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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waidhofen an der Thaya

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Waidhofen an der Thaya enthält die 68 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 20365

Standort
KG: Hollenbach
Die 1762 errichtete Ortskapelle von Hollenbach ist ein zweijochiger Bau mit eingezogenem, bogig geschlossenem Chorjoch und einer Volutengiebelfassade, die durch Pilaster und Gebälk einheitlich gegliedert ist. Sie ist durch ein verdachtes Rechteckportal mit einer gedoppelten Holztür und einer Nischenfigur des hl. Florian zugänglich und verfügt über einen faschengegliederten Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der Innenraum hat Stichkappentonnengewölbe, im Schiff über Gurtbögen auf Pilastern ruhend. Zur Ausstattung zählen ein spätbarockes Ölbild Maria Immaculata vom ehemaligen Altar, Schnitzfiguren, die wohl aus der Bauzeit stammen (Maria mit Kind, hll. Sebastian und Florian) und ein Bildnis hl. Anna selbdritt in spätbarockem Stil. Die Glocke wurde 1724 gegossen.
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ObjektID: 20367

Standort
KG: Hollenbach
An der Straße nach Pyhra ruht auf einer viereckigen, oben abgeschrägten Basisplatte ein mit Feldern gegliedertes Postament; darauf eine Sandsteinsäule, die eine Figurengruppe trägt: eine kniende Figur vor einer zweiten über einem Wolkensockel. Diese sind wohl Reste einer Ölberggruppe. Das Denkmal ist bezeichnet mit S. N. 1732.[2]
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ObjektID: 12869
Klein Eberharts 18
Standort
KG: Kleineberharts
Die Sixmühle ist ein um 1900 aus einem spätmittelalterlichen Freigut hervorgegangener Bau. Unter dem abblätternden Verputz ist Sgraffitodekor des 16. Jahrhunderts sichtbar.[3]
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ObjektID: 20369

Standort
KG: Matzles
Die Ortskapelle in der Mitte von Matzles ist ein 1781 erbauter, faschen- und gesimsgegliederter Spätbarockbau mit abgeschrägten Ecken und Flachbogenfenstern, geschwungener Überleitung zur Halbkreisapsis und einer Fassade mit Kreisfenster, die von einem Volutengiebel mit einem pyramidenhelmbewehrten Giebelreiter bekrönt wird. Der Innenraum verfügt über ein queroblonges Platzlgewölbe über dem Eingangs- und Apsisbogen, ein umlaufendes Gebälk auf Pilastern und einen Boden aus Granit- und Ziegelplatten.
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ObjektID: 20372

Standort
KG: Puch
Die Pfarrkirche St. Anna, erhöht im Westen über dem Ort am Anstieg einer Geländestufe gelegen, ist von der Mauer des ehemaligen Friedhofs umgeben. Im Osten schließt der Pfarrhof die Geländestufe überbauend an. Die im Kern gotische, barockisierte Saalkirche hat einen seitlich gesetzten Westturm. Vom gotischen Kern sind ein abgetreppter Eckstrebepfeiler und gekehlte Spitzbogenportale im Westen und Norden erhalten.
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ObjektID: 20373

Standort
KG: Puch
Auf dem ehemaligen Friedhof mit barocker Kapelle ist nordöstliche ein Torpfeiler (Lage) mit zwei Heiligenstatuen aus dem 18. Jahrhundert zu sehen und im Südwesten ein barockes Tor mit geschwungenem Giebel.(Lage)
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ObjektID: 20374

Standort
KG: Puch
Die ehemalige Friedhofskapelle ist ein übergiebelter Barockbau des 19. Jahrhunderts, innen tonnengewölbt, mit Apsisnische und Pietà.
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ObjektID: 20377

Standort
KG: Ulrichschlag
Die 1772 erbaute und 1842 erneuerte Ortskapelle von Ulrichschlag ist ein ortsteingerahmter, barockisierend durch Faschen gegliederter Bau mit Rundbogenfenstern. Die Fassade ist mit 1842 bezeichnet. Daran sind drei Figurennischen und im geschwungenen Giebel eine Steingruppe mit einem mit 1848 bezeichneten Gnadenbild Maria Dreieichen zu sehen. Der dreigeschoßige, mit 1772 bezeichnete Turm ist durch Gesimse und Ortsteine gegliedert. Er hat rundbogige Schallfenster und einen Zwiebelhelm. Der Innenraum verfügt über eine zweijochige Stichkappentonne über Gurtbögen auf Pilastern und eine Halbkreisapsis im Turm. Der klassizistische Säulenädikulaaltar aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit einem Altarblatt hl. Vitus zwischen Figuren der Heiligen Josef und Florian ausgestattet. Zur weiteren Einrichtung zählen zwei Schnitzfiguren (Anna selbdritt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Antonius von Padua in barockem Stil) sowie Kreuzwegbilder von Franz Mayerhofer aus dem Jahr 1860.
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ObjektID: 20379
Vestenötting 1
Standort
KG: Vestenötting
Schloss Vestenötting, am Westabhang eines Hügels eingebettet und zur Straße und der Deutschen Thaya geöffnet, ist eine zweigeschoßige Dreiflügelanlage mit einem Mittelturm und einem kürzeren und leicht schräg gestellten Wirtschaftsflügel. Der Bau wurde im späten 16. Jahrhundert für Pilgrim von Puchheim errichtet und gehörte ab dem 19. Jahrhundert zur Herrschaft Waidhofen.
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ObjektID: 20378

Standort
KG: Vestenötting
Die Filialkirche hl. Anna, auf der Spitze einer mittelalterlichen Hausberganlage östlich über Ort und Schloss gelegen, ist ein barocker Saalbau des 17. Jahrhunderts mit einem vorgestellten Westturm aus der Zeit um 1765. Im Chorscheitel hat sie einen niedrigen Sakristeianbau. Der Turm ist von einem schindelgedeckten Zwiebelhelm bekrönt. Laut einer Urkunde existierte an dieser Stelle im Jahr 1429 eine Burgkapelle, die unter dem Patrozinium der hll. Petrus und Paulus stand.

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Hauptschule
ObjektID: 22139
Bahnhofstraße 19
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Der dreigeschoßige, mehrteilige, späthistoristisch-secessionistische Schulbau wurde 1908 errichtet.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22141
Böhmgasse 2
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus in der Böhmgasse 2 hat eine historistische Fassade.
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ObjektID: 22142
Böhmgasse 3
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus in der Böhmgasse 3 hat eine historistische Fassade.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22145
Böhmgasse 10
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus in der Böhmgasse 10 hat eine historistische Fassade.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22154
Böhmgasse 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus in der Böhmgasse 26 hat eine historistische Fassade mit secessionistischen Formen aus der Zeit nach 1909.

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Teil der Stadtmauer
ObjektID: 33881
Böhmgasse 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

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Zwingermauer
ObjektID: 33882
Böhmgasse 28
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

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Rathaus
ObjektID: 22159
Hauptplatz 1
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Rathaus inmitten des Hauptplatzes wurde im späten 16./frühen 17. Jahrhundert erbaut und war zeitweise als Schüttkasten in Verwendung. Es ist ein mächtiger, rechteckiger, dreigeschoßiger Bau der Spätrenaissance mit Staffelgiebeln an der schmalen Seite. Im späten 19. Jahrhundert erfolge die Rustizierung der Rundbogenfenster und der Ortsteinrahmung. 1722 erhielt es ein Firsttürmchen mit Faschengliederung und geschwungenem Spitzhelm. An der Westseite ist eine Freitreppe zu sehen. An den Längsseiten gibt es ebenerdige Anbauten, wobei der südliche 1952/1953 stark erneuert wurde. Am Gebäude ist seit 1881 eine Tafel zum Gedenken an Joseph II. angebracht. Die Innenräume haben zum Teil Gratnetz- und Kreuzgratgewölbe. Außerdem befindet sich darin ein mit 1601 bezeichneter Türstock.
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ObjektID: 22160
Hauptplatz 2
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die beiden Häuser an der östlichen Spitze des Hauptplatzes wurden 1925 durch einen gemeinsamen Aufsatz zu einem dreigeschoßigen Doppelhaus vereinigt. An der Südseite sind im zweiten Geschoß profilierte Fenstergewände aus dem zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts zu sehen. Die Fassade an der Platzseite zeigt Rundgiebelaufsätze mit Muscheln und Ornamenten sowie ein geschwungen abgeschlossenes, spätbarockes Portal. Die Gestaltung der nördlichen Fassade stammt aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts mit Ergänzungen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie weist reiche Fensterverdachungen auf und hat platzseitig ein pilastergerahmtes Spätbarockportal mit geschwungenem Gebälk.
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ObjektID: 22161
Hauptplatz 3
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
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ObjektID: 22162
Hauptplatz 4
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
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ObjektID: 22163

seit 2013

Hauptplatz 6
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
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ObjektID: 22164
Hauptplatz 7
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus am Hauptplatz 7 hat eine historistische Fassade.

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Ehem. Bezirksgericht
ObjektID: 21804
Hauptplatz 9
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Der zweigeschoßige Barockbau wurde von 1753 bis 1820 als Webereifabrik genutzt, später als Amtsgebäude des Bezirksgerichts. Das genutete Erdgeschoß ist gekennzeichnet durch barocke Kragsturzfensterrahmungen, ein pilastergerahmtes Portal mit geschwungenem Volutengiebel und bekrönender Wappenkartusche sowie einen über dem Portal vorschwingenden Balkon.
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ObjektID: 22167
Hauptplatz 11
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die Fassade und das dritte Geschoß dieses Bürgerhauses wurden nach 1873 geschaffen. Vom Baukern aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zeugen ein bemerkenswertes Zellengewölbe und ein zweijochiges Sterngratgewölbe im zweiten Geschoß sowie eine Wendeltreppe. Im Vorderteil des zweiten Geschoßes sind zwei spätbarocke, geschwungene Stuckspiegel vorhanden.
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ObjektID: 22169
Hauptplatz 15
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya

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Bürgerhaus
ObjektID: 734
Hauptplatz 18
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Inschrift an der Fassade:
„An diesem Ort solle vor etlich hundert Jahren eine rechte Wildnus und Waldung gewesen sein, allwo hernach die Herzoge von Oesterreich zur Ergoetzung des Waydtwerchs einen Waydhoff erbauen und ein Hirschengeweih anbringen ließen. An Stelle jenes Jagdhofes stehe jetzt dieses Haus mit dem Hirschengeweih.“
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ObjektID: 737
Hauptplatz 21
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus am Hauptplatz 21 hat eine historistische Fassade.

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Bürgerhaus
ObjektID: 738
Hauptplatz 23
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Obergeschoß zeigt Fensterrahmungen mit Dreieck- und Segmentgiebeln, die stilistisch der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zugeordnet werden.
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ObjektID: 740

seit 2017

Hauptplatz 25
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya

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Bürgerhaus, Sgraffitohaus
ObjektID: 741
Hauptplatz 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Im ersten Obergeschoß sind Fenstergewände und eine erneuerte Sgraffitodekoration aus dem zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts zu sehen. Die Gestaltung im zweiten Obergeschoß datiert aus der Zeit nach 1873.

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Stadtmauer
ObjektID: 17372
Hauptplatz 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
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ObjektID: 744
Hauptplatz 29
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Am Hauptplatz 29 gibt es ehemalige Fleischbänke von 1573, die über Lauben in den Platz einspringen.
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ObjektID: 747
Höberthgasse 2
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya

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Stadtmauer
ObjektID: 18921
Höberthgasse 6
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

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Friedhofskapelle
ObjektID: 22407
Moritz Schadekgasse
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die Friedhofskapelle ist ein neugotischer Bau von 1881 mit Fünfachtelschluss und vorgestelltem Fassadenturm, dessen Fassade durch eine einheitliche Gliederung mit Mauerpfeilern und bekrönten Spitzbogenfenstern zusammengefasst ist. Der obere Teil des Turms ist oktogonal und wird von einem Giebelspitzhelm bekrönt. Der Innenraum ist zweigeteilt. Im Hauptjoch sind ein Sterngratgewölbe und eine neugotische Wimpergretabel mit einem Bild der Auferstehung von Franz Mayerhofer zu sehen. Die Gruft der Freiherren von Gudenus hat eine späthistoristische Ädikula von 1892.

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Heimatmuseum
ObjektID: 751
Moritz Schadekgasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das traufständige Haus mit historistischer Fassade beherbergt seit 1977 das Heimatmuseum von Waidhofen.

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Flur-/Wegkapelle Auferstehung Christi, sog. Zwiebelkapelle
ObjektID: 22410
bei Moritz Schadekgasse 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die Kapelle Auferstehung Christi, erbaut in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und 1951 renoviert, liegt am Rande des Friedhofs. Sie hat einen quadratischen Grundriss, ein zwischen seitlichen Bildnischen gelegenes Rundbogentor, ein wohl um 1728/1730 angefertigtes, schmiedeeisernes Abflussgitter und einen mächtigen, mit Schindeln gedeckten Zwiebelhelm. Der Innenraum zeigt ein Kreuzgratgewölbe auf Pilastern sowie ein volkstümlich barockes Bild der Auferstehung Jesu Christi.
Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Gartengebäude
ObjektID: 752
Moritz Schadekgasse 29
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das heutige Bürgerhaus und frühere Gartengebäude ist ein zweigeschoßiges Stöckl aus dem 18. Jahrhundert, das auf ehemaligen Gartengründen vor der Südwestecke der Stadtmauer liegt. Das Bauwerk hat eine Fassade mit Putzgliederung und ein barockes Mansardenwalmdach.

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Friedhof israelitisch
ObjektID: 115077
Moritz Schadekgasse 49
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Der gegen Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Judenfriedhof verfügt über 171 Gräber auf einer Fläche von 1.203 m². Er wird von der Stadtgemeinde Waidhofen gepflegt.[4]

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Schule
ObjektID: 755
Niederleuthnerstraße 10
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die ehemalige Schule ist ein aufwendiger, dreigeschoßiger Bau mit historistischer Fassade, der 1872 aufgestockt und erweitert wurde.

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Stadtmauer, Zwinger, Zwingermauer
ObjektID: 29942
Niederleuthnerstraße 11
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Datei hochladen Ehem. Finanzamt und Gendarmeriegebäude
ObjektID: 756

seit 2013

Niederleuthnerstraße 12
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
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ObjektID: 22383
Niederleuthnerstraße 17
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das mit 1737 bezeichnete Wohn- und Geschäftshaus ist ein zweigeschoßiger Bau mit Giebelfassade, Bäckerhauszeichen und spätbarocker Gliederung.

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Teil der Stadtmauer
ObjektID: 33887
Niederleuthnerstraße 27
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Datei hochladen Postgebäude
ObjektID: 22385

seit 2014

Niederleuthnerstraße 29
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
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ObjektID: 22387
Pfarrgasse 2
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bauernhaus in der Pfarrgasse 2 ist ein Streckhof mit barocker, in Putz gegliederter Giebelfassade.
Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 22388
Pfarrgasse 4
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bauernhaus in der Pfarrgasse 4 ist ein Streckhof mit barocker, in Putz gegliederter Giebelfassade.
Datei hochladen Bauernhaus
ObjektID: 22389
Pfarrgasse 6
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bauernhaus in der Pfarrgasse 6 ist ein Streckhof mit spätbarocker, in Putz gegliederter, aufwendiger Giebelfassade aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 22390
Pfarrhofplatz 1
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Brauhaus
ObjektID: 22391
Rudolf-Reißmüller-Straße 2
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das ehemalige herrschaftliche Brauhaus, nach Erwerb der vollen Brauereigerechtigkeit 1606 im frühen 17. Jahrhundert erbaut, wurde später als Gutshof und ab 1827 als Fabrik genutzt. Ein langgestreckter, zweigeschoßiger Trakt liegt entlang der Deutschen Thaya. Die Ecken und der obere Abschluss werden von Ortsteinen gebildet. Der Bau verfügt über ein Ziegelsatteldach und hat straßenseitig einen erhöhten Rundturm mit Kegeldach. Die Räume im Erdgeschoß sind kreuzgratgewölbt.

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Schloss Waidhofen
ObjektID: 22392
Schloßgasse 1
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Schloss Waidhofen ist ein spätbarocker vierflügeliger Bau mit nördlich anschließendem Schlosspark. Den Kern bilden Teile der mittelalterlichen Burg, die als Abschluss und Verstärkung der Stadtbefestigung an der Ostspitze der dreieckförmigen Burgstadt über der Thayasenke erhöht angelegt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung verweist auf das Jahr 1171. Im zweiten und dritten Viertel des 16. Jahrhunderts erfolgten weitgehende Umbauten, ebenso im Jahr 1770 nach Plänen des Baumeisters Andreas Zach. Die Form der stark vereinheitlichten, zweigeschoßigen und ziegelgedeckten Rechteckanlage ist durch das Untergeschoß und eine leichte Biegung der Südfront an das Gelände angeglichen. Das genutete Erdgeschoß hat gefasten Fenstern. Im Obergeschoß sind die Fensterachsen durch Felder und Kragstürze betont und es ist ein umlaufende Gesimse zu sehen. Das Schloss ist im Süden durch ein Segmentbogenportal in einem Portalblock mit Trittsteinen zugänglich. In der Durchfahrt befindet sich ein Wappenstein der Sprinzensteins von 1659. Im Nordosten ist der untere Teil eines ehemaligen Turms einbezogen.
Datei hochladen Pestkreuz
ObjektID: 20357
Schubertweg
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Auf dem Kalvarienberg wurde in der Nähe eines Pestfriedhofs im Jahre 1787 von der Waidhofener Bürgerschaft ein steinernes Pestkreuz errichtet.
Datei hochladen Kaiser Franz Joseph-Denkmal
ObjektID: 22404
Stadtpark
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Im Stadtpark wurde 1898 von Otto König ein Eisengussdenkmal zu Ehren des Kaisers Franz Joseph I. erbaut.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 22402
Wienerstraße
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
An der Thayabrücke der Wienerstraße steht eine Johannes-Nepomuk-Statue aus dem Jahr 1726.

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Bürgerhaus
ObjektID: 22394
Wienerstraße 9
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das zweigeschoßige Bürgerhaus verfügt über reichen Fassadendekor mit Platten- und Zopfstilelementen aus dem späten 18. Jahrhundert.

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Heimatmuseum, ehem. Freihaus
ObjektID: 22395
Wienerstraße 14
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Der mehrgliedrige, dreigeschoßige Bau wurde vor 1577 errichtet. Durch unterschiedliche Geschoßniveaus ist er dem Gelände angepasst. Der untere Teil zeigt Fensterstöcke aus der Renaissance, eine erneuerte Ortsteinrahmung, Fenster- und Türbekrönungen sowie ein geschmücktes Kordonband in Sgraffito, bezeichnet mit 1577. Das dritte Geschoß verfügt über eine barocke Putzgliederung und wurde im 18. Jahrhundert ausgebaut. Innen im Untergeschoß ist ein spätgotisches, abgefastes, facettiertes Schulterbogenportal zu sehen, das wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammt. Das Obergeschoß ist mit einer barocken Holzbalkendecke und einem Kreuzgratgewölbe ausgestattet. Der Oberstock hat eine Rauchküche mit Trichterkamin, queroblonge Platzl und geschnittene Putzdecken aus dem 18. Jahrhundert sowie Öfen im Empirestil. Seit 1926 ist in dem Haus ein Heimatmuseum untergebracht.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Vincentius Ferrerius
ObjektID: 22396
vor Wienerstraße 14
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die von zwei barocken Steinbänken flankierte Sockelstatue des hl. Vinzenz Ferrer mit Putto wurde um 1740/1760 errichtet.

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Bürgerhaus
ObjektID: 33889
Wienerstraße 16
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das zweigeschoßige Bürgerhaus in der Wienerstraße 16 mit spätbarocker Putzgliederung, Holztor und ornamentumrahmter Hausnische bildet eine Baugruppe mit dem Haus Nr. 14.

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Bürgerspitalkirche hl. Geist und ehem. Bürgerspital
ObjektID: 22398
Wienerstraße 21
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die ehemalige Bürgerspitalskirche, am südlichen Abhang zur Thaya in der Vorstadt Niedertal gelegen, ist ein barocker Saalbau mit gotischem Chor. Das Spital liegt zurückversetzt auf dem Niveau der Thaya. Die Kirche hat ein barockes Langhaus, einen Dachreiter mit Uhrengiebel und Spitzhelm und nordseitig eine Sakristei.
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Einkehrgasthaus
ObjektID: 22399
Wienerstraße 31
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das ehemalige Einkehrgasthaus in der Wienerstraße 31 ist ein zweigeschoßiger Barockbau in der Thayasenke, der mit Nr. 29 eine Gruppe bildet. Er hat eine Putzfassade mit Pilastern und reichen Fensterverdachungen aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Bildstock, Köpfmarterl
ObjektID: 20360
Ziegengeiststraße
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Profilierte Tabernakelbildsäule, in Inschrift bezeichnet mit 1644.

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Flur-/Wegkapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 20358

Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
An der Fußgängerbrücke über die Thaya im Osten der Stadt steht eine übergiebelte, pilastergegliederte Wegkapelle in barockem Stil mit einer im 18. Jahrhundert angefertigten Schnitzfigur des hl. Johannes Nepomuk im Inneren.

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 18922

Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die barocke Saalkirche wurde im 18. Jahrhundert an Stelle eines gotischen Baus errichtet. Der Außenbau hat eine einheitlich schlichte Gliederung. Die Wandfelder sind durch Pilasterrücklagen mit umlaufenden Gebälken ausgebildet. Die Fassade gegenüber der Stadtmauer zeigt ein architraviertes Rechteckportal. In Sichtlöchern sind Steine des gotischen Vorgängerbaus mit Steinmetzzeichen erhalten. Das dreijochige Langhaus und der zweijochige Rechteckchor sind mit hoch angesetzten, gefaschten Rundbogenfenstern ausgestattet. Der dreigeschoßige Ostturm wurde 1713–1715 erbaut und ist von einem Pyramidenhelm des Jahres 1874 bekrönt.

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Robert Hamerling-Brücke
ObjektID: 22401

Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die in den Jahren 1910 und 1911 errichtete Eisenfachwerkbrücke über die Thaya ist nach dem Dichter Robert Hamerling benannt.
Datei hochladen Robert Hamerling-Denkmal
ObjektID: 22405
Stadtpark
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Im Stadtpark steht ein im Jahr 1893 von Hans Brandstetter angefertigtes Eisengussdenkmal des Dichters Robert Hamerling.

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 22158

Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Die von Balustraden umfriedete Dreifaltigkeitssäule an der südwestlichen Ecke des Hauptplatzes wurde errichtet in den Jahren 1705 bis 1709 und 1959 renoviert. An den Ecken stehen Figuren der Heiligen Maria und Josef sowie Johannes des Täufers und Johannes Nepomuks. Am zweigeschoßigen Sockelbock ist ein Mariahilf-Relief sowie Reliefs der Pestheiligen Rochus, Rosalia und Sebastian zwischen Eckpfeilern angebracht. Als Eckbekrönung dienen kartuschenhaltende Engelfiguren, bezeichnet mit 1709 bzw. 1959. Die Säulenspitze wird von einer Gottvaterpietà bekrönt.

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Stadtmauer und Pulverturm
ObjektID: 25675

Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Teil der Mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bürgerhaus, ehem. Badehaus

bis 2010[5]

Badgasse 26
Standort
KG: Waidhofen an der Thaya
Das Bürgerhaus in der Badgasse ist ein ehemaliges Badehaus von 1906.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Waidhofen an der Thaya  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Kunsthistorisches Institut der K. K. Denkmalpflege (Hrsg.): Österreichische Kunsttopographie. Band VI: Die Denkmale des politischen Bezirks Waidhofen an der Thaya. Wien 1911, S. 120 (Online).
  3. Institut für Österreichische Kunstforschung [Austria] (Hrsg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Band 52. Verlag Anton Schroll, 1950, S. 170.
  4. Friedhöfe Niederösterreich. Israelitische Kultusgemeinde Wien, abgerufen am 28. Januar 2013.
  5. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 24. Juni 2010 (PDF).
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.