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vom 13.01.2018, aktuelle Version,

Suben

Suben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Suben
Suben (Österreich)
Suben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 6,41 km²
Koordinaten: 48° 25′ N, 13° 26′ O
Höhe: 329 m ü. A.
Einwohner: 1.488 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 232 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4975
Vorwahl: 07711
Gemeindekennziffer: 4 14 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Suben 50
4975 Suben
Website: www.suben.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Seitz (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
4
4
2
9  4  4  2 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde Suben im Bezirk Schärding
AltschwendtAndorfBrunnenthal (Oberösterreich)DiersbachDorf an der PramEggerdingEngelhartszellEnzenkirchenEsternbergFreinbergKopfing im InnkreisMayrhofMünzkirchenRaabRainbach im InnkreisRiedauSankt AegidiSt. Florian am InnSt. Marienkirchen bei SchärdingSt. RomanSt. WillibaldSchardenbergSchärdingSighartingSubenTaufkirchen an der PramVichtensteinWaldkirchen am WesenWernstein am InnZell an der PramOberösterreich Lage der Gemeinde Suben im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Stift Suben

Suben ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1488 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie

Suben liegt auf 329 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,4 km, von West nach Ost 3,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,4 km². 12,5 % der Fläche sind bewaldet, 57,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Dorf (44)
  • Etzelshofen (335)
  • Roßbach (262)
  • Schnelldorf (136)
  • Suben (621)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Suben.

Wappen

Blasonierung: In Blau über einem silbernen, erniedrigten Wellenbalken nebeneinander drei goldene, heraldische Lilien. Gemeindefarbe: Weiß. Das Recht zur Führung des Gemeindewappens wurde 1978 verliehen.[2]

Geschichte

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der einzelnen Ortschaften waren: vor 1097 (Suben), 1126 (Roßbach), ca. 1130 (Schnelldorf), ca. 1150 (Etzelshofen), 1236 (Dorf).[3] Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayerisch. Um 1050 wurde die bestehende Burg der Grafen von Formbach von Tuta, der Tochter des Heinrich von Formbach und Ehefrau des ungarischen Königs Béla I., zu einem Kollegiatstift umgewandelt. Das Stift Suben selbst wurde 1126/1142 von Bischof Altmann von Trient, Sohn Graf Udalschalks von Lurn und Urenkel Tutas, gegründet. Ort und Stift kamen nach dem Frieden von Teschen mit dem „Innviertel“, das bis dahin „Innbaiern“ geheißen und jahrhundertelang integraler Bestandteil des Herzogtums bzw. Kurfürstentums Bayern gewesen war, zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege nochmals kurzzeitig bayerisch, gehört der Ort seit 1814 endgültig zu Österreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist seit 1997 Ernst Seitz von der ÖVP. Seine Vorgänger in der Zweiten Republik waren Franz Hackl (1945–1961), Karl Haas (1961–1970), Josef Reininger (1970–1991) und Johann Mayrhofer (1991–1997; alle ÖVP).[4]

Einwohnerentwicklung

Im Jahr 1869 verzeichnete Suben 978 Einwohner, 1900 immer noch nur 980, im Jahr 1951 1094 Einwohner, 1961 schon 1330 Einwohner. Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1287 Einwohner, 2001 dann 1400 Einwohner und 2011 1398 Einwohner.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Karl Stiegler, Konsulent

Ehrenringträger

Söhne und Töchter

Gemeindepartnerschaften

Erinnerungstafel in St. Marienkirchen anlässlich 30 Jahre Gemeindepartnerschaft St. Marienkirchen - Suben - Stamsried

Literarische Bearbeitung

In der 1962 entstandenen Erzählung Der Kulterer berichtet der österreichische Autor Thomas Bernhard vom Leben des 1911 in Aschbach geborenen Franz Kulterer, der wegen eines nicht näher bezeichneten Verbrechens in der oberösterreichischen Strafanstalt Suben einsitzt.

Literatur

  • Manfred Schachinger: Die Obere Hofmark der einstigen Klosterherrschaft Suben am Inn. Verlag Eduard Wiesner, Wernstein 2014.
  • Manfred Schachinger: Die versunkene Untere Hofmark des ehemaligen Klosters Suben am Inn. Verlag Eduard Wiesner, Wernstein 2006.
  • Erich Zanzinger: Heimatbuch der Gemeinde Suben - ein Ort im Wandel der Zeiten. Herausgegeben und verlegt von der Gemeinde Suben, Suben 1987 (keine ISBN).
  Commons: Suben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgeschichte/InternetGeschichteTortsgemeindedetailSuchenListe.jsp?gemcan=20811
  3. Peter Wiesinger, Richard Reutner: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Schärding (Nördliches Innviertel). Wien 1994, S. 16f.
  4. http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgeschichte/InternetGeschichteTortsgemeindedetailSuchenListe.jsp?gemcan=20811
  5. http://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/statistik/gesellschaftundsoziales/bevstand/bevstand_41425.pdf
  6. vgl. UStR 2000, Umsatzsteuerrichtlinien 2000 https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=6ead8fe9-59f1-4db8-8f34-2de0b48b10a7
  7. https://www.icon.at/de/publikationen/news/news/detail/2012-08-06-umsatzsteuer-oesterreichisches-uid-buero-geschlossen/
  8. Biografie von Conrad Dorn, in: Webpräsenz von Regiowiki.at