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vom 28.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raabs an der Thaya

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raabs an der Thaya enthält die 54 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Raabs an der Thaya.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 17268

Standort
KG: Alberndorf
Die Alberndorfer Ortskapelle ist ein schlichter Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit Halbkreisapsis und Giebelreiter unter hohem Pyramidendach. Der flach gedeckte Innenraum mit Apsiswölbung und Ziegelplattenboden hat auf der Westseite zwei mächtige Pfeilerarkaden aufzuweisen. Zur Ausstattung gehören ein Säulenaltärchen mit einem Bild der Marienkrönung, bezeichnet mit 1845 F. M. (Franz Mayerhofer), ein Votivbild des heiligen Florians und ein nachbarockes Gestühl.

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Straßenstück der Landesstraße 8065
ObjektID: 22596

Standort
KG: Alberndorf

Anmerkung: Die geschützten Teile der Landesstraße 8065 erstrecken sich über die Katastralgemeinden Alberndorf, Raabs an der Thaya und Speisendorf. Entlang der Landesstraße erstreckt sich eine Lindenallee, die in den drei Katastralgemeinden auch als Naturdenkmal geschützt ist.

Datei hochladen Ehem. Herrenhaus
ObjektID: 7161
Eibenstein 10
Standort
KG: Eibenstein

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägyd
ObjektID: 17269

Standort
KG: Eibenstein
Eine Kirche in Eibenstein ist seit 1153 urkundlich belegt. Die heutige Pfarrkirche ist dem heiligen Ägyd geweiht.
Hauptartikel: Pfarrkirche Eibenstein

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Pfarrhof
ObjektID: 17270

Standort
KG: Eibenstein
Der Pfarrhof von Eibenstein liegt westlich unterhalb der Kirche. Er wurde 1730 erbaut und 1859 durch einen Brand beschädigt. Innerhalb der Vierflügelanlage mit Segmentbogentor in Ädikularahmung ist eine mit 1730 bezeichnete Holzbalkendecke erhalten.

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurenz
ObjektID: 17272
Kirchengasse 1
Standort
KG: Großau
Die Pfarrkirche von Großau ist dem heiligen Laurenz geweiht. Die spätbarocke Saalkirche mit Westturm wurde 1785–1790 nach der Pfarrerhebung von 1784 im Nordosten des Ortes, gegenüber dem Schlosspark erbaut und 1891 renoviert. Das ziegelgedeckte Langhaus und der eingezogene, dreiseitig geschlossene Chor sind durch Putzfaschen, Flachbogenfenster mit Stuckunterfassung und umlaufendes Gebälk einheitlich gegliedert. Die Sakristei- und Oratoriumsanbauten an der Südseite des Chors sind in die Schiffsgliederung einbezogen. Der Fassadenturm im Westen hat einen Glockenhelm zwischen Giebelschrägen, Pilastergliederung und rundbogige Schallfenster über Parapetfeldern.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 17273
Kirchengasse 1
Standort
KG: Großau
Der zweigeschoßige, faschen- und gesimsgegliederte Bau mit Walmdach wurde zur selben Zeit errichtet wie die Kirche und liegt nordwestlich derselben in der Kirchengasse 1.

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Schlossanlage Großau
ObjektID: 17274
Schloßgasse 1
Standort
KG: Großau
Das Schloss im Südosten des Ortes ist eine kleine, vierflügelige Anlage aus der Spätrenaissance.
Hauptartikel: Schloss Grossau

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Burgruine Kollmitz mit sog. Böhmischer Mauer
ObjektID: 17279
Kollmitzdörfl
Standort
KG: Kollmitzdörfl
Die ursprünglich mittelalterlichen und im Barock an der Ostspitze mächtig ausgebauten Burg zählt zu den bedeutendsten Burganlagen Niederösterreichs.
Hauptartikel: Burgruine Kollmitz

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 17283

Standort
KG: Kollmitzdörfl
Die Statue des Heiligen Johannes Nepomuk steht in der Mitte von Kollmitzdörfl und dient gemeinsam mit einem Glockenturm als Kapellenersatz.[2]

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Klinger-Mausoleum
ObjektID: 17281

Standort
KG: Kollmitzdörfl
Das Klinger-Mausoleum ist der 1926–1929 erbaute Bestattungsort der Familie Klinger von Klingerstorff.
Hauptartikel: Klinger-Mausoleum
Datei hochladen Ortskapelle hl. Laurenz, ehem. Filialkirche
ObjektID: 7511
Liebnitz
Standort
KG: Liebnitz
Die Kapelle im Südosten des Ortes ragt an der Kante des steilen Thayatalabhangs auf. Der hohe, schlichte, romanische Rechteckbau war im Westen ursprünglich mit einem ehemals herrschaftlichen, zweigeschoßigen Haus verbunden. Am verputzten Bruchsteinmauerwerk sind noch Spuren einer Ortsteinritzrahmung zu erkennen. Das Bauwerk hat Rundbogenfenster, im Norden ein Rundbogenportal, in der Ostwand Schlitzfenster sowie an der Nordwestecke einen vorkragenden, romanischen Konsolenstein, der möglicherweise ein Rest des früheren Dachgesimses ist. Der Giebelreiter mit Pyramidenhelm an der Westseite wurde 1796 erbaut.

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Hausberg Gaber mit Kapellenruine Gaberkirche
ObjektID: 17288
Gaberwald
Standort
KG: Luden
Die Gaberkirche ist der am besten erhaltene Überrest der verfallenen Burg Gaber.
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ObjektID: 17287

Standort
KG: Luden
Die 1853 erneuerte, im Westen des Ortes erhöht gelegene Ortskapelle geht auf einen barocken Bau zurück. Der schlichte, barockisierende, ziegelgedeckte Bau mit Flachbogenfenstern, Halbkreisapsis und Fassadenturm mit Giebelspitzhelm wurde 1979 restauriert.
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ObjektID: 17289

Standort
KG: Modsiedl
Die 1765–1767 erbaute, schlichte Barockkapelle mit kleinen Rundbogenfenstern, eingezogener Halbkreisapsis und vorgestelltem Fassadenturm mit Glockenspitzhelm steht in der Mitte des Dorfangers zwischen Bäumen. Der ziegelgedeckte Bau verfügt über einen Portalgiebelsturz in Putz und eine Figurennische. Die barocke Kreuzigungsgruppe im Innenraum stammt von 1767.

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Ehem. Bürgerspitalkapelle
ObjektID: 1579
Oberndorf bei Raabs
Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Im Süden von Oberndorf steht die ehemalige Spitalskirche Alle Heiligen. Baubeginn war 1511. Der spätgotische, hohe und glatte Saalbau stand anfangs unter dem Patrozinium des Heiligen Geistes und diente als Versorgungshospital für herrschaftliche Untertanen. Die Kirche wurde 1786 profaniert und nach Restaurierung 1971 neu geweiht. Das Gebäude hat reiche, zweibahnige Maßwerkfenster und einige abgefaste Rechteckfenster. Der Sockel mit Wasserschlaggesims ist durchgehend profiliert. Die schlichte Fassade des Langhauses ist im Osten durch ein profiliertes Schulterbogenportal unter einem kielbogigen Emporenfenster und im Süden durch ein abgefastes Portal mit profiliertem Schulterbogen durchbrochen. An der Nordseite des eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chors befindet sich ein barocker Sakristeianbau. Der sechsseitige Dachreiter am Schopfwalmdach wurde um 1971 errichtet.

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Burg Raabs
ObjektID: 1580
Oberndorf bei Raabs 1
Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Die Burg Raabs ist eine langgestreckte Spornburg, die auf das 11. Jahrhundert zurückgeht.
Hauptartikel: Burg Raabs an der Thaya

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Pfarrhof
ObjektID: 21459
Oberndorf bei Raabs 7
Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Der nordwestlich an den Kirchhof anschließende Pfarrhof ist eine mächtige, zweigeschoßige Vierflügelanlage aus dem späten 16./frühen 17. Jahrhundert, die 1654 und 1718 durch Brände beschädigt wurde. Der Südflügel wird zum größten Teil als Speicher genutzte. Der Ostteil ist ein ehemaliger Schüttkasten. Der Westteil als Tortrakt verfügt über Zierzinnen, ein Segmentbogenportal und Fenstergewände aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Hof sind an den Ost-, Nord- und Westtrakten gerahmte Kragsturzfenster und im Südosten ehemalige Remisen zu sehen. Das spätbarocke Portal ist durch einen Wandbrunnen mit Speimaske und Vasenaufsätzen verziert. Westlich anschließend liegt der durch eine Mauer umfasste Wirtschaftshof.

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 21458

Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Die Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt liegt westlich oberhalb der Burg, am höchsten Punkt der Siedlung und riegelt zusammen mit dem Kirchhof und dem Pfarrhof den westlichen Zugang ab. Sie ist von der Mauer eines ehemaligen Friedhofs umgeben. Das im Kern romanische, wahrscheinlich auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurückgehende, vielleicht erst durch die Seitenschiffanbauten des 13. Jahrhunderts basilikale, gotisch gewölbte, dreischiffige Langhaus mit gestaffelten, gotischen Langchören aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist durch ein Schopfwalmdach gedeckt. Der im Kern gotische, 1705 barock erhöhte Turm mit gotisierenden Schallfenstern und Pyramidenhelm von 1910 erhebt sich über dem Südchor. Die schmucklose Westfassade ist durch einen gotischen Portalblock mit einem vielfach profilierten Trichterportal des 14. Jahrhunderts, ein beschlagenes Holztor des 18. Jahrhunderts und barocke Flachbogenfenster durchbrochen. Die Seitenschiffe, im Kern spätestens aus dem 13. Jahrhundert, ist durch östliche Joche erweitert, die wohl nachträglich gemeinsam mit den durch Sockelprofil und Kaffgesims angebundenen Chören entstanden sind.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Leopold
ObjektID: 1581

Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Der Figurenbildstock des Heiligen Leopold ist eine Steinfigur im Süden von Oberndorf. Er wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet.
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ObjektID: 1583

Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Die Schwarze Marter, (auch: Spitze Marter oder Brotmarter), westlich von Oberndorf an der Straße nach Pfaffendorf, ist ein mächtiger, spätgotischer, achtseitiger Granittabernakelbildstock mit Blendmaßgiebelchen. Er soll einer Sage nach im Jahr 1301 von einem gewissen Nikolaus Darx zum Andenken an einen Handwerksburschen aufgestellt worden sein, der von einem Bäcker wegen der Entwendung eins Brotlaibs getötet wurde.[3]

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Ehem. Kirchhof
ObjektID: 1169

Standort
KG: Oberndorf bei Raabs
Die Umfassungsmauer des Kirchhofs ist auf südwestlicher Seite durch ein barockes Pfeilerportal und nordwestlich durch ein gequadertes Rundbogenportal mit rechteckigem Nischenaufsatz zwischen gezackten Anschwüngen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durchbrochen. Im Nordosten wurde 1762 eine zweigeschoßige Schule eingefügt, die 1862 und 1895 erweitert wurde. Das Kriegerdenkmal am Kirchhof stammt von 1921.
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ObjektID: 11198
Pommersdorf 28
Standort
KG: Pommersdorf

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Schloss Primmersdorf samt Nebengebäuden und Schlosspark
ObjektID: 17295
Primmersdorf 1
Standort
KG: Primmersdorf
Das Schloss Primmersdorf ist eine unregelmäßige, durch Umbauten des frühbarocken Kerns im 18. und 19. Jahrhundert veränderte, ein- bis zweigeschoßige Vierflügelanlage, die von Wirtschaftsgebäuden und einem um 1860 angelegten Park umgeben ist. Der Vorgängerbau wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt; 1567 war er verödet. Das heutige Schloss wurde 1667 neu gebaut. Der vierflügelige, in Winkeln und Achsen leicht verschobene Hauptbau um den annähernd rechteckigen Hof ist durch Ziegelsatteldächer gedeckt. In der Mitte des Westtrakts erhebt sich der ursprünglich dreigeschoßige Torturm mit barocken Fenstersohlbänken und Querovalluken, dessen oberstes Stockwerk in seiner heutigen Form mit romanisierendem Bruchsteinmauerwerk 1929 unter einem Zeltdach errichtet wurde. Die Mitte des Hofes wird von einem Brunnen mit wasserspeiendem Schwan aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingenommen. Die Kapelle des Südtraktes stammt von 1724. Verschiedene Wirtschaftsbauten sind dem Schloss westlich und nördlich vorgelagert. Südwestlich befindet sich ein dreigeschoßiger, barocker Schüttkasten. Im Schlosspark sind Steinvasen im Stil von Johann Fischer von Erlach erhalten.

siehe auch: Schüttkasten Primmersdorf


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Mariensäule
ObjektID: 17302
Hauptplatz
Standort
KG: Raabs an der Thaya
Die Maria-Immaculata-Säule am Hauptplatz wurde um 1710/20 errichtet.
Datei hochladen Mittelalterlicher Wehrturm
ObjektID: 17299
Hauptplatz 11
Standort
KG: Raabs an der Thaya
Der Rundturm aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, dessen kegelförmige Dachkonstruktion noch originalgetreu erhalten ist, diente ursprünglich als südöstlicher Eckturm der Stadtmauer.

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Alter Meierhof
ObjektID: 128356
Schloßstraße 4-6
Standort
KG: Raabs an der Thaya
Der ehemalige Meierhof liegt nordöstlich der Burg zwischen dem Burgfelsen und der Thaya und war wohl ursprünglich befestigt.[4]

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Wohnhaus
ObjektID: 21451
Schloßstraße 23
Standort
KG: Raabs an der Thaya
Das Wohnhaus mit barockem Kern wurde 1886 zum Teil späthistoristisch umgebaut und hat als Besonderheiten ein spätbarockes Medaillon Maria Immaculata sowie eine anschließende Giebelzinnenmauer eines ehemals herrschaftlichen Schüttkastens vorzuweisen.

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Stadtmauer
ObjektID: 17298
Schulstraße 8, 10
Standort
KG: Raabs an der Thaya
Zwischen Schulstraße 8 und 10 sind Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten.
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ObjektID: 21452

Standort
KG: Raabs an der Thaya
Der ehemalige Pranger mit Rolandsfigur befindet sich an der Hauptstraße und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 21454

Standort
KG: Raabs an der Thaya
Die Steinstatue des knienden Johannes Nepomuk mit Putto steht an der Thayabrücke und stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Straßenstück der Landesstraße 8065
ObjektID: 21453

Standort
KG: Raabs an der Thaya
Die geschützten Teile der Landesstraße 8065 erstrecken sich über die Katastralgemeinden Alberndorf (siehe dort), Raabs an der Thaya und Speisendorf.

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Ehem. Galgen
ObjektID: 103168

Standort
KG: Raabs an der Thaya
Der ehemalige Galgen befindet sich am Galgenberg im Osten von Raabs. Er besteht aus zwei hohen, zueinander parallelen, sich nach unten verbreiternden Mauern aus Stein und Mörtel, die ursprünglich wahrscheinlich durch eine niedrigere Mauer verbunden waren. An den Mauern sind noch die Vertiefungen zu erkennen, an denen das Blutgerüst angebracht war. Die letzte Hinrichtung fand 1818 statt.[5]

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Stadtmauer
ObjektID: 74656

Standort
KG: Raabs an der Thaya
Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die ursprünglich im Rechteck den ehemaligen Markt umschloss, sind erhaltene und weitgehend unverbaute Abschnitte an der Westecke und der nordöstlichen Linie erhalten geblieben. An der südwestlichen Linie diente der Fluss Thaya zum Teil die Mauern ersetzend als natürliches Hindernis. Zu den erhaltenen Resten zählen Bruchsteinzinnenmauern mit Schießscharten. An der Nordwestecke und an der Thayabrücke gibt es noch rückseitig offene Halbkreistürme mit Zinnen sowie an der Südostecke einen Rundturm mit Kegeldach. Das ehemalige westliche Spitzertor wurde 1855 abgerissen; das östliche Uhrtor 1895.
Datei hochladen Ortskapelle hll. Johannes und Paulus
ObjektID: 18200

Standort
KG: Schaditz
Die Ortskapelle von Schaditz ist den Heiligen Johannes und Paulus geweiht. Der schlichte, faschengegliederte, ziegelgedeckte, innen flach gedeckte Bau mit Halbkreisapsis und vorgestelltem Fassadenturm unter abgesetztem Pyramidendach, Rundbogenfenstern und Grabplatten vor dem Eingang steht in der Mitte des Dorfangers und wurde im späten 18./frühen 19. Jahrhundert errichtet.
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ObjektID: 18201

Standort
KG: Schaditz
Das mit 1910 bezeichnete Steinhochkreuz erhebt sich am östlichen Ortsausgang.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 18202

Standort
KG: Speisendorf
Die Pfarrkirche von Speisendorf ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Die im Kern romanische, barockisierte Saalkirche mit gotischem Chor und Südturm liegt im Nordwesten des Ortes etwas erhöht in den Anger geschoben und war ursprünglich von einem Friedhof umgeben. Eine Pfarrei ist seit dem 13. Jahrhundert belegt; eine Kirchweihe wurde 1335 urkundlich erwähnt. Am schlichten Langhaus ist südseitig ein vermauertes Rundbogenportal vom romanischen Kern erhalten. Auf den gotischen Umbau im 14./15. Jahrhundert gehen die beiden nordseitig gelegenen abgetreppten Strebpfeiler der Ostjoche zurück. Die Fassade ist von barocken Rundbogenfenstern und an drei Seiten von barocken Flachbogenportalen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durchbrochen. In der schmucklosen, barocken Westfassade mit abgerundeten Ecken sind Ovalfenster und eine Figurennische eingearbeitet. Der eingezogene, gotische Chor liegt erhöht zwischen dem Turm und der Sakristei. Der durch eine gotisierende Nischenfigur bekrönte und durch ein barockes Dach überbaute Abgang im Scheitel wurde 1719 gebaut und führt zu einem gruftartigen, tonnengewölbten Brunnenraum, der ursprünglich eine Wallfahrtsfunktion innehatte. Der schlichte Südturm hat rundbogige Schallfenster und einen Pyramidenhelm von 1860. An der Nordseite liegt der barocke Sakristeianbau. Unter dem Hochaltar befindet sich eine Quelle, die mit einem aufgemauerten Schöpfbrunnen aufgefangen wird. Seit 1718 besteht eine Stiege in das Gewölbe, wo man den Brunnen sehen kann.[6]

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Straßenstück der Landesstraße 8065
ObjektID: 22597

Standort
KG: Speisendorf
Die geschützten Teile der Landesstraße 8065 erstrecken sich über die Katastralgemeinden Alberndorf (siehe dort), Raabs an der Thaya und Speisendorf.
Datei hochladen Hadermühle
ObjektID: 127230
Süssenbach 20
Standort
KG: Süssenbach
Datei hochladen Glockenturm
ObjektID: 18206

Standort
KG: Unterpertholz
Der zweigeschoßige Glockenturm von 1878 mit Giebelspitzhelm und Putzfaschen hat rundbogige Schallfenster, Blendnischen und ein in den Turm eingefügtes Steinhochkreuz, das mit 1842 bezeichnet ist.
Datei hochladen Ortskapelle Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 18207

Standort
KG: Unterpfaffendorf
Die Ortskapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit ist ein schlichter Bau von 1893 mit Rundbogenfenstern, Halbkreisapsis und vorgestelltem Fassadenturm mit Pyramidenhelm. Sie verfügt innen über Ziegelbogen, Flachdecke, barockes Gestühl und eine Apsisausmalung von 1979.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 18208

Standort
KG: Unterpfaffendorf
Die Nepomuk-Statue in Unterpfaffendorf stammt aus dem 18. Jahrhundert.

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Burgruine Eibenstein
ObjektID: 7803

Standort
KG: Unterpfaffendorf
Die ehemalige Spornburg ist im Kern romanisch und wurde durch eine gotische Erweiterung um zwei Höfe ausgebaut. Sie wurde um 1194 urkundlich erwähnt.
Hauptartikel: Burgruine Eibenstein
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
ObjektID: 18210

Standort
KG: Weikertschlag
Die Pfarrkirche von Weikertschlag ist ein im Kern romanischer, barockisierter, basilikaler Bau mit barockem Westturm. Sie ist dem Heiligen Stephan geweiht. Die Kirche erhebt sich auf einer Geländestufe im Nordosten über dem Ort und liegt gegenüber der ehemaligen Burg auf der anderen Seite des Thayatals. Sie wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt und nach Bränden 1659 und 1755 erneuert. Der barocke Westturm stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts und verfügt über Ortsteinrahmungen über dem gebänderten Erdgeschoß, im Schallgeschoß Pilastergliederung und Rundbogenöffnungen sowie einen Zwiebelhelm. Das schlichte, breitgelagerte Langhaus mit Strebepfeilern hat ein vermauertes, romanisches Hochschifffenster, südseitig ein romanisches Rundbogenportal mit Wulstprofil und in der Vorhalle ein Kreuzgratgewölbe. Auf der Westseite werden zwei Ovalfenster vom Turm überschnitten. Die Seitensschiffapsiden sind rechteckig ummantelt. Im Mittelschiff der dreischiffigen und fünfjochigen Basilika befindet sich anstatt der ursprünglichen Flachdecke eine wohl auf den Umbau nach 1755 zurückgehende Stichkappentonne.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 18211

Standort
KG: Weikertschlag
Der an die Kirche und den Friedhof anschließende Pfarrhof ist ein mächtiger, zweigeschoßiger Bau mit Walmdach, der nach einem Brand 1755 erneuert wurde. Das Hoftor im Wirtschaftstrakt wird von drei Rundgiebelaufsätzen bekrönt. Die dem Pfarrhof angeschlossene Schule wurde nach einem Brand 1849 eingeschoßig erbaut und 1881 aufgestockt und historistisch fassadiert.
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 18213

Standort
KG: Weikertschlag
Das 1932 von Emmerich Siegris an Stelle eines von 1672 bezeugten Wartturms erbaute, romanisierende Rathaus mit geschwungenen Staffelgiebeln, eingefügtem Turm und Arkadenaufgang steht beherrschend in der Platzmitte.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 18216

Standort
KG: Weikertschlag
Unweit der Pfarrkirche steht ein hoher, achtseitiger Granittabernakelpfeiler im Typus 16. / 17. Jahrhundert.
Datei hochladen Klafferkapelle
ObjektID: 18218

Standort
KG: Weikertschlag
Die Klafferkapelle am Südende des Ortes ist ein faschengegliederter, innen platzlgewölbter Bau von 1835 mit einem geschwungenen Giebel unter Schmiedeeisenkreuz mit volkskundlichen Andachtsobjekten im Inneren. Sie erhebt sich über der Klafferquelle an einer Geländestufe nahe der Thaya.
Datei hochladen Pranger
ObjektID: 18219

Standort
KG: Weikertschlag
Der mit 1735 bezeichneter Granitpfeiler mit Rolandsfigur steht in der Platzmitte.
Datei hochladen Burgruine Weikertschlag
ObjektID: 18222

Standort
KG: Weikertschlag
Die Burgruine liegt auf der Anhöhe westlich des Marktes jenseits der Mährischen Thaya. Die im 12. Jahrhundert durch den Ministerialen Heinrich von Zöbing erbaute Burg wurde später durch Ulrich von Rosenberg eingenommen und 1399 bei der Rückeroberung zerstört. 1633 ist sie als öder Burgstall belegt. Die ehemalige Burgkapelle war dem Heiligen Pankraz geweiht, wurde aber 1784 aufgehoben. Von der Gesamtanlage ist eine von Wällen umschlossene, turmartige Ruine aus Bruchsteinmauerwerk mit nordseitigen Rundbogenfenstern erhalten.
Datei hochladen Schüttkasten und Stallgebäude
ObjektID: 18224
Wetzles 1
Standort
KG: Wetzles
Der barocke, dreigeschoßige Schüttkasten im Nordosten des Ortes mit Breitfenstern, Ortsteinquaderung, abgesetzten Volutengiebeln mit Ovalluken und Zapfenaufsätzen sowie einer Figurennische an der Nordseite stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 18228

Standort
KG: Zabernreith
Der Figurenbildstock des hl. Florian wurde Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts im Ort errichtet.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 18231
Niklasberg
Standort
KG: Ziernreith
Die im Kern zum Teil romanische und gotische, barocke Saalkirche mit Westturm inmitten des ummauerten Friedhofs ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Sie wurde 1188 erstmals urkundlich erwähnt. Vor der schmucklosen Außenfassade steht ein dreigeschoßiger, quadratischer Turm von 1855 mit rundbogigen Schallfenstern, nachbarocker Putzgliederung und Zwiebelhelm. Das barocke Langhaus von 1757 und das eingezogene, im Kern gotische Chorjoch sind durch barocke Rundbogenfenster durchbrochen. Im Süden liegt ein übergiebelter Portalvorbau und am Chor nordseitig ein Sakristeianbau. Die eingezogene und niedrige, romanische Halbkreisapsis ist mit romanischen Rundbogenfenstern ausgestattet.
Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 18232
Niklasberg 1
Standort
KG: Ziernreith
Der ehemalige Pfarrhof südwestlich der Kirche ist ein 1892–1894 errichteter, zweigeschoßiger Bau mit hakenförmigem Grundriss, Band- und Pilastergliederung im Putz, hofseitig rasterartigem, geschwungenem Südgiebel und Satteldach. Die Hofmauer wird von einem mittleren Korbbogentor, mit einem am geschwungenen Abschluss stuckierten, barocken Monogramm (?), durchbrochen. Eine Holztür weist ein Sonnenmotiv auf. Zum Hof gehören auch Wirtschaftstrakte.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Raabs an der Thaya  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Kollmitzdörfl. Pfarre Raabs an der Thaya, abgerufen am 18. November 2012.
  3. Carl Calliano: Die spitze oder schwarze Marter. In: Niederösterreichischer Sagenschatz, Bd. IV, 1927, S. 84
  4. Beschreibung. In: nordwald.heimat.eu. 21. August 2005, abgerufen am 22. Januar 2012.
  5. Stefan Lefnaer: Galgen Raabs an der Thaya. In: Rechtsdenkmälder im Wald- und Weinviertel und Galgen in Österreich. 17. Juni 2010, abgerufen am 22. Januar 2012.
  6. Eintrag zu Speisendorf, „Wunderquelle“ im Austria-Forum (im Heimatlexikon)
  7. lt. NÖ Atlas; GstNr. 1124/1 lt. BDA falsch.
  8. lt. NÖ Atlas; GstNr. 1/1 lt. BDA nicht zutreffend
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.