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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wildon

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wildon enthält die 34 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wildon im steirischen Bezirk Leibnitz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Ortskapelle
ObjektID: 57420
Auweg
Standort
KG: Kainach
Datei hochladen Hügelgräbergruppe Galgenkogel
ObjektID: 36318
Galgenkogel
Standort
KG: Kainach
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ObjektID: 83573
Rinthalerstraße, Kainach bei Wildon
Standort
KG: Kainach
Die Lourdeskapelle (auch Rinthalerkapelle genannt) wurde 1899 von der in Kainach ansässigen Bauernfamilie Rinthaler vulgo Käfer gestiftet. Seit 1949 befindet sich im Turm eine kleine Glocke.[2]

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Schloss Schwarzenegg
ObjektID: 36319
Schwarzeneggweg 1
Standort
KG: Kainach
Hauptartikel: Schloss Schwarzenegg
f1
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ObjektID: 83569

Standort
KG: Kainach
Der aus 1838 stammende Postmeilenstein bezeichnet die Station Nummer 6 der Postroute Wien-Triest im Abschnitt südlich von Graz. Am Stein befinden sich folgende Aufschriften: 3 Meile von Graetz, Station Nro 6, Nach Wien 29 Meil und Nach Triest 30 Meil.[3] Die Meilen bezeichnen altösterreichische Postmeilen (1 Postmeile entspricht 7585,9 Meter).
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 49165

Standort
KG: Kainach

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Urgeschichtliche Hügelgräber auf den Herrschaftsäckern
ObjektID: 93786
Herrschaftsäcker
Standort
KG: Kainach
Datei hochladen Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 83402
bei Afram 13
Standort
KG: Stocking

Anmerkung: siehe Fehlerliste

Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 83373
bei Aug 25
Standort
KG: Stocking
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ObjektID: 83384

Standort
KG: Stocking
Der Kalksteinpfeiler aus dem Jahre 1869 hat einen quadratischen Grundriss. Über einem Gesims rundbogige Eintiefungen mit gemalten Heiligendarstellungen, darüber Pyramidendach. Am Schaft befindet sich eine Inschrifttafel.

Anmerkung: siehe Fehlerliste

BW Datei hochladen Hallstattzeitlicher Grabhügel Grafenkogel
ObjektID: 130668

seit 2015


Standort
KG: Stocking
Datei hochladen Schule, ehem. Villa Schlossberg
ObjektID: 47288
Alte Reichsstraße 3
Standort
KG: Unterhaus
BW Datei hochladen Gräberfeld der älteren Eisenzeit
ObjektID: 99910
Alte Reichsstraße 6, 8
Standort
KG: Unterhaus
Datei hochladen Brandgräberfeld Bockberg
ObjektID: 130157

seit 2013

Bockberg
Standort
KG: Unterhaus
Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt, ehem. Unteres Schloss
ObjektID: 83588
Hauptplatz 55
Standort
KG: Unterhaus
Das Freihaus, auch Unteres Schloss genannt, ist ein Zweiflügelbau, östlich mit 3 bis 4 und westlich mit 2 bis 3 Stockwerken. Der besonders reich gestaltete Westflügel zeigt ein Dreieckgiebelportal, das mit 1660 datiert ist. Über dem Erdgeschoß ein Gesims, die Obergeschoße mit Doppelpilastern, im ersten Obergeschoß zwischen den Pilastern leere Figurennischen mit Stuckbekrönung, Fenster mit Schmiedeeisengittern. Am Ostflügel im 3. und 4. Geschoß ebenfalls Doppelpilaster.[4] Das Untere Schloss wurde 1937 renoviert, eine gründliche Restaurierung des bereits schlechten Bauzustandes erfolgte 1997, danach die Übersiedlung des alten Gemeindeamtes in das Untere Schloss, sowie der Einrichtung eines Kulturzentrums und Museums.[5]
BW Datei hochladen Siedlung der älteren Eisenzeit, Gräberfeld der Römerzeit
ObjektID: 99912

Standort
KG: Unterhaus
BW Datei hochladen Hügelgräberfeld Unterhaus
ObjektID: 36681
Unterhaus
Standort
KG: Unterhaus
Das hallstattzeitliche Hügelgraberfeld befindet sich am Abhang des Buchkogels.[6]
BW Datei hochladen prähistorische Höhensiedlung am Wildoner Schlossberg
ObjektID: 69451
Wildoner Schlossberg
Standort
KG: Unterhaus

Anmerkung: Die Koordinaten beziehen sich auf die Grundstücke 5 und 7.


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Ortskapelle
ObjektID: 83571
Am Dorfplatz
Standort
KG: Weitendorf
Die Ortskapelle „Klein-Mariazell“ stammt in ihrem Kern vermutlich aus dem 17. Jahrhundert.[7]
Datei hochladen Ortskapelle Mariä Verkündung
ObjektID: 57344
Lichendorfstraße
Standort
KG: Weitendorf
Die Lichendorfer Ortskapelle „Mariä Verkündigung“ wurde 1835/36 vom Bauer Johann Köhrer vlg. Stöcklbauer gestiftet.[8]

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Steinbrechanlage des Basaltsteinbruchs
ObjektID: 83907
Weitendorfstraße
Standort
KG: Weitendorf
Datei hochladen Prähistorische Siedlung beim Bernerbauer
ObjektID: 79766
Bernerbauer
Standort
KG: Weitendorf
Datei hochladen Römerzeitliche Hügelgräber Teilhölzl
ObjektID: 130359

Standort
KG: Weitendorf
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 83583
Hauptplatz 46
Standort
KG: Wildon
Datei hochladen Bezirksgericht mit Steinpranger
ObjektID: 75005
Hauptplatz 47
Standort
KG: Wildon
Das dreigeschoßige Gebäude wurde nach einem Brand von 1727 im Jahr 1730 in die heutige Form gebracht. Bei der Gesamtrestaurierung im Jahr 1968 wurde ein barocker Steinpranger gefunden.
Datei hochladen Ehem. Spital
ObjektID: 83586
Hauptplatz 53
Standort
KG: Wildon
Datei hochladen Pestsäule, Mariensäule
ObjektID: 83592
bei Hauptplatz 60
Standort
KG: Wildon
Die Mariensäule wurde laut Inschrift nach einer überstandenen Pestgefahr 1682 gewidmet. Mehrfach restauriert. Die Immaculata auf der Säule ist vergoldet, am Sockel die hll. Sebastian, Rochus und Rosalia.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Magdalena
ObjektID: 57827
Oberer Markt
Standort
KG: Wildon
Die Pfarrkirche St. Magdalena ist eine Barockkirche des Grazer Baumeisters Franz Isidor Carlone, der auf Vorgängerbauten aus dem 12. und späten 15. Jahrhundert aufbauend zwischen 1672 und 1676 das jetzige Kirchenschiff, die Seitenkapellen und der Altarraum im Barockstil schuf.
Hauptartikel: Pfarrkirche St. Magdalena
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57826
Oberer Markt 79
Standort
KG: Wildon
Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 83620
bei Oberer Markt 120
Standort
KG: Wildon
Die Eisenbrücke über die Kainach wurde 1917 errichtet.[5]
Datei hochladen Wilder-Mann-Brunnen
ObjektID: 83599
bei Unterer Markt 6
Standort
KG: Wildon
Der Marktbrunnen mit einer Darstellung des Wilden Mannes von Wilhelm Gösser stammt laut Inschrift aus dem Jahre 1937.[4] Der Brunnen steht seit 1990 auf dem Unteren Markt.[5]
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 83598
bei Unterer Markt 7
Standort
KG: Wildon
Die Nischenkapelle enthält eine barocke Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1683.
Datei hochladen Ehem. Gemeindeamt
ObjektID: 83607
Unterer Markt 25, 27
Standort
KG: Wildon
Das ehemalige Gemeindeamt stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, die Fassade aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1964 wurde das Gebäude restauriert. Das Eggenberger Wappen am Portal ist mit 1688 datiert, in der Einfahrt eine Nischenstatue des hl. Johannes Nepomuk.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 83618

Standort
KG: Wildon
Die steinerne Statue steht nahe der Brücke über die Kainach. Die Statue stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde nach einer Beschädigung im Jahre 1973 restauriert.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wildon  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Kainach bei Wildon (PDF; 1,1 MB) Kulturpark Hengist. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  3. Neudorf ob Wildon (PDF; 1,3 MB) Kulturpark Hengist. Abgerufen am 2. August 2013.
  4. 1 2 Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 619621.
  5. 1 2 3 Geschichte: Marktgemeinde Wildon. Wildon - 6000 Jahre Geschichte. Abgerufen am 19. August 2012.
  6. Christoph Gutjahr, Silvia Renhart: Ein hallstattzeitliches Brandschüttungsgrab mit Urne aus Wildon, Steiermark. In: Arheološki vestnik 59. 2008, S. 227244 (pdf [abgerufen am 18. August 2012]).
  7. Gemeinde Weitendorf (PDF; 834 kB) Kulturpark Hengist. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  8. Lichendorf (PDF; 675 kB) Kulturpark Hengist. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.