Landtagswahl in Tirol 1965

Landtagswahl 1965
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
63,53 %
(+3,96 %p)
30,45 %
(+0,32 %p)
6,02 %
(-3,05 %p)
keine
(-1,22 %p)
Sonst.
1961

1965


Die Landtagswahl in Tirol 1965 fand am 17. Oktober 1965 statt. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) erzielte starke Gewinne und konnte zwei Mandate hinzugewinnen. Obwohl die Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) leichte Stimmgewinne erzielen konnte, verlor sie ein Mandat an die ÖVP. Auch die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) verlor ein Mandat an die ÖVP, wobei sie auch rund ein Drittel ihrer Stimmen einbüßte. Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) trat erstmals seit 1945 nicht mehr an.

1965 waren 308.926 Menschen bei der Landtagswahl stimmberechtigt, wobei dies eine Steigerung der Wahlberechtigten um 19.279 Personen bedeutete. Auch die Wahlbeteiligung war gegenüber 1961 leicht von 92,43 % auf 90,72 % gefallen.

Inhaltsverzeichnis

Gesamtergebnis

Endergebnis der Landtagswahl 1965[1]
Ergebnisse 1965 Ergebnisse 1961 Differenzen
Wahlberechtigte 308.926 289.647 + 19.279
Wahlbeteiligung 90,72 % 92,43 % - 1,71 %
Stimmen  % Mand. Stimmen  % Mand. Stimmen % Mand.
Abgegebene Stimmen 280.266 267.707 + 12.559
Ungültig 10.771 3,84 %   7.324 2,74 %   + 3.447 + 1,10 %
Gültig 269.495 96,16 % 260.383 97,26 %   + 9.112 – 1,10 %
Partei
Österreichische Volkspartei (ÖVP) 171.206 63,53 % 25 155.121 59,57 % 23 + 16.085 + 3,96 % + 2
Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) 82.064 30,45 % 10 78.448 30,13 % 11 + 3.616 + 0,32 % - 1
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) 16.225 6,02 % 1 23.620 9,07 % 2 - 7.395 - 3,05 % - 1
Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) nicht kandidiert 2.773 1,06 % 0 - 2.773 - 1,06 % ± 0
Mensch und Tier (MT) nicht kandidiert 421 0,16 % 0 - 421 - 0,16 % ± 0
Gesamt 269.495 100,00 % 36 260.383 100,00 % 36 + 9.112

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Rauchenberger (Hrsg.): Stichwort Bundesländer – Bundesrat. S. 417 f.

Literatur

  • Josef Rauchenberger (Hrsg.): Stichwort Bundesländer – Bundesrat. Wahlen und Vertretungskörper der Länder von 1945 bis 2000. Wien 2000. ISBN 3-9011-1105-0