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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gars am Kamp

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gars enthält die 91 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Marktgemeinde Gars am Kamp im niederösterreichischen Bezirk Horn.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Buchberg samt Kapelle
ObjektID: 31445
Buchberg 1
Standort
KG: Buchberg
Das Schloss Buchberg, auf ansteigendem Gelände in einer Windung des Kamptals gelegen, ist eine um zwei Höfe annähernd rechteckig gebaute Anlage. Seine ältesten Teile gehen auf eine Burg des späten 12. Jahrhunderts zurück. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg umgebaut, Anfang des 17. Jahrhunderts unter Hans und Georg Kuefstein vereinheitlicht und zu einem Schloss umgewandelt. Zu weiteren Umbauten kam es im späten 19. Jahrhundert durch den Architekten Ludwig Wächtler.
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ObjektID: 53652

Standort
KG: Etzmannsdorf am Kamp
Der auf dem Dorfanger errichtete schlichte Bau mit Satteldach entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude hat seitliche Strebepfeiler und einen dreiseitigen Schluss; der im Westen errichtete Turm ist ab dem First achteckig mit spitzbogigen Schallfenstern und einem Giebelkranz ausgeführt.
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ObjektID: 68499
Apoigerstraße 89
Standort
KG: Gars am Kamp
Das ein- bis zweigeschoßige Bürgerhaus des 16. Jahrhunderts hat Eckerker auf gewellten Kragsteinen, einen rundbogigen Kellereingang, an der Traufseite eine steinerne Außentreppe und eine fragmentierte Putzgliederung aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Innenbereich verfügt über eine Balkendecke des 16. Jahrhunderts sowie über gewölbte Räume.
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ObjektID: 69728
bei Apoigerstraße 108
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Dicke Kreuz ist ein spätgotischer Nischenpfeiler von Anfang des 15. Jahrhunderts mit sechseckigem Schaft, darüber eine übergiebelte Spitzbogennische und Steinpyramide, urkundlich erwähnt 1558 als Weißes Kreuz. In den Nischen sind Fresken des Guten Hirten sowie der hll. Petrus, Paulus, Leopold, Gertrud und Maria Immaculata zu sehen.
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ObjektID: 73173
bei Apoigerstraße 281
Standort
KG: Gars am Kamp

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 69730
Dreifaltigkeitsplatz
Standort
KG: Gars am Kamp
Die von einer Steinbalustrade umgebene Säule entstand 1765. Die Säule trägt auf einem korinthischen Kapitell einen Gnadenstuhl; sie ist flankiert von Statuen der hl. Joseph und Maria.
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ObjektID: 69729
Dreifaltigkeitsplatz 50
Standort
KG: Gars am Kamp
Das zweigeschoßige Gebäude stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert, die Plattenstilfassade aus dem 18. Jahrhundert. Eine Rundbogennische in der Fassade beherbergt eine Madonnenstatue aus der Zeit um 1700.
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ObjektID: 72956
Dreifaltigkeitsplatz 51
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Gebäude mit der geknickten Front entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Fassade zeigt frühhistoristischen Putzdekor mit einem Blendbogenfries.
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ObjektID: 47602
Dreifaltigkeitsplatz 53
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Bürgerhaus am Dreifaltigkeitsplatz 53 wurde 1957 erbaut.
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ObjektID: 47603
Dreifaltigkeitsplatz 54
Standort
KG: Gars am Kamp
Das ehemalige Baderhaus enthält eine Badestube aus dem 16. Jahrhundert.
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ObjektID: 47605
Dreifaltigkeitsplatz 55
Standort
KG: Gars am Kamp
An der Ecke des 1910 errichteten zweigeschoßigen Gasthofs erhebt sich ein überhöhter Eckpavillon mit Erker; die Fassade ist mit secessionistischem Putzdekor gestaltet.
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ObjektID: 47606
Dreifaltigkeitsplatz 130
Standort
KG: Gars am Kamp
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ObjektID: 47607
Dreifaltigkeitsplatz 164
Standort
KG: Gars am Kamp
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ObjektID: 47609
Dreifaltigkeitsplatz 259
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Brunnen hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 73171
Hauptplatz
Standort
KG: Gars am Kamp
Die 1862 aus Gusseisen geschaffene Figur wurde anstelle einer barocken Statue aufgestellt.

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Kath. Pfarrkirche hll. Simon und Thaddäus
ObjektID: 47631
Hauptplatz 1
Standort
KG: Gars am Kamp
Nach Bränden 1620 und 1724 wurde die Kirche 1724–1724 unter Verwendung älterer Teile und des Chores von 1693 und 1623 als barocke Saalkirche neu errichtet. Der dreigeschoßige Turm mit rundbogigen Schallfenstern, Uhrengiebeln und Zwiebelhelm ist in die westliche Giebelwand eingezogen und umfasst das Hauptportal.

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Pfarrhof
ObjektID: 47633
Hauptplatz 2
Standort
KG: Gars am Kamp
Der zweigeschoßige hakenförmige Pfarrhof wurde 1595 errichtet. Der Nordteil ist an die Kirche angebaut; markant sind das aus der Mitte gerückte Portal und der runde Erker an der Ecke. An der Hoffassade befindet sich eine gemalte Sonnenuhr vom Ende des 16. Jahrhunderts.
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ObjektID: 47587
Hauptplatz 3
Standort
KG: Gars am Kamp
Das zweigeschoßige Wohnhaus hat einen polygonalen Erker mit Kegeldach, Eckgiebel mit gekuppelten Rundbogenfenstern und ein mit 1900 bezeichnetes Portal mit bekrönendem Dreieckgiebel.
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ObjektID: 31686
Hauptplatz 4
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Obergeschoß des so genannten ehemaligen Tauchnerhauses aus dem 16. Jahrhundert kragt auf fünf Segmentbögen und geschwungenen Kragsteinen gegenüber dem Untergeschoß vor. In der unteren Mittelachse zeigt ein Wandbild vermutlich vom Ende des 16. Jahrhunderts die Schlachtung eines Rindes. Die mehrfach profilierten Steingewändefenster haben gerade Verdachungen und gekehlte Sohlbänke.
Datei hochladen Apotheke zur hl. Gertrud
ObjektID: 47592
Hauptplatz 5
Standort
KG: Gars am Kamp
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude zeigt im Obergeschoß als Fassadendekor gerautete Parapetfelder und spitzgiebelige Fensterverdachungen aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts. In einer Nische steht eine Figur der heiligen Gertrud.
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ObjektID: 47612
Hauptplatz 6
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Handelshaus
ObjektID: 47594
Hauptplatz 7
Standort
KG: Gars am Kamp
Das zwei- bis dreigeschoßige Gebäude mit gestaffelter Front stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert; 1887 wurde es mit dem Haus Hauptplatz 8 zusammengelegt und um ein Geschoß aufgestockt. Das Obergeschoß ruht zum Teil auf einem geschwungenen Kragstein und einem Segmentbogen. Die Fassade zeigt teilweise Lisenengliederung vom Ende des 18. Jahrhunderts, im Obergeschoß teilweise früh- und späthistoristische Umrahmungen.
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ObjektID: 47595
Hauptplatz 57
Standort
KG: Gars am Kamp
Das zweigeschoßige Wohn- und Geschäftshaus aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts zeigt eine Eckquaderung sowie Fenster mit segmentbogigen und geraden Verdachungen.
Datei hochladen Hotel/Pension
ObjektID: 47596
Hauptplatz 58
Standort
KG: Gars am Kamp
Der dreigeschoßige repräsentative Bau wurde 1913/14 errichtet. Die Fassade ist durch vieleckige Erker rhythmisiert, der Mittelrisalit wird durch einen Dreiecksgiebel abgeschlossen. Der Stuckdekor am halbrunden zweigeschoßigen Anbau an der Südostecke zeigt Weinlaub und Bacchanten.
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 47635
Hauptplatz 82
Standort
KG: Gars am Kamp
Der zweigeschoßige kubische Bau entstand 1593–1603 unter Matthias Teufel. Im Obergeschoß sitzen profilierte Steingewändefenster mit gekehlten Sohlbänken und geraden Verdachungen aus der Erbauungszeit. Die Fassade ist mit Eckputzquaderung und Putzquadergesims gestaltet. Ein Balkon im Obergeschoß mit einfachem Gitter stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts; oberhalb davon sitzt auf dem Dach ein einfaches Glockentürmchen.
Datei hochladen Museum/Ausstellungsbau, Bürgerhaus
ObjektID: 47637
Hauptplatz 83
Standort
KG: Gars am Kamp
Das ehemalige Volksschulgebäude beherbergt seit 1979 eine Dokumentation der Kamptalarchäologie. Der zweigeschoßige Bau hat ein Walmdach sowie eine erneuerte Putzgliederung.

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Bürgerhaus, ehem. sog. Rathauskeller
ObjektID: 31687
Hauptplatz 86
Standort
KG: Gars am Kamp
Der zweigeschoßige ehemalige Rathauskeller stammt vom Ende des 15./Anfang des 16. Jahrhunderts. Er ist gekennzeichnet durch Walmdach, Lisenengliederung sowie ein seitliches Rundbogenportal; darüber sind in einer Wandschräge Gewände eines ehemaligen Spionfensters erhalten. In einer um 1662 entstandenen Rundbogennische befindet sich ein Relief, das die Krönung Mariens darstellt.
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ObjektID: 47598
Hauptplatz 92
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Wohn- und Geschäftshaus am Hauptplatz 92 hat eine ursprünglich spätbarocke, stark erneuerte Fassade mit geschwungenen Giebeln.
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ObjektID: 47597
Hauptplatz 199
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Bildstock Manigfallerkreuz
ObjektID: 73169
bei Hornerstraße 72
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Manigfallerkreuz ist ein Bildstock mit einem auf einer toskanischen Säule ruhenden Tabernakel mit Reliefs (Kruzifix, hll. Florian und Georg) und einem Steinkreuz. Die Bezeichnung am Denkmal verweist vermutlich auf das Jahr 1598.
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ObjektID: 73170
bei Hornerstraße 152
Standort
KG: Gars am Kamp
Der Kapellenbildstock gegenüber Hornerstraße 152 hat ein Satteldach, seitliche Pilaster, ein profiliertes Gesims, im Giebelfeld ein Putzmedaillon, eine Segmentbogenöffnung und darin ein hölzernes Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Zeitbrücke Museum, Heimatmuseum
ObjektID: 73163
Kollergasse 155
Standort
KG: Gars am Kamp
Der zweigeschoßige Eckbau an der Kollergasse/Ecke Hornerstraße stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert. Er wurde ab 1794 als Schule genutzt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude erweitert und mit einer späthistoristischen Fassade versehen. Es beherbergt heute ein Heimatmuseum, das auch eine naturkundliche Sammlung beinhaltet.
Hauptartikel: Zeitbrücke-Museum

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Villa Sophienheim (Wohnhaus mit Veranda und Einfriedung)
ObjektID: 40641
Kremserstraße 41
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Villa Sophienheim ist die ehemalige Sommerfrische-Villa des Komponisten Franz von Suppé. Sie wurde von ihm 1878 unter Einbeziehung eines umgestalteten Bauernhauses erbaut. Die langgestreckte, einseitig geknickte Front zeigt in der Mittelachse in einem Segmentbogenportal eine kassettierte Doppelflügeltür, darüber einen Rundbogenaufsatz mit seitlichen Musenfiguren aus Terrakotta. Die Fassade ist durch Pilaster (in der Parapetzone durch plastische Diamantquader) gegliedert und verfügt über Zierzinnen. Seitlich ist ein hölzernes Salettl angebaut. Als Nebengebäude ist ein Holzgartenhäuschen zu sehen. Die Villa beherbergt heute eine Suppé-Gedenkstätte.
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ObjektID: 47611
Marktgasse 56
Standort
KG: Gars am Kamp
Die ehemalige Bäckerei aus dem 16. Jahrhundert ist ein ein- bis zweigeschoßiges Gebäude mit gestaffelter Front. Das vorspringende Obergeschoß ruht auf geschwungenen Kragsteinen (der mittlere in Form eines Löwenkopfes) und Rundbögen.

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Mantlermühle, ehem. Marktmühle
ObjektID: 47629
Mühlgasse 62
Standort
KG: Gars am Kamp
Die ehemalige Marktmühle, ursprünglich zur Burg gehörig, ist ein zweigeschoßiger hakenförmiger Renaissancebau mit geschweiftem Steilgiebel. Außen ist eine mit Rollwerkrahmen und Löwen ausgeführte Wappentafel mit der Inschrift Christoff Zachmann 1575 angebracht. Weitere Inschriften sind 1783 I. K. und W. H., 1896. Die Mühle ist durch einen Torbogen von Ende des 18. Jahrhunderts und eine tonnengewölbte Einfahrt zugänglich. Im Inneren gibt es Räume mit Stichkappentonnengewölben aus dem 16. Jahrhundert. Das Obergeschoß verfügt über Zimmer mit Spiegelgewölben, einen Saal mit reichen Stuckbändern und -graten, gemalte Spruchbänder, einen Raum mit einer Flachdecke über Gesims und bemalte Stuckmedaillons, wovon eines mit einem Doppeladler ausgeführt ist.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 47593
Rainharterstraße 8
Standort
KG: Gars am Kamp
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ObjektID: 47613
Rainharterstraße 9
Standort
KG: Gars am Kamp
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ObjektID: 47614
Rainharterstraße 10
Standort
KG: Gars am Kamp
Das um 1700 entstandene Gebäude hat einen geschwungenen Giebel sowie Fenster mit profilierten Steingewänden, geraden Verdachungen und Sohlbänken.
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ObjektID: 47615
Rainharterstraße 11
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Front des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert springt in der Portalachse zurück. Oberhalb dem Rundbogenportal ruht ein Breiterker auf gewellten Kragsteinen. Die Fassade ist in Formen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gestaltet.
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ObjektID: 47616
Rainharterstraße 12
Standort
KG: Gars am Kamp
Der hohe dreigeschoßige speicherartige Bau mit hakenförmiger Front, ein ehemaliges Brauhaus, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Über dem Rundbogenportal befindet sich eine Rundbogennische.
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ObjektID: 47617
Rainharterstraße 13
Standort
KG: Gars am Kamp
Das dreigeschoßige Wohnhaus hat eine rastergegliederte Fassade mit secessionistischem Dekor um 1910.
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ObjektID: 31688
Rainharterstraße 14
Standort
KG: Gars am Kamp
Das zweigeschoßige Gebäude mit einem Breiterker auf geschwungenen Kragsteinen und Segmentbögen wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Im Erdgeschoß liegen Räume mit Kreuzgratgewölbe.
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ObjektID: 47618
Rainharterstraße 15
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 47638
Rainharterstraße 16
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 47619
Rainharterstraße 18
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 47620
Rainharterstraße 19
Standort
KG: Gars am Kamp

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Bauernhof (Anlage)
ObjektID: 47621
Rainharterstraße 20
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Anlage besteht aus zwei parallelen giebelständigen Wohnteilen (Streckhof und Ausgedinge) aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu beiden Seiten eines langgestreckten Hofs. In einem gemauerten Nischenaufsatz auf der mittleren Tormauer steht eine Figur des hl. Florian. An der Wand des südöstlichen Trakts befindet sich eine Inschrifttafel („Gott unt sein Wort pleibt ewig“) aus dem Jahr 1724.
Datei hochladen Bauernhof (Anlage)
ObjektID: 47622
Rainharterstraße 21
Standort
KG: Gars am Kamp
Der Zwerchhof in der Rainharterstraße 21 hat ein Walmdach und eine segmentbogige Einfahrt.
Datei hochladen Bauernhof (Anlage)
ObjektID: 47623
Rainharterstraße 22
Standort
KG: Gars am Kamp
Der Dreiseithof in der Rainharterstraße 22 hat einen geschwungenen Volutengiebel mit Pyramidenaufsatz. An der Fassade ist das mit 1751 bezeichnete Wandbild Maria Taferl zu sehen.
Datei hochladen Bauernhof (Anlage)
ObjektID: 47624
Rainharterstraße 46
Standort
KG: Gars am Kamp
Der vierseitige Bauernhof in der Rainharterstraße 46 stammt im Kern aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Die Scheune ist mit 1763 bezeichnet.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 47625
Rainharterstraße 100 (und 105)
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 47627
Rainharterstraße 126
Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Villa
ObjektID: 47628
Rainharterstraße 137
Standort
KG: Gars am Kamp
Die mit einer abgeschrägten und überdachten Erkerachse ausgestattete Villa in der Rainharterstraße 137 wurde um 1900 erbaut.

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Kindergarten, ehem. Kaiser-Franz-Josef-Krankenhaus
ObjektID: 53758
Spitalgasse 124
Standort
KG: Gars am Kamp
Das Schulhaus, als Kaiser-Franz-Joseph-Krankenhaus 1898 von Ignaz Rainharter gestiftet, ist ein historistischer Bau mit achtseitigem Mittelteil und hohen Rundbogenfenstern.

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Pestkapelle
ObjektID: 73174
Wienerstraße
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Pestkapelle, an der Thomas-Ecker-Straße, ein kubischer Bau mit Satteldach, Pilastergliederung und umlaufendem Kaff- und Kranzgesims, wurde 1680 erbaut. Die Westfront hat eine Segmentbogenöffnung mit einem Spiralgitter. In den seitlichen Pilastern sind Nischen mit Figuren der hll. Sebastian und Rochus zu sehen. Über dem Portal befindet sich eine Nische mit der Figurengruppe Heilige Familie aus dem späten 17. Jahrhundert. Der Innenraum ist tonnengewölbt, mit Stichkappen und profilierten Graten.
Datei hochladen Ehem. Bürgerspitalkapelle
ObjektID: 73177
bei Wienerstraße 163a
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Kapelle wurde 1779 nach Abbruch des ehemaligen Bürgerspitals nach Osten versetzt. Der 1688 durch Johann Ehrenreich von Oppel gegründete, sechseckige Bau hat geknickte Eckpilaster, eine hohe Kämpfer- und Gebälkzone, ein flaches Zeltdach, Rundbogenfenster und ein Rechteckportal. Der Innenraum ist durch eine Flachkuppel auf geknickten Pilastern gedeckt. Der Knorpelwerkaltar mit gesprengtem Giebel und einem Gemälde des hl. Antonius stammt aus der Bauzeit. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei Leinwandbilder (Madonna und Johannes Nepomuk) aus dem 19. Jahrhundert sowie Holzfiguren der hll. Barbara und Katharina aus dem späten 17. Jahrhundert, die die Kapelle in Verwahrung hat.
Anmerkung: siehe Fehlerliste
Datei hochladen Ehem. Redemptoristinnenkloster / ehem. Armenhaus
ObjektID: 31685
Wienerstraße 97
Standort
KG: Gars am Kamp
Der mächtige kubische Bau, ursprünglich der Meierhof der Burg (erste urkundliche Erwähnung 1390), entstand im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts und wurde 1853 durch Baumeister Semmelrock zu einer dreiflügeligen Anlage erweitert. Im gleichen Jahr erfolgte die Besiedelung durch die Redemptoristinnen. Das Gebäude ist durch Quadergesimse zwischen den Geschoßen gegliedert, im Erdgeschoß sind profilierte Steingewändefenster mit geraden Verdachungen und geschwungenen Sohlbänken vom Anfang des 17. Jahrhunderts vorhanden. Die Räume im Keller und Erdgeschoß haben Kreuzgratgewölbe.
Datei hochladen Fundzone Zwischen den Wegen / Teichfeld
ObjektID: 72411
Zwischen den Wegen
Standort
KG: Gars am Kamp
In der Flur Teichfeld zwischen Nonndorf und Gars befindet sich eine archäologische Fundzone. Sie erstreckt sich über die Katastralgemeinden Gars am Kamp und Nondorf bei Gars.
Datei hochladen Bildstock Raaberkreuz
ObjektID: 73176

Standort
KG: Gars am Kamp
Datei hochladen Bildstock Raaberkreuz
ObjektID: 85451

Standort
KG: Gars am Kamp

Anmerkung: siehe Fehlerliste
Datei hochladen Bründlkapelle
ObjektID: 54387
Kamegg
Standort
KG: Gars am Kamp
Die Wallfahrtskirche Maria Bründl, in Kamegg am linken Kampufer gelegen, stammt in ihrer heutigen Form aus der Zeit um 1700. Im Süden befindet sich die ehemalige Bründlkapelle mit polygonalem Schluss.

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Burgruine Kamegg
ObjektID: 70997

seit 2014


Standort
KG: Kamegg
Datei hochladen steinzeitliche Wehranlage/befestigte Siedlung, Kreisgrabenanlage Taboräcker
ObjektID: 129238
Taboräcker
Standort
KG: Kamegg
In der Flur Taboräcker wurden anhand von Ausgrabungen eine mittelneolithische Kreisgrabenanlage und Teile ihrer zugehörigen Siedlung nachgewiesen.[2]

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Bildstock Türkenmarterl
ObjektID: 73211

Standort
KG: Kotzendorf
Das sogenannte Türkenmarterl am westlichen Ortsausgang ist ein wuchtig gemauerter Pfeiler mit einem Pyramidenaufsatz mit Ecktürmchen, dessen Inschriftstafel in Rollwerkrahmung ausgeführt ist. Das 1597 errichtete Denkmal verfügt über ein eingemauertes Maria-Dreieichen-Relief, darunter eine Fegefeuerszene.
Datei hochladen Ortskapelle Kotzendorf
ObjektID: 54591

Standort
KG: Kotzendorf
Die Ortskapelle von Kotzendorf ist ein schlichter, in der südlichen Bauzeile des Ortes gelegener Bau, der nach einem Brand 1846 erneuert wurde. Er hat ein Fassadentürmchen mit Spitzdach und rundbogige, eingezogene Fenster. Der Innenraum ist flachgedeckt. Der in Holz ausgeführte Altar mit Säulen- und Pilasterrahmung verfügt über vergoldete Kapitelle und Putten. Zur Ausstattung zählen Holzfiguren des hl. Borromäus und eines heiligen Mönches aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.
BW Datei hochladen Burgruine Loibersdorf
ObjektID: 68518

seit 2017

Loibersdorf 2
Standort
KG: Loibersdorf
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Dreieichen
ObjektID: 73213

Standort
KG: Loibersdorf
Datei hochladen Figurenbildstock Urlaubermarterl
ObjektID: 73216

Standort
KG: Maiersch
Das Urlaubsmarterl besteht aus einer Figurengruppe Abschied Jesu von Maria aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die auf einem Tabernakelpfeiler mit gekehlten Platten und einem Kruzifix-Relief aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ruht.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hll. Philipp und Jakob
ObjektID: 54869

Standort
KG: Maiersch
Die Filialkirche hll. Philipp und Jakob ist ein schlichter Bau mit Satteldach, Westturm und einer halbrunden Apsis. Die Kirche wurde 1329 als Benefizium erstmals urkundlich erwähnt. In den Jahren 1835 bis 1855 erfolgte ein gänzlicher Umbau.
Datei hochladen Fundzone Zwischen den Wegen/Teichfeld
ObjektID: 68998
Zwischen den Wegen
Standort
KG: Nondorf bei Gars
In der Flur Teichfeld zwischen Nonndorf und Gars befindet sich eine archäologische Fundzone. Sie erstreckt sich über die Katastralgemeinden Gars am Kamp und Nondorf bei Gars.

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Ortskapelle Nondorf
ObjektID: 55169

Standort
KG: Nondorf bei Gars
Die Ortskapelle am Anger ist ein barocker Saalbau mit vorgestelltem Westturm, eingezogener Rundapsis und Rundbogenfenstern. Das nördliche Portalgewände ist mit 1737 bezeichnet. Der Turm trägt an einer aufgedeckten Quadermalerei die Inschrift 1687. Er wurde 1780 erhöht und mit rundbogigen Schallfenstern und einem Pyramidendach ausgestattet. Der Innenraum hat eine Flachdecke mit einem Putzmedaillonspiegel und einen korbbogigen Triumphbogen. Der Säulenaltar des späten 18. Jahrhunderts verfügt über seitliche Ranken und Putti sowie eine Gnadenstuhl-Darstellung im Auszug. Konsolfiguren aus der Zeit um 1700 stellen die hll. Florian und Leopold dar. Im Langhaus gibt es Bildnisse der Maria mit Kind und dem hl. Josef aus dem frühen 18. Jahrhundert und eine Gruppe Maria mit Kind im Strahlenkranz, vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Zur weiteren Ausstattung zählen ein Kruzifix aus dem späten 19. Jahrhundert sowie die zum Teil im 19. Jahrhundert angefertigten Bänke.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 73217

Standort
KG: Nondorf bei Gars
Am Anger befindet sich eine kniende Nepomukfigur von Mitte des 18. Jahrhunderts mit seitlichen Putten, auf einem mit 1862 bezeichneten Sockel.

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Figurenbildstock Gnadenstuhl
ObjektID: 73218

Standort
KG: Nondorf bei Gars
Die wahrscheinlich um 1800 geschaffene Gnadenstuhl-Gruppe steht nördlich des Ortes auf einem polygnonalen, mit Eckknollenköpfen und einer gekehlten Platte ausgestatteten Pfeiler des 17. Jahrhunderts.
Anmerkung: siehe Fehlerliste
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 55928
Tautendorf bei Gars 58
Standort
KG: Tautendorf bei Gars
Der zweigeschoßige und durch ein Schopfwalmdach gedeckte Pfarrhof aus dem späten 18. Jahrhundert hat ein profiliertes Kordongesims, ein steinernes Oberlichtportal mit Steckgitter und Putzschabracken. Die stichkappentonnengewölbte Küche ist durch ein Rundbogenportal mit dem Wirtschaftsteil verbunden.

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Kath. Pfarrkirche hl. Josef
ObjektID: 55929

Standort
KG: Tautendorf bei Gars
Die von einer Mauer und einem Friedhof umgebene Pfarrkirche hl. Josef ist ein spätbarocker, kubischer Saalbau aus der Zeit um 1785, mit einem Giebelturm an der Westseite und einem eingezogenen, einjochigen Chor mit dreiseitigem Schluss. Der Fassadenturm über der Attika hat rundbogige Schallfenster, profilierte Uhrengiebel und einen Zwiebelhelm. An der Nordseite steht ein flachgedeckter Sakristeianbau aus der Zeit um 1900. Die Kirche enthält eine bemerkenswerte barocke Fischerkanzel in Form einer Barke.
Datei hochladen Dreifaltigkeitsäule
ObjektID: 73250

Standort
KG: Thunau am Kamp
Die Dreifaltigkeitsgruppe an der Kampbrücke ist mit 1886 bezeichnet.

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Friedhof christlich
ObjektID: 73220

Standort
KG: Thunau am Kamp
Die Pfarrkirche ist von einem Friedhof umgeben, der in den 1970er-Jahren nach Westen erweitert wurde. Darin befindet sich ein mehrfach umgebauter Karner, der im Kern wohl aus dem 12./13. Jahrhundert stammt. Dieser dient seit 1876 als Begräbnisstätte der Familie Croy, deren Wappen über dem Eingang zu sehen ist. Die Außenmauern des Karners sind durch Spitzbogenfenster geöffnet. Im unteren Teil befindet sich die Familiengruft, oben die Kapelle. Westlich an der Umfassungsmauer des Friedhofs sind aus dem 17. Jahrhundert stammende, mit profilierten Rechteckfenstern ausgestattete Mauern des vermutlichen früheren Pfarrhofs erhalten. Dieser wurde 1979 teilweise abgebrochen, um Platz für neue Aufbahrungsräume zu schaffen.

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Burgruine Gars am Kamp
ObjektID: 33796
Am Schloßberg, Thunau 25
Standort
KG: Thunau am Kamp
Die Burg Gars stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. An der höchsten Stelle der ausgedehnten, weithin sichtbaren Anlage liegt die von einer Ringmauer umgebene Hochburg, auf der zweiten plateauförmigen Terrasse der südliche Torturm mit der Burgkapelle und dem westlich anschließenden Saalbau des 16. Jahrhunderts sowie den umschließenden Befestigungen des 13. Jahrhunderts, den späteren Einbauten und dem nördlichen Trakt des Renaissance-Schlosses. Auf der dritten Geländestufe liegt die im Bereich der Vorburg liegende Pfarrkirche. Der Komplex befand sich bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im beginnenden Verfall. Seit 1973 werden Renovierungs- und Stützungsarbeiten durchgeführt.

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Aufnahmsgebäude Gars-Thunau
ObjektID: 55957
Bahnhofstraße, Thunau 98
Standort
KG: Thunau am Kamp
Das Aufnahmegebäude wurde 1889 errichtet. Über einen 1911 erbauten Bahnhofsteig über den Kamp ist es mit der Stadt verbunden.

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Befestigte Höhensiedlung Schanze
ObjektID: 130319
Schanze und Holzwiese
Standort
KG: Thunau am Kamp
In der jüngeren und späten Urnenfelderzeit (um 1050–800 v. Chr.) bestand auf dem Höhenrücken oberhalb von Thunau (auf der Holzwiese) eine große dörfliche Anlage; der Wall dieser Siedlung ist teilweise noch erhalten. Um 800 n. Chr. errichteten Slawen auf der Holzwiese und der angrenzenden Schanze eine stadtähnliche Siedlung, die von einem Burgwall umgeben war. Ausgrabungen förderten Reste einer Kirche sowie Fürstengräber aus jener Zeit zutage.
Datei hochladen Badeanlage Freibad Thunau
ObjektID: 55958
Strandgasse, Thunau 180
Standort
KG: Thunau am Kamp
Das 1928 angelegte Kampbad verfügt über hölzerne Kabinenbauten, einen kleinteilig versprossten Pavillon mit einer vorgelegten Ständerlaube und ein sechseckiges Uhrtürmchen.
Datei hochladen Kalvarienberg / Kreuzweg
ObjektID: 73221

Standort
KG: Thunau am Kamp
Der Kalvarienberg, entlang der vom Ort zur Kirche führenden, in einem Bogen verlaufenden Friedhofsstiege 1686 angelegt, verfügt über sechs Nischenkapellen und eine bekrönende Kreuzigungskapelle. Die auf Holz gemalten Passionsszenen der gemauerten kleineren Kapellen (Ölberg, Gefangennahme, Geißelung, Dornenkrönung, Jesus und die weinende Frau, Kreuztragung) wurden 1840 zum Teil übermalt und in den 1970er-Jahren restauriert. Beim Kirchhoftor steht die höhere, pilastergerahmte Nischenkapelle mit Dreieckgiebel, darin eine hölzerne, überlebensgroße Kreuzigungsgruppe von Matthias Sturmberger. In Verlängerung des Kalvarienberges führt ein alter Weg zur südöstlichen Bastion der Burg.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 73229

Standort
KG: Thunau am Kamp
Am Aufgang zur Gertrudkirche steht seitlich des Kriegerdenkmals auf einem runden, profilierten Sockel eine Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
Anmerkung: siehe Fehlerliste

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Figurenbildstock hl. Felix
ObjektID: 73230

Standort
KG: Thunau am Kamp
Am Aufgang zur Gertrudkirche steht seitlich des Kriegerdenkmals eine Statue des hl. Felix von Cantalice aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts. Am Postament ist das Wappen der Familie Rumel zu sehen.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 73248

Standort
KG: Thunau am Kamp
Die Figur des hl. Florian stammt aus der Zeit um 1725. Auf dem geschwungenen Sockel ist das Wappen der Rumel von Waldau zu sehen.
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ObjektID: 73254

Standort
KG: Thunau am Kamp

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Kath. Pfarrkirche hl. Gertrud
ObjektID: 33797

Standort
KG: Thunau am Kamp
Die Pfarrkirche hl. Gertrud, mit mächtigen Stützmauern auf einer Terrasse am südlichen Abhang des Burgberges im Bereich des südlichen Vorwerks erhöht über dem Ort gelegen, ist ein oftmals umgestalteter, im Kern romanischer, ehemals basilikaler, dreischiffiger Bau mit älterem Westturm, gotischem Dreiapsidenschluss und einer im Süden angebauten, spätgotischen Kapelle.
Datei hochladen Burgruine Thunau, Schimmelsprung
ObjektID: 69737

Standort
KG: Thunau am Kamp
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1196 als Sitz des Ministerialgeschlechtes von Thunau (Thumbenove). Sie wurde im Süden des Ortes auf einem nach drei Seiten zum Kamp senkrecht abfallenden Felsen errichtet. Der Zugang erfolgte vom Westen und war durch drei Abschnittsgräben befestigt. Der Bergfried war in der Westecke eingestellt. Mit Ende des 14. Jahrhunderts trat der Verfall ein. Zum Kamp hin steht noch ein sehr großer Mauerteil mit Schießscharten. Außerdem sind noch Mauerteile mit Durchgängen zu sehen und vom Bergfried ist das tonnengewölbte Untergeschoß zum Teil erhalten.
Hauptartikel: Ruine Schimmelsprung

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Ortskapelle Wanzenau
ObjektID: 56143

Standort
KG: Wanzenau
Die nach Süden ausgerichtete, um 1800 errichtete Ortskapelle von Wanzenau hat eine eingezogene Halbkreisapsis, Rundbogenfenster und einen Giebelreiter mit Pyramidenhelm. Der Ädikulaaltar verfügt über korinthische Säulen und ein Altarbild der Madonna über dem Fegefeuer aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im geschwungenen Auszug ist ein Gnadenstuhl-Bildnis zu sehen. Seitlich stehen Holzfiguren der hll. Sebastian und Rochus aus der Zeit um 1800 auf dekorierten Konsolen. Ein Werk des 19. Jahrhunderts ist das Relief Flucht nach Ägypten. Zur weiteren Ausstattung zählen bemalte Prozessionsfahnen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Datei hochladen Ortskapelle Wolfshof
ObjektID: 56342

Standort
KG: Wolfshof
Die 1792 erbaute und nach einem Brand 1890 renovierte Ortskapelle ist ein schlichter Bau mit halbrunder eingezogener Apsis und einem westlichen Dachreiter mit Pyramidendach. An der Westfassade befindet sich eine Rundbogennische mit einer Figur des hl. Florian aus dem späten 19. Jahrhundert. Der Innenraum zeigt ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und eine Apsiskalotte. Der Retabelaltar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts verfügt über eine Konsolfigur des hl. Johannes Nepomuk aus der Zeit um 1800, eine Figur der Maria im Strahlenkranz aus der Zeit um 1800, ein Leinwandbild Mater Dolorosa aus dem späten 18. Jahrhundert, ein Kruzifix aus dem späten 19. Jahrhundert und Bänke aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 73292

Standort
KG: Wolfshof
Die Figur der Maria Immaculata / Madonna mit Kind steht auf einem Volutensockel und stammt aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts.[3]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Gars am Kamp  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Michael Doneus: Die Keramik der mittelneolithischen Kreisgrabenanlage von Kamegg, Niederösterreich. ÖAW, Wien 2001, ISBN 978-3-7001-3015-4.
  3. lt. BDA Datenblatt
  4. lt. NÖ Atlas; GstNr. 837/1 lt. BDA nicht zutreffend
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.