Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast

Resch GmbH

Bezeichnung der Firma
Resch GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2000
Geschäftsbereich
Herstellung von Metallerzeugnissen sowie von Dreh-, Fräs- und Lasersinterteilen, insbesondere für den Prototypenbau
Stichworte / Themen
Metallwarenerzeugung
Prototyping
Fertigungstechnik
Adresse
Glojach 728421 Sankt Stefan im Rosental
Kontakt
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.

Michelangelo Buonarroti war ein überragender Bildhauer. Selbst wer an Kunst überhaupt kein Interesse hat, kennt vermutlich seinen David und vor allem die Pietá, also Maria mit dem vom Kreuz genommen Jesus. Wer sie allenfalls nicht kennt, hat sie dennoch sicher schon gesehen, mindestens auf Abbildungen.

Es heißt, Michelangelo sei einmal gefragt worden, wie er mit einem groben Marmorblock einen Löwen zustandebrächte. Er soll gesagt haben, das sei recht einfach: „Alles wegschlagen, was nicht nach Löwe aussieht.“

Es ist zwar eher unwahrscheinlich, daß der Mann so gedacht und geredet hat, aber das Geschichtchen weist uns ja auch bloß darauf hin, daß es genau nicht einfach, sondern höchst anspruchsvoll ist. Falls Sie je Gelegenheit hatten, einem Bildhauer zuzusehen, und sei es bloß im Film, ahnen Sie, wie viel Geduld, Ausdauer und körperliche Kraft solche Arbeit fordert.

Ein anderes Beispiel: das Schmiedehandwerk. Es klingt besonders spektakulär, wenn zwei Leute in feinem Rhythmus abwechselnd auf ein Werkstück einschlagen, daß die Funken fliegen. Ein Zimmermann oder ein Tischler können uns mit enormer Handfertigkeit beeindrucken, doch derlei Vorgänge bekommen wir kaum noch zu sehen.

Stein, Stahl, Holz. Wären etwa noch Ton und Glas zu erwähnen, um längst nicht alle Techniken in Erinnerung gerufen zu haben, mit denen Menschen mehr oder weniger kunstfertig Dinge herstellen. Bei all dem ist, zwischen Gebrauchsgegenständen und Kunstwerken angeordnet, von Unikaten oder Kleinserien die Rede, solange das Nötige per Handarbeit geleistet wird.

Unsere Vorfahren besaßen individuell nicht einmal den Bruchteil so vieler Dinge, wie wir das heute bedenkenlos genießen. Inzwischen gibt es sogar Ratgeberliteratur, wie man sich von einem Überhang an Dingen trennt und sein Leben entrümpelt. All das dreht sich rund um Dimensionen von Massenfertigung.

Egal, was nun in Masse gefertigt wird, es muß davon erst einmal Prototypen geben, anhand derer überprüft werden kann, ob etwas für die Serienproduktion taugt. Außerdem braucht es Vorgaben, um jene Werkzeuge und Formen zu schaffen, mit denen ein Ding in Serie hergestellt werden kann.

Handwerk ist nicht völlig überflüssig geworden. Dennoch läuft das heute ganz anders. Dabei profiliert sich ein steirischer Familienbetrieb als Hightech-Unternehmen im Bereich der Fertigungstechnik. Das heißt, dieses Metier handelt von Präzisionsdreh- und frästeilen für den Prototypenbau.

Selbst Laien werden sich etwas unter einer Drehbank vorstellen können. Ein mit hoher Geschwindigkeit rotierendes Werkstück wird per Werkzeug auf eine bestimmte Form gebracht. Fräsen bedeutet, daß dünne Lagen des Materials Schicht für Schicht abgetragen werden, bis die gewünschte Form entstanden ist.

Da wären wir nun wieder bei der angeblichen Michelangelo-Aussage: ein Mundstück für ein Musikinstrument? Ganz einfach! Alles wegfräsen, was nicht Trompetenmundstück ist, fertig! Konnten sie schon einmal CNC-Fräsen bei der Arbeit zuschauen? Das ist imposant und ein wenig gespenstisch. Aber heute werden Objekte auch per Drucker aufgebaut. Schicht für Schicht. Das kann Metall sein oder Kunststoff. Keramik oder Glas.

Zerspanen oder aufbauen, drehen, schweißen… Die Resch GmbH kombiniert verfügbare Techniken auf der Höhe der Zeit, um jene Werkstücke entstehen zu lassen, mit denen jemand dann eine Serienproduktion starten kann. Oder es wird nur das eine Stück gebraucht und die Kundschaft ist mit dem Unikat zufrieden.