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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sigmundsherberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sigmundsherberg enthält die 30 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Sigmundsherberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 74338

Standort
KG: Brugg
Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtete Ortskapelle von Brugg hat einen vorgebauten Westturm mit Pyramidenhelm, ein Satteldach, rundbogige Fenster und einen dreiseitigen Schluss. Der Innenraum ist tonnengewölbt. Die Kapelle verfügt über einen Altar mit hölzernem Gnadenstuhl und einem Bildnis der hl. Rosalia aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74340

Standort
KG: Brugg
Am südlichen Ortsausgang steht auf einer toskanischen Säule eine Immaculata-Figur aus dem späten 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 54379

Standort
KG: Kainreith
Die Ortskapelle von Kainreith, 1848 als Patronatskapelle der Malteser errichtet, ist ein schlichter, platzlgewölbter Bau mit westlichem Dachreiter und Rundbogenapsis. In der Altarnische stehen barocke Figuren der hll. Johannes und Paulus aus der Zeit um 1700, dahinter eine Marienfigur von Mitte des 18. Jahrhunderts in einer Rokokokonsole. Zur weiteren Ausstattung zählt unter anderem ein Rokokoleuchter.
Datei hochladen Schüttkasten (ehem. Gutshof)
ObjektID: 32857
Missingdorf 1
Standort
KG: Missingdorf
Der Speicher am östlichen Ausgang von Missingdorf wurde im 17./18. Jahrhundert erbaut. Der mächtige, weithin sichtbare Block hat zwei Hauptgeschoße, zwei Bodengeschoße, ein Walmdach, Eckquaderung und profilierte Gesimse. Im oberen Bereich sind ovale Steinfenster zu sehen. Keller und Erdgeschoß zeigen Tonnengewölbe mit Stichkappen. Die breite tonnengewölbte Einfahrt verfügt über Stuckgraten und eine Feldergliederung. Die Stuckgrate über den Stiegenanläufen haben zum Teil ein Zopfstabdekor.
Datei hochladen Gutshof, ehem. Wasserschloss Missingdorf
ObjektID: 32858
Missingdorf 18
Standort
KG: Missingdorf
Von der ehemaligen Feste Missingdorf sind der Westflügel als Wirtschaftshof sowie der vorgeschobene Turm im Süden erhalten, der 1405 zur Kapelle umgebaut wurde. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, starke Mauern, ein Ziegelzeltdach und profilierte Gewändefenster des 15. Jahrhunderts. An den Seitenwänden ist er durch je ein rundbogiges und südlich durch ein rechteckiges Portal zugänglich. An der Nordseite wurde im 18. Jahrhundert eine barocke Halbkreisapsis angebaut. Der Innenraum hat ein Kreuzrippengewölbe mit einem Schlussstein aus der Zeit um 1495. Darunter befindet sich ein Ädikulaaltar mit seitlichen Säulen und ausladendem Gebälk, der Mitte des 17. Jahrhunderts angefertigt wurde, mit einem Pietà-Bild von Georg Kugler (1910).

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Bildstock
ObjektID: 74344

Standort
KG: Missingdorf
Der im 17. Jahrhundert errichtete Tabernakelpfeiler östlich von Missingdorf hat einen abgefasten Schaft.
Datei hochladen Bildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74346

Standort
KG: Rodingersdorf
Auf einer Säule mit figuriertem Kapitell und gebauchtem Sockel steht eine Immaculata-Figur aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 74350

Standort
KG: Rodingersdorf

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Kath. Filialkirche hl. Laurenz
ObjektID: 55522

Standort
KG: Rodingersdorf
Die 1281 erstmals urkundlich erwähnte und dem hl. Laurenz geweihte Kirche im Südosten des Angers von Rodingersdorf ist ein romanisches Bauwerk, das im frühen 18. Jahrhundert nach ihrer vorangehenden Verödung vollständig barockisiert wurde. Sie hat einen gerade geschlossenen Chor mit rechteckigem Grundriss, einen im Westen eingebauten Fassadenturm mit Giebelreiter und ist von einem quadratischen Friedhof mit Umfassungsmauer umgeben.

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Ehem. Aufnahmsgebäude
ObjektID: 55693
Bahnstraße 12
Standort
KG: Sigmundsherberg
Das Aufnahmegebäude in Sigmundsherberg wurde in den Jahren 1867 bis 1870 im Zuge der Errichtung der Franz-Josefs-Bahn gebaut.
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ObjektID: 55695
Kirchenplatz 3
Standort
KG: Sigmundsherberg

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Kath. Pfarrkirche hl. Christophorus
ObjektID: 55694

Standort
KG: Sigmundsherberg
Die Kirche, ein flachgedeckter Saalbau mit umlaufender Empore, wurde 1936/1937 nach Plänen des Architekten Rudolf Wondracek erbaut. Das große figurale Glasfenster ist ein Werk von Hans Alexander Brunner aus der Bauzeit. Die Fresken im Chor wurden 1946 von Franz Pitza angefertigt. Die Glocken wurden 1815 von Anton Aufheimer gegossen. Bereits bei der Weihe am 25. Juli 1937 wurden Fahrzeuge gesegnet.

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Bildstock
ObjektID: 74365

Standort
KG: Sigmundsherberg
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ObjektID: 74366

Standort
KG: Sigmundsherberg
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ObjektID: 74368

Standort
KG: Sigmundsherberg
Der Johannes-Nepomuk-Bildstock steht an der Brücke über den Maigener Bach.
Datei hochladen Bildstock Gnadenstuhl
ObjektID: 74369

Standort
KG: Sigmundsherberg

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Zugförderungsstelle in Sigmundsherberg
ObjektID: 96538

Standort
KG: Sigmundsherberg
Die Zugförderungsstelle wurde 1970 auf eine Lokstelle umstrukturiert. Die Werkstätten wurden am 1. Juni 1973 aufgelöst.
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ObjektID: 55950
Theras 61
Standort
KG: Theras
Der Pfarrhof von Theras ist eine vierflügelige, ein- bis zweigeschoßige Anlage des 17. Jahrhunderts, mit einer kreuzgratgewölbten Einfahrt im Westen. Er hat profilierte Steingewändefenster, Räume mit Stichkappentonnen, einen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschaffenen Stiegenaufgang mit Steinbalustrade und einen eingemauerten Grabstein aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Wohntrakte liegen im Westen und Süden. Im Norden gibt es den Keller, Schüttböden und Presshäuser. Im Osten liegt ein rundbogig geöffneter Wagenschuppen und eine Scheune. Der Garten ist durch ein Portal aus der Zeit um 1800 zugänglich.

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Schloss Therasburg mit Wirtschaftshof (Vorburg)
ObjektID: 33792
Theras 79
Standort
KG: Theras
Das Schloss Therasburg besteht aus einer Steinbrücke mit Resten der ehemaligen Zugbrücke über den Wehrgraben, einer zweigeschoßigen Hauptburg mit rundbogigem Portal mit einer Umrahmung aus weißem Sandstein sowie einem separaten Turm.
Hauptartikel: Schloss Therasburg
Datei hochladen Gräberfeld, Hügelgräberfeld Therasburger Wald
ObjektID: 33791
Therasburger Wald
Standort
KG: Theras
Zum Gräberfeld gehören 13 Hügelgräber der mittleren Bronzezeit, die zwischen 1936 und 1938 vom Heimatforscher Josef Höbarth ausgegraben wurden.

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Kath. Pfarrkirche Kreuzerhöhung und Friedhof
ObjektID: 55951

Standort
KG: Theras
Eine Kirche mit einem frühgotischen/gotischen Langhaus und einem Ende des 14. Jahrhunderts angebauten Chor. In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgten Umbauten wie beispielsweise die barocken Rundbogenfenster beim Langhaus. Ein weiterer Umbau erfolgte 1832. Der ehemalige freistehende romanische Turm ist durch den Chor sowie den südlichen und nördlichen Anbau unter einem einheitlichen Dach im unteren Teil ummantelt und wirkt daher wie ein Dachreiter. Der Pyramidenhelm des Turmes wurde 1833 aufgesetzt. Die Einrichtung ist überwiegend neugotisch.

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Burgruine Neudegg
ObjektID: 10115

Standort
KG: Theras
Die Ruine Neudegg steht westlich der Stadtgemeinde Pulkau im Ort Theras in der Marktgemeinde Sigmundsherberg auf einem bewaldeten Kegel im westlichen Pulkautal. In der Literatur scheint Neudegg auch als Nonneck, Neunegg und Neuneck auf.
Hauptartikel: Ruine Neudegg
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ObjektID: 74373

Standort
KG: Theras
Datei hochladen Figurenbildstock Herz Jesu
ObjektID: 74374

Standort
KG: Theras
Westlich von Theras steht auf einem gebauchten Sockel ein Herz-Jesu-Figur aus dem späten 19. Jahrhundert.

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Schloss Walkenstein
ObjektID: 33919
Walkenstein 1
Standort
KG: Walkenstein
Schloss Walkenstein wurde 1074 urkundlich erstmals erwähnt, erhielt seine heutige Form zwischen 1660 und 1671 und wurde vom Stift Geras als Gutshof und Kaltwasserkuranstalt genutzt. Heute steht das Schloss in Privatbesitz.
Hauptartikel: Schloss Walkenstein

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Figurengruppe hl. Hubertus
ObjektID: 76178
Walkenstein 36
Standort
KG: Walkenstein
Die Figurengruppe hl. Hubertus mit Hirsch wurde im frühen 18. Jahrhundert auf einem Granitfelsen im Garten des ehemaligen Försterhauses errichtet.

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Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe
ObjektID: 56126

Standort
KG: Walkenstein
Die Kirche wird 1112 erstmals urkundlich erwähnt. Die Pfarrkirche Sankt Margaretha wurde 1804 als josephinische Saalkirche erbaut, wobei der mittelalterliche Grundriss beibehalten wurde. Sie verfügt über ein einspringendes Chorquadrat und einen Westturm. Sie ist von einem Pfarrhof, einer Mauer und dem im Jahr 1817 aufgelassenen Friedhof umgeben. Der romanische Bestand ist an den geböschten Mauern des Langhauses und des Chorquadrates erkennbar.

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Pfarrhof
ObjektID: 56127

Standort
KG: Walkenstein
Der Pfarrhof westlich der Kirche ist ein hakenförmiger Bau, umgeben von einer Bruchsteinmauer. Die Nordseite, errichtet im 17./18. Jahrhundert, ist zweigeschoßig. Sie verfügt über profilierte Steingewändefenster und ein profiliertes Portal, Schabrakenparabete und steinerne Ovalgaupen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Kellergeschoß gibt es tonnengewölbte Räume.

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Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 74375

Standort
KG: Walkenstein
Im Ort steht auf einem geschwungenen Sockel mit Doppelwappen eine Figur des hl. Florian von Lorch aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Denkmal wurde laut der im Sockel eingemeißelten Jahreszahl 1883 renoviert.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74376

Standort
KG: Walkenstein
Westlich des Schlosses steht auf einem Volutensockel mit Reliefwappen eine Johannes-Nepomuk-Figur aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sigmundsherberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.