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vom 14.06.2017, aktuelle Version,

Sankt Margarethen bei Knittelfeld

Sankt Margarethen bei Knittelfeld
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Margarethen bei Knittelfeld
Sankt Margarethen bei Knittelfeld (Österreich)
Sankt Margarethen bei Knittelfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: KF)
Fläche: 148,23 km²
Koordinaten: 47° 14′ N, 14° 52′ O
Höhe: 623 m ü. A.
Einwohner: 2.768 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 8720
Vorwahl: 03512
Gemeindekennziffer: 6 20 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 19
8720 Sankt Margarethen bei Knittelfeld
Website: st-margarethen-knittelfeld.gv.at
Politik
Bürgermeister: Erwin Hinterdorfer (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
5
1
1
8  5  1  1 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • SPÖ: 8
  • ÖVP: 5
  • FPÖ: 1
  • Jugendvolkspartie-Sonja: 1

Lage der Gemeinde Sankt Margarethen bei Knittelfeld im Bezirk Murtal
Fohnsdorf Gaal Lobmingtal Hohentauern Judenburg Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Pöls-Oberkurzheim Pölstal Pusterwald Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Marein-Feistritz Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Peter ob Judenburg Seckau Spielberg Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg Steiermark Lage der Gemeinde Sankt Margarethen bei Knittelfeld im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Blick vom Gobernitzberg auf Sankt Margarethen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sankt Margarethen bei Knittelfeld ist eine Gemeinde mit 2768 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Murtal und Gerichtsbezirk Judenburg in der Steiermark. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform wurden mit 1. Jänner 2015 die Gemeinden Sankt Lorenzen bei Knittelfeld und Rachau eingemeindet.[1]

Geografie

Sankt Margarethen bei Knittelfeld ist eine Schwemmkegelsiedlung in der Obersteiermark südlich der Mur und südöstlich der Stadt Knittelfeld.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 20 Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[2]):

  • Fötschach (36)
  • Glein (144)
  • Gobernitz (138)
  • Gottsbach (23)
  • Kroisbach (70)
  • Leistach (7)
  • Mitterbach (150)
  • Obermur (18)
  • Pichl (24)
  • Preg (74)
  • Preggraben (103)
  • Rachau (302)
  • Ritzendorf (15)
  • Sankt Benedikten (23)
  • Sankt Lorenzen bei Knittelfeld (493)
  • Sankt Margarethen bei Knittelfeld (799)
  • Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sdlg (115)
  • Schütt (4)
  • Ugendorf (161)
  • Untermur (6)

Die Gemeinde besteht aus acht Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[3]):

  • Glein (4.692,85 ha)
  • Mitterbach (2.137,30 ha)
  • Pichl (778,72 ha)
  • Preg (2.089,00 ha)
  • Rachau I (1.715,53 ha)
  • Rachau II (1.950,67 ha)
  • St. Lorenzen (720,81 ha)
  • St. Margarethen (737,36 ha)

Eingemeindungen

Im Zuge der steirischen Gemeindestrukturreform wurden die Gemeinden Rachau, St. Lorenzen und St. Margarethen mit Wirkung vom 1. Jänner 2015 fusioniert.[4]

Geschichte

Der Ort war Teil der 1122 entstandenen Mark Steiermark, die 1180 als Herzogtum Steiermark von Bayern getrennt wurde. Ab 1192 wurde das Gebiet durch die Babenberger in Personalunion zwischen Österreich und der Steiermark regiert. Von 1282 bis 1918 stand das Gebiet unter der Herrschaft der Habsburger.

1849/50 wurde die politische Gemeinde St. Margarethen errichtet.[5]

Am 6. November 1918 kam Sankt Margarethen bei Knittelfeld als Teil der Steiermark zur Republik Deutsch-Österreich. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich kam der Ort zum Reichsgau Steiermark. 1945 bis 1955 war er Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Sankt Margarethen bei Knittelfeld vom Kalvarienberg
Blick auf den Ort Preg und das Murtal

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 8 SPÖ – stellt den Bürgermeister
  • 5 ÖVP
  • 1 FPÖ
  • 1 JVPSO

Bürgermeister

Erwin Hinterdorfer (SPÖ) wurde zum Bürgermeister gewählt.

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Mai 1980. Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 20. März 2016.[6]
Die Blasonierung lautet:

„In einem silbernen Schild wachsend pfahlweise zwei rote Ruder im Schildfuß zwischen drei roten langgestielten Hämmern; die aneinanderstoßenden Hämmer selbst reichen bis zur Schildmitte und bilden einen Balken, über dem ein herschauender grüner Drache durch ein schwarzes Halsband und eine schwarze Kette in der Mitte des oberen Schildrandes angekettet ist.“
Die Pfarrkirche von Sankt Margarethen bei Knittelfeld
Der Ort Ugendorf
Ugendorf von Norden

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Am 2. Oktober 1993 wurde in der Gemeinde ein Biotop mit einer Festveranstaltung eröffnet und mit der Verleihung des Umweltschutzpreises des Landes Steiermark gewürdigt. Seit dieser Zeit bietet der Ort einerseits einen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen aber auch ein Erholungsgebiet für Menschen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismusverband

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Kraubath an der Mur den Tourismusverband „Almfrische Gleinalm“. Dessen Sitz ist in St. Margarethen bei Knittelfeld.[7]

Einzelnachweise

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform
  2. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  4. Das Land Steiermark: Die neue Gemeindestruktur der Steiermark. Abgerufen am 10. November 2013.
  5. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  6. 40. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. März 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Gemeinde Sankt Margarethen bei Knittelfeld (politischer Bezirk Murtal), abgerufen am 19. März 2016
  7. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 296. ZDB-ID 1291268-2 S. 623.
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