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vom 26.10.2019, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wallsee-Sindelburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wallsee-Sindelburg enthält die 16 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktgemeinde Wallsee-Sindelburg im niederösterreichischen Bezirk Amstetten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 130323
Großes Schmidfeld
Standort
KG: Wallsee
Ein großflächiges Wiesengrundstück - zum Teil besiedelt. Ein in den letzten Jahrzehnten des ersten Jahrtausends entstandene römische Anlage, die bis in die Spätantike bestand.[2]
Datei hochladen Spätrömisches Kleinkastell
ObjektID: 129832
Ortsried
Standort
KG: Wallsee
Von dem spätantiken Restkastell, einer annähernd quadratischen Anlage mit einst bis zu 2,4 Meter starken Außenmauern, sind Mauerreste von bis zu 1,2 Meter Höhe erhalten.

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Kreuzsäule
ObjektID: 28480
östlich Kaiserstraße 7
Standort
KG: Ried
Auf einem üppigen Kapitell ein Kreuzigungsrelief; datiert mit 1687.[2]

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 28491
Marktplatz 2
Standort
KG: Wallsee
Ein zweigeschoßiger Rechteckbau, der nach 1879 errichtet wurde, mit leicht eingestelltem quadratischen Turm.[2]

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Bürgerhaus
ObjektID: 28488
Marktplatz 14
Standort
KG: Wallsee
Ein Eckhaus aus dem 16. Jahrhundert mit einem Kreuzgratgewölbe im Flur.[2]

Anmerkung: Liegt hier eine Verwechslung der Hausnummer - richtiges Objekt Marktplatz 24 vor?


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Schloss Nieder-Wallsee
ObjektID: 28482
Schloss Wallsee 1, 1a
Standort
KG: Wallsee
Eine hoch über der Donau gelegene repräsentative Schlossanlage mit einem 40 Meter hohen ehemaligen Bergfried, die im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt und im 16. bis 18. Jahrhundert erweitert und ab 1895 späthistoristisch umgestaltet wurde.[2]
Datei hochladen Zentralbereich des römischen Kastells Wallsee
ObjektID: 130377

seit 2014


Standort
KG: Wallsee
Der Zentralbereich des römischen Kastells Wallsee wurde in nachrömischer Zeit überbaut, Teile des Mauerwerks als billiges Baumaterial verwertet. Bei Umbauten und Abbrucharbeiten kommen immer wieder Zeugnisse aus römischer Zeit zutage.

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Pfarrhof
ObjektID: 28476
Sindelburg 1
Standort
KG: Ried
Ein zweigeschoßiges Bauwerk, das 1705 errichtet und 1758 umgebaut wurde. Die Fassade mit profilierten Fenstern stammt aus einem weiteren Umbau in den Jahren 1901 bis 1908.[2]
Datei hochladen Hausberg Sommerau
ObjektID: 28500
Sommerau
Standort
KG: Schweinberg
Münz- und Kleinfunde am Hausberg von Sommerau weisen auf eine spätantike militärische Anlage vom Typ eines Signal- oder Wachturms hin, die im Mittelalter mit einer Burg überbaut wurde.[3] Die ältesten mittelalterlichen Funde reichen in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, das Hauptfundmaterial in das 14. bis 15. Jahrhundert. Von der Burg ist im Gelände nur noch die Wallanlage (Erdwerk) erkennbar.[4]

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Kath. Filialkirche hl. Anna, ehem. Steinbrecherkapelle
ObjektID: 28481
St.Anna-Gasse 5
Standort
KG: Wallsee
Eine frühbarocke Saalkirche mit einem vorgestellten Westturm, die urkundlich 1362 erwähnt, 1668 geweiht und 1879 teilweise umgestaltet wurde. Der Hochaltar mit einem Rokoko-Retabel stammt aus der Zeit um 1750 bis 1780. Die Orgel mit einem neobarocken Gehäuse ist ein Werk von Max Jakob (1900).[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 28474

Standort
KG: Ried
Eine in erhöhter Lage erbaute zweischiffige spätgotische Hallenkirche mit einem vorgestellten mittelalterlichen Westturm, der 1705 erhöht und 1847 mit einem Spitzhelm versehen wurde.[2]
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 28477

Standort
KG: Ried
Ein Steinpfeiler mit einem Adler aus dem Jahr 1923.[2]

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 28479

Standort
KG: Wallsee
An der Kreuzung der Bergerngasse mit der Sankt-Severin-Straße steht eine Johannes-Nepomuk-Statue aus dem Jahr 1725.

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Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 28494

Standort
KG: Wallsee
Eine von Johann Nikolaus Guyard, Reichsgraf von und zu Wallensee, gestiftete und von Benedikt Stöber 1710 errichtete Mariensäule.[2]
Datei hochladen Franz-Joseph-Denkmal
ObjektID: 28495

Standort
KG: Wallsee
Der schwarze Marmor-Obelisk am Ortseingang von Wallsee wurde am 20. August 1910 anlässlich des 80. Geburtstags von Kaiser Franz Joseph I. enthüllt. Das Denkmal ruht auf drei Stufen und wird von einer Kaiserkrone geschmückt.[5]

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Reithalle
ObjektID: 77530

Standort
KG: Wallsee
Das Gebäude mit Zinnenkranz ist im Stil des romantischen Historismus errichtet und befindet sich im südöstlichen Bereich es Schlossparkes.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wallsee-Sindelburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Jänner 2019.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8
  3. Sommerau – Schweinberg. In: univie.ac.at. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  4. Sommerau. In: imareal.sbg.ac.at. Abgerufen am 25. Oktober 2019.
  5. Kaiser Franz Josef I. Jubiläums-Obelisk. In: marterl.at. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.