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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schäffern

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schäffern enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schäffern.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 82615
Elsenau, an der Alten Landesstraße
Standort
KG: Elsenau
Der Bildstock mit Glockengeläut wurde 1833 erbaut und 1989 generalsaniert.
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ObjektID: 36573
Elsenau
Standort
KG: Elsenau
Anfang des 13. Jahrhunderts als Pfarrkirche Bärnegg und Grabstätte der Perner gegründet. Regelmäßige Gottesdienste bis 1531, 1735–1741 Neubau der spätbarocken Kirche durch Sigmund Albrecht, danach Verfall, 1915 Verwendung der Kirchenmauern für den Neubau eine abgebrannten Bauernhauses. 1986 Denkmalschutz, Maßnahmen zur Konservierung und Begehbarmachung.

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Burgruine Bärnegg
ObjektID: 36572
Elsenau 1
Standort
KG: Elsenau
Im späten 12. Jahrhundert errichtet, 1312 erstmals urkundlich erwähnt. Besitzer der Burg waren die Adelsgeschlechter der Perner, der Teuffenbacher, der Reichenberg sowie die Familie Rindsmaul. Im 17. Jahrhundert wurde der Arkadenhof erweitert und 1703 wurde eine Schlosskapelle errichtet. Die Burg ist erst in den letzten Jahrzehnten zur Ruine verfallen.
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ObjektID: 82617
Götzendorf
Standort
KG: Götzendorf
Die Ortskapelle Götzendorf ist eine große, halbrunde Kapelle, die dem Heiligen Josef geweiht ist. Sie wurde 1892 an Stelle eines hölzernen Glockenturms erbaut, der dort bei der tausendjährigen Linde stand. Sie hat eine kleine Glocke im hölzernen Turm. Die Einweihung fand am 20. Oktober 1893 statt.
Datei hochladen Nepomukkapelle, Johanneskapelle
ObjektID: 82614
Schäffern
Standort
KG: Schäffern
Die Kapelle am nördlichen Ortsausgang stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde 1977 restauriert.
Datei hochladen Figurenbildstöcke hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 82596
Schäffern
Standort
KG: Schäffern
Die beiden Heiligenfiguren am Aufgang zur Kirche stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hll. Peter und Paul und Kirchhofmauer
ObjektID: 57574
Schäffern
Standort
KG: Schäffern
Die Pfarrkirche Sankt Peter und Paul wird erstmals im Jahr 1277 erwähnt. Sie ist den Heiligen Petrus und Paulus geweiht. Die Kirche in der heutigen Form wurde im Jahr 1777 erbaut. Sie wurde zuletzt im Jahr 1996 renoviert.
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ObjektID: 57573
Schäffern 8
Standort
KG: Schäffern
Der Pfarrhof ist mit 1781 bezeichnet.
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ObjektID: 82599
Schäffern 16
Standort
KG: Schäffern
Das bestehende Schulhaus wurde 1811/12 neu gebaut. Davor gab es an derselben Stelle bereits ein hölzernes Schulhaus, das am 19. Februar 1733 durch ein Feuer zerstört wurde. Das wiedererrichtete Holzhaus wurde 1788 an gleicher Stelle durch ein gemauertes Schulhaus ersetzt, bis dieses im Frühjahr 1808 einstürzte. Das Schulhaus enthielt im 1. Stock ein geräumiges Schulzimmer und ein Gehilfenzimmer, während sich zu ebener Erde die Schulmeisterwohnung befand. Im Jahre 1875 wurden an der Ostseite ein zweites Klassenzimmer, ein Stiegenhaus und eine Abortanlage errichtet. Mit der Erweiterung zu einer dreiklassigen Schule im Jahre 1907 (1. Klasse mit 108 Schülern) war die Notwendigkeit eines einstöckigen Zubaues für 2 Klassen gegeben.

Am 1. Juli 1907 begann der Neubau zweier Lehrzimmer, eines neuen Stiegenhauses sowie einer neuen Abortanlage. 1958 wurde die Schule mit einer Zentralheizungsanlage versehen. Bis 1973 waren in den 3 – 5 Klassen 8 Schulstufen untergebracht. Nach der Einführung der Hauptschulpflicht anfangs der 70er Jahre werden in der Schäfferner Volksschule nur mehr die ersten 4 Schuljahre unterrichtet. Das bestehende Schulgebäude wurde 1978 bis 1979 generalsaniert (neue Eindeckung, neue Fenster, neue Fassade) und die ehemalige Lehrerwohnung für Schulzwecke (Kanzlei, Konferenzzimmer, Werkraum und Lehrmittelzimmer) umgestaltet. Von 2006 bis 2008 wurde die Volksschule samt Turnsaal generalsaniert und erweitert.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schäffern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.