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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Valentin (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Valentin enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadt St. Valentin im niederösterreichischen Bezirk Amstetten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 28365

Standort
KG: Hofkirchen
Die barocke Saalkirche mit steilem Satteldach ist im Kern spätromanisch. Der neugotische Hochaltar stammt von Max Oberhuber und ist mit 1906 datiert. Die Orgel ist ein Werk von Nikolaus Rummel sen. aus dem Jahr 1767.[2]

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Schlössl Seggau
ObjektID: 54247
Hofkirchen 45
Standort
KG: Hofkirchen
Das frühbarocke Schloss Seggau ist ein schlichter, zweigeschoßig dreiachsiger Rechteckbau mit steilem Walmdach, der um die 17./18. Jahrhundertwende umgestaltet wurde. Bemerkenswert ist der hochbarocke Dachreiter mit Ovalluke, Halbpassschallfenstern und Uhrengiebel.

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Kath. Filialkirche hl. Maria Magdalena
ObjektID: 28367

Standort
KG: Rems
Die spätromanische Saalkirche aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts ziert im Westen ein barocker Dachreiter und im Süden ein vierstufiges skulptiertes Spitzbogenportal. Die spätgotische Langhauseinwölbung stammt aus der Zeit um 1500, die reich verzierte Maßwerkbrüstung der hallenbreiten, hölzernen Westempore wird stilistisch in die Zeit um 1400 eingeordnet. Die Einrichtung stammt überwiegend aus der Zeit der 19./20. Jahrhundertwende; die Orgel ist ein Werk von Johann Lachmayr, die Altäre sind aus der Hand von Max Oberhuber.
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ObjektID: 47584
bei Raad 5
Standort
KG: Rems
Die freistehende, rechteckige Hauskapelle mit Satteldach, bemalter Kartuschennische im Giebelfeld und Inschriftentafel wurde 1856 erbaut. Im Inneren befindet sich ein spätgotisches Kruzifix, das vermutlich aus der ehemaligen Minoritenkirche des Franziskanerklosters Enns stammt. Die Hinterglasmalereien (Kreuzweg) stammen aus Sandl.

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Kapelle
ObjektID: 128636
bei Viehart 3
Standort
KG: Rems
Die freistehende, quadratische Hauskapelle aus dem Jahr 1777 ist mit einer Mansardhaube bedeckt.[2]
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ObjektID: 28359
Hauptplatz 1
Standort
KG: St. Valentin
Das Bäckerhaus, ehemaliges Gehöft und Bäckerei, stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert und wurde im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts umgebaut. Ein Oberlichtportal mit originalem Türblatt ist mit 1863 bezeichnet.[2]
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ObjektID: 76143
Hauptplatz 9
Standort
KG: St. Valentin
Das dreiseitige, dreigeschoßige Bauwerk mit Walmdach und reicher neobarocker Fassade wurde 1900/01 errichtet und 1924 erweitert. Es besitzt einen Mittelrisalit mit Attika und Ädikulaportal.
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ObjektID: 28361
Hauptplatz 15
Standort
KG: St. Valentin
Der zweigeschoßige Bau mit Walmdach und einem Treppengiebel mit Blendspitzbögen in der Mittelachse wurde 1865 von Otto Schirmer errichtet. Beim Umbau 1960/70 wurde die neugotische Fassade großteils abgeschlagen.
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ObjektID: 28362
Hauptplatz 17
Standort
KG: St. Valentin
Das ehemalige Wohnhaus stammt im Kern aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts und wurde 1980/90 umgebaut und nach Westen erweitert. Aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts stammt die historische Fassade mit Köpfchen über den Fensterverdachungen, wurde jedoch beim Umbau teilweise erneuert.
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ObjektID: 28358

Standort
KG: St. Valentin
Ein übergiebelter Rechteckbau mit Satteldach, Korbbogenportal und zwischen Pilastern liegenden Rundbogenfenstern, der in den Jahren 1848/50 errichtet wurde.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Valentin
ObjektID: 28356

Standort
KG: St. Valentin
Die bedeutende spätgotische Hallenkirche mit Langchor ist ein Spätwerk der Steyrer Bauhütte und stammt im Kern aus dem dritten Drittel des 15. Jahrhunderts bis 1525. Der aus 1476 stammende Chor wurde um 1520 eingewölbt, das Rippennetz um 1870 bis 1873 vollständig erneuert. Der massive, mit einem Giebelspitzhelm bedeckte Turm im Westen wurde 1886 bis 1890 zur Hälfte abgetragen und beträchtlich höher wieder aufgebaut. Die Einrichtung ist fast vollständig neogotisch aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Orgel fertigte Matthäus Mauracher sen. 1870 an und wurde 1907 sowie 1964 umgebaut.[2] 2012 wurde sie durch ein neues Werk der Firma Vleugels im restaurierten Gehäuse ersetzt.[3]

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Figurenbildstock hl. Valentin
ObjektID: 77259

Standort
KG: St. Valentin
Der im Jahr 1854 errichtete Bildstock besteht aus einem Baldachinpostament, dessen Statue 1938 ersetzt wurde.

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Immaculata Säule
ObjektID: 128649

Standort
KG: St. Valentin
Die Statue Maria Immaculata befindet sich auf einer toskanischen Postamentsäule aus dem Jahr 1779.
Datei hochladen Hügelgrab Altenrath
ObjektID: 28370
Altenrath
Standort
KG: Thurnstorf

Anmerkung: Ein großflächiges Waldgrundstück


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Kath. Pfarrkirche hl. Maria von der immerwährenden Hilfe
ObjektID: 28357
Langenharterstraße
Standort
KG: Thurnstorf
Ein nach den Plänen von Josef Friedl in den Jahren 1955 bis 1957 errichteter rechteckiger Blockbau mit Walmdach und zahlreichen Anbauten.[2] Das Altarrelief mit Szenen aus dem Leben Marias stammt vom Wotruba-Schüler Franz Pöhacker.[4]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Valentin  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8
  3. Orgel der Stadtpfarrkirche St. Valentin. Abgerufen am 23. Oktober 2012.
  4. Eintrag zu „Pfarrkirche Langenhart“ auf der Seite von architekturlandschaft.niederösterreich
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.