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vom 08.06.2017, aktuelle Version,

Suben

Suben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Suben
Suben (Österreich)
Suben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 6,41 km²
Koordinaten: 48° 25′ N, 13° 26′ O
Höhe: 329 m ü. A.
Einwohner: 1.488 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 232 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4975
Vorwahl: 07711
Gemeindekennziffer: 4 14 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Suben 50
4975 Suben
Website: www.suben.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Seitz (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
4
4
2
9  4  4  2 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Suben im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram Oberösterreich Lage der Gemeinde Suben im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Stift Suben

Suben ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1488 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie

Suben liegt auf 329 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,4 km, von West nach Ost 3,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,4 km². 12,5 % der Fläche sind bewaldet, 57,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Dorf (44)
  • Etzelshofen (335)
  • Roßbach (262)
  • Schnelldorf (136)
  • Suben (621)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Suben.

Wappen

Blasonierung: In Blau über einem silbernen, erniedrigten Wellenbalken nebeneinander drei goldene, heraldische Lilien.Gemeindefarbe: Weiß

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayerisch. Um 1050 wurde die bestehende Burg der Grafen von Formbach von Tuta, der Tochter des Heinrich von Formbach und Ehefrau des ungarischen Königs Béla I., zu einem Kollegiatstift umgewandelt. Das Stift Suben selbst wurde 1126/1142 von Bischof Altmann von Trient, Sohn Graf Udalschalks von Lurn und Urenkel Tutas, gegründet. Ort und Stift kamen nach dem Frieden von Teschen mit dem „Innviertel“, das bis dahin „Innbaiern“ geheißen und jahrhundertelang integraler Bestandteil des Herzogtums bzw. Kurfürstentums Bayern gewesen war, zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege nochmals kurzzeitig bayerisch, gehört der Ort seit 1814 endgültig zu Österreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Ernst Seitz von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1287 Einwohner, 2001 dann 1418 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Seit dem Jahr 2007 ist hierorts (?) auch das UID-Büro des Finanzministeriums angesiedelt, das die Umsatzsteuer-Identifikations-Nummern vergibt (?).

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Karl Stiegler, Konsulent

Ehrenringträger

Söhne und Töchter

Gemeindepartnerschaften

Erinnerungstafel anläßlich 30 Jahre Gemeindepartnerschaft (St. Marienkirchen)

Literarische Bearbeitung

In der 1962 entstandenen Erzählung Der Kulterer berichtet der österreichische Autor Thomas Bernhard vom Leben des 1911 in Aschbach geborenen Franz Kulterer, der wegen eines nicht näher bezeichneten Verbrechens in der oberösterreichischen Strafanstalt Suben einsitzt.

  Commons: Suben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Biografie von Conrad Dorn, in: Webpräsenz von Regiowiki.at