Lavant (Tirol)

Lavant
Wappen von Lavant
Lavant (Tirol) (Österreich)
Lavant (Tirol)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Lienz
Kfz-Kennzeichen: LZ
Fläche: 22,55 km²
Koordinaten: 46° 48′ N, 12° 50′ O46.79888888888912.838055555556675Koordinaten: 46° 47′ 56″ N, 12° 50′ 17″ O
Höhe: 675 m ü. A.
Einwohner: 298 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 13,22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9906
Vorwahl: 0 48 52
Gemeindekennziffer: 7 07 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lavant 61
9906 Lavant
Website: www.gemeindelavant.at
Politik
Bürgermeister: Oswald Kuenz (Dorfliste Lavant)
Gemeinderat: (2010)
(11 Mitglieder)
7 Dorfliste Lavant,
4 Unabhängige Liste Lavant
Lage der Gemeinde Lavant im Bezirk Lienz
Abfaltersbach Ainet Amlach Anras Assling Außervillgraten Dölsach Gaimberg Heinfels Hopfgarten in Defereggen Innervillgraten Iselsberg-Stronach Kals am Großglockner Kartitsch Lavant Leisach Lienz Matrei in Osttirol Nikolsdorf Nußdorf-Debant Oberlienz Obertilliach Prägraten am Großvenediger St. Jakob in Defereggen St. Johann im Walde St. Veit in Defereggen Schlaiten Sillian Strassen Thurn Tristach Untertilliach Virgen Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Lavant (Tirol) im Bezirk Lienz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Lavanter Pfarrkirche
Lavanter Pfarrkirche
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Lavant ist eine Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol in Österreich mit 298 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Lienz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Menschliche Spuren finden sich in Lavant seit der Jungsteinzeit. Der Kirchbichl, eine 810 m hohe Erhebung im Süden von Lavant war bereits zur Zeit der Kelten besiedelt. Auch in der Spätzeit des römischen Reiches war dieser markante Bergsporn besiedelt, der nur wenige Kilometer östlich der damals bedeutsamen Stadt Aguntum lag und in immer unruhigeren Zeiten Schutz bot. Damals entstanden gemörtelte Steinhäuser mit Fußbodenheizung. Die ersten Kirchen wurden im 5. Jahrhundert errichtet. Spätestens ein Sieg der Slawen über ein Heer der Bajuwaren bei Aguntum um das Jahr 610 leitete den vorläufigen Niedergang der Siedlung auf dem Berg ein. Allerdings scheint die Besiedlung nicht aufgehört zu haben. Im 8. Jahrhundert erreichte Lavant als strategisch wichtiger Punkt neue Bedeutung. Seit 1381 standen die Herren von Lavant in Abhängigkeit zu den Görzer Grafen. Im Jahr 1444 wurde der Kirchbichl befestigt, wovon die Toranlage und auch die Reste der Burg auf der Hügelkuppe zeugen. Auf der Spitze des Kirchbichl steht heute eine dem heiligen Petrus und dem heiligen Paulus geweihte Kirche, etwas darunter steht die spätbarock umgebaute alte Kirche St. Ulrich.

Geografie

Lavant liegt im Lienzer Talboden nahe der Grenze zu Kärnten.

Nachbargemeinden: Dölsach, Lesachtal, Nikolsdorf, Oberdrauburg, Tristach

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Lavant wurde im Jahre 1976 verliehen. Es versinnbildlicht den Lavanter Kirchbichl mit den ergrabenen Resten der frühchristlichen Bischofskirche.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2001 280
1991 249
1981 224
1971 230

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • Dolomitengolf
  • Freiwillige Feuerwehr Lavant
  • Jagdhornbläser
  • Jagdverein
  • Kirchenchor
  • Landjugend
  • Reitsportverein Pegasus
  • Sportunion Lavant

Freizeit und Sport

  • Eislaufplatz
  • Fußballplatz
  • Funcourtanlage mit Basketballarena
  • Golfplatz: 27-Loch-Championship-Anlage vor der Kulisse der Lienzer Dolomiten ('Dolomitengolf')
  • Kinderspielplatz
  • Stockschießbahn
  • Tennisplatz
  • Turnsaal mit Indoor-Kletterwand

Weiters können auch folgende Sportarten ausgeübt werden: Wandern, Nordic Walking, Laufen, Radfahren. Im Winter auch Langlaufen und Rodeln.

Weblinks

 Commons: Lavant – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien