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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Leibnitz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Leibnitz enthält die 63 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Stadtgemeinde Leibnitz im steirischen Bezirk Leibnitz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 130286

Standort
KG: Altenmarkt

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Römerzeitliche Stadt und Gräberfelder Flavia Solva
ObjektID: 130287
Flavia Solva
Standort
KG: Altenmarkt
Das Ausgrabungsgebiet erstreckt sich über die Katastralgemeinden Leitring und Wagna in der Gemeinde Wagna, Leibnitz und Altenmarkt in der Gemeinde Leibnitz und Landscha in der Gemeinde Gabersdorf.
Hauptartikel: Flavia Solva
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ObjektID: 82298

Standort
KG: Altenmarkt
BW Datei hochladen Hallstattzeitlicher Grabhügel
ObjektID: 35866
Kleiner Gollikogel
Standort
KG: Altenmarkt
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ObjektID: 100305
bei Arnfelser Straße 39
Standort
KG: Grottenhofen

Anmerkung: Die ehemalige Eisenbahnbrücke verbindet die Katastralgemeinden Grottenhofen und Kaindorf an der Sulm über die Laßnitz.


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Reitstall Bergmühle
ObjektID: 82088
Bergmühle
Standort
KG: Grottenhofen

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Ehem. Speicher d. Schlosses Seggau
ObjektID: 71709
Grottenhof 1
Standort
KG: Grottenhofen
Die Gruppe von Wirtschaftsgebäuden mit Ziegelgitterfenstern, die zum Teil mit Steinportalen versehen sind, tragen ein Wappen bezeichnet mit 1673 und gehören zum Schloss Seggau.
Datei hochladen Figurenbildstock, sog. Blauer Josef
ObjektID: 36321
bei Grottenhof 15
Standort
KG: Grottenhofen
Die lebensgroße, gefasste Figur des hl. Josefs, am Sockel mit 1651 bezeichnet, stammt vermutlich von einem Leibnitzer Bildhauer.
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ObjektID: 82092
bei Grottenhof 21
Standort
KG: Grottenhofen
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ObjektID: 99903

Standort
KG: Grottenhofen
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ObjektID: 82096
bei Arnfelser Straße 39
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
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ObjektID: 82035
bei Arnfelser Straße 39
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
Die ehemalige Eisenbahnbrücke verbindet die Katastralgemeinden Grottenhofen (Beschreibung siehe dort) und Kaindorf an der Sulm über die Laßnitz.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 82091
bei Frauengasse 10
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
um 1697
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ObjektID: 76712
Frauengasse 12
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
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ObjektID: 82089
Grazer Straße
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
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ObjektID: 82081
bei Grazer Straße 118
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
Datei hochladen Bildstock Pestkreuz
ObjektID: 82082
bei Grazer Straße 186a
Standort
KG: Kaindorf an der Sulm
Datei hochladen Renaissanceloggia
ObjektID: 82235
Bahnhofstraße 1
Standort
KG: Leibnitz
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ObjektID: 82236
Bahnhofstraße 1
Standort
KG: Leibnitz
Der zweigeschoßige Bau mit Satteldach hat eine Fassade aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, ist aber im Kern älter.[2]
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ObjektID: 36350
Bahnhofstraße 15
Standort
KG: Leibnitz
Der freistehende historistische Bau, zweigeschoßig unter Walmdach, wurde 1867 erbaut. Bemerkenswert ist der Balkon mit Gusseisengitter.[3]
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B. mit Pfarrhaus
ObjektID: 82299
Emmerich Assmann-Gasse 1
Standort
KG: Leibnitz
Die evangelische Pfarrkirche wurde 1910 bis 1911 nach dem Plan von Otto Bartning erbaut.[2]

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Römerzeitliche Stadt und Gräberfelder Flavia Solva
ObjektID: 41473
Flavia Solva
Standort
KG: Leibnitz
Das Ausgrabungsgebiet erstreckt sich über die Katastralgemeinden Leitring und Wagna in der Gemeinde Wagna, Leibnitz und Altenmarkt in der Gemeinde Leibnitz und Landscha in der Gemeinde Gabersdorf.
Hauptartikel: Flavia Solva

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Figurenbildstock Mariensäule
ObjektID: 82290
bei Hauptplatz 23
Standort
KG: Leibnitz
Die Mariensäule wurde 1744 errichtet und mehrfach restauriert. Am Sockel stehen Statuen der hll. Rochus, Sebastian, Jakobus der Ältere und Franz Xaver, sowie vor der Säule eine Statue des hl. Nepomuk.[2]

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 47845
Hauptplatz 24, 24a, 24b
Standort
KG: Leibnitz
Das Rathaus mit seinem Turm wurde 1914 erbaut.[3]
Datei hochladen Bürgerhaus Zeiserlhaus
ObjektID: 57305
Hauptplatz 26
Standort
KG: Leibnitz
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ObjektID: 57306
Hauptplatz 39
Standort
KG: Leibnitz
Die nach Westen orientierte Kapuzinerkirche wurde im Jahr 1639 geweiht und seither mehrfach restauriert. Das Langhaus sowie der kurze eingezogene Chor sind tonnengewölbt. Der Westturm erhielt im 1858 seine heutige Gestalt. Der Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel stammen aus dem Jahr 1893.
Datei hochladen Kapuzinerkloster
ObjektID: 82232
Hauptplatz 39
Standort
KG: Leibnitz
Das Kapuzinerkloster wurde gemeinsam mit der Kirche im Jahr 1634 gestiftet. 1856 erfolgten ein Umbau und eine Erweiterung des Gebäudes.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Karl Borromäus
ObjektID: 82233
bei Hauptplatz 39
Standort
KG: Leibnitz
Die barocke Steinfigur des hl. Karl Borromäus steht vor der Kapuzinerkirche.[2]
Datei hochladen Bezirkshauptmannschaft
ObjektID: 46614
Kada-Gasse 12
Standort
KG: Leibnitz
Datei hochladen Schule
ObjektID: 82300
Karl-Morre-Gasse 14
Standort
KG: Leibnitz
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal Karl Morré
ObjektID: 82287
bei Karl-Morre-Gasse 14
Standort
KG: Leibnitz
Datei hochladen Figurenbildstock mit Sitzfigur Ecce Homo
ObjektID: 82285
R.H.Bartsch-Gasse 33
Standort
KG: Leibnitz
Die Ecce-Homo Sitzstatue steht nahe der Brücke über die Sulm nach Seggau. Die Statue steht auf einer Steinsäule und stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts.[3]
Datei hochladen Archäologische Reste
ObjektID: 111996
bei Wagnastraße 6
Standort
KG: Leibnitz

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Stadtpfarrkirche hl. Jakobus d. Ä.
ObjektID: 82234

Standort
KG: Leibnitz
Die Stadtpfarrkirche weist durch mehrere Umbauten sowie eine Renovierung im Jahr 1903 heute einen uneinheitlichen Baubestand auf. Das dreijochige Langhaus ist im Kern wohl noch romanisch. Der hohe, etwas aus der Achse geneigte Chor entstand um die Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Turm nördlich des Chores stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurden seine unteren Geschoße ummantelt sowie ein fünftes Geschoß aufgesetzt. Die Westfassade mit dem Portal wurde 1903 umgestaltet. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1782, die Rokoko-Kanzel aus der Zeit um 1770.
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 82237
Hauptplatz
Standort
KG: Leibnitz

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Evangelischer Friedhof
ObjektID: 82281

Standort
KG: Leibnitz
BW Datei hochladen Höhensiedlung am Frauenberg
ObjektID: 36587
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Tempel und Höhensiedlung am Frauenberg
ObjektID: 130356
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
BW Datei hochladen Spätantikes Gräberfeld und latènezeitliches Heiligtum
ObjektID: 36586
Frauenberg
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Kalvarienberg/Kreuzweg Frauenberg, Erste, Zweite, Dritte Stationskapelle, Figurengruppe, Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 100649
Seggauberg
Standort
KG: Seggauberg

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Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt am Frauenberg und Friedhof
ObjektID: 83176
Seggauberg
Standort
KG: Seggauberg
f1
Datei hochladen Waldkapelle Maria Linden
ObjektID: 83144
Seggauberg
Standort
KG: Seggauberg
Die Waldkapelle Maria Linden wurde zur Erinnerung an die Türkenkämpfe 1841 als halboffene Rotunde mit dorisch kannelierten Säulen und Schmiedeeisengitter erbaut.[5]

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Hochschloss mit Landesgerichtstrakt
ObjektID: 57585
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1

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Unteres Schloss samt Zubauten
ObjektID: 74251
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1

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Ehem. Torturm
ObjektID: 74252
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1

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Befestigungsanlage
ObjektID: 74257
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1

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Gartenbaudenkmale
ObjektID: 74261
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1

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Hochschloss - Vizedomhaus
ObjektID: 83171
Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Hauptartikel: Schloss Seggau
f1
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74271
bei Seggauberg 1
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Jägerhaus mit Nebengebäude
ObjektID: 74267
Seggauberg 2
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Schloss Polheim
ObjektID: 74273
Seggauberg 3
Standort
KG: Seggauberg
Das Schloss Polheim war bis 1369 Ansitz der Herren von Leibnitz, bis 1575 Ansitz der Polheim.

Der unregelmäßige Zweiflügelbau der Spätrenaissance stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. 1693 wurde ein Teil des Schlosses abgetragen. Zweigeschoßige Arkaden, die Säulen im Erdgeschoß mit ionischen Kapitellen, im Obergeschoß in der Art romanischer Knospenkapitelle ähnlich denen im Schloss Ehrenhausen, einfaches Renaissanceportal auf der Westseite. Der Leibnitzer Bildhauer Wilhelm Storer gestaltete 1693 das Wappen von Bischof Rudolf Joseph Graf Thun an der Nordseite.[5]

Datei hochladen Volksschule (ehem. Granarium)
ObjektID: 74275
Seggauberg 5
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Gasthaus, Schlosskeller
ObjektID: 83146
Seggauberg 6
Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 83180
Seggauberg 16
Standort
KG: Seggauberg

Datei hochladen
Figurenbildstock Schmerzhafte Maria
ObjektID: 83181

Standort
KG: Seggauberg

Datei hochladen
Stiegenaufgang und Verkündigungsgruppe
ObjektID: 83183

Standort
KG: Seggauberg

Datei hochladen
Friedhofsportal mit Immaculatastatue
ObjektID: 83187

Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Bildstock Fischer
ObjektID: 83193

Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Steinrelief hl. Petrus
ObjektID: 83229

Standort
KG: Seggauberg
Die Steinfigur des hl. Petrus am Sulmsee stammt von H. Schaggl aus dem Jahre 1969.[5]
Datei hochladen Bildstock Müllerkreuz und Grabhügel
ObjektID: 83145

Standort
KG: Seggauberg
Datei hochladen Figurenbildstock Muttergottes
ObjektID: 83158

Standort
KG: Seggauberg
Die Steinstatue an der Sulmbrücke ist mit 1753 datiert und wird dem Leibnitzer Bildhauer Caspar Puchheim zugeschrieben.[5]
Datei hochladen Friedhofskapelle hl. Antonius / Kriegerdenkmal
ObjektID: 83179

Standort
KG: Seggauberg
BW Datei hochladen Hügelgräber
ObjektID: 99905

Standort
KG: Seggauberg

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Leibnitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 250.
  3. 1 2 3 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 251.
  4. lt. GIS Steiermark; GstNr. 173 lt. BDA nicht zutreffend
  5. 1 2 3 4 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 522.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.