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vom 10.12.2016, aktuelle Version,

Alt-Montfort

Burgruine Alt-Montfort
ein Mauerrest mit Schießscharten

ein Mauerrest mit Schießscharten

Alternativname(n): Altmontfort
Entstehungszeit: vor 1208
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: Grafen
Ort: Weiler
Geographische Lage 47° 18′ 42,4″ N,  39′ 57,7″ O
Alt-Montfort (Vorarlberg)
Alt-Montfort

Die Burg Alt-Montfort ist die Ruine einer Höhenburg zwischen Weiler und Fraxern im Vorarlberger Rheintal. Hugo III. von Tübingen, der sich später Hugo I. von Montfort nannte, ließ sie Ende des 12. Jahrhunderts erbauen, 1206 oder 1208 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt.

Name

„Montfort“ ist eine Abwandlung der lateinischen Begriffe mons (Berg) und fortis (tapfer, stark), also in etwa "Starkenberg". Nach diesem Wohnsitz nannten sich die „Grafen von Montfort“.[1]

Geschichte

der größte zusammenhängende Mauerrest

1375 übernahm Herzog Leopold III. von Österreich die Burg. Im Appenzellerkrieg 1405 wurde die Burganlage völlig zerstört. 1417 kam die Burg in den Besitz der Toggenburger Grafen und 1436 in den Besitz Herzogs Friedrich IV. von Österreich. Ab 1679 besaß die Familie Clary-Aldringen die Burg. Im Jahr 1837 wurde Michael Fink der Besitzer.[2] Heute sind nur noch wenige Mauerreste erhalten und erkennbar.[3]

Literatur

  • Joseph Zösmair: Ueber die Burgen Alt- und Neu-Montfort in Vorarlberg, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, 10. Jg. 1880, S. 123–144 (Digitalisat)
  Commons: Burgruine Alt-Montfort  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Blumenegg (von Alois Niederstätter) (PDF; 49 kB)
  2. Burg Alt-Montfort auf burgenwelt.org
  3. Alt-Montfort, Untere Borg (Weiler) (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive)