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vom 02.12.2017, aktuelle Version,

Liste der Gedenktafeln und Gedenksteine in Wien/Leopoldstadt

Diese Liste der Gedenktafeln und Gedenksteine in Wien/Leopoldstadt enthält die Gedenktafeln im öffentlichen Raum des 2. Wiener Gemeindebezirks Leopoldstadt. Hauptsächliche Basis dieser Liste ist „Wien Kulturgut“ (der digitale Kulturstadtplan der Stadt Wien).

Andere Denkmäler sowie Kunstwerke im öffentlichen Raum sind unter Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Wien/Leopoldstadt zu finden.

Erinnerungssteine sind in der Liste der Erinnerungssteine in Wien-Leopoldstadt angeführt.

Gedenktafeln und Gedenksteine

Foto   Inschrift Name Typ Standort Beschreibung
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In diesem Hause
lebte und wirkte
Alfred Adler
geb: 7.2.1870 gest: 28.5.1937
Begründer der
Individual-
psychologie

Alfred Adler - Gedenktafel Gedenktafel Czerningasse 7
Standort
Steintafel
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In diesem Haus
wurde am 15. 11. 1873
Max Adler
1873 1937
Univ. Professor
Rechtsphilosoph u.
Soziologe geboren

Max Adler - Gedenktafel
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Gedenktafel Waschhausgasse 1a
Standort
Steintafel mit Porträtrelief
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An dieser Stelle
stand das Haus
in dem der Dichter
Peter Altenberg
am 9. März 1859
geboren wurde

Peter Altenberg - Gedenktafel
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Gedenktafel Franzensbrückenstraße 3
Standort
Steintafel (irrtümliche Anbringung an falscher Adresse)
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Dr. Leo Ascher
1880–1942
Komponist
von „Das Lercherl von
Hernals“ aus „Hoheit
tanzt Walzer“, wie vieler
anderer Operetten
und Melodien, wohnte
in diesem Hause bis 1938
Gewidmet 1980 vom
Kulturclub

Dr. Leo Ascher – Gedenktafel
ID: 94416
Gedenktafel Kurzbauergasse 6
Standort
Leo Gruber, Steintafel mit Porträtrelief (1980)
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Otto Bauer
1881–1938
Dem grossen
Theoretiker der
österreichischen
Sozialdemokratie

Otto Bauer – Gedenktafel
ID: 94434
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Gedenktafel Leopoldsgasse 6-8
Standort
Steintafel mit Porträtrelief
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Julius Bermann
1868 – 1943
Vorkämpfer für Angestelltenrecht
und Mieterschutz
1918 – 1934 Vertreter der Leopoldstadt
im Wiener Gemeinderat und Landtag
Gestorben im KZ Theresienstadt
In dankbarem Gedenken
Gewerkschaft der Privatangestellten

Julius Bermann - Gedenktafel Gedenktafeln Zirkusgasse 3-5
Standort
Steintafel
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Der
große Chineser
bildete von 1854–1945 die Mittelfigur
des von Basilio Calafati errichteten
Ringelspiels
Anlässlich der 220 Jahrfeier des
Wurstelpraters wurde durch die
Stadt Wien diese Calafatistatue
im Jahre 1966 aufgestellt

„Grosser Chineser“ – Gedenkstein
Vulgo: Calafati – Gedenkstein
ID: 76829
Gedenkstein Eduard-Lang-Weg/ Hans-Krauss-Weg
Standort
freistehender Stein, ursprünglich bei der „Chineser“-Figur (1966)
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Die Wahrheit darin
ist verschüttet

Die lange verschwiegene jüdische Dichterin Veza Canetti,
geborene Venetiana Taubner (1897–1963), lebte und schrieb
bis 1934 in diesem Haus. Sie starb in England, aus dem Exil
war sie nicht zurückgekehrt. Ihr literarisches Werk voll Schärfe
und Empathie wurde erst posthum veröffentlicht.

Veza Canetti – Gedenktafel
Vulgo: Venetiana Taubner – Gedenktafel
ID: 95119
Gedenktafel Ferdinandstraße 29
Standort
Zwei Glastafeln (2013)
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In diesem Hause lebte
Dr. Arnold Deutsch
Während der nationalsozialistischen
Herrschaft wurde er im Alter
von 38 Jahren im November 1942
von den SS-Faschisten ermordet.
Er kämpfte für ein freies
demokratisches Österreich,
für den Frieden,
und für das Glück der Menschheit.
Mögen die Menschen
sein Opfer verstehen

Arnold Deutsch - Gedenktafel Gedenktafel Schiffamtsstraße 20
Standort
Steintafel
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Robert Erber
1895 – 1978
Volksbildner
Mitglied des Landtags
und Gemeinderats

Robert Erber - Gedenktafel Gedenktafel Schüttelstraße 19
Standort
Steintafel
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Hermann Fischer
1876 . 1933
Gemeinderat
der Stadt Wien
für den 2. Bezirk
1919 . 1932
und Abgeordneter
zum Nationalrat
1932 . 1933

Hermann Fischer - Gedenktafel
ObjektID: 4562
Gedenktafel Ybbsstraße 15-21
Standort
Steintafel
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Der Neurologe und Psychiater
Viktor E. Frankl
lebte und arbeitete in diesem Haus
1905–1942
vom Tag seiner Geburt
bis zum Tag seiner Deportation
ins Konzentrationslager

Viktor Frankl – Gedenktafel
ID: 95128
Gedenktafel Czerningasse 6
Standort
Steintafel (1988)
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In diesem Haus wohnten einst:
Josephine Gallmeyer
27. 2. 1838 - 3. 2. 1884
Schauspielerin, Tänzerin
Soubrette, Schriftstellerin
und Direktorin des
Strampfer-Theaters
unter den Tuchlauben.
Gabor Steiner
28. 5. 1858 - 9. 9. 1944
Theater- u. Varietédirektor
Gründer der Theater- und
Vergnügungsstadt
Venedig in Wien“ im Prater.
Initiator der Errichtung
des Riesenrades. Gestiftet von der
Zentralsparkassa und
Kommerzialbank Wien
1978

Josephine Gallmeyer und Gabor Steiner - Gedenktafel
ObjektID: 4547
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Gedenktafel Praterstraße 56
Standort
Steintafel (1978)
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In diesem Hause starb
der Meister der Töne
Dr. Carl Goldmark
geb. zu Keszthely am 18. Mai 1830,
gest. am 2. Jänner 1915

Carl Goldmark – Gedenktafel
ID: 95129
Gedenktafel Böcklinstraße 28
Standort
Steintafel
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Die Stadt Wien
widmet dieses Stadion
dem erfolgreichen
Fussballinternationalen und Trainer
Ernst Happel
Geboren am 29. November 1925
Gestorben am 14. November 1992
Im ehrwürdigen Gedenken
Der Bürgermeister
Dr. Helmut Zilk
Der amtsführende Stadtrat
für Umwelt und Sport
Dr. Michael Häupl

Ernst Happel - Gedenktafel
ObjektID: 4511
Gedenktafel Olympiaplatz
Standort
Steintafel (1992)
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Joseph Haydn
der grosse marianische Meister
wirkte auf dem Chor dieser Kirche
1755–1758
Der Kirchenmusikverein
1932

Joseph Haydn – Gedenktafel
ID: 95130
ObjektID: 6847
Gedenktafel Taborstraße 16-18
Standort
Steintafel mit Bronzerelief (1932)
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Diese Wohnhausanlage der
Gemeinde Wien
wurde zum Andenken an
Theodor Herzl
1860–1904
dem Vorkämpfer für die
Gründung des Staates
Israel benannt

Theodor Herzl – Gedenktafel (1960)
ID: 95131
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Gedenktafel Leopoldsgasse 13-15
Standort
Steintafel (1960)
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Dr. Theodor Herzl
Vater des Staates Israel
In Angedenken an seine Bedeutung für die Ge-
schichte des jüdischen Volkes wurde diese Tafel von
den Mitgliedern der Konferenz des Ministerpräsidenten
von Israel für Israel Bonds anlässlich des 30. Jah-
restages der Unabhängigkeit des Staates Israel gestiftet.
24. Jänner 1978

Theodor Herzl – Gedenktafel (1978)
ID: 95134
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Gedenktafel Leopoldsgasse 13-15
Standort
Metalltafel, Inschrift auf deutsch und hebräisch (1978)
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Hier stand das letzte Wohnhaus von Leopold Hilsner s.A. (1876 - 1928). Als
unschuldiges Opfer der Ritualmordlüge schmachtete er 19 Jahre im Kerker.
Na tomto místě stál dům kde žil před svou smrtí Leopold Hilsner (1876 - 1928).
Jako nevinná oběť lži o ritualní vraždě živořil 19 let v žaláři.

Leopold Hilsner - Gedenktafel
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Gedenktafel Obere Donaustraße 4
Standort
Steintafel, Inschrift auch auf hebräisch (2002)
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Hubert Hladej - Hof
Hubert Hladej
Bezirksvorsteher der Leopoldstadt
1949 – 1977

Hubert Hladej - Gedenktafel Gedenktafel Wehlistraße 131-143
Standort
Steintafel
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Friedensreich Hundertwasser
Maler, Architekturdoktor, ökologischer Aktivist
Painter, Architecture Doctor, Environmental Activist
(1928–2000)
verbrachte in diesem Haus seine Jugend. 1938 wurden er und seine jüdische Mutter
Elsa Stowasser von Wien-Fünfhaus hierher zwangsübersiedelt. Während Tante und
Großmutter wie auch 69 weitere Familienangehörige von den Nationalsozialisten ermordet
wurden, überlebten Friedrich Stowasser und seine Mutter hier die Kriegsjahre. Die Landschaft
am Donaukanal wurde Hundertwasser zum Motiv seiner ersten Zeichnungen und Aquarelle.
Elsa Stowasser lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1972 in diesem Haus.

spent his youth in this house. In 1938 he and his Jewish mother, Elsa Stowasser
were forced to relocate here from Vienna-Fünfhaus. While his aunt and grandmother
in addition to 69 other family members were murdered in the concentration camps,
Friedrich Stowasser and his mother survived the war years here. The landscape of the Danube
canal became a motif in Hundertwasser's first drawings and watercolours. Elsa Stowasser lived
in this house until her death in 1972.

Friedensreich Hundertwasser – Gedenktafel
ID: 95135
Gedenktafel Obere Donaustraße 12
Standort
Metalltafel (2013)
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Dem Andenken
Anton Janschas
dem ersten österreichischen Bienen-
zuchtlehrer und Bienenforscher
anlässlich seines 200. Geburtstages
gewidmet von der österreichischen
Imkerschaft im Jahre 1934
1734 1973 1773
anlässlich des 200. Jahrestages seines Todes in Wien
Landesverband für Bienenzucht in Wien
Zveza Čebelarskih Drustev za Slovenijo

Anton Janscha - Gedenktafel
ObjektID: 128765
Gedenktafel Augarten
Standort
Steintafel mit Metallrelief
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In diesem Haus wurde
der Komponist
Walter Jurmann
(12.10.1903-17.6.1971)
geboren.
„Ein Lied aus meiner Heimat kann ich nie vergessen“
Walter Jurmann
Wien – Berlin – Paris – Hollywood
Errichtet vom Verein der Freunde Jüdisches Museum Wien

Walter Jurmann – Gedenktafel
ID: 95138
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Gedenktafel Große Stadtgutgasse 7
Standort
Tafel aus Bardaglio-Marmor (2006)
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In diesem Haus wohnte in den Jahren
1921-1941 der österreichische Tondichter
Dr. Wilhelm Kienzl
und schuf hier viele seiner
unvergänglichen Werke.
Seinem Ehrenmitglied zum
hundertsten Geburtstag der
Wiener Männergesang-Verein
17. Jänner 1957

Wilhelm Kienzl - Gedenktafel Gedenktafel Schreygasse 6
Standort
Steintafel (1957)
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In diesem Hause lebte
Dr. Alfred Klahr
Während der nationalsozialistischen
Herrschaft wurde er im Alter
von 39 Jahren im Juli 1944
von den SS-Faschisten ermordet.
Er kämpfte für ein freies,
demokratisches Österreich,
für den Frieden,
und für das Glück der Menschheit.
Mögen die Menschen
sein Opfer verstehen.

Alfred Klahr - Gedenktafel
ID: 95139
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Gedenktafel Novaragasse 17-19
Standort
Steintafel (1953)
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Der österreichische
Kulturfilmproduzent
Ingenieur
Karl Köfinger
lebte von 1879 bis 1938.
Er wohnte und arbeitete
in diesem Haus.

Karl Köfinger – Gedenktafel
ID: 95140
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Gedenktafel Springergasse 27
Standort
Josef Navratil, Messingtafel im Stil eines 35 mm-Stummfilmkaders (1990)
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Schön sind Blatt und Beer
und zu sagen wär
von der Kindheit viel und viel vom Wind;
doch ich bin nicht hier
und was spricht aus mir
steht für die, die ohne Stimme sind
THEODOR KRAMER
1897 in Niederhollabrunn geboren
1939-1957 Exil in England
1958 gestorben in Wien
In diesem Haus begann 1908 der Aufenthalt
des Dichters Theodor Kramer in Wien

Theodor Kramer - Gedenktafel Gedenktafel Am Tabor 20-22
Standort
Metalltafel mit Porträtrelief
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Der Violinvirtuose
und Komponist
Fritz Kreisler
wurde am 2. Februar 1875
in diesem Hause geboren
Österreichische Gesellschaft
für Musik und Bundesministerium
für Unterricht und Kunst

Fritz Kreisler - Gedenktafel
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Gedenktafel Große Schiffgasse 21
Standort
Steintafel
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In diesem
Hause lebte
Eduard Kremser
und starb daselbst
27. November 1914. Seinem
Ehrenchormeister
der Wiener Männer Gesang Verein
1924

Eduard Kremser – Gedenktafel
ID: 95141
Gedenktafel Kleine Stadtgutgasse 10
Standort
Steintafel (1924)
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Franz Mair
Tondichter
Gründer des Wiener
Schubertbundes
1821 – 1893

Franz Mair - Gedenktafel
ObjektID: 4541
Gedenktafel Laufbergergasse
Standort
Steintafel
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In diesem Hause
wurde
die Kernphysikerin
Dr. Lise Meitner
am 7.11.1878 geboren
(gest. 27.10.1968 Cambridge)

Lise Meitner – Gedenktafel
ID: 95142
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Gedenktafel Heinestraße 27
Standort
Steintafel (1988)
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U ovoj kući
je živio i
radio 1907
veliki
hrvatski
kipar
In diesem Haus
lebte und
wirkte 1907
der grosse
kroatische
Bildhauer
Ivan Meštrović
1883–1962
Zur 100. Wiederkehr des Geburtstages
stiften die Kroaten in Österreich
diese Gedenktafel. Wien 1983

Ivan Meštrović – Gedenktafel
ID: 95118
Gedenktafel Böcklinstraße 52
Standort
Thomas Resetarits, Marmortafel (1983)
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Peter Mitterhofer
österreichischer Erfinder
der Schreibmaschine
1822-1893
zu Partschins,
Tirol

Peter Mitterhofer – Gedenktafel
ID: 95143
ObjektID: 112328
Gedenktafel Obere Donaustraße 97
Standort
Bronzetafel mit Porträtrelief
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Im Gedenken an
Alfred Ochshorn
geboren 6.4.1915 in Wien
ermordet 20.10.1943 im KZ Mauthausen Student, aktiver Kämpfer
gegen den Faschismus
in Österreich, Spanien und Frankreich
er lebte und starb für die Freiheit
wie Tausende in diesem Bezirk
"Freunde der Leopoldstadt"

Alfred Ochshorn – Gedenktafel
ID: 95144
Gedenktafel Haidgasse 2
Standort
Denes Dembitz, Steintafel mit Reliefporträt in Kunststein (1987)
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Dieses Haus wurde 1895 vom Bildhauer
Emanuel Pendl
* 1845 † 1927
dem Schöpfer zahlreicher Grossplastiken
an Ringstrassengebäuden und der Burg
als Wohnhaus und Atelier erbaut.
Auch sein Sohn, der Maler
Erwin Pendl
* 1875 † 1945
arbeitete hier von 1896 - 1901

Emanuel Pendl - Gedenktafel Gedenktafel Wehlistraße 226
Standort
Metalltafel
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Karl Pick
1867–1938
dem Vorkämpfer für
Angestelltenrecht
und
Angestelltenschutz
Die Gewerkschaft der Privatangestellten

Karl Pick - Gedenktafel Gedenktafel Hollandstraße 1a
Standort
Steintafel mit Porträtrelief
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In diesem Haus
das früher an diesem Platz stand
wohnte
Dr. Karl Renner
von 1918 - 1934
Staatskanzler
Präsident des Nationalrates
Bundespräsident

Karl Renner - Gedenktafel
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Gedenktafel Praterstraße 8
Standort
Steintafel
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In diesem Hause
wurde
Arthur
Schnitzler
am 15. Mai 1862
geboren
Österreichische Gesellschaft
für Literatur

Arthur Schnitzler – Gedenktafel
ID: 95147
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Gedenktafel Praterstraße 16
Standort
Steintafel aus grauem Styenit (1984)
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In diesem Hause
wurde
Arnold Schönberg
am 13. September 1874
geboren
Österreichische Gesellschaft
für Musik, und Bundesministerium
für Unterricht und Kunst

Arnold Schönberg – Gedenktafel
ID: 95148
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Gedenktafel Obere Donaustraße 5
Standort
Wilhelm Schmeiser, Marmortafel (1976)
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Voll Leben und voll Tod
ist diese Erde
Jura Soyfer
1912 - 1939
Und ihre Zukunft ist
herrlich und gross

Jura Soyfer - Gedenktafel Gedenktafel Heinestraße 4
Standort
Magdalena Steiner und Helmut Kurz-Goldenstein, mit Keramikreliefs umgebene Steintafel (1990)
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In diesem Haus wurde am 10. Mai 1888
Max Steiner
geboren. Seine Karriere begann in
Venedig in Wien“, der Theater- und
Vergnügungsstadt im Prater. 1914
wurde er Kapellmeister am Broadway.
1929 führender Filmkomponist
- „Gone with the wind“, „Casablanca“ -
in Hollywood. Wo er am
28. Dezember 1971 verstorben ist.
die Erste
Österreichische Spar-Casse-Bank
1988

Max Steiner - Gedenktafel
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Gedenktafel Praterstraße 72
Standort
Steintafel (1988)
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Geburtshaus
Oscar Straus
1870 1954
Weltbürger der Musik

Oscar Straus - Gedenktafel
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Gedenktafel Untere Donaustraße 27
Standort
Steintafel mit metallenem Porträtrelief
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In diesem Hause
wurde
Johann Strauss Vater,
der Kunst- und Zeitgenosse Lanner's
am 14. März 1804
geboren.
Errichtet 1883
Sommer und Weniger

Johann Strauß Vater – Gedenktafel
ID: 94959
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Gedenktafel Floßgasse 7
Standort
Steintafel (1883)
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In diesem Hause schrieb
Johann Strauss
im Jahre 1867
die Wiener Volkshymne, den Walzer
„An der schönen blauen Donau“.
Zum 100. Geburtstag des Walzerkönigs
seinem Ehrenmitgliede.
Der Wiener Schubertbund 1925.

Johann Strauß – Gedenktafel
ID: 95087
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Gedenktafel Praterstraße 54
Standort
Steintafel (1925)
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In diesem Hause wurde der jüdische Arbeiterdichter
Adolf Unger
1904 geboren.
Er hat Arbeitslosigkeit und Armut selbst erfahren
und war ein glühender und furchtloser Streiter
im Kampf um die Rechte der Armen.
1933 erhielt er den Julius-Reich-Preis der Universität Wien.
1942 wurde er in Auschwitz ermordet.
„Ich bin der Schrei jener,
denen man das Tor nicht öffnet.
An denen man vorübergeht,
die man starr übersieht.“
Gespendet von Dieter Grosz-Fa.Digro

Adolf Unger – Gedenktafel
ID: 94958
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Gedenktafel Springergasse 4
Standort
Dieter Grosz, Bronzetafel (1997)
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Richard Waldemar
3. 5. 1869 - 27. 12. 1946
Dem groszen Volksschauspieler und Meister des
Vortrages, Bürger der Stadt Wien
Richard Waldemar, gewidmet, der seine Kunst
oftmals auch in den Dienst der Fürsorge gestellt hat.

Richard Waldemar - Gedenktafel
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Gedenktafel Praterstraße 50
Standort
Steintafel
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In diesem Gotteshaus wirkte von 1816-1831
Johann Baptist Weber
Geboren am 21. 1. 1785. Gestorben am 13. 1. 1848
Das Leben dieses wahren Menschenfreundes
ist durch folgende Taten in der Erinnerung und
in den Herzen aller Wiener lebendig geblieben:
1817 Gründung der Leopoldstädter Hauptschule
1819 Gründung der Ersten Österreichsichen Spar-Casse
1827 Gründung eines Armen- und Versorgungshauses
1839 Gründung eines Kindergartens in Baden
1832-1837 Kurator und 1844-1848 Ehrenkurator
der Ersten Österreichischen Spar-Casse

Johann Baptist Weber - Gedenktafel
ObjektID: 4518
Gedenktafel Alexander-Poch-Platz 6
Standort
Steintafel mit Darstellung des Hl. Leopold

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Johann
Baptist
Weber
Ihrem
Gründer
die
Erste
Österreichische
Spar-Casse

Johann Baptist Weber - Gedenkstein Gedenkstein Alexander-Poch-Platz 6
Standort
Gedenkstein mit metallernem Porträtrelief
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Max Winter
1870
1937

Gedenkstein für Max Winter
ID: 42050
Gedenkstein Max-Winter-Platz
Standort
Eduard Robitschko, Steinblock mit Porträtrelief (1954[1])
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In diesem Hotel wohnte im August 1904
Stanisław Wyspiański
(1869-1907)
Hervorragender polnischer Dramatiker
Dichter und bildender Künstler
aus Krakau
Mitglied der Künstlervereinigung
Wiener Sezession
Österreichisch-Polnische Gesellschaft
(Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums)
Stadt Krakau
1996

Stanisław Wyspiański - Gedenktafel
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Gedenktafel Praterstraße 72
Standort
Steintafel mit metallenem Porträtrelief (1996)
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In diesem Hause wohnte der
österreichische Widerstandskämpfer
Franz Zeidler
hingerichtet am 19. 11. 1943
im Alter von 40 Jahren
Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus!
Die Präsidentschaftskanzlei
beurkundet hiemit,
dass der Bundespräsident der Republik Österreich
mit Entschliessung vom 3. April 1979
Herrn
Franz Zeidler
posthum
das Ehrenzeichen
für Verdienste um die Befreiung Österreichs
verliehen hat
Wien, am 3. IV. 1979 Der Kabninettsdirektor:

Franz Zeidler - Gedenktafel Gedenktafel Böcklinstraße 82
Standort
Steintafel
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Die Originalfigur der Fortuna,
die heute im Pratermuseum zu sehen ist
bildete durch Jahrzehnte den
Mittelpunkt des Fortuna-Karusells
in der Straße des 1. Mai.
Diese Nachbildung stiftete die
Stadt Wien im Jahre 1969 zur
Erinnerung den Besuchern des
Wiener Praters

„Fortuna“ – Gedenkstein
ID: 76830
Gedenkstein Eduard-Lang-Weg/ Hans-Krauss-Weg
Standort
freistehender Stein, ursprünglich bei der „Fortuna“-Figur (1969)
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Am 12. April 1945, wenige Stunden vor der Befreiung
Wiens von der Nazi-Zwangsherrschaft wurden
Dr. Blum Nelly, 54 Jahre,
Klüger-Langer Grete, 44 Jahre,
Holzer Arthur, 59 Jahre,
Margolin Marie, 44 Jahre,
Klein Arthur, 56 Jahre,
Mezei Kurt, 21 Jahre,
Klüger-Langer Erna, 82 Jahre,
Pfeiffer Emil, 66 Jahre,
Schaier Genia, 48 Jahre
vor diesem Hause von entmenschten SS-Barbaren
ermordet.
Niemals vergessen!
Israelitische Kultusgemeinde Wien

Gedenktafel für jüdische NS-Opfer
ID: 95136
Gedenktafel Förstergasse 7
Standort
Steintafel, erneuerte Version einer Tafel aus dem Jahr 1954 (1960)
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In dem Haus, das andieser Stelle stand befanden
sich ursprünglich die Frauengewerbeschule des
Dr.-Krüger-Heims für Lehrmädchen (früher Elisabeth-
Lehrmädchenheim) und die jüdisch-orthodoxe
Mädchenschule „Bet Jakob“. Zur Zeit der Nazi-
Diktatur diente es als Sammellager, von dem aus
Zehntausende Juden – Männer, Frauen und Kinder -
in die Todeslager des Reichs verbracht wurden.
Ihr Andenken sei gesegnet.
Wien, Im Monat Kislev 5761 (November 2000)
Israelitische Kultusgemeinde Wien

Jüdische Schule Leopoldsgasse – Gedenktafel
ID: 95137
Gedenktafel Leopoldsgasse 13-15
Standort
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200 Jahre
Wiener Prater
1766-1966

Praterjubiläums - Gedenkstein Gedenkstein Hauptallee
Standort
Steintafel (1966)
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Weg der Erinnerung
Zum Gedenken an die
Mitglieder der
bedeutenden
orthodoxen
jüdischen Gemeinde.
Ein Grossteil von
ihnen wurde
deportiert und
ermordet.

Synagoge Große Schiffgasse – Gedenktafel
ID: 95150
Gedenktafel Große Schiffgasse 8
Standort
Tafel aus Rohstahl und Messing (1988)
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Hier stand
der ehemalige Pazmanitentempel.
Er wurde am 10. November 1938,
in der Reichskristallnacht,
zerstört.
Israelitische Kultusgemeinde Wien

Synagoge Pazmanitengasse / Pazmanitentempel – Gedenktafel
ID: 95152
Gedenktafel Pazmanitengasse 6
Standort
Steintafel, Inschrift auf deutsch und hebräisch
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Hier stand die 1892
93 nach Plänen
des Architekten Wilhelm Stiassny erbaute
"Polnische Synagoge".
Zerstört in der "Reichskristallnacht"
am 10. November 1938.

Polnische Schul / Synagoge Leopoldsgasse – Gedenktafel
ID: 95151
Gedenktafel Leopoldsgasse 29
Standort
Kupfertafel, Inschrift auf deutsch und hebräisch (1990)
Datei hochladen Synagoge Tempelgasse / Leopoldstädter Tempel – Gedenktafel
Vulgo: Israelitisches Bethaus in der Wiener Vorstadt Leopoldstadt – Gedenktafel
ID: 95153
ObjektID: 4500
Gedenktafel Tempelgasse 3
Standort
Kupfertafel, Inschrift auf hebräisch
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Das israelitische Bethaus
in der Wiener Vorstadt Leopoldstadt
Hier befand sich der Leopoldstädter Tempel, der im
Jahre 1858 nach Plänen von Architekt Leopold Förster
im maurischen Stil errichtet und am 10. November 1938
in der sogenannten „Reichskristallnacht“ von den
Nationalsozialistischen Barbaren bis auf die Grund-
festen zerstört wurde.
Israelitische Kultusgemeinde Wien

Leopoldstädter Tempel - Gedenktafel (zweisprachig)
ObjektID: 4500
Gedenktafel Tempelgasse 3
Standort
Metalltafel mit Relief, Inschrift auf deutsch und hebräisch
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Hier stand der 1885-1887 nach Plänen
des Architekten Hugo von Wiedenfeld
erbaute "Türkische Tempel", die
Synagoge der sephardischen Gemeinde
zerstört in der "Reichskristallnacht"
am 10. November 1938.

Türkischer Tempel / Synagoge Zirkusgasse – Gedenktafel
ID: 95154
Gedenktafel Zirkusgasse 22
Standort
Kupfertafel, Inschrift auf hebräisch und deutsch (1988)
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Biologische
Versuchsanstalt
Vivarium
Hier befand sich die Biologische Versuchsanstalt (Vivarium), eine
der weltweit ersten Forschungseinrichtungen für experimentelle
Biologie. 1902 von Hans Przibram (1874–1944), Leopold von Portheim
(1869–1947) und Wilhelm Figdor (1866–1938) begründet und finanziert,
wurde sie 1914 der Akademie der Wissenschaften als Schenkung
übergeben. Ihre Leiter Przibram und Portheim wurden nach
dem „Anschluss“ 1938 „rassisch“ verfolgt. Hans Przibram starb im
KZ Theresienstadt.
Here stood the Institute for Experimental Biology (Vivarium),
one of the world's first research facilities for experimental biology.
Established in 1902 and financed by Hans Przibram (1874–1944),
Leopold von Portheim (1869–1947) and Wilhelm Figdor (1866–1938),
it was donated to the Academy of Sciences in 1914. Its directors
Przibram and Portheim were persecuted on „racial“ grounds after
the „anschluss“ with Nazi Germany in 1938. Hans Przibram died
in the Theresienstadt concentration camp.

Vivarium – Gedenktafel
Vulgo: Biologische Versuchsanstalt – Gedenktafel
ID: 94957
Gedenktafel Prater Hauptallee, Höhe Vivariumstraße
Standort
Emailtafel (2015)

Einzelnachweise

  1. Felix Czeike (Hrsg.): Winterdenkmal. In: Historisches Lexikon Wien. Band 5, Kremayr & Scheriau, Wien 1997, ISBN 3-218-00547-7, S. 663 (Digitalisat).
  Commons: Plaques in Leopoldstadt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien