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vom 18.02.2017, aktuelle Version,

Bundespräsidentenwahl in Österreich 1963

Zur Bundespräsidentenwahl in Österreich 1963, der dritten Volkswahl eines österreichischen Staatsoberhaupts, kam es am 28. April 1963. Der bisherige Amtsinhaber, Adolf Schärf, wurde bereits im ersten Wahlgang in seinem Amt bestätigt und war damit auch der erste Bundespräsident, der eine zweite Amtsperiode begann. Schärf verstarb jedoch bereits im Februar 1965, wodurch eine vorgezogene Wahl notwendig werden sollte.

Ausgangslage

Der bisherige Bundespräsident Adolf Schärf (SPÖ) trat, wie es die Verfassung erlaubte, neuerlich zu einer Wahl an. Seine Konkurrenten waren der frühere Bundeskanzler Julius Raab (ÖVP) sowie der Jurist Josef Kimmel (vorgeschlagen durch die Europäische Föderalistische Partei Österreichs).

Kandidaten und Ergebnisse des Wahlgangs

Kandidat gültige Stimmen[1] Anteil
Adolf Schärf 2.473.349 55,4 %
Julius Raab 1.814.125 40,6 %
Josef Kimmel 176.646 4,0 %

Von 4.869.603 Wahlberechtigten gaben (bei allgemeiner Wahlpflicht) 4.654.657 ihre Stimme ab, das ergibt eine Wahlbeteiligung von 95,6 %. Als ungültig gewertet wurden 190.537 Stimmen, das entspricht 4,1 % der abgegebenen Stimmen.[1]

Angelobung

Adolf Schärf wurde neuerlich am 22. Mai 1963 vor der Bundesversammlung angelobt.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Bundesministerium für Inneres: