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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tragöß-Sankt Katharein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tragöß-Sankt Katharein enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde Tragöß-Sankt Katharein im steirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bauernhof (Anlage), Leisenberger/Kuhnes
ObjektID: 88560

seit 2013

Oberdorf 24
Standort
KG: Oberdorf-Niederdorf
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ObjektID: 88550
gegenüber Oberort 9
Standort
KG: Oberort

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Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena und Kirchhof
ObjektID: 88540
Oberort 14
Standort
KG: Oberort
Die erhöht gelegene Wehrkirche ist von teilweise spätmittelalterlichen Mauern mit Schießscharten umgeben. Die romanischen Mauern des vierjochigen Kirchenschiffs wurden Ende des 15. Jahrhunderts mit einem Netzrippengewölbe versehen. 1658 fügte Pietro Francesco Carlone im östlichen Joch rechteckige Kapellen, die Sakristei und den gerade abgeschlossenen Chor an. Der dreigeschoßige spätgotische Turm erhebt sich nördlich des Langhauses; der gekappte Spitzhelm stammt aus 1923. Fresken befinden sich an der Westwand (Anbetung der heiligen drei Könige), neben dem Westportal (Marientod und Christus am Ölberg) sowie an der Südseite (hl. Christophorus), wo sie zum großen Teil von der südlichen Kapelle verdeckt sind. Eine gemalte Sonnenuhr entstand 1511.
Datei hochladen Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 88541
Oberort 14
Standort
KG: Oberort
Der mit der Pfarrkirche durch einen Gang verbundene spätgotische Bau entstand Ende des 15. Jahrhunderts und wurde im 16. Jahrhundert umgebaut. Die Fenster haben zum Teil spätgotische Gewände; im Westen befindet sich ein gekuppeltes Renaissance-Doppelfenster aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.
Datei hochladen Antoniuskapelle
ObjektID: 88542

Standort
KG: Oberort
Die westlich der Pfarrkirche gelegene spätgotische Kapelle ist mit 1518 und 1524 datiert; der halbkreisförmige Schluss ruht auf den Grundmauern einer romanischen Karners. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Kapelle um ein Joch nach Westen bis zur Kirchhofmauer verlängert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Katharina und ehem. Friedhof
ObjektID: 88561
St. Katharein an der Laming
Standort
KG: St. Katharein an der Laming
Die Pfarrkirche ist in ihren wesentlichen Teilen ein spätgotischer Bau vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Dem gotischen Westturm wurde in der Barockzeit eine Zwiebel aufgesetzt. Der barocke Hochaltar stammt aus der Zeit um 1700.

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Kath. Filialkirche hl. Alexius, St. Alexi und ehem. Friedhofsfläche
ObjektID: 88562
St. Katharein an der Laming
Standort
KG: St. Katharein an der Laming
Spätgotische Kirche (15. Jahrhundert) über dem Ort, quadratisches Mittelschiff mit zweischiffigem Chor (Bauschema als Vorbild etlicher Doppelchorkirchen der Gegend); Deckenfresken, bemerkenswerte Dachkonstruktion und Fußboden.[2][3]
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 88563
St. Katharein an der Laming 1
Standort
KG: St. Katharein an der Laming
Der Pfarrhof stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 88572
bei St. Katharein an der Laming 35
Standort
KG: St. Katharein an der Laming

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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und ehem. Friedhof
ObjektID: 88547
Pichl-Großdorf .12, OG
Standort
KG: Schattenberg
Die frühgotische Kirche wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Aus dem 14. Jahrhundert stammen der kleine einjochige Chor sowie die beiden Joche des Mittelschiffs des Langhauses; dieses wurde im Frühbarock auf dreieinhalb Joche verlängert und auf drei Schiffe erweitert. Im Westen sind das Portal mit einer offenen Vorhalle sowie der Dachreiter angeordnet. An der Südwand des Chors befindet sich ein Fresko des hl. Christophorus aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.
Datei hochladen Lindenhofkapelle, Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 88548
bei Tal 5
Standort
KG: Sonnberg
Die barocke Kapelle mit halbkreisförmiger Apsis, Holzvorbau und Dachreiter wurde um 1700 erbaut.
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Kanzleigebäude
ObjektID: 124808
Untertal 2
Standort
KG: Untertal

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Tragöß-Sankt Katharein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. St. Alexius-Kirche in Sankt Katharein an der Laming, Bundesdenkmalamt (Tag des Denkmals 2011)
  3. Filialkirche „Sankt Alexius“. Pfarre St. Katharein, abgerufen am 7. Januar 2012 (mit 360° Panorama innen und außen.).
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.