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Teich - Alm / Sommer - Alm Steiermark, Teichalm #

Die Autofahrer müssen den Ochsen auf der Teich-Alm „Maut' zahlen...
Die Autofahrer müssen den Ochsen auf der Teich-Alm „Maut" zahlen...

Ausgangspunktist entweder Fladnitz/T., von wo aus man nach 10 km die Teich-Alm (1.200 m) erreicht, oder Brandluken bei St. Kathrein/O., von wo es 6 km bis zur Sommer-Alm (1.400 m) sind. Beide Almen hängen zusammen (verbunden durch eine 7 km lange, asphaltierte Straße), womit sich eines der größten geschlossenen Almgebiete Österreichs ergibt. Das weite Areal wird vom Hochlantsch im Westen und dem Plankogel im Osten begrenzt. Auf der Alm befindet sich eine Reihe von Almhütten und Gasthöfen.

Bewirtschaftungszeit: Anfang Juni - Ende September.

Besitzer: Privatbesitz und mehrere Agrargemeinschaften. Die gesamte almwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt rund 1.800 ha.

Viehbestand: Kühe, 2.700 (!) Stück Jung- und Galtvieh, darunter sehr viele Ochsen. Es gibt mehrere Viehhalter; voll als Sennerei bewirtschaftet ist jedoch nur die Harrer-Hütte am Fuß des Ossers auf 1.200 m gelegen: Sie steht im Besitz und in Bewirtschaftung der Fam. Leitner vlg. Harrer, Tulwitz 39 bei Fladnitz / T. Es werden 11 Kühe und 30 Stück Jungvieh gehalten.

Die Milch wird zu Hartkäse sowie verschiedenen Frischkäsesorten und Butter verarbeitet und zur Gänze auf der Hütte (Jausenstation) abgesetzt. (Im übrigen sind die Teich- und Sommer-Alm aber wegen ihrer Jungochsen berühmt, die hier zum „Almo-Qualitätsfleisch" heranwachsen.)

Wandervorschlag: In 1 Std. auf den Osser (1.548 m), in 1 1/2 Std. auf den Hochlantsch (1.720 m), in 1/2 Std. (vorbei am interessanten Windkraftwerk) auf den Plankogel (1.531 m).

Karte: F & B Nr. 131.




Bilder und Text stammen aus dem Buch: "Die schönsten Almen Österreichs: Brauchtum & Natur - Erwandert und erlebt", H. und W. Senft, Leopold Stocker Verlag, 2009.