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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großdietmanns

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großdietmanns enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Großdietmanns.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hll. 14 Nothelfer
ObjektID: 26097
Kirchenplatz, Dietmanns 4, OG
Standort
KG: Dietmanns
Die am nördlichen Ende des Angers von Dietmanns gelegene Pfarrkirche hll. 14 Nothelfer ist eine spätgotische Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit einem möglicherweise romanischen Baukern und einem östlich anschließenden, barocken Turm des 17. Jahrhunderts. Das dreijochige Langhaus hat einen zweijochigen Chor mit Fünfachtelschluss. Südseitig ist die Fassade durch zweibahnige Maßwerkfenster geöffnet. Der Bau ist durch schulterbogige Portale mit Rechteckrahmungen im Süden und Westen zugänglich. Im Süden hat das Portal einen Vorbau mit einem abgefasten Rundbogentor. Die schlichte Westfassade weist einen Okulus auf und ebenfalls einen Portalvorbau. An Langhaus und Chor erhebt sich im Norden ein möglicherweise barocker Sakristeianbau, der durch eine Stickkappentonne gewölbt ist. Der quadratische Turm am Apsisscheitel stammt aus dem 17. Jahrhundert und wird von einem Zwiebelhelm bekrönt.
Datei hochladen Ortskapelle hl. Barbara
ObjektID: 26107
Kapellenweg, Ehrendorf 32, OG
Standort
KG: Ehrendorf
Die an der Straße gegenüber dem Schloss gelegene Ortskapelle hl. Barbara ist ein 1777 errichteter, zweijochiger Bau mit einer Halbkreisapsis im Norden, Flachbogenfenstern, Lisenengliederung und Abschlussgesims. Über ihrer Volutengiebelfassade erhebt sich ein Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der Innenraum hat zwei Joche und ein Zwischenjoch. Er verfügt über eine dreiteilige Tonnenwölbung mit Stichkappen über Gurten auf Pilastern und ist durch Felder gegliedert. Darin erhebt sich eine geschwungene Empore und ein eingezogener Apsisbogen, der mit 1777 bezeichnet ist. Die Apsiswölbung mit ihren Stichkappen ist ornamental bemalt. Die Kapelle hat einen Rokokoaltar aus der Bauzeit, mit einer Figur der hl. Barbara in der Mittelnische. Die Glocke wurde von Johann Georg Seiler 1783 gegossen.
Datei hochladen Ortskapelle Eichberg
ObjektID: 26110
Eichberg 31
Standort
KG: Eichberg
Die 1748 in der Ortsmitte errichtete Ortskapelle ist ein lisenengegliederter Bau mit Halbkreisapsis und einer Volutengiebelfassade mit Figurennische. Über dem Giebel erhebt sich ein zwiebelhelmbekrönter Dachreiter von 1792. Die Kapelle ist durch ein flachbogiges Steinportal zugänglich und verfügt über Flachbogenfenster. Im Inneren gibt es zwei Joche und ein Zwischenjoch, die durch eine dreiteilige Stichkappentonne über Gurten auf zum Teil abgekappten Pilastern eingewölbt sind. Der barocke, marmorierte Hochaltar wurde Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigt. Er ist mit einem eingesetzten Bild der hl. Dreifaltigkeit ausgestattet.

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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä., ehem. Friedhof
ObjektID: 26099
Höhenberg 2, OG
Standort
KG: Höhenberg
Die am Ostende des Angers von Höhenberg gelegene Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere ist eine im Kern wahrscheinlich romanische Saalkirche des 13. Jahrhunderts mit einem Westturm und einem gotischen Chor. Sie ist von einem 1804 aufgelassenen Friedhof umgeben. Der quadratische Westturm ist im Kern romanisch. Nach einem Brand um 1800 wurde er 1845 wieder erhöht. Er hat rundbogige Schallfenster und ein Pyramidendach. Das schlichte, dreijochige Langhaus ist durch Rundbogenfenster geöffnet und hat wahrscheinlich einen romanischen Baukern. Die Strebepfeiler wurden zeitgleich mit der Langhauswölbung von 1575 (?) errichtet. Der gotische, eingezogene Chor ist zweijochig und hat einen Dreiachtelschluss. Im Osten ist er mit dem um 1800 erneuerten Pfarrhof verbunden.

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Hl. Johannes Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 26098

Standort
KG: Höhenberg
Die am Angerplatz vor der Pfarrkirche gelegene Kapelle ist mit 1878 bezeichnet, ihre spätbarocke Johannes-Nepomuk-Statue hingegen mit der Jahreszahl 1780.

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Ortskapelle Hörmanns
ObjektID: 26095
Hörmanns 13, OG
Standort
KG: Hörmanns
Die mit 1747 bezeichnete Ortskapelle von Hörmanns ist ein lisenengegliederter Bau mit Halbkreisapsis. Über ihrem mit einer Figurennische ausgestatteten Volutengiebel erhebt sich ein zwiebelhelmbekrönter Dachreiter. Der Innenraum ist durch eine Stichkappentonne eingewölbt und weist eine Putzgliederung auf. Der neoromanische Altar wurde 1904 errichtet. In seiner Mittelnische sind Bildnisse der hll. Maria, Josef und Antonius zu sehen.
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ObjektID: 26096
Reinpolz 27, OG
Standort
KG: Reinpolz
Die 1882 nach Plänen von Johann Pölzl an der nördlichen Angerrandstraße errichtete Ortskapelle hl. Antonius von Padua ist ein neobarocker, durch Lisenen gegliederter Bau mit Halbkreisapsis. Ihrer Volutengiebelfassade wurde 1908 ein Nordturm mit Ortsteinrahmung vorgestellt. Über ihrem flachbogigen Steinportal ist eine Nische mit einer Figur des hl. Florian eingebaut. Im zweijochigen Inneren ruht über Gurtbögen auf Pilastern ein Platzlgewölbe. Der Altar aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist in klassizistischen Formen ausgeführt. Er verfügt über ein Altarbild des hl. Antonius und ein Ovalbild der Maria mit Kind aus dem 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 26100
Unterlembach 48, OG
Standort
KG: Unterlembach
Die 1839 errichtete Ortskapelle von Unterlembach ist ein dreijochiger, über Schwibbögen platzlgewölbter Bau mit Halbkreisapsis und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm, der sich über der Giebelfassade erhebt. Sie ist durch ein zwischen Putzpilastern liegendes Steinportal zugänglich. Ihr klassizistischer Altar ist ein Werk des Jahres 1844. Er verfügt über ein Altarblatt der Himmelfahrt Marias und über Seitenfiguren der hll. Petrus und Paulus, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigt und später aus der Gmünder Pfarrkirche hierher überführt wurden. Zur weiteren Ausstattung zählt eine Figur des hl. Josef aus dem 19. Jahrhundert.
Datei hochladen Ortskapelle Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 26103
Wielands 978, OG
Standort
KG: Wielands
Die 1820 errichtete Ortskapelle Hl. Dreifaltigkeit hat eine pilastergegliederte Fassade unter geschweiftem Giebel, einen Dachreiter mit Zwiebelhelm (1925 erneuert) und eine Halbkreisapsis. Der Innenraum ist durch eine Stichkappentonne über Doppelgurten gewölbt. Zur Ausstattung zählen eine Figurengruppe der Hl. Dreifaltigkeit aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie in Hinterglasmalerei ausgeführte Kreuzwegbilder.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Großdietmanns  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.