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vom 06.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosenburg-Mold

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosenburg-Mold enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Rosenburg-Mold im niederösterreichischen Bezirk Horn.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 74236
bei Mold 30
Standort
KG: Mold
In Mold steht auf einem Volutenpostament mit Tressendekor und einem mit 1724 bezeichneten Wappen eine Statue des hl. Florian.
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ObjektID: 32714
Mold 79
Standort
KG: Mold
Der erneuerte, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts über einem hakenförmigen Grundriss errichtete Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger Bau mit Schopfwalmdach. Seine Fassade ist durch Lisenen und Putzparapete gegliedert. Im Obergeschoß sind Stuckspiegel zu sehen. Das Pfarrhaus hat ein Votivbild von Josef von Führich aus dem Jahr 1837 und einen Fassadenriss der Wallfahrtskirche von Leopold Wißgrill aus dem Jahr 1744 in Verwahrung.
Datei hochladen Ehemalige Michaelskirche
ObjektID: 74233
Mold 83
Standort
KG: Mold
Von der ehemaligen Michaelskirche, vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut und 1784 abgebrochen, ist ein quadratischer Turm mit Schallfenstern und einem Giebelkranz des 17./18. Jahrhunderts erhalten geblieben und in ein Schulgebäude einbezogen worden.
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ObjektID: 74235
Mold
Standort
KG: Mold
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ObjektID: 74243
Mold
Standort
KG: Mold
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Sebastian
ObjektID: 74244
Mold
Standort
KG: Mold
An der Straße nach Dreieichen steht auf einem hohen, geschwungenen Postament eine Statue des hl. Sebastian.

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Wallfahrtskirche Maria Dreieichen Zur Schmerzhaften Muttergottes
ObjektID: 74245
Mold-Maria Dreieichen
Standort
KG: Mold
Die nordöstlich des Ortes auf dem Molder Berg gelegene Pfarr- und Wallfahrtskirche Schmerzhafte Muttergottes ist eine geordnete kreuzförmige Anlage mit einer zentralisierten, nach außen hin nicht in Erscheinung tretenden längsovalen Mittelkuppel und einer dominierenden südlichen Doppelturmfassade.
Hauptartikel: Basilika Maria Dreieichen
Datei hochladen Figurenbildstock Gnadenstuhl mit Maria Immaculata
ObjektID: 74307
Mold-Maria Dreieichen
Standort
KG: Mold
Westlich von Maria Dreieichen steht eine aus dem zweiten Viertel oder der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende quadratische Säule auf einem Sockel mit Gnadenstuhl und einem Maria-Immaculata-Bildnis auf einer Säule.
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ObjektID: 74308
Mold-Maria Dreieichen
Standort
KG: Mold
Am Friedhof befindet sich westlich der Kirche ein Priestergrabmal, mit einer Pietà-Gruppe auf einem quadratischen Pfeiler mit Leidenswerkzeugen und profilierter Rahmung aus der Zeit um 1700.
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ObjektID: 74237

Standort
KG: Mold
Westlich des Ortes erhebt sich auf einem Sockel mit Inschrift eine hohe Säule mit einer Immaculata-Statue.

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Cholerafriedhof
ObjektID: 74310
Mold-Maria Dreieichen
Standort
KG: Mold
Der Cholerafriedhof südlich der Kirche wurde 1866 angelegt. Er verfügt über mehrere Schmiedeeisen- und Gusseisenkreuze.
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ObjektID: 74309
Mold
Standort
KG: Mold
Ein Tabernakelpfeiler mit kassettiertem Schaft und den Reliefs Hl. Familie, Christus am Kreuz und hl. Florian; datiert mit 1675.
Datei hochladen Devotionalienstand
ObjektID: 37487
Mold-Maria-Dreieichen
Standort
KG: Mold

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Ortskapelle Mörtersdorf
ObjektID: 55085
Mörtersdorf 1
Standort
KG: Mörtersdorf
Die Ortskapelle am Anger von Mörtersdorf ist ein schlichter Bau mit Dreiachtelschluss, Satteldach und Rundbogenfenstern aus der Zeit um 1800. Sie hat einen vorgestellten, dreigeschoßigen Portalturm aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Eckpilastern, profilierten Gesimsen, rundbogigen Schallfenstern und einem spitzbogigen, gekehlten Portal. Der Innenraum ist kreuzgratgewölbt.
Datei hochladen Fundzone Hofmühle
ObjektID: 33357
Hofmühle
Standort
KG: Rosenburg
Im nordwestlichen Teil der Fundzone konnte eine Siedlung aus dem Frühneolithikum (5500–5000 v. Chr.) mit zahlreichen Funden zur älteren Linearbandkeramik dokumentiert werden.[3] Im östlichen Teil des Geländes wurden eine mittelneolithische (5000–4500/4300 v. Chr.) Kreisgrabenanlage[4] sowie Befunde aus der Latènezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.) nachgewiesen.[5] Gegenüber der ehemaligen Hof- oder Thurnmühle an der Straße zur Rosenburg befand sich eine slawische Siedlung des Frühmittelalters (ca. 600-800 n. Chr.) mit mehreren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden.[6]

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Schloss Rosenburg
ObjektID: 33358
Rosenburg 1
Standort
KG: Rosenburg
Schloss Rosenburg wurde als Burg um 1150 errichtet und im 16. Jahrhundert zu einem Renaissance-Schloss umgebaut und erweitert.
Hauptartikel: Schloss Rosenburg

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Aufnahmsgebäude Rosenburg
ObjektID: 33356
Rosenburg 3
Standort
KG: Rosenburg
Das Bahnhofsgebäude wurde 1888/1889 errichtet und 1992 renoviert.
Hauptartikel: Bahnhof Rosenburg

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Burgruine Stallegg
ObjektID: 71079

seit 2015


Standort
KG: Rosenburg
1196/1216 wird ein Albero von Stalek erstmals urkundlich erwähnt, Begründer des österreichischen Ministerialengeschlechts der Stallegger, die insbesondere unter König Ottokars II zu den führenden österreichischen Ministerialen gehörten. 1487 wird der Besitz mit der Herrschaft Rosenburg vereinigt. 1600 ist die Burg bereits als verfallen bezeichnet. Die Burg war von einem regelmäßigen Bering (26,70 × 22,10 m) umgeben, der wohl aus der ersten Bauphase um 1200 stammt. Der Bergfried hat einen spitzbogigen Hocheinstieg und stammt wohl erst aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, die Kapelle mit ihren Opus-spicatum-Lagen weist in das frühe 13. Jahrhundert. Mit der Aufgabe der Burg als Wohnsitz ist ab dem späten 15. Jahrhundert zu rechnen.[7]

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74314

Standort
KG: Rosenburg
Der bei der Brücke an der Straße zur Rosenburg befindliche Bildstock mit einer Figur des hl. Johannes Nepomuk wurde im Zuge der Erneuerung der Brücke 1986 durch den Eggenburger Steinmetzbetrieb Worek geschaffen.[8]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74318

Standort
KG: Zaingrub
Auf einem prismatischen Postament mit Wappenschild und der Bezeichnung 1726 steht eine Figur des hl. Johannes Nepomuk.
Datei hochladen Ortskapelle Zaingrub
ObjektID: 56380
Zaingrub
Standort
KG: Zaingrub
Die erhöht im östlichen Teil von Zaingrub gelegene Ortskapelle aus dem dritten Viertel des 19. Jahrhunderts ist an ein Haus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts angebaut. Der barocke Bau hat eine eingezogene Rundapsis, einen vorgestellten Turm und Flachbogenfenster. Der Turm wird von rundbogigen Schallfenstern und einem Haubendach bekrönt. Über dem Schulterbogenportal ist eine Nische mit einer im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts angefertigten Figur des hl. Josef zu sehen. Der Innenraum verfügt über eine zweijochige Stichkappentonne und eine Apsiskonche.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Rosenburg-Mold  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. lt. Nö Atlas; GstNr. 1284 lt. BDA nicht zutreffend
  3. Eva Lenneis: Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. Ein Sonderplatz der älteren Linearbandkeramik. Bonn 2009, Iris Ott: Die Artefakte der jungpaläolithischen Fundstelle von Rosenburg am Kamp. In: Archaeologia Austriaca, 80. Jg. (1996), S. 43–114.
  4. Gerhard Trnka: Studien zu mittelneolithischen Kreisgrabenanlagen. In: Mitteilungen der prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 26, Wien 1991; Michaela Maurer: Die Kreisgrabenanlage von Rosenburg, NÖ. Diplomarbeit, Wien 2012. (Online abrufbar unter: http://othes.univie.ac.at/21338/)
  5. Sandra Mayer: Latènezeitliche Siedlungsreste in Rosenburg, VB Horn Niederösterreich. In: Das Waldviertel, Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau, 56. Jg. (2007), S. 60–67.
  6. Celine Wawruschka: Die frühmittelalterliche Siedlung von Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. In: Archäologia Austriaca, 82-83. Jg. (1998/99), S. 347–411; Günther Karl Kunst: Die Tierknochen aus der Frühmittelalterlichen Siedlung von Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. In: Archäologia Austriaca, 82-83. Jg. (1998/99), S. 412–427.
  7. Gerhard Reichhalter: Stallegg. In: NÖ•Burgen online. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  8. Günter G. Horn: Kampbrücke in Rosenburg, Landesstraße L 8006, Information. Wien (Niederösterreichische Straßenverwaltung) 1986.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.