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vom 02.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Meiseldorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Meiseldorf enthält die 26 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Gemeinde Meiseldorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 32134
Kattau 3
Standort
KG: Kattau
Das ehemalige Brauhaus aus dem 17. Jahrhundert hat einen geschweiften Giebel und darauf eine Kugel und Pinienzapfen.
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ObjektID: 32133
Kattau 59
Standort
KG: Kattau
Die ehemalige Danielmühle in Alt-Kattau stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert. Die vierseitige Anlage verfügt über eine Doppelgiebelfassade mit geschwungenen Giebeln, ein Rundbogenportal, eine Putzgliederung, bekrönende Vasen, Pinienzapfen und dekorative Rauchfänge.

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Wohnhaus, ehem. Pfarrhof
ObjektID: 74058
Kattau 60
Standort
KG: Kattau
Der ehemalige Pfarrhof von Kattau hat einen Erker auf mehrfach geschwungenen Konsolen, einen Wirtschaftsteil mit profilierten Fenstern und an der Ostseite ein Schmiedeeisengitter aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Friedhof christlich
ObjektID: 74060

Standort
KG: Kattau
Am Friedhof von Kattau sind Teile der Fundamente der 1790 abgetragenen Pfarrkirche hl. Ulrich erhalten. Über der Herrschaftsgruft erhebt sich auf einem mit 1805 bezeichneten Sockel ein Friedhofskreuz mit einem von Putten gehaltenen Gilleiswappen. Ein Bäckergrabmal mit Gnadenstuhl ist mit 1717 bezeichnet. Außerdem sind mehrere barocke Grabsteine zu sehen.
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ObjektID: 74084

Standort
KG: Kattau

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Figurenbildstock
ObjektID: 74087

Standort
KG: Kattau
Östlich von Kattau befindet sich eine Rokokosäule mit Schuppenband, die von einer Figur von Christus an der Geißelsäule bekrönt wird.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Vinzenz
ObjektID: 74089

Standort
KG: Kattau
Die Sandsteinstatue des hl. Vinzenz an der unteren Brücke ist mit 1744 bezeichnet.
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ObjektID: 74090

Standort
KG: Kattau

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 54407

Standort
KG: Kattau
Die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Kattau ist eine einschiffige Barockkirche mit Ostturm, die 1660 als Schlosskirche gegründet wurde und durch eine Brücke mit dem Schloss verbunden war. Seit 1783 ist sie Pfarrkirche. Das langgestreckte, mit dem Chor vereinigte Langhaus liegt unter einem Satteldach und ist durch Lisenen gegliedert. Der Sakristeianbau im Norden hat einen Aufgang zur Empore. Davor befindet sich ein niedriger Torbau und ein quadratischer Turm mit rundbogigen Schallfenstern und Pyramidenhelm. Der von einem Pultdach gedeckte Anbau im Norden wurde 1730–1733 errichtet.
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ObjektID: 70661

Standort
KG: Kattau
Die 1740–1743 errichtete Mariensäule südlich der Kirche ist ein dreiseitiger Obelisk auf vierstufigem Unterbau und dreiteiligem Postament, der von einer Maria-Immaculata-Figur bekrönt wird. Das Postament trägt ein Wappen der Gilleis und seitliche Reliefs der hll. Franziskus und Rosalia. Die Statuen auf dem Postament stellen die Heiligen Sebastian, Rochus und Papst Julius dar. Sie stammen von einem früheren Denkmal, das dem Turmbau weichen musste und wurden im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts angefertigt.

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Schloss Kattau
ObjektID: 32135

Standort
KG: Kattau
Schloss Kattau ist eine vierflügelige, dreigeschoßige Anlage um einen rechteckigen Hof, die von einem ehemaligen Wassergraben umgeben ist. Im Nordosten, Nordwesten und Südwesten erheben sich gedrungene Ecktürme mit Pyramidendächern. Der Westtrakt ist eingestürzt. Eine Burg in Kattau wird 1343 urkundlich erwähnt. Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Felix
ObjektID: 32132

Standort
KG: Kattau
Östlich von Schloss steht bei der Kirche eine Figur des hl. Felix auf einem dreiteiligen Sockel mit ausladenden Voluten und Puttenfiguren. Auf dem Mittelteil des mit 1739 bezeichneten Sockels ist ein Doppelwappen und eine Stifterinschrift von Julius Gilleis zu sehen.
Datei hochladen Figurenbildstock Pietà
ObjektID: 74091

Standort
KG: Kleinmeiseldorf
Der Bildstock bei der Ortskapelle von Kleinmeiseldorf weist Reste von Polychromierung auf. Seine Pietà-Figur steht auf einem quadratischen Pfeiler mit Rankenrelief. Auf dem Kapitell ist das Denkmal mit „1695 Martin Neuholdt“ bezeichnet.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74094

Standort
KG: Kleinmeiseldorf
Die in der Mitte des 18. Jahrhunderts angefertigte Maria-Immaculata-Figur beim Bahnhof von Kleinmeiseldorf ruht auf einem abgefasten Pfeiler mit gekehlten Platten aus dem 17. Jahrhundert.
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ObjektID: 74097

Standort
KG: Kleinmeiseldorf
Auf einem abgefasten Schaft mit ausladender Platte steht nordöstlich von Kleinmeiseldorf eine Mater-Dolorosa-Figur (?). Das Denkmal ist mit 1670 bezeichnet.

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Ortskapelle Kleinmeiseldorf
ObjektID: 54470

Standort
KG: Kleinmeiseldorf
Die Ortskapelle in der südlichen Angerzeile von Kleinmeiseldorf ist ein schlichter Bau mit einem halbrund geschlossenen, eingezogenen Chor und einem vorgebauten Westturm mit Zwiebelhelm. Südseitig ist das Haus Nummer 11 angebaut.
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ObjektID: 32674
Maigen 1
Standort
KG: Maigen
Der Pfarrhof von Maigen ist eine hakenförmige zweigeschoßige Anlage, die um die Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Der westliche Trakt ist in Teilen älter. Die Anlage verfügt über ein mit „G. H. 1548“ bezeichnetes Rundbogenportal. Die Fassade mit profilierten Steingewändefenstern und gekehlten Sohlbänken wurde 1964 wiederhergestellt.

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Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 54873

Standort
KG: Maigen
Die Filialkirche hl. Johannes der Täufer ist von einem Friedhof und einer Bruchsteinmauer umgeben, die im Süden als Futtermauer angelegt ist. Die Kirche hat ein im 18. Jahrhundert erhöhtes Langhaus mit eingezogenem, gotischem, im Kern wahrscheinlich romanischem Rechteckchor und einen spätgotischen Nordturm. Sie ist durch einen Gang mit dem östlich gelegenen Pfarrhof verbunden. Der spätgotische Turm aus dem 15. Jahrhundert erhebt sich über einem quadratischen Grundriss. Er hat rundbogige Schallfenster und ein Pyramidendach.
Datei hochladen Figurenbildstock, Weißes Kreuz
ObjektID: 74099

Standort
KG: Maigen
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ObjektID: 33775
Stockern 1
Standort
KG: Stockern
Das Schloss Stockern ist eine im 16. Jahrhundert errichtete, regelmäßige, zweigeschoßige Anlage mit vier runden Ecktürmen um einen rechteckigen Hof, die ehemals von einem Wassergraben umgeben war. Der weitläufige Schlosspark verfügt über eine mit Ecktürmen verstärkte Ummauerung.
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ObjektID: 74103

Standort
KG: Stockern
Das in der Art eines Tabernakelbildstocks ausgeführte Kriegerdenkmal in Stockern verfügt über ein Relief von Jesus am Ölberg und eine bekrönende Figur des Erzengels Michael.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74104

Standort
KG: Stockern
Bei der Brücke in Stockern steht eine Statue des Johannes Nepomuk aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Figurenbildstock Pietà
ObjektID: 74105

Standort
KG: Stockern
Die steinerne Pietà-Gruppe an der Abzweigung nach Eggenburg ist mit 1737 bezeichnet.

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Friedhof christlich
ObjektID: 74108

Standort
KG: Stockern
Der Friedhof außerhalb von Stockern weist an seiner Umfassungsmauer mehrere barocke Reliefs mit religiösen Motiven auf (Gnadenstuhl, Christus am Kreuz, Mater Dolorosa und Auferstandener). Aus dem 18./19. Jahrhundert stammt die innen platzlgewölbte Kapelle der Engelshofen und Suttner. Auf einem geschwungenen Sockel erhebt sich das steinerne Friedhofskreuz.
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ObjektID: 33774

Standort
KG: Stockern
Auf dem Kalvarienberg im Südosten von Stockern steht eine im Halbkreis angeordnete, mit 1643 bezeichnete Figurengruppe: Christus am Kreuz, zu seinen Füßen Maria Magdalena; seitlich Maria, Johannes der Evangelist und die beiden Schächer.
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ObjektID: 33776

Standort
KG: Stockern
Die neugotische Pfarrkirche zum Hl. Herzen Jesu im Norden von Stockern wurde 1907/1908 nach Plänen von Karl Steinhofer erbaut. Der gewestete Backsteinbau mit östlicher Turmfassade und kurzer querhausartiger Empore verfügt über einen außen gerade geschlossenen Chor mit Fünfachtelschluss sowie über polygonal geschlossene Kapellenchöre.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Meiseldorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.