unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stubenberg (Steiermark)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stubenberg enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Stubenberg im steirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

Datei hochladen
Burgruine Herberstein
ObjektID: 36624
Buchberg
Standort
KG: Buchberg
Rest eines Wehrturms auf der Anhöhe nördlich des Schlosses, der Bauzustand entspricht wohl dem 16./17. Jahrhundert.

Datei hochladen
Schloss Herberstein
ObjektID: 36623
Buchberg 1
Standort
KG: Buchberg
Hauptartikel: Schloss Herberstein
f1
BW Datei hochladen Hügelgräber Hofwald - Buchberg
ObjektID: 49445
Hofwald
Standort
KG: Buchberg
BW Datei hochladen Prähistorische Höhensiedlung am Kulm bei Weiz
ObjektID: 129254
Kulm/Weiz
Standort
KG: Freienberg
Die prähistorische Höhensiedlung auf dem Kulm mit Wallanlage stammt aus dem ersten Jahrtausend vor Christus.[2] Die Höhensiedlung erstreckt sich über die Gemeinden Stubenberg und Puch.

Anmerkung: Als Reaktion auf die Unterschutzstellung des Objekts und daraus resultierender Haftung sowie Entwertung gemäß DSG verbot der Grundeigentümer ab 2010 allen Besuchern den Zutritt zum Objekt (weiträumige Umzäunung, Androhung von Besitzstörungsklagen)[3][4] Seit 2015 ist der Kulm wieder zugänglich.[5]

Datei hochladen Schloss Stubenberg (Kloster St. Josef der Franziskanerinnen)
ObjektID: 36628
Stubenberg 1
Standort
KG: Stubenberg
Hauptartikel: Schloss Stubenberg
f1
Datei hochladen Ehem. Meierhof und Kellerstöckl von Schloss Stubenberg
ObjektID: 10472
Stubenberg 2
Standort
KG: Stubenberg

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 57727
Stubenberg 4
Standort
KG: Stubenberg
Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1760–1766 wahrscheinlich von Josef Hueber im spätbarocken Stil neu erbaut. Sie weist einen einjochigen Chor mit Halbkreisschluss, ein zweijochiges Langhaus sowie einen Westturm auf. Die spätbarocke Einrichtung stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Altarblatt Mariä Himmelfahrt malte Johann Cyriak Hackhofer (1724). Bemerkenswert sind mehrere vorzügliche Grabsteine oststeirischer Adelsgeschlechter sowie das Epitaph Herberstein an der Südfront.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 57728
Stubenberg 4
Standort
KG: Stubenberg
Der Pfarrhof wurde 1734-36 erbaut.

Anmerkung: Das auf demselben Grundstück stehende Wirtschaftsgebäude oder Pfarrstadel war bis 2012 mit dem Pfarrhof geschützt.


Datei hochladen
Burgruine Neuhaus
ObjektID: 36627
Stubenberg 55
Standort
KG: Stubenberg
Hauptartikel: Burg Neuhaus (Steiermark)
f1
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 94608

Standort
KG: Stubenberg
Datei hochladen Römerzeitlicher Grabhügel beim vulgo Haubenhofer
ObjektID: 76021
Haubenhofer vulgo
Standort
KG: Stubenberg
Der römische Grabhügel stammt aus der Mitte des 2. bis in das 3. Jahrhundert. Ausgrabung und Restaurierung erfolgten 2002.

Eine Steinplatte überspannt die rechteckige Grabkammer, in der ein steinernes Wandbord wohl zum Abstellen von Grabbeigaben diente. Zwei lange Mauern bilden den Zugang zur Grabkammer; dieser Zugang war ursprünglich mit Steinplatten abgedeckt. Die Grabinschrift wurde bei der Grabung vor dem Zugang gefunden, eine Kopie ist vor Ort zu sehen, und berichtet: „Gentilis, Sohn des Finitus, und (seine Gattin) Crispa, Tochter des Attus, (haben) zu Lebzeiten für sich und (ihre) im Alter von (...) Jahren (verstorbene) Tochter Censorina (das Grabmal errichtet)“. Trotz der Verwendung der lateinischen Sprache handelt es sich um eine einheimische Familie: Der Großvater Attus trägt noch einen keltischen Namen.

Datei hochladen Sogen. Knechthaus
ObjektID: 83277
Vockenberg 11
Standort
KG: Vockenberg
Datei hochladen Eisnerkapelle
ObjektID: 83273
bei Vockenberg 11
Standort
KG: Vockenberg

Datei hochladen
Ehem. Glojacher Meierhof
ObjektID: 70893
Vockenberg 49
Standort
KG: Vockenberg

Datei hochladen
Burgruine Alt-Schielleiten/Schielleiten/Ober-Schielleiten
ObjektID: 83280
Vockenberg 82
Standort
KG: Vockenberg
Hauptartikel: Altschielleiten
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Stubenberg am See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Geschichte des Kulms. Abgerufen am 23. Januar 2015.
  3. Robert Breitler: Jetzt darf niemand mehr auf den Kulm. In: Kleine Zeitung, Steiermark, Online-Ausgabe. 19. November 2010, abgerufen am 16. August 2012.
  4. Robert Breitler: Gemeinde klagt den "Rambo vom Kulm". In: Kleine Zeitung, Steiermark, Online-Ausgabe. 27. Januar 2011, abgerufen am 16. August 2012.
  5. Der Kulm ist wieder für alle offen. Kleine Zeitung 21. August 2015.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.