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vom 14.06.2017, aktuelle Version,

Sautens

Sautens
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sautens
Sautens (Österreich)
Sautens
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 11,6 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 10° 52′ O
Höhe: 812 m ü. A.
Einwohner: 1.616 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 139 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6432
Vorwahl: 05252
Gemeindekennziffer: 7 02 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 55
6432 Sautens
Website: www.sautens.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Köll (Mit Sicherheit nach vorne - Neue Bürgermeisterliste - Team Fredi Köll)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

6 Mit Sicherheit nach Vorne - Bürgermeisterliste - Fredi Köll, 7 Sautner Impulse

Lage der Gemeinde Sautens im Bezirk Imst
Arzl im Pitztal Haiming Imst Imsterberg Jerzens Karres Karrösten Längenfeld Mieming Mils bei Imst Mötz Nassereith Obsteig Oetz Rietz Roppen St. Leonhard im Pitztal Sautens Silz Sölden Stams Tarrenz Umhausen Wenns Tirol (Bundesland) Lage der Gemeinde Sautens im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Blick auf Sautens
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sautens ist eine Gemeinde im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Silz) in Tirol in Österreich mit 1616 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geographie

Sautens liegt am Eingang des Ötztales, auf zwei breiten Murkegeln.

Haderlehn ist rund zwei Kilometer vom Ortskern Sautens entfernt und liegt auf einem Plateau inmitten von Wiesen und Wäldern. Hier gibt es einen Reiterhof (Pienz) und Ferienwohnungen und Ferienhäuser.

Die abseits der Hauptverkehrsstraße gelegene Gemeinde setzt sich aus mehreren Ortsteilen zusammen, die heute in einer langgezogenen Häuserreihe zu einem Ortskern verbunden sind. Die Weiler der Ritzlerhof und Haderlehn. Das Gebiet liegt in sonniger und windgeschützter Lage und weist ein besonders mildes Klima auf, was Landwirtschaft, besonders Obstanbau möglich macht. Ein Teil des Obstes wird vor Ort zu Obstler verarbeitet.

Nachbargemeinden

Geschichte

Sautens ist vermutlich schon seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, auch vom Ortsnamen wird angenommen, dass er vorrömischen Ursprungs ist.

Ab dem 8. Jahrhundert ließen sich Bajuwaren auf den beiden Murkegeln nieder. Seit dem 14. Jahrhundert sind mehrere Höfe belegt, die verschiedenen Grundherren gehörten. Im 18. Jahrhundert wurde oberhalb von Sautens wenig ergiebig nach Kupferkies geschürft. Bis 1836 war Sautens noch mit Oetz verbunden, danach eine eigenständige Gemeinde.

Die Mure bedrohte immer wieder das Gemeindegebiet, doch schon seit 1903 wurden umfangreiche Verbauungsmaßnahmen getroffen.

Nach dem Eisenbahnbau durch das Oberinntal (1884) und der Errichtung der neuen Straße von Ötztal-Bahnhof nach Oetz am rechten Ufer der Ötztaler Ache wurde die alte Dorfstraße bedeutungslos. Mit dem Bau einer Brücke über die Ache und einer Straße nach Sautens wandelte sich das ehemals bäuerliche Dorf zu einem Fremdenverkehrsort.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Neue Pfarrkirche (2013)
  • Alte Pfarrkirche: 1517 erbaut, zweimal vergrößert, dient seit der Einweihung der neuen Pfarrkirche (1831 im Stil des Spätklassizismus) profanen Zwecken
  • Neue Pfarrkirche Sautens: 1828 bis 1830 im Stil des Spätklassizismus erbaut, 2007 renoviert.
  • Unregelmäßig findet zur Fasnacht eine „Maschgarad“ statt, die vom gleichnamigen Sautner Verein organisiert wird. Höhepunkt ist der Flitschelarlauf, bei dem ausgewählte Akteure in ein bis zu 30 kg schweres Kostüm schlüpfen, das aus den Deckblättern von Maiskolben („Flitschenknöpfe“) hergestellt wird.[1]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Ehrenbürger

  Commons: Sautens  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hubert Daum: „Flitschelar“ bitten zur Maschgarade, Tiroler Tageszeitung vom 23. Februar 2017


Weiterführendes#

-- Pachl W, Sonntag, 21. Februar 2016, 19:10