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vom 19.06.2017, aktuelle Version,

Evangelische Superintendentur A. B. Burgenland

Evangelische Superintendentur A. B. Burgenland
Diözesangebiet Burgenland
Fläche 3.961,80 km²
Sitz Eisenstadt
Superintendent Manfred Koch
Pfarrgemeinden 29
Tochtergemeinden 49
Website www.evangelische-burgenland.at
Superintendent Manfred Koch

Die Evangelische Superintendentur A. B. Burgenland ist eine Diözese der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich.

Organisation

Der Sitz der Diözese befindet sich seit 1956 in der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt. Die Superintendentur umfasst 29 Pfarrgemeinden und 49 Tochtergemeinden im Burgenland. Zusammen haben sie rund 35.000 Mitglieder. Die Leitung der Superintendentur obliegt dem Superintendentialausschuss unter Vorsitz des Superintendenten.

Geschichte

Die Zugehörigkeit zu Ungarn und die damit verbundene relative Religionsfreiheit ermöglichte im 17. Jahrhundert die Errichtung von evangelischen Artikularkirchen im heutigen Burgenland. In den ersten zehn Jahren nach dem Toleranzpatent von 1781 bildeten sich hier 15 lutherische Pfarrgemeinden. Im 19. Jahrhundert war das protestantische Schulleben von Bedeutung, etwa durch das „Armenlehrerseminar“ des Pfarrers Gottlieb August Wimmer.

Die Evangelische Superintendentur A. B. Burgenland wurde gegründet, nachdem das Burgenland durch den Vertrag von Trianon von Ungarn zu Österreich kam.

Superintendenten

Gemeinden

Pfarrgemeinde Tochtergemeinden Pfarrkirche Bild
Bad Tatzmannsdorf Friedenskirche
Bernstein im Burgenland Dreihütten, Redlschlag, Rettenbach, Stuben Evangelische Pfarrkirche Bernstein im Burgenland
Deutsch Jahrndorf Evangelische Pfarrkirche Deutsch Jahrndorf
Deutsch Kaltenbrunn Evangelische Pfarrkirche Deutsch Kaltenbrunn
Eisenstadt / Neufeld an der Leitha Evangelische Pfarrkirche Eisenstadt (Auferstehungskirche) / Evangelische Pfarrkirche Neufeld an der Leitha
Eltendorf Heiligenkreuz im Lafnitztal, Königsdorf, Neustift bei Güssing, Zahling, Poppendorf im Burgenland Evangelische Pfarrkirche Eltendorf (Martin-Luther-Kirche)
Gols Tadten, Neusiedl am See Evangelische Pfarrkirche Gols
Großpetersdorf Hannersdorf (Kreuzkirche), Welgersdorf Evangelische Pfarrkirche Großpetersdorf
Holzschlag Günseck Evangelische Pfarrkirche Holzschlag
Kobersdorf Kalkgruben (Friedenskirchlein), Lindgraben, Oberpetersdorf (Dreieinigkeitskirche), Tschurndorf (Betsaal), Sieggraben Evangelische Pfarrkirche Kobersdorf
Kukmirn Güssing, Limbach im Burgenland, Neusiedl bei Güssing Evangelische Pfarrkirche Kukmirn
Loipersbach im Burgenland Evangelische Pfarrkirche Loipersbach
Lutzmannsburg Evangelische Pfarrkirche Lutzmannsburg
Markt Allhau Buchschachen, Kitzladen, Loipersdorf im Burgenland, Wolfau Evangelische Pfarrkirche Markt Allhau
Mörbisch am See Evangelische Pfarrkirche Mörbisch am See
Neuhaus am Klausenbach Minihof-Liebau Evangelische Pfarrkirche Neuhaus am Klausenbach
Nickelsdorf Evangelische Pfarrkirche Nickelsdorf
Oberschützen Aschau im Burgenland, Jormannsdorf, Mariasdorf, Schmiedrait, Tauchen, Weinberg im Burgenland, Willersdorf Evangelische Pfarrkirche Oberschützen
Oberwart Kemeten Evangelische Pfarrkirche Oberwart
Pinkafeld Riedlingsdorf, Wiesfleck, Schreibersdorf, Schönherrn Evangelische Pfarrkirche Pinkafeld
Pöttelsdorf Walbersdorf, Bad Sauerbrunn Evangelische Pfarrkirche Pöttelsdorf
Rechnitz Markt Neuhodis Evangelische Pfarrkirche Rechnitz
Rust Evangelische Pfarrkirche Rust
Siget in der Wart Jabing Evangelische Pfarrkirche Siget in der Wart
Stadtschlaining Bergwerk, Drumling, Goberling, Grodnau, Neustift bei Schlaining Evangelische Pfarrkirche Stadtschlaining
Stoob Oberloisdorf (Michaeliskirche) Christuskirche
Unterschützen Evangelische Pfarrkirche Unterschützen
Weppersdorf Bekenntniskirche Weppersdorf
Zurndorf Evangelische Pfarrkirche Zurndorf

Literatur

  • Fred Sinowatz: Protestantismus und katholische Gegenreformation in der Grafschaft Forchtenstein und Herrschaft Eisenstadt. Ein Beitrag zur burgenländischen Landes-, Orts- und Kirchengeschichte. Dissertation, Universität Wien 1953.