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vom 22.06.2017, aktuelle Version,

Flugrettung in Österreich

Österreichischer Rettungshubschrauber
Landung des Christophorus 9 in Wien
Christophorus 9 bei einer Taubergung
Christophorus 8 im Einsatz
Rettungshubschrauber des Privat-Anbieters SHS
Notarzthubschrauber Martin 6

Die Luftrettung oder Flugrettung in Österreich wird größtenteils vom ÖAMTC bzw. dem Christophorus Flugrettungsverein und dem Roten Kreuz betrieben. Aber auch andere Organisationen bzw. Unternehmen nehmen an der Flugrettung teil. So ist in Vorarlberg die Vorarlberger Bergrettung für die Organisation und den Betrieb der Flugrettung verantwortlich. Sie werden sowohl bei Verkehrsunfällen als auch bei Akuterkrankungen und bei Alpinunfällen eingesetzt. Alarmiert werden sie jeweils über die jeweiligen Rettungsleitstellen. Zudem gibt es noch mehrere private Betreiberfirmen von Rettungshubschraubern. Manche Standorte in Skigebieten sind wegen des hohen Einsatzaufkommens nur im Winter besetzt. Allein in Tirol mit 687.000 Einwohnern sind im Winter 2005/2006 13 Rettungshubschrauber stationiert. Der ÖAMTC reagiert darauf, indem er seinerseits in Zusammenarbeit mit privaten Betreibern eine Reihe von Winter-Standorten errichtet hat.

Geschichte

Die erste Luftrettung auf dem Gebiet des heutigen Österreich wurde bereits während des Zweiten Weltkrieges mit einem Fieseler Storch durchgeführt. Die organisierte Luftrettung begann mit Flächenflugzeugen im Jahr 1954 durch das Innenministerium.

1982 wurde gesetzlich beschlossen, in Österreich ein flächendeckendes Netz einzuführen.

1983 wurde vom ÖAMTC in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Innsbruck der erste Rettungshubschrauber Österreichs - Christophorus 1 - in Betrieb genommen. Der zweite Hubschrauber, Martin 1, wurde von der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gemeinsam mit dem Innenministerium im September 1983 in Dienst gestellt.

Darauf folgten in kurzen Abständen weitere Hubschrauberstandorte, das Bundesheer unterhielt einen Stützpunkt in Aigen.

2001 zogen sich Innenministerium und Bundesheer aus der Flugrettung zurück, die Stützpunkte wurden vom ÖAMTC übernommen. In Vorarlberg wurden vom ÖAMTC lediglich die Aufgaben des BMI (Bereitstellung des Fluggerätes und der Piloten) übernommen.

Seitdem hat der ÖAMTC mit Suben am Inn, Ybbsitz / Ötscherland in Niederösterreich und Oberwart im Südburgenland drei weitere Hubschrauber-Standorte aufgebaut. "Christophorus Europa 3" ist in Suben bei Schärding, unmittelbar an der deutschen Grenze stationiert und deckt eine Versorgungslücke in Niederbayern (Raum Passau) mit ab. Die Station wird im Wechsel für jeweils sechs Monate vom ÖAMTC und der deutschen Partnerorganisation ADAC besetzt. Die Mannschaft der Rettungskräfte besteht zu gleichen Teilen aus Bayern und Österreichern, wobei die Dienstpläne nicht an den saisonalen Wechsel des Fluggeräts angepasst sind.

Sicherheitsstandards seit 2010

Mit der Luftverkehrsbetreiberzeugnis-Verordnung (AOCV 2008)[1], die am 15. Juli 2008 von der österreichischen Verkehrsministerin Doris Bures erlassen wurde, traten mit 1. Jänner 2010 neue Sicherheitsstandards für Hubschrauber im Ambulanz- und Rettungsflugbetrieb in Kraft.

Die Vereinheitlichung der Sicherheitsstandards aller Rettungshubschrauber-Einsätze soll die größtmögliche Sicherheit für Flugretter und Passagiere besonders unter Berücksichtigung der schwierigen topografischen Verhältnisse in Österreich sicherstellen.[2]

Demnach müssen in Österreich gemäß § 3 Abs. 2 AOCV 2008 Rettungshubschrauber ab dem 1. Jänner 2010 als Kategorie A nach den Bauvorschriften (Certification Specifications) CS-27 (bzw. JAR 27) oder CS-29 (bzw. FAR 29) zertifiziert sein. Unter anderem sind somit für den Rettungsbetrieb nur noch zweimotorige Maschinen erlaubt, das Cockpit muss mit zwei Personen besetzt werden.

Der Betriebstüchtigkeitshinweis BTH A-001[3] der Austro Control besagt, dass zur Zeit folgende in Österreich eingesetzte Hubschrauberbaumuster die Anforderungen der § 3 Abs. 2 AOCV 2008 erfüllen:

Obwohl die Neuerungen bereits seit 2008 bekannt waren[2], erfüllten die Helikopter des Flugunternehmens Heli Austria (Knaus Helicopter) die neuen gesetzlichen Bestimmungen nur teilweise. Das Unternehmen verlor bei den betroffenen Maschinen somit die Betriebserlaubnis für den Rettungsbetrieb.[4] Ab September 2010 nahm Heli Austria mit den Vorschriften entsprechenden Maschinen den Flugbetrieb wieder auf.[5]

Alle anderen im Rettungsbetrieb aktiven Flugunternehmen erfüllten entweder bereits die gesetzlichen Vorgaben oder rüsteten entsprechend nach.[6]

Sowohl Knaus, der zwar wegen seines Typwechsels bereits wieder fliegen durfte, als auch Schenk-Air führten Beschwerde wegen Gesetzwidrigkeit der Verordnung und erhielten durch den Verfassungsgerichtshof im Oktober 2011 recht, da beim Erlass der Verordnung das europarechtlich vorgeschriebene Notifikationsverfahren nicht eingehalten wurde.[7][8][9] Die Aufhebung des § 3 Abs. 2 S. 2 AOCV 2008 trat am 31. März 2012 in Kraft.[10]

Im Jahr 2012 wurde als erstes Christophorus 11 in Klagenfurt zum Instrumentenflug nachgerüstet, sodass dieser auch bei widrigen Sichtverhältnissen nach dem sogenannten Wolkendurchstoß-Verfahren fliegen kann.[11][12]

Im Jahr 2017 nimmt der Stützpunkt Gneixendorf nach einer Aufrüstung von Christophorus 2 als erster in Österreich den Flugbetrieb auch in der Nacht vor.[13]

Finanzierung

Als die Flugrettung im Jahr 2001 privatisiert wurde, wurde die Finanzierung durch die Republik, die Bundesländer und die Sozialversicherungen vereinbart. Durch zunehmende Engpässe in der Finanzierung kündigte der ÖAMTC im Jahr 2008 den Vertrag mit der Republik mit Ende 2010, da der ÖAMTC bereits 2008 ein Defizit von 4,5 Millionen Euro verzeichnen musste und sich nicht in der Lage sah, die zukünftig zu übernehmen. Grund dafür waren bis zu einem Drittel nicht bezahlte Flüge. Nur mit den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland wurden in der Folge weiterführende direkte Verträge abgeschlossen, sodass der Betrieb ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann.[14]

Unabhängig davon hat die Republik im Jahr 2010 die Flugrettung neu ausgeschrieben. Wegen Auslegungsunterschieden der Ausschreibung hat der ÖAMTC im August Einspruch gegen die Ausschreibung eingelegt.[15] Auch Airmed-2 von Flymed stellte in Oberösterreich mit Oktober seinen Betrieb aus finanziellen Gründen ein.[16] Ende Oktober scheint eine neue Ausschreibung durch den Bund als gescheitert. Damit dürfte die Finanzierung vom Bund zu den Ländern wandern, wenn das System nicht komplett scheitern soll.[17]

Flugrettungs-Standorte in Österreich

Standort Bundesland Funkrufname Betreiber ICAO-Code Lage Bemerkung
Fresach Kärnten RK 1 ARA (DRF) ganzjährig
Feldkirchen bei Graz Steiermark Christophorus 12 ÖAMTC LOWG Welt-Icon seit 1. Juli 2001; zuvor März 1986 – Ende Juni 2001: Martin 4 des BMI[18]
Hochgurgl (Sölden) Tirol Martin 8 Heli Tirol LOJH Welt-Icon 5
Innsbruck Tirol Christophorus 1 ÖAMTC LOJO Welt-Icon
Ischgl-Idalpe Tirol Robin 3 Schenk-Air LOIP nur Winter
Kaltenbach Tirol Heli 4 SHS LOJK Welt-Icon ganzjährig
Karres (bei Imst) Tirol Martin 2 Heli Tirol LOJP ganzjährig 5
Reith bei Kitzbühel Tirol Christophorus 4 ÖAMTC LOJC Welt-Icon früher im saisonalen Wechsel Kitzbühel mit St. Johann
Klagenfurt Kärnten Christophorus 11 ÖAMTC LOWK Welt-Icon
Gneixendorf (bei Krems) Niederösterreich Christophorus 2 ÖAMTC LOAG Welt-Icon seit Anfang 2017 erster Notarzthubschrauber (NAH) in Österreich mit Nachtbereitschaft
Langkampfen (bei Kufstein) Tirol Heli 3 SHS LOIK Welt-Icon ganzjährig
Kühnsdorf Kärnten Airmed-1 Flymed nur Sommer
Nikolsdorf (bei Lienz) Tirol Christophorus 7 ÖAMTC LOKL Welt-Icon
Linz-Hörsching Oberösterreich Christophorus 10 ÖAMTC LOWL Welt-Icon
Matrei in Osttirol Tirol Martin 4 Heli Tirol LOMM Welt-Icon Saison 5
Mayrhofen Tirol Martin 7 Heli Tirol 6
Naßfeld Kärnten Airmed-1 Flymed LOMN nur Winter
Nenzing Vorarlberg Christophorus 8 Bergrettung Vorarlberg,
Partner ÖAMTC
LOJN Welt-Icon 1
Niederöblarn Steiermark Christophorus 14 ÖAMTC LOGC Welt-Icon
Oberwart Burgenland Christophorus 16 ÖAMTC LOGR Welt-Icon
Patergassen Kärnten Alpin 1 HAT LOMP Welt-Icon nur Winter 4
Radstadt Salzburg Martin 10 Heli Austria nur Winter, in Kooperation mit RK Salzburg
Ehenbichl (bei Reutte) Tirol RK 2 ARA (DRF) LOIR Welt-Icon ganzjährig
Saalbach Salzburg Martin 6 Wolf Helikopter / Heli Austria LOSH Welt-Icon Saison, in Kooperation mit RK Salzburg
St. Anton am Arlberg Tirol Gallus 3[19] Wucher Helicopter GmbH LOIC nur Winter 4
St. Johann im Pongau Salzburg Martin 1 Heli Austria LOSJ Welt-Icon ganzjährig 5, in Kooperation mit RK Salzburg
Salzburg Salzburg Christophorus 6 ÖAMTC LOWS Welt-Icon in Kooperation mit RK Salzburg, am Airport Salzburg
Schruns Vorarlberg Robin 1 Schenk-Air LOIY nur Winter
Sölden Tirol Alpin 2 HAT LOIO nur Winter 4
Suben Oberösterreich Christophorus Europa 3 ÖAMTC / ADAC LOLS Welt-Icon 3
Tux/Matseit-Au Tirol Alpin 5 HAT LOJT nur Winter 4
Waidring Tirol Heli 1 SHS LOIW Welt-Icon nur Winter
Wien-Erdberg Wien Christophorus 9 ÖAMTC LOAJ Welt-Icon 2 zuvor 1. April 2001 – 5. April 2017 (ehem.) Flugfeld Aspern, noch früher Martin 3 (Flugpolizei) Kaserne Wien-Meidling[20]
Wiener Neustadt Niederösterreich Christophorus 3 ÖAMTC LOAN Welt-Icon auch ITH
Ybbsitz Niederösterreich Christophorus 15 ÖAMTC LOLY Welt-Icon
Zams (bei Landeck) Tirol Christophorus 5 ÖAMTC LOIL Welt-Icon
Zell am See Salzburg Alpin-Heli 6 HAT / SHS LOWZ Welt-Icon ganzjährig, Wucher Helicopter GmbH in Kooperation mit RK Salzburg
Zürs Vorarlberg Gallus 1 Bergrettung Vorarlberg / Wucher Helicopter GmbH LOJW nur Winter
1 Anmerkung für Stützpunkt Christophorus 8 in Nenzing: Für diesen Stützpunkt stellt der Christophorus Flugrettungsverein das Fluggerät und die Piloten zur Verfügung. Mit der Organisation und dem Betrieb der Flugrettung wurde vom Land Vorarlberg die Vorarlberger Bergrettung beauftragt.
2 Anmerkung für Stützpunkt Christophorus 9 in Wien: Für diesen Stützpunkt stellt der Christophorus Flugrettungsverein das Fluggerät und die Piloten zur Verfügung. Mit der Organisation und dem Betrieb der Flugrettung wurde vom Land Wien die Wiener Berufsrettung MA70 beauftragt.
3 Anmerkung für Stützpunkt Christophorus Europa 3 in Suben: Dieser Stützpunkt wird gemeinsam mit der ADAC Luftrettung gGmbH betrieben und ist das erste grenzüberschreitende und von zwei Ländern betriebene Notarzthubschrauberprojekt Europas. Der Standort wird im Winterhalbjahr vom ADAC und im Sommer vom ÖAMTC betrieben. Die Besatzungen kommen aus Bayern (D) und Oberösterreich (A) und betreuen auch diese beiden Bundesländer. Für die Koordinierung der Hubschraubereinsätze sind die ILS Passau und Ried im Innkreis zuständig.
4 "HAT" (Heli Ambulance Team GmbH, gemeinsame Firma ÖAMTC/Wucher Helicopter) betreibt 6 Winterstandorte.
5 Anfang des Jahres 2010 zeitweise außer Betrieb, da die betreffenden Hubschrauber nicht der neuen gültigen Sicherheitsvorschrift entsprachen und somit keine Betriebserlaubnis für den Rettungsbetrieb aufweisen konnte. Ab September 2010 nahm Heli Austria seinen Betrieb wieder auf.
6 Nahm am 27. Dezember 2013 seinen Betrieb auf, der aber aufgrund von ausschreibungsrechtlicher Differenzen von den anderen Betreibern in Tirol juristisch angefochten wird


Flugrettung in Österreich (Österreich)
Alpin 1
Alpin-Heli 6
Christophorus 1
Christophorus 2
Christophorus 3
Christophorus 4
Christophorus 5
Christophorus 6
Christophorus 7
Christophorus 8
Christophorus 9
Christophorus 10
Christophorus 11
Christophorus 12
Christophorus 14
Christophorus 15
Christophorus 16
Christophorus Europa 3
Heli 1
Heli 3
Heli 4
Martin 1
Martin 4
Martin 6
Martin 8
Karte der Flugrettungs-Standorte in Österreich

Krankenhäuser mit Landeplätzen

Zur funktionierenden Flugrettung sind auch vorbereitete Landeplätze bei den entsprechenden Krankenhäusern notwendig. Diese Landeplätze haben einen ICAO-Code, sind aber nicht am AFTN des Aeronautical Telecommunication Network angeschlossen.[21]

Krankenhaus Standort Bundesland ICAO-Code Lage Bemerkung
Krankenhaus Allentsteig Allentsteig Niederösterreich - Welt-Icon
Privatklinik Althofen Althofen Kärnten -
Landesklinikum Mostviertel Amstetten Amstetten Niederösterreich LOAQ Welt-Icon
Landeskrankenhaus Bad Aussee Bad Aussee Steiermark -
Krankenhaus Bad Ischl Bad Ischl Oberösterreich -
Landeskrankenhaus Bad Radkersburg Bad Radkersburg Steiermark LOGA Welt-Icon
Rehabilitations- und Kurzentrum Bad Schallerbach Bad Schallerbach Oberösterreich -
Bad Tatzmannsdorf Bad Tatzmannsdorf Burgenland -
Rehabilitationszentrum Bad Tatzmannsdorf Bad Tatzmannsdorf Burgenland -
Landesklinikum Thermenregion Baden Baden Niederösterreich LOAF Welt-Icon
Landeskrankenhaus Bludenz Bludenz Vorarlberg -
Landeskrankenhaus St. Josef Braunau Oberösterreich -
Landeskrankenhaus Bregenz Bregenz Vorarlberg LOIX
Landeskrankenhaus Bruck an der Mur Bruck an der Mur Steiermark -
Landeskrankenhaus Deutschlandsberg Deutschlandsberg Steiermark -
Krankenhaus Dornbirn Dornbirn Vorarlberg -
Krankenhaus Eggenburg Eggenburg Niederösterreich -
Landeskrankenhaus Eisenerz Eisenerz Steiermark -
Krankenhaus Barmherzige Brüder Eisenstadt Eisenstadt Burgenland LOAE Welt-Icon
Krankenhaus Enns Enns Oberösterreich -
Krankenhaus Enzenbach Enzenbach Steiermark - Welt-Icon
Landeskrankenhaus Feldbach Feldbach Steiermark LODF Welt-Icon
Landeskrankenhaus Feldkirch Feldkirch Vorarlberg LOIF
Krankenhaus Feldkirchen-Waiern Feldkirchen Kärnten LOKX Welt-Icon
Krankenhaus Freistadt Freistadt Oberösterreich -
Deutsch-Ordens-Spital Friesach Kärnten LOKP Welt-Icon
Landeskrankenhaus Fürstenfeld Fürstenfeld Steiermark -
Krankenhaus Gmünd Gmünd Niederösterreich -
Krankenhaus Gmunden Gmunden Oberösterreich -
LKH-Universitätsklinikum Graz Graz Steiermark LOGH Welt-Icon
Unfallkrankenhaus Graz Graz Steiermark LOGU
Sigmund Freud Klinik Graz Steiermark LNKH
Krankenhaus Grieskirchen Grieskirchen Oberösterreich -
Rehabilitationszentrum Groß Gerungs Groß Gerungs Niederösterreich -
Krankenhaus Güssing Güssing Burgenland -
Krankenhaus Hainburg Hainburg Niederösterreich -
Krankenhaus Hall Hall in Tirol Tirol LOII Welt-Icon
Krankenhaus Hallein Hallein Salzburg -
Landeskrankenhaus Hartberg Hartberg Steiermark LODH
Landeskrankenhaus Hermagor Hermagor-Pressegger See Kärnten LOKE
Pflegezentrum am Hirschenstein Rechnitz Burgenland -
Krankenhaus Hollabrunn Hollabrunn Niederösterreich -
Landeskrankenhaus Hörgas-Enzenbach Hörgas Steiermark - Welt-Icon
Krankenhaus Horn Horn Niederösterreich LOAH
medalp Imst Imst Tirol LOJI
Universitätsklinik Innsbruck Innsbruck Tirol LOIU Welt-Icon
Landeskrankenhaus Judenburg Judenburg Steiermark LOGJ
Unfallkrankenhaus Kalwang Kalwang Steiermark -
Krankenhaus Kirchdorf Kirchdorf an der Krems Oberösterreich -
Landeskrankenhaus Kittsee Kittsee Burgenland LOAC
Krankenhaus Kitzbühel Kitzbühel Tirol LOIA
Landeskrankenhaus Klagenfurt Klagenfurt Kärnten LOKA Welt-Icon
Unfallkrankenhaus Klagenfurt Klagenfurt Kärnten LOKU Welt-Icon
Krankenhaus Klosterneuburg Klosterneuburg Niederösterreich -
Rehabilitationszentrum Weisser Hof Klosterneuburg Niederösterreich -
Landeskrankenhaus Knittelfeld Knittelfeld Steiermark -
Krankenhaus Korneurg Korneuburg Niederösterreich -
Landesklinikum Krems Krems Niederösterreich LOAK Welt-Icon
Krankenhaus Kufstein Kufstein Tirol LOID
Landeskrankenhaus Laas Kötschach-Mauthen Kärnten -
Krankenhaus Leoben Leoben Steiermark -
Krankenhaus Lienz Lienz Tirol LOKJ
Krankenhaus Lilienfeld Lilienfeld Niederösterreich -
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz Linz Oberösterreich (not published in AIP!)
Elisabethinen-Krankenhaus Linz Oberösterreich -
Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz Linz Oberösterreich -
Krankenhaus Barmherzige Schwestern Linz Linz Oberösterreich -
Kinder- und Frauenlandesklinik Linz Oberösterreich LOLA (not published in AIP!)
Wagner-Jauregg-Krankenhaus Linz Oberösterreich LOLJ (not published in AIP!)
Unfallkrankenhaus Linz Linz Oberösterreich LOLB (not published in AIP)
Krankenhaus Mariazell Mariazell Steiermark LOGM
Landeskrankenhaus Melk Melk Niederösterreich
Landeskrankenhaus Mistelbach Mistelbach Niederösterreich LOBM
Landeskrankenhaus Mürzzuschlag Mürzzuschlag Steiermark -
Landesklinikum Thermenregion Mödling Mödling Niederösterreich LOBI Welt-Icon
Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen Neunkirchen Niederösterreich -
A.ö. Krankenhaus Oberndorf Oberndorf Salzburg -
Landeskrankenhaus Oberpullendorf Oberpullendorf Burgenland LOAO
Krankenhaus Oberwart Oberwart Burgenland LOGR
Landeskrankenhaus Rankweil Rankweil Vorarlberg -
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried Ried im Innkreis Oberösterreich -
Krankenhaus Reutte Reutte Tirol LOIE
Landeskrankenhaus Rohrbach Rohrbach in Oberösterreich Oberösterreich -
Landeskrankenhaus Rottenmann Rottenmann Steiermark -
Landeskrankenhaus Salzburg Salzburg Salzburg LOSL
Unfallkrankenhaus Salzburg Salzburg Salzburg - Welt-Icon
Christian-Doppler-Klinik Salzburg Salzburg -
Landeskrankenhaus Schärding Schärding Oberösterreich -
Krankenhaus Scheibbs Scheibbs Niederösterreich -
Diakonissen-Krankenhaus Schladming Schladming Steiermark
Sanatorium Dr. Schenk Schruns Vorarlberg LOIY
Krankenhaus Schwarzach Schwarzach im Pongau Salzburg LOSS
Krankenhaus Schwaz Schwaz Tirol LOIZ
Landeskrankenhaus Spittal an der Drau Spittal an der Drau Kärnten -
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan Sankt Veit an der Glan Kärnten -
Landeskrankenhaus Steyr Steyr Oberösterreich -
Krankenhaus Stockerau Stockerau Niederösterreich -
Landeskrankenhaus Stolzalpe Stolzalpe Steiermark -
Krankenhaus St. Johann St. Johann in Tirol Tirol LOIT
Krankenhaus St. Pölten St. Pölten Niederösterreich LOAX Welt-Icon
Privatklinik St. Radegund St. Radegund Steiermark -
Krankenhaus Tamsweg Tamsweg Salzburg -
Rehabilitationsklinik Tobelbad Tobelbad Steiermark -
Krankenhaus Tulln Tulln Niederösterreich -
Landeskrankenhaus Villach Villach Kärnten LOKT Welt-Icon
Landeskrankenhaus Voitsberg Voitsberg Steiermark -
Marienkrankenhaus Vorau Vorau Steiermark -
Landeskrankenhaus Wagna Wagna Steiermark -
Landeskrankenhaus Weiz Weiz Steiermark -
Krankenhaus Waidhofen an der Thaya Waidhofen an der Thaya Niederösterreich -
Krankenhaus Waidhofen an der Ybbs Waidhofen an der Ybbs Niederösterreich LOAP
AKH Wels Wels Oberösterreich -
AKH Wien Wien Wien LOBA Welt-Icon Auf der Plattform können auch die wesentlich schwereren Sikorsky S-70 Black Hawk des Bundesheeres landen.[22]
Hanusch-Krankenhaus Wien Wien LOWH
Krankenhaus Hietzing Wien Wien - 1
Orthopädisches Spital Speising Wien Wien - 2
Otto-Wagner-Spital Wien Wien - 3
Rudolfstiftung Wien Wien -
Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital Wien Wien -
Sozialmedizinisches Zentrum Süd – Kaiser-Franz-Josef-Spital Wien Wien - 4
Unfallkrankenhaus Meidling Wien Wien LOAM Welt-Icon
Unfallkrankenhaus Wien Lorenz Böhler Wien Wien -
Wilhelminenspital Wien Wien - Welt-Icon
Landesklinikum Wiener Neustadt Wiener Neustadt Niederösterreich LOAI
Landeskrankenhaus Wolfsberg Wolfsberg Kärnten LOMW
Krankenhaus St. Vinzenz Zams Tirol LOIV Welt-Icon
Krankenhaus Zell am See Zell am See Salzburg -
Krankenhaus Zwettl Zwettl Niederösterreich LOAZ
Landeskrankenhaus Vöcklabruck Vöcklabruck Oberösterreich - -

Quelle: Helipad.org abgerufen am 8. Juni 2011

1 Anmerkung zum Krankenhaus Hietzing: Der Hubschrauberlandeplatz am Gelände des Krankenhauses wurde geschlossen, da er nicht mehr den flugrechtlichen Anforderungen entsprach. Als Ausweichlandeplatz steht der Landeplatz am nahen Neurologischen Zentrum Rosenhügel zur Verfügung, der Bodentransport wird über den Regelrettungsdienst abgewickelt.
2 Anmerkung zum Krankenhaus Speising: Das Krankenhaus verfügt über keinen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Als Ausweichlandeplatz steht der Landeplatz am nahen Neurologischen Zentrum Rosenhügel zur Verfügung, der Bodentransport wird über den Regelrettungsdienst abgewickelt.
3 Anmerkung zum Krankenhaus Otto Wagner Spital: Es existiert kein Hubschrauberlandeplatz, es kann aber auf einen Fußballplatz am Gelände zurückgegriffen werden. Als Ausweichlandeplatz steht der Landeplatz am nahen Wilhelminenspital zur Verfügung, der Bodentransport wird über den Regelrettungsdienst abgewickelt.
4 Anmerkung zum Krankenhaus Kaiser Franz Josef Spital: Es existiert kein Hubschrauberlandeplatz auf dem Gelände. Als Ausweichlandeplatz steht der Landeplatz am nahen Unfallkrankenhaus Meidling zur Verfügung, der Bodentransport wird über den Regelrettungsdienst abgewickelt.

Diskussion um NAH-Standorte

Die auffallend hohe Zahl von Notarzthubschraubern (NAH), vor allem in den Bundesländern Salzburg und Tirol, wird zunehmend kritisiert, gelegentlich wird Geschäftemacherei vorgeworfen. In Gegenden mit hoher Hubschrauber-Dichte kommen NAH mittlerweile auch bei Bagatell-Verletzungen auf der Skipiste zum Einsatz. Laut Österreichischem Alpenverein werden dem Patienten für eine Hubschrauber-Rettung im Schnitt 3.000 Euro in Rechnung gestellt (deutsche Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für Bergungs-Einsätze nicht oder nur zum Teil, Patienten müssen die Kosten mitunter aus eigener Tasche zahlen).[23] Auch der österreichische Rechnungshof hat schon die extrem hohe Zahl an Hubschrauberstandorten in Tirol und Salzburg kritisiert.[24] Grundlegende Änderungen sind aber nicht in Sicht.[25]

Einzelnachweise

  1. AOCV 2008
  2. 1 2 Presseaussendung-BMVIT
  3. Betriebstüchtigkeitshinweis für HEMS Flugbetrieb
  4. Bericht in der Kronenzeitung vom 1. Jänner 2010
  5. Osttirol-Online v. 9. Oktober 2010
  6. Neuanschaffung Helikopter für Rettungsbetrieb
  7. Höchstrichter beenden Hubschrauber-Streit: Austro Control im Unrecht auf ORF-Salzburg vom 27. Oktober 2011 abgerufen am 28. Oktober 2011
  8. Schenk-Air bekommt Recht vom Höchstgericht auf ORF-Vorarlberg vom 27. Oktober 2011 abgerufen am 28. Oktober 2011
  9. Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 27. September 2011 zu V37/10 im Rechtsinformationssystem des Bundes
  10. BGBl. II Nr. 363/2011
  11. Neuer Heliport für Christophorus 11 auf rth.info vom 5. November 2012 abgerufen am 25. Dezember 2012
  12. Rettungsflüge auch bei Nebel möglich auf ORF vom 24. Dezember 2012 abgerufen am 25. Dezember 2012
  13. „Christophorus 2“ fliegt ab Jänner auch nachts auf ORF vom 6. Dezember 2016 abgerufen am 7. Dezember 2016
  14. ÖAMTC: Ausstieg aus Flugrettung bis 2010 auf Fireworld 14. Oktober 2010 abgerufen am 30. Oktober 2010
  15. Flugrettung: ÖAMTC-Einspruch gegen Ausschreibung in der Presse vom 17. August 2008 abgerufen am 30. Oktober 2010
  16. Aus des Airmed 2 - Warnsignal für das defizitäre Flugrettungssystem? auf salzi.at vom 6. Oktober 2010 abgerufen am 6. November 2010
  17. Gesundheit: System Flugrettung wird teurer in der Presse vom 24. Oktober 2010 abgerufen 30. Oktober 2010
  18. Christophorus-Standort Christophorus 12 oeamtc.at, abgerufen 3. Juni 2017.
  19. Notarzthubschrauber bekommt neuen Namen orf.at, 19. Dezember 2016, abgerufen 19. Dezember 2016.
  20. Ende einer Ära: Christophorus 9 vom Flugfeld Aspern in neue ÖAMTC-Zentrale übersiedelt austrianwings.info, 5. April 2017, abgerufen 3. Juni 2017.
  21. Ortskennungen im Luftfahrthandbuch Österreich abgerufen am 30. Oktober 2010
  22. Black Hawk landete auf AKH auf ORF vom 1. Oktober 2013 abgerufen am 8. Oktober 2013
  23. Kurier vom 19. Juni 2009 Seite 17
  24. Flugrettung mit Schwerpunkten in den Ländern Salzburg und Tirol Rechnungshofbericht von 2/2012 abgerufen am 12. März 2017
  25. http://www.tt.com/Tirol/4439640-2/rh-kritik-an-flugrettung-zu-viele-hubschrauber-in-tirol.csp