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vom 25.12.2017, aktuelle Version,

Roppen

Roppen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Roppen
Roppen (Österreich)
Roppen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 30,83 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 10° 49′ O
Höhe: 724 m ü. A.
Einwohner: 1.777 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 58 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6426
Vorwahl: 05417
Gemeindekennziffer: 7 02 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mairhof 78
6426 Roppen
Website: www.roppen.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ingobert Mayr (SPÖ)
Gemeinderat: (2004)
(13 Mitglieder)

5 SPÖ
3 Gemeinsam für Roppen
3 Roppener Volkspartei
1 Peter Prantl
1 Junge Aktive

Lage der Gemeinde Roppen im Bezirk Imst
Arzl im PitztalHaimingImstImsterbergJerzensKarresKarröstenLängenfeldMiemingMils bei ImstMötzNassereithObsteigOetzRietzRoppenSt. Leonhard im PitztalSautensSilzSöldenStamsTarrenzUmhausenWennsTirol (Bundesland) Lage der Gemeinde Roppen im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Roppen ist eine österreichische Gemeinde im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Silz) in Tirol mit 1777 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie

Roppen liegt 5 km südöstlich der Stadt Imst zwischen den Mündungen der Pitze und der Ötztaler Ache in den Inn.

Nachbargemeinden

Geschichte

Der Dorfname wurde erstmals im Jahre 1260 als „Roupen“ urkundlich erwähnt, doch die Besiedelung begann bereits vor etwa 3.000 Jahren, wie Funde im Bereich des „Burschls“ beweisen. Bereits 1337 wurde in Roppen eine „Lienhardskirche“ erwähnt, die von Imst aus betreut wurde, von 1534 bis 1745 war der Kaplan in Karres für die Gemeinde zuständig. 1745 erhielt Roppen eine eigene Kuratie und ist erst seitdem eine eigene Pfarre.[1]

Tourismus und Wirtschaft

Roppen ist aufgrund seiner sonnigen Lage und klimatischen angenehmen Bedingungen für seine Obstanlagen, in denen alte Apfelsorten, Birnen, Steinobst und sogar Weintrauben bestens gedeihen, bekannt. Wichtige Branchen sind die Metall- und Industriebranche.

Die Nähe zu den großen Schigebieten im Ötztal und im Pitztal, sowie ihre zentrale Lage im Wildwasser- und Raftinggebiet Imster-Schlucht, sorgt dafür, dass in der Inntal-Gemeinde auch Tourismus ein wichtiges Zugpferd darstellt. Durch das 2010 eröffnete Sommerfreizeitareal „Area 47“, das zum Großteil auf Roppener Gemeindegebiet liegt, soll vor allem der regionale Sommertourismus weiter angekurbelt werden.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt. Dabei erreichte der amtierende Bürgermeister Ingobert Mayr 80 % der Stimmen.[2]

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Davon entfallen 5 auf die SPÖ, 3 auf die Liste Gemeinsam für Roppen, 3 auf die Roppener Volkspartei und je einer auf die Listen Peter Prantl und Junge Aktive[3]

Der Gemeindevorstand besteht aus Bürgermeister Ingobert Mayr und Johanna Schöpf von der SPÖ, Vizebürgermeister Günter Neururer und Stefan Rauch von der Liste Gemeinsam für Roppen sowie Barbara Gstrein von der Roppener Volkspartei.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Roppen im Ortsteil Mairhof
  • Bruder-Klaus-Kapelle
  • Burschl
  • Leonhardskirche
  • Naturschutzgebiet Tschirgant-Bergsturz[5]
  • Erdpyramiden
  • Der alte Ortskern um die Leonhardskirche mit dem Festplatz am Schulhof-Areal
  • Römerbad am Inntal-Radweg
  • Alle vier Jahre veranstaltet Roppen eine Fasnacht, die dem Imster Schemenlauf ähnlich ist.

Sport

  • Area 47: Sommerfreizeitareal

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

  Commons: Roppen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Maria Therese Heiß: Pfarrkirche zum Hl. Leonhard in Roppen - Kleiner Kirchenführer. Katholisches Pfarramt Roppen, S. 1 f.
  2. Gemeinderatswahl 2010 – Gemeinde Roppen. In: wahlen.tirol.gv.at. Land Tirol, abgerufen am 29. November 2015.
  3. Gemeinderat. Gemeinde Roppen, abgerufen am 29. November 2015.
  4. Gemeindevorstand. Gemeinde Roppen, abgerufen am 29. November 2015.
  5. Tschirgant-Bergsturz, abgerufen am 13. April 2011