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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kematen an der Krems

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kematen an der Krems enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kematen an der Krems in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Bildstock, Weißes Kreuz, Pestsäule
ObjektID: 15254
Am Kematnerberg
Standort
KG: Kematen an der Krems

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Friedhof
ObjektID: 15258
Kirchenplatz
Standort
KG: Kematen an der Krems
Die Pfarrkirche wurde erstmals 1179 erwähnt und ist dem hl. Martin geweiht. Insgesamt dreischiffig besteht sie aus Bauelementen unterschiedlicher Epochen: Hauptmauern und Turm aus weißer Nagelfluh waren vermutlich Teil einer römischen Festung, das Mittelschiff, die Gewölbe und die Sakristei wurden erst später fertiggestellt. Bemerkenswert sind die drei Altäre, davon der barocke Hochaltar mit Figuren aus der Werkstätte der Schwanthaler.[2]
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 15259
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Kematen an der Krems
Bemerkenswert an der Gartenmauer des Pfarrhofs ist ein römisches Relief, welches einen Jäger mit geschultertem Hasen darstellt.[3]

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Schloss Weyer
ObjektID: 15257
Linzerstraße 2
Standort
KG: Kematen an der Krems
Das Wasserschloss wurde 1299 erstmals erwähnt und 1596 mit Piberbach zu einer Grundherrschaft vereint.[4] Das Erdgeschoß ist aus dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert setzte man ein zweites Stockwerk auf und renovierte den Bau insgesamt leicht neugotisch.[5] Die Fassade ist mit Rieselputz (Rauputz mit grobem, rundem Korn) gestaltet. Von den vier Ecktürmen sind drei rund, der Turm im Südwesten hat einen quadratischen Grundriss und eine Scheinquadierung an den Ecken.

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Schloss Achleiten
ObjektID: 15250
Achleiten 1
Standort
KG: Achleiten
Ein erster urkundlicher Nachweis des Schlosses erfolgte 1189. Am Rande einer eiszeitlichen Gletscherschüttung gelegen konnte man von hier zusammen mit der Befestigung von Rohr das gesamte Kremstal kontrollieren. Die ehemalige Burg besaß einen doppelten Graben und Zugbrücken, welche durch Steinbrücken ersetzt wurden.[4][6]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kematen an der Krems  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. http://www.linz-land.at/index.php?id=162
  3. Erwin Hainisch, Kurt Woisetschläger: Dehio Oberösterreich, 6. Auflage. Anton Schroll & Co, Wien 1977, S. 127.
  4. 1 2 http://www.burgenkunde.at/
  5. Erwin Hainisch (bearbeitet von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 127.
  6. Hermann Kohl: Das Eiszeitalter in Oberösterreich, Teil II: Die eiszeitliche Vergletscherung in OÖ, Linz 1998
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.