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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Egyden am Steinfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Egyden am Steinfeld enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Egyden am Steinfeld im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 31697
Puchberger Straße, Gerasdorf 1-2
Standort
KG: Gerasdorf am Steinfelde
Barocke Portalanlage einer 1963 geschleiften Schlossanlage, die im Kern aus dem Mittelalter stammte und im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut wurde. Am Standort des ehemaligen Schlosses befindet sich die Sonderstrafanstalt für Jugendliche.
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ObjektID: 128876
Lindenplatz 3
Standort
KG: Neusiedl am Steinfelde
Dreiseithof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, stark erneuert

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Teil der 1. Wiener Hochquellenleitung
ObjektID: 129170

Standort
KG: Neusiedl am Steinfelde
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.

An diesem Standort befindet sich der 1956 eröffnete Wasserbehälter Neusiedl am Steinfeld.


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Schloss Saubersdorf
ObjektID: 68539

seit 2012

Schlossgasse 1
Standort
KG: Saubersdorf
Schloss Saubersdorf, urkundlich erwähnt 1146, besteht in der heutigen Form aus einem im Westen und Süden hakenförmig angeordneten, im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert stammenden zweigeschoßigen Gebäude, das zusammen mit im Norden an den Westtrakt anschließenden Gebäudeteilen aus dem 17. Jahrhundert und Einfriedungsmauern im Norden und Osten einen annähernd rechteckigen Hof einschließt. Über dem nach Westen gerichteten Portal erhob sich früher vermutlich ein Torturm. In der Südostecke im Erdgeschoß befand sich vermutlich früher eine Schwarze Küche; das Obergeschoß des Südtraktes beherbergt einen großen Saal.

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Schlosskapelle hl. Veit
ObjektID: 108059

Standort
KG: Saubersdorf
Ein romanischer Saalbau mit Rechteckchor und Chorturm aus dem 12./13. Jahrhundert im Hof des Schlosses Saubersdorf, Veränderungen im 18. Jahrhundert, 1956 an die Pfarre St. Egyden am Steinfeld geschenkt.
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ObjektID: 94671

Standort
KG: Saubersdorf
Bau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit Satteldach. Schauseite mit Pilastern 20. Jahrhundert und Putzspiegel im Giebelfeld.
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ObjektID: 129171

Standort siehe Beschreibung
KG: Saubersdorf
Die I. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung und war die erste Versorgung von Wien mit einwandfreiem Trinkwasser. Nach vierjähriger Bauzeit wurde die 95 Kilometer lange Leitung am 24. Oktober 1873 eröffnet.
Auf dem Gebiet der KG liegen zwei unzusammenhängende Abschnitte der Wasserleitung, erster Standort und zweiter Standort (Bild).

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Pfarrhof
ObjektID: 33373
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Urschendorf
Unregelmäßiger Vierseithof, im Kern erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der zweigeschoßige Wohnteil mit hofseitiger Giebelfront wurde im 20. Jahrhundert erneuert, erhalten ist das Portalgewände aus der ersten Hälfte bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Der ehemalige eingeschoßige Wirtschaftsteil hat im Inneren teilweise Stichkappentonnen.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius und Friedhof
ObjektID: 55754
Kirchenplatz 44, OG
Standort
KG: Urschendorf
Im Kern romanischer Saalbau mit Rechteckchor um 1230, urkundlich 1362 Pfarre, gotischer Ostturm im 14. Jahrhundert aufgesetzt, 1683 während der Türkenbelagerung stark beschädigt, ab ca. 1700 Ausbau des Langhausinneren, 1714 Einwölbung des gesamten Baues und Einzug des Emporengeschoßes, dadurch Umgestaltung vom Saalbau zur 3schiffigen Emporenhalle, 1845 Entfernung des urspr. Turmaufganges und Umbau der Sakristei, 1850 Bau der kleinen Sakristei im südlichen Chorwinkel, 1890 Vergrößerung der Langhausfenster an der Südseite, 1995 Treppenabgang zur barocken Gruft freigelegt.
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ObjektID: 93835
Puchberger Straße, Urschendorf 481, OG
Standort
KG: Urschendorf
Der Tabernakelbildstock auf einer toskanischen Säule ist mit 1683 datiert.
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ObjektID: 93847
vor Schloßplatz 16
Standort
KG: Urschendorf
1. Hälfte des 19. Jahrhunderts über Quellaustritt in Form einer Halbkuppel, Rundbogenarkade mit Wulst aus Diamantquadern und Blattkapitellchen (romanische Spolien aus der Pfarrkirche, ehemaliges Portal der Friedhofsmauer?).
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ObjektID: 93850

Standort
KG: Urschendorf
Bau von 1706 unter Satteldach mit geschweiftem Giebel, 1844/49 durch Vorbau unter Satteldach mit Rechtecköffnung erweitert (Türblatt bezeichnet 1849), Vorbau 1971 erneuert.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 93832

Standort
KG: Urschendorf
Die Statue des heiligen Florian stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 93833

Standort
KG: Urschendorf
Das Leuchterhäuschen in Form eines Tabernakelpfeilers mit schmiedeeisernem Gitter und Pyramidendach entstand im 15. Jahrhundert.
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ObjektID: 93834

Standort
KG: Urschendorf
Der Tabernakelbildstock mit gebauchtem achtseitigem Schaft stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Egyden am Steinfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.