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vom 02.03.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter ob Judenburg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter ob Judenburg enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Peter ob Judenburg im steirischen Bezirk Murtal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bauernhofanlage vulgo Weißenbacher
ObjektID: 36550
Möschitzgraben 12
Standort
KG: Möschitzgraben

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Schloss Rothenthurm
ObjektID: 36502
Dorfstraße 6
Standort
KG: Rothenthurm
Das Schloss wurde 1494 als Haus zum „Turm zu Fewstritz“ urkundlich erwähnt. Nach 1641 wurde es von Andree Eder zu einem Schloss ausgebaut. Das Schloss besteht aus zwei zweigeschoßigen Flügeln mit übereck gestellten Erkern. Hofseitig gibt es Säulenarkaden. Die dekorative Rankenmalerei in einem Raum im Obergeschoß wurde 1968–69 freigelegt und restauriert.

Die Kapelle wurde 1647 von Frau Eva Kirchpichler, geborene Eder, zu Ehren des hl. Josephs erbaut (laut Inschrift am stuckgerahmten Portal). Die Kapelle ist ein Rechteckraum mit Stuckrahmungen, der Stuckaltar zeigt das Bild der Hl. Familie, am Antependium befindet sich ein Bild des hl. Wandels. Ein Gemälde der Pietà ist mit 1648 datiert, eine Statue der stehenden Maria mit Kind stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Glocke ist aus dem Jahre 1676.[2]


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Ehem. Hammerwerk Kritz
ObjektID: 36549
Furth 7
Standort
KG: St. Peter
Das Hammerwerk Kritz ist ein eingeschoßiger langgestreckter Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert. Eine Werkstätte aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist noch erhalten.[3][4]

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Kath. Pfarrkirche hl. Peter und Friedhof
ObjektID: 57686
Hauptstraße 30
Standort
KG: St. Peter

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Pfarrhof
ObjektID: 57687
Hauptstraße 31
Standort
KG: St. Peter
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger, stattlicher Bau mit einem hohen Walmdach und stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Der Eingang ist zurückgesetzt, das Portal wird von Pilastern flankiert. Schmiedeeiserne Fensterkörbe. Eine Tür im Erdgeschoß ist mit 1693 datiert. Innen eine Statue einer weiblichen Heiligen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und ein Bild des hl. Paulus aus dem 18. Jahrhundert.[3]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 406, 477478.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Peter ob Judenburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 406.
  3. 1 2 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 478.
  4. Manfred Wehdorn, Ute Georgeacopol-Winischhofer, Paul W. Roth; Elfriede Mejchar: Baudenkmäler der Industrie und Technik in Österreich - Band 2, Steiermark, Kärnten. Böhlau, Wien 1991, ISBN 978-3-205-05202-9, S. 3233 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 4. Dezember 2013]).
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.