Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 30.12.2018, aktuelle Version,

Oberbuch (Gemeinde Buch-St. Magdalena)

Oberbuch (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Oberbuch
Oberbuch (Gemeinde Buch-St. Magdalena) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hartberg-Fürstenfeld (HF), Steiermark
Gerichtsbezirk Fürstenfeld
Pol. Gemeinde Buch-St. Magdalena
Koordinaten 47° 14′ 13″ N, 15° 59′ 32″ O
Höhe 319 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 139 (1. Jänner 2018)
Gebäudestand 56 (2001f1)
Fläche d. KG 276,7745 hadep1
Postleitzahl 8274 Buch-St. Magdalena
Vorwahl +43/3332 (Hartberg)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15095
Katastralgemeinde-Nummer 64130
Zählsprengel/ -bezirk Oberbuch-Geiseldorf (62205 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
139

BW

Oberbuch ist ein Dorf in der Oststeiermark, unweit der burgenländischen Grenze, und ist Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Buch-St. Magdalena im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld der Steiermark.

Geographie

Der Ort befindet sich am Nordrand des Oststeirischen Riedellands, 45 Kilometer östlich von Graz, 5½ km südlich von Hartberg. Er liegt auf 319 m ü. A. in der Talung des Hartberger Safen, direkt an der A 2 Süd Autobahn. (Wien – Graz).

Die Ortschaft und Katastralgemeinde umfasst etwas über 50 Gebäude mit knapp 150 Einwohnern, davon etwa 25 im Ort selbst. Zur Ortschaft gehören auch die Häusergruppe Leiten an der L 455 auf der anderen Seite des Safen, wo auch die aufgelassene Haltestelle Buch-Geiseldorf (ehemals Bahnhof) der Thermenbahn liegt, sowie die zerstreuten Häuser Totterfeld nordwestlich an der L 401, die sich bis in die Gemeinde Hartberg Umgebung erstrecken. Beide umfassen etwa je ein Dutzend Häuser. Die Katastralgemeinde umfasst 277 Hektar, und ist durchwegs landwirtschaftlich geprägt.

Nachbarorte, -ortschaften und -katastralgemeinden
Totterfeld
(Gem. Buch-St. Magdalena u. Hartberg Umg.)
Wenireith (O u. KG, Gem. Hartberg Umg.)
Safenau (O, KG, Stadt Hartberg)
Hopfau (O, KG)

Weinberg (O, KG)
Buchberg

Unterbuch (O, KG)
Burgstall

Geschichte

Oberbuch wurde erstmals 1258 als Pueche erwähnt und wurde vermutlich vor 1156 gegründet. Das Dorf ist eine planmäßig gegründete Gemeinde der Kolonisationszeit und wurde vom Herrenhof Hopfau auf einem Landstück gegründet, das einstmals den Aribonen gehörte.

1849/50, bei der Schaffung der Ortsgemeinden nach der Revolution 1848/49, wurde Oberbuch schließlich mit Unterbuch zur Gemeinde Buch zusammengefasst, wobei das inzwischen größere Unterbuch Gemeindehauptort wurde.

Verkehrsgeschichte

Die Überlandstraße durchs Safental (Hartberg – Fürstenfeld) war von alters her eine bedeutende Route gewesen, was die Ortsentwicklung begünstigt hatte.

1891 wurde hier die Fortführung der Lokalbahn Fehring–Fürstenfeld nach Hartberg erbaut, die am 19. Oktober des Jahres eröffnet wurde.[1] Damit bekam Buch auch einen Bahnhof, der aber zur Haltestelle Buch zurückgestuft und schließlich 2006 aufgelassen wurde.

In den 1980er Jahren wurde die Süd Autobahn A 2 errichtet, die das Ortschaftsgebiet durchschneidet. Das Baulos Anschlussstelle (ASt) Hartberg – ASt Ilz–Fürstenfeld (rechte Richtungsfahrbahn) im Ausmaß von 23  km wurde am 10. Dezember 1983 eröffnet. Am 31. Oktober 1989 folgte die linke Fahrbahn im Abschnitt ASt Hartberg – ASt Sebersdorf–Bad Waltersdorf (die Weiterführung nach Ilz konnte erst 1991 freigegeben werden, die Brücke bei Bad Waltersdorf noch später).[2] Die Anschlussstelle Sebersdorf–Bad Waltersdorf der A 2 bei Sebersdorf (Exit 126/127) liegt 5 km südlich, die Anschlussstelle Hartberg (Exit 117) fünf Kilometer östlich von Hartberg.

Durch den Ort führt parallel die L 401 Hartbergerstraße (Lebing/Wechsel Straße B 54 – Fürstenfeld/Fürstenfelder Straße B 319, ca. km 4,7–5,6).[3]

Im Ort zweigt die L 455 Weinbergstraße nach Sankt Magdalena am Lemberg ab.

Gemeindefusionen

Kapelle Oberbuch

Sehenswürdigkeiten

Die stolze, aber schlichte typisch pannonische Flur-/Wegkapelle des Habsburgerbarock steht an der Straße nach Hopfau. Sie hat einen giebelständigen turmartigen Dachreiter, die Fassade von einem geschwungenen Blendgiebel überhöht, das Schiff ist gedrungen. Die Messkapelle untersteht der Stadtpfarrkirche Hartberg [5] und gehört damit zum Dekanat Hartberg. Sie steht unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. Volkswirthschaftliche Zeitung. (…) Localbahn Fürstenfeld-Hartberg. In: Das Vaterland, Nr. 285/1891 (XXXII. Jahrgang), 17. Oktober 1891, S. 6, oben rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/vtl.
  2. Baudaten nach Eröffnungsdaten der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich: A 2 Süd Autobahn, wabweb.net
  3. Digitaler Atlas Steiermark, Layer Verkehr & Transport, Objektinformationen (i)
  4. Gottesdienst. In: Buch-Geiselsdorf … mein Zuhause, Nachrichten der Gemeinde Buch-Geiseldorf, 19. Jahrgang, Ausgabe 02/2009, S. 5 (pdf, buch-geiseldorf.at).
  5. Hauptpfarre Hartberg: Weitere Informationen, katholische-kirche-steiermark.at