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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Königsbrunn am Wagram

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Königsbrunn am Wagram enthält die 17 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Königsbrunn am Wagram.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
ObjektID: 23576

Standort
KG: Bierbaum am Kleebigl
Die barocke Saalkirche wurde im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts im Anschluss an einen frühgotischen Chor- oder Kapellenbau von Ende des 13. Jahrhunderts errichtet. Der Zubau des Turms und eine Verlängerung nach Westen erfolgten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Ortskapelle hl. Leonhard
ObjektID: 23574

Standort
KG: Frauendorf
Der schlichte Bau mit vorgestelltem Turm und rundem Schluss wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Die Fassade ist durch Lisenen und Rundbogenfenster gegliedert. Der zweigeschossige Turm hat rundbogige Schallfenster und einen Pyramidenhelm. Der Innenraum hat ein Platzlgewölbe auf Wandpfeilern. Am Altarbild ist der heilige Leonhard abgebildet.

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Gnadenstuhl
ObjektID: 23578

Standort
KG: Hippersdorf
Auf einer Säule ruht ein Gnadenstuhl mit einem Relief des heiligen Donatus. Das Denkmal ist laut Bezeichnung im Jahr 1780 errichtet worden.

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Ortskapelle
ObjektID: 23571

Standort
KG: Hippersdorf
Der schlichte Bau mit Rundapsis und Schweifgiebel wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Er hat einen Dachreiter mit Giebelspitzhelm und Rundbogenfenster. Der Innenraum ist flach gedeckt. Das Altärchen wurde um 1900 gebaut. Die Glocke ist ein Werk von Georg Gössner aus dem Jahr 1850.
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ObjektID: 23573
Am Bromberg 4
Standort
KG: Königsbrunn
Der Pfarrhof südlich der Kirche ist ein zweigeschossiger Bau mit Walmdach, urkundlich erstmals erwähnt im Jahr 1762. Die spätbarocke Obergeschossfassade weist eine Putzgliederung auf. 1876 wurde das Haus durch einen Zubau erweitert.
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ObjektID: 23591
Rathausplatz 1
Standort
KG: Königsbrunn
Das Rathaus hat eine späthistoristische Fassade aus dem 19. Jahrhundert.

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Bildstock
ObjektID: 23572

Standort
KG: Königsbrunn
Der Kapellenbildstock am nördlichen Ortsausgang ist mit 1832 bezeichnet. Er hat einen Spitzgiebel und ein Biedermeier-Steckgitter.
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ObjektID: 23583

Standort
KG: Königsbrunn
Vor der Kirche steht eine Dreifaltigkeitssäule mit Gnadenstuhl aus dem Jahr 1873, der eine Bischofsfigur aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts trägt.

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Friedhofskreuz
ObjektID: 23585

Standort
KG: Königsbrunn
Das kunstvolle Rokoko-Schmiedeeisenkreuz wurde um 1760 von Adam Michael Kuhn angefertigt.
Datei hochladen Grabkapelle Familie Mantler
ObjektID: 23586

Standort
KG: Königsbrunn
Die Grabkapelle der Familie Mantler ist ein neugotischer Backsteinbau von Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. Täufer
ObjektID: 23587

Standort
KG: Königsbrunn
Der ursprünglich barocke Saalbau wurde 1756/1757 von Josef Koch errichtet, 1898 verlängert und 1936 zu einer kreuzförmigen Anlage mit Rundapsis und Turm erweitert. Die Kirche war zur Bauzeit eine Filiale von Kirchberg am Wagram und wurde 1783 zur Pfarrkirche erhoben.
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ObjektID: 23593

Standort
KG: Königsbrunn
Datei hochladen Figur hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 23594

Standort
KG: Königsbrunn
Vor der Schule steht auf einem Volutensockel eine Nepomukstatue aus Sandstein, die mit 1765 bezeichnet ist.
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ObjektID: 23595

Standort
KG: Königsbrunn
Der spätbarocke Grabstein an der Friedhofsmauer ist mit 1767 bezeichnet. Über quaderförmigem Sockel aufgestellte ovale, in ein Kruzifix mit sichelförmig endenden Kreuzarmen übergehende Platte.
Anmerkung: Der Grabstein befindet sich an der Außenseite der Friedhofsmauer.
Datei hochladen Grabstein
ObjektID: 23596

Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Königsbrunn
GstNr.: 362
Der spätbarocke Grabstein an der Friedhofsmauer ist mit 1793 bezeichnet. Annähernd quadratische, von Putten flankierte Inschriftenplatte mit reliefierter segmentbogig geschlossener Volutenbekrönung über Sockelplatte.
Anmerkung: Friedhofsmauer abgerissen und neu gebaut; Grabstein nicht auffindbar, erfolglos am Gemeindeamt angefragt.
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ObjektID: 23580

Standort
KG: Zaußenberg
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ObjektID: 23581

Standort
KG: Zaußenberg
Der schlichte Apsisbau mit geschwungenem Giebel ist innen mit 1767 bezeichnet. Er hat einen Dachreiter mit Giebelhelm. Der Innenraum ist flach gedeckt. Das spätbarocke Altärchen wurde Ende des 18. Jahrhunderts gebaut und Ende des 19. Jahrhunderts neu gefasst. Das Pietà-Altarbild wird von barocken Figuren begleitet, die eine weibliche und einen männlichen Heiligen darstellen. Zur weiteren Ausstattung zählen barocke Leuchter.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Königsbrunn am Wagram  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. BDA
  3. lt. NÖ Atlas
  4. lt. BDA
  5. lt. NÖ Atlas
  6. lt. BDA
  7. lt. NÖ Atlas
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.