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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Goisern am Hallstättersee

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Goisern am Hallstättersee enthält die 35 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadtgemeinde Bad Goisern am Hallstättersee im oberösterreichischen Bezirk Gmunden.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 58442
Goisern
Standort
KG: Goisern
Die Pfarrkirche hl. Martin ist urkundlich bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, der gotische Bau stammt aus dem Jahr 1487, um 1835 zur kreuzförmigen Saalkirche mit Tonne erweitert. Das Nordportal von 1530 ist mit reicher Profilierung unverändert erhalten. Westturm 1863 mit Zeltdach. Der Hochaltar ist nach Entwurf und mit Gemälde von Leopold Kupelwieser.[2]

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Evang. Pfarrkirche
ObjektID: 58438
Goisern 100
Standort
KG: Goisern
Die evangelische Pfarrkirche von Bad Goisern wurde ursprünglich 1782 errichtet und 1813–1816 neu erbaut. Der Nordturm mit Spitzhelm stammt aus 1857. Altar und Kanzel aus dem 19. Jahrhundert, Orgel aus dem 17. Jahrhundert.[2][3]
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ObjektID: 82213
Kirchengasse 13
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 36821
Kirchengasse 4
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 82771
Kurparkstraße 10
Standort
KG: Goisern
Das ehemalige Auszugshaus der Goiserer Mühle ist seit 1976 Standort des Heimatmuseums. Seit 1992 beinhaltet es auch das Landlermuseum und informiert über die Geschichte und Kultur jener Protestanten, die im 18. Jahrhundert nach Siebenbürgen ausgewandert sind.[4]
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ObjektID: 36824
Kurparkstraße 9
Standort
KG: Goisern
Ein mächtiger Bau mit Zeltdach um 1600. Bemerkenswert sind ein Marmortor sowie Schmiedeeisengitter und balusterförmige Stiegenhauspfeiler, datiert aus dem Jahre 1599.[5]
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ObjektID: 58437
Obere Marktstraße 1
Standort
KG: Goisern
Das Schloss Neu-Wildenstein, mit der alten Hausnummer Goisern Nr. 1, wurde von 1770 bis 1773 erbaut. Es diente zwischen 1773 und 1848 als Pflegeamt (auch als Pflegsgericht oder Landgericht bezeichnet). Nachher fand es als Forstamt Verwendung. Vor der Verlegung der Kanzlei der kaiserlichen Pfleger nach Bad Goisern war die Burg Wildenstein Amtssitz, worauf der Gebäudename hinweist.[6]
Datei hochladen Kaiser Franz Joseph Jubiläums-Schule
ObjektID: 82214
Obere Marktstraße 7
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 82186
Pfarrhausgasse 2
Standort
KG: Goisern
Der evangelische Pfarrhof wurde 1783, also ein Jahr nach Errichtung des (damaligen) Toleranzbethauses, erbaut. Ab 1863 war für einige Jahre der evangelische Kindergarten in einem Gebäudeteil untergebracht.[3]
Datei hochladen Ehem. Schule, heute Revierleitung Öbf
ObjektID: 82217
Pflegergasse 3
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 82219
Ramsaustraße 8
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 127571
Stambachgraben
Standort
KG: Goisern
Auf dem Weg zur Filialkirche St. Agatha liegen die vier so genannten Stammbachkapellen. Die Stationskapellen zeigen mit plastischen Darstellungen der Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes. Das fünfte Geheimnis befindet sich mit der Kreuzigung im Chor der Kirche.[7]
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 82185
Untere Marktstraße 10
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 36823
Untere Marktstraße 13
Standort
KG: Goisern
Datei hochladen Bürgerhaus, Perndanner-Haus
ObjektID: 36819
Untere Marktstraße 16
Standort
KG: Goisern
Datei hochladen Bürgerhaus, Kapuziner-/ ehem. Färberhaus
ObjektID: 36820
Untere Marktstraße 18
Standort
KG: Goisern
Datei hochladen Gasthaus Seeauerwirt, Seeau-Wirt
ObjektID: 36822
Untere Marktstraße 25
Standort
KG: Goisern
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ObjektID: 82770

Standort
KG: Goisern
Nachdem 1977 eine alte Holzknechtstube, die „Dürrenholzstube“, im Weißenbachtal abgetragen wurde, stellte der Heimatverein das aus Rundhölzern gezimmerte Gebäude wieder auf. Es zeigt, wie einst Holzknechte während der Arbeitswoche fern von ihrer Familie lebten.[8]
Datei hochladen Friedhof christlich, Friedhofskapelle
ObjektID: 82184

Standort
KG: Goisern
Die Kapelle von 1847 zeichnet sich durch einen barocken Altar aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, der Friedhof durch mehrere barocke Schmiedeeisenkreuze aus.[5]

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Mühle, Freilichtmuseum
ObjektID: 65848
Anzenau 1
Standort
KG: Lasern
Die Anzenaumühle ist das älteste Objekt des Siedellandes Anzenau und wurde bereits 1325 im Traunkirchner Urbar erwähnt. Seit 1584 ist die Geschichte des Anwesens dokumentiert. Erste bildliche Darstellungen gibt es seit 1646. Seit dem 18. Jahrhundert findet man eine Mühle in den Grundbüchern.[9]

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Steeger Seeklause samt Klauswärterhaus
ObjektID: 71525

Standort
KG: Obersee
Hauptartikel: Seeklause in Steeg
f1

Anmerkung: Die Seeklause erstreckt sich über die 3 Katastralgemeinden Obersee, Ramsau und Untersee.


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Steeger Seeklause samt Klauswärterhaus
ObjektID: 72420
Steeg 5
Standort
KG: Ramsau
Hauptartikel: Seeklause in Steeg
f1

Anmerkung: Die Seeklause erstreckt sich über die 3 Katastralgemeinden Obersee, Ramsau und Untersee.

BW
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Soleleitung, Solemessstube Eck
ObjektID: 131151

seit 2017


Standort
KG: Ramsau
f1
BW
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Soleleitung, Brücke Rassingbach
ObjektID: 131152

seit 2017


Standort
KG: Ramsau
f1
BW
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Solestube Weißenbach
ObjektID: 131153

seit 2017


Standort
KG: Ramsau
f1
BW
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Soleleitung, Brücke Tengelgraben
ObjektID: 131154

seit 2017


Standort
KG: Ramsau
f1

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Steeger Seeklause samt Klauswärterhaus
ObjektID: 72419

Standort
KG: Untersee
Hauptartikel: Seeklause in Steeg
f1

Anmerkung: Die Seeklause erstreckt sich über die 3 Katastralgemeinden Obersee, Ramsau und Untersee.

Datei hochladen Forst- /Jagdhaus/Forstamtsgebäude, Brunntalstube, Holzknechtstube
ObjektID: 60149
Weißenbach 31
Standort
KG: Ramsau

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Chorinskyklause
ObjektID: 127589

Standort
KG: Ramsau
Hauptartikel: Chorinsky-Klause
f1
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ObjektID: 48497
Au 12
Standort
KG: Untersee
Ein Gasthof im Renaissancestil, der neben der Hallstätter Steegklause liegt. Erstmals 1551 urkundlich erwähnt besitzt dieser Gasthof seit 1627 das Schankrecht.[10]
Datei hochladen Haus Seeaugut, ehemaliger Freisitz Gut Seeau
ObjektID: 47775
Au 13
Standort
KG: Untersee
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ObjektID: 59730
Sankt Agatha
Standort
KG: Untersee
Die Kirche ist bereits 1395 bezeugt. Das Tonnengewölbe im Langhaus ist eingezogen, der Chor besitzt eine spätgotische Netzrippenkonfiguration. Die Kalvarienbergszene stammt von 1712 und wird dem Meister Meinrad Guggenbichler zugeschrieben. Die beiden Seitenaltäre sind auf 1674 und 1685 datiert. Die Positivorgel stammt aus dem 17. Jahrhundert, die Übertragung der Orgel von der Pfarrkirche in die Filialkirche geschah 1832.[7]
Datei hochladen Gasthaus Agathawirt / Peterwirt / „Tafern zu St. Agatha“
ObjektID: 37986
Sankt Agatha 10
Standort
KG: Untersee
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ObjektID: 82867
Sankt Agatha 40
Standort
KG: Untersee

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2. und 4. Kreuzwegstation
ObjektID: 82183
Stambach
Standort
KG: Untersee
siehe 1. Kreuzwegstation.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Goisern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch Oberösterreich. Anton Schroll & Co, Wien 1958, S. 34.
  3. 1 2 Leopold Temmel: Die Evangelische Kirche im Bezirk Gmunden. In: Verein zur Herausgabe eines Bezirksbuches Gmunden (Hrsg.): Der Bezirk Gmunden und seine Gemeinden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. OÖ. Landesverlag. Linz 1991. S. 523–539.
  4. Heimat- und Landlermuseum Bad Goisern. Abgerufen am 24. April 2015.
  5. 1 2 Erwin Hainisch, Kurt Woisetschläger: Dehio Oberösterreich, 6. Auflage. Anton Schroll & Co, Wien 1977, S. 34.
  6. Ischler Heimatverein (Hrsg.): Bad Ischl Heimatbuch 2004. Wimmer Verlag, Bad Ischl 2004, ISBN 3-900998-70-1, S. 688689.
  7. 1 2 Katholisches Pfarramt Bad Goisern (Hrsg.): Kirchenführer Pfarrkirche zum hl. Martin (und Filialkirche St. Agatha) in Bad Goisern. Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 88. St. Peter, Salzburg 2006, S. 1011.
  8. Holzknechtmuseum Bad Goisern. Abgerufen am 24. April 2015.
  9. Erlebnismuseum Anzenaumühle. Abgerufen am 19. April 2015.
  10. B. Euler, G. Kleinhanns, K. Kohout, W. Lipp, G. Mack, G. Temper: Denkmalpflege, Bericht. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines, Band 141. 1996, S. 128, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.