichnet. Seine Figur des hl. Felix von Cantalice stammt aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 26279
Hauptplatz
Standort
KG: Schrems
Der Kornmetzen ist mit reliefierten Symbolzeichen dekoriert. Er stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde 1846 erstmals erwähnt.
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ObjektID: 26269
Josef-Widy-Straße 7
Standort
KG: Schrems
Das ehemalige Arbeiterheim, Gasthaus und Kino wurde 1926 bis 1927 erbaut. Die Anlage hat einen einflügeligen Portalvorbau, einen Mittelgiebel und einen Zinnenaufbau am rechten Seitenflügel.

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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Schrems
ObjektID: 26266
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Schrems
Die westlich des Hauptplatzes an einer Geländestufe gelegene und bis 1811 von einem Friedhof umgebene Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist von der Verbauung des Kirchenplatzes halbrund umschlossen. Die neobarocke Saalkirche wurde von 1873 bis 1875 erbaut. Deckenmalereien im Langhaus aus den Jahren 1903 bis 1905 stammen von Franz Mayerhofer. Maria Sturm schuf 1951 eine Wandmalerei im Chor. Das Altarblatt am Hochaltar wird Carlo Carlone zugeschrieben.

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Wohnhaus, ehem. Brauerei
ObjektID: 26271
Mühlgasse 1
Standort
KG: Schrems
Die großteils in der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Gebäude der Brauerei Schrems hat eine Fassade aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Brauereibetrieb wurde 1905 stillgelegt.
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ObjektID: 26268
Schulgasse 4
Standort
KG: Schrems
Die ehemalige Schule ist ein historistisches Gebäude, das von 1871 bis 1872 erbaut wurde und heute ein Museum beherbergt.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26274

Standort
KG: Schrems
Die Steinfigur an der Brücke über den Braunaubach ist mit der Jahreszahl 1737 bezeichnet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schrems  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Cornelia Bauer: Der Schwed’ kummt! Schwedenspuren in Niederösterreich aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2012. Online (PDF; 11,8 MB)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.