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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wullersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wullersdorf enthält die 42 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Wullersdorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Fundzone Nexenhoffeld / Hausberg Nexenhof
ObjektID: 6950
Nexenhoffeld
Standort
KG: Grund
Archäologische Fundzone. Es wurden Fundamente bestehend aus ovalem Mittelwerk, umsäumendem Graben und dem Wall eines Gebäudes ergraben (Hausberganlage).
Datei hochladen romanisches Tympanonrelief
ObjektID: 17646

Standort
KG: Grund
An der Kirchenmauer rechts neben dem Eingang befindet sich ein romanisches Tympanonrelief.

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Presshaus, Kellerstöckl
ObjektID: 17645

Standort
KG: Grund
An der Bundesstraße zwischen Grund und Grund-Bahnhofsiedlung befindet sich das Presshaus mit Satteldach. Vor dem Satteldach ein Volutengiebel mit Dachgaupen. Umlaufendes gekehltes Traufgesims mit Resten eines Zahnschnittfrieses.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 1941
Immendorf 116
Standort
KG: Immendorf
Zweigeschoßiger josephinischer Bau aus dem Ende des 18. Jahrhunderts mit Walmdach. Fassade durch Putzfaschen gegliedert.

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Figurenbildstock heilige Katharina
ObjektID: 21297
Immendorf 116
Standort
KG: Immendorf
Standbild der hl. Katharina auf reliefiertem Volutenpfeiler mit Wappenkartusche bei der Kirche.

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Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 1945
gegenüber Immendorf 159
Standort
KG: Immendorf
Statue des hl. Johannes Nepomuk auf geschwungenem Sockel aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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katholische Pfarrkirche heilige Katharina
ObjektID: 17648

Standort
KG: Immendorf
Barockisierte Kirche mit Südturm und spätgotischem Chor. Steinsichtiges Bruchsteinmauerwerk, barocke Rundbogenfenster und barocke Strebepfeiler aus dem 17. Jahrhundert. Mächtiger, gedrungener gotischer Turm mit Pyramidendach.
Datei hochladen Figurenbildstock heiliger Antonius
ObjektID: 20585

Standort
KG: Immendorf
Statue des hl. Antonius auf Volutensockel aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 20586

Standort
KG: Immendorf
Breitpfeiler mit Pyramidendach, im oberen Bereich polychromierte Heiligendarstellungen.

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Figur heiliger Florian
ObjektID: 1940

Standort
KG: Immendorf
Statue des hl. Florian auf Volutensockel aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Figur Maria Schnee
ObjektID: 1942

Standort
KG: Immendorf
Die Figur bekrönt eine vor der Kirche befindliche Mauer.
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ObjektID: 1969
vor Kalladorf 76
Standort
KG: Kalladorf
Tabernakelpfeiler mit achtseitigem Pfeiler und zweiseitig geöffnetem Tabernakel, die rechteckigen Tabernakelöffnungen mit Maßwerk. Der Pfeiler wurde 1881 zum Gedenken an den Brand des Ringtheaters in Wien errichtet.
Datei hochladen alter Pfarrhof
ObjektID: 12881
Oberstinkenbrunn 66
Standort
KG: Oberstinkenbrunn
Zweigeschoßiger Barockbau mit Walmdach aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, der von einer Mauer mit Zapfenpfeilern und vasenbekrönten Pfeilerportalen umgeben ist. Angeschlossene Wirtschaftstrakte.
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ObjektID: 1963

Standort
KG: Oberstinkenbrunn
Im Westen von Oberstinkenbrunn steht eine im 18. Jahrhundert errichtete Steinsäule mit Kompositkapitell, bekrönt von einer aus Stein gefertigte Pietá, die durch ein geschwungenes Blechdach geschützt ist. Der Schmuck der Madonna ist goldfarben.[2]
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ObjektID: 1966

Standort
KG: Oberstinkenbrunn
Prismatischer Pfeiler auf Stufensockel mit Steinkugelbekrönung aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen katholische Pfarrkirche heiliger Leonhard
ObjektID: 12880

Standort
KG: Oberstinkenbrunn
Barockisierte gotische Kirche mit gotischem Chor und Nordturm. Langhaus mit Segmentbogenfenstern und Satteldach aus dem 18./19. Jahrhundert. Zweigeschoßiger Oratoriums- und Sakristeianbau im Süden. Turm mit Glockenhelm und Laterne.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 12877
Maria Roggendorf 27
Standort
KG: Roggendorf
Zweigeschoßiger Bau mit Satteldach aus dem 17. Jahrhundert. Schlichte Fassadierung durch Steingewändefenster, im Obergeschoß mit gekehlten Sohlbänken. Im Dachgeschoß Mansardengiebel.
Datei hochladen Ehem. Schüttkasten, Sankt-Joseph-Kapelle
ObjektID: 12878

Standort
KG: Roggendorf
Neben der Wallfahrtskirche liegt der zu einer Kapelle umgebaute ehemalige Schüttkasten.
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ObjektID: 12879

Standort
KG: Roggendorf
Abgefaster Pfeiler mit reliefiertem Quaderaufsatz und Steinkreuzbekrönung aus dem Jahre 1692.

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katholische Pfarrkirche, Wallfahrtskirche, Mariae Geburt
ObjektID: 12876

Standort
KG: Roggendorf
Frühbarocke Saalkirche mit Ostturm aus dem 17. Jahrhundert. Hohes Kirchenschiff mit Satteldach zwischen einem geschwungenen Volutengiebel mit Kugel- und Pyramidenaufsätzen im Osten und einem Fassadenvolutengiebel mit Dreieckspitze im Westen. Schlichte Fassadengliederung mit gekuppelten Lanzettfenstern mit Kielbögen. Gedrungener Turm mit zweigeschoßiger Pilastergliederung und einem verjüngten achtseitigen Kuppelaufsatz mit Laterne.
Hauptartikel: Basilika Mariä Geburt
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ObjektID: 20583

Standort
KG: Roggendorf
Der steinerne Blockpfeiler mit abgefasten Kanten wird von einem durch Gesimse abgetrennten Tabernakel mit Steinkreuz bekrönt. Am Tabernakel sind Reliefs und Inschriften zu sehen. Das Denkmal wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts geschaffen.[3]
Datei hochladen Flur-/ Wegkapelle
ObjektID: 1968

Standort
KG: Schalladorf
Kapelle mit schlicht gegliederter Fassade und Satteldach mit krönendem Patriarchenkreuz. Weit ausladendes Traufgesims.

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ehemaliges Choleraspital
ObjektID: 17637
Abt Karl-Straße 19
Standort
KG: Wullersdorf
Zweigeschoßiger Barockbau mit Schopfwalmdach. Im Giebel reliefiertes Kruzifix, darüber ein Oculus.
Datei hochladen Wohnhaus, ehemalige Stiftstaverne
ObjektID: 17638
Abt Karl-Straße 205
Standort
KG: Wullersdorf
Eingeschoßiger traufständiger Gasthof aus der Mitte des 16. Jahrhunderts mit gekehltem Traufgesims. Schlichte Fassadengliederung durch putzfaschengerahmte Fenster. Eingang in die Gaststube durch hoch gelegenes Rechteckportal, Einfahrt in den Hof durch Segmentbogenportal, beide ebenfalls faschengerahmt.

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Melkerhof, Scheune und Turm
ObjektID: 34062
Bahnstraße 190
Standort
KG: Wullersdorf
Neunachsiges, zweigeschoßiges, traufständiges Wohnhaus mit Satteldach. Fassade im Erdgeschoß durch Putznutung gegliedert. Im Hof eine Scheune mit Schopfwalmdach sowie ein Turm auf quadratischem Fundament mit Pyramidendach.
Anmerkung: Das Wohnhaus existiert nicht mehr, es wurde zwischenzeitig abgerissen.
Datei hochladen Pranger
ObjektID: 1948
Hauptplatz
Standort
KG: Wullersdorf
Hoher Achtseitschaft mit spätbarocker Vasenbekrönung auf Stufensockel.
Datei hochladen ehemaliges Rathaus
ObjektID: 17641
Hauptplatz 26
Standort
KG: Wullersdorf
Zweigeschoßiger Bau mit Walmdach und Eckquaderung im Kern gotisch aus dem Jahre 1498. Rundbogenportal und Mannpforte, mehrmals renoviert und restauriert.
Datei hochladen ehemalige Schule
ObjektID: 17640
Hauptplatz 28
Standort
KG: Wullersdorf
Dreigeschoßiges Gebäude mit Walmdach und Giebelaufsatz bezeichnet 1898. Fassade späthistoristisch, in den Obergeschoßen durch Lisenen und Stuckparapete gegliedert.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 17639
Hauptplatz 39
Standort
KG: Wullersdorf
Zweigeschoßiger traufständiger Barockbau mit Satteldach aus dem 18. Jahrhundert mit vorgelagerter zweiachsiger Laube mit Flachbögen und Platzlgewölben auf toskanischen Säulen.
Datei hochladen Rosalia- (Floriani)kapelle
ObjektID: 1949

Standort
KG: Wullersdorf
Faschengegliederter neobarocker Bau aus dem Jahre 1905 mit Rechteckchor des Vorgängerbaues aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Spitzbogenportal und Rundbogenfenster, über dem Portal ein Volutengiebel mit einer Statue des hl. Florian aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Figurenbildstock, Kreuzigung
ObjektID: 1951

Standort
KG: Wullersdorf
Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1728. Kruzifix mit den Assistenzfiguren der Heiligen Maria, Maria Magdalena und Johannes.
Datei hochladen Bildstock, Türkenkreuz
ObjektID: 1953

Standort
KG: Wullersdorf
Prismatischer reliefierter Schaft mit Leidenswerkzeugen, Quaderaufsatz mit Passionsreliefs und Steinkreuzbekrönung über einem Haubendach aus dem Jahre 1683.
Datei hochladen Figurenbildstock, Pietà
ObjektID: 1954

Standort
KG: Wullersdorf
Auf hohem Volutensockel mit Stifterinschriften steht die Pietà aus dem Jahre 1728.
Datei hochladen Mariensäule, Maria vom Siege
ObjektID: 1958

Standort
KG: Wullersdorf
Auf einem prismatischen Sockel mit Inschriften steht die Säule mit Engelskopfkapitell und der Statue der Maria vom Siege. Sie wurde 1706 errichtet.[5]
Datei hochladen Figur heiliger Koloman
ObjektID: 1939

Standort
KG: Wullersdorf
Figur auf geschwungenem Postament aus dem Jahre 1746/47, renoviert 1899.
Datei hochladen Schüttkasten
ObjektID: 2069

Standort
KG: Wullersdorf
Schüttkasten mit Satteldach und Steingewändefenstern. An der Südseite Volutengiebel mit Pinienzapfenbekrönung.

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Pfarrhof
ObjektID: 2073

Standort
KG: Wullersdorf
Barocke weitläufige Anlage im Kern aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Mehrfach renoviert sowie um- und ausgebaut. Zwei- bis dreigeschoßige Dreiflügelanlage, am südlichen Gebäudekopf ein profiliertes Portal aus dem Jahre 1555.
Datei hochladen Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 17649

Standort
KG: Wullersdorf
Figur des hl. Johannes Nepomuk auf hohem Postament aus den Jahren 1746/47.
Datei hochladen Karner, Wolfgangkapelle
ObjektID: 17642

Standort
KG: Wullersdorf
Der im Kern romanische Rundbau wurde im 1. Viertel des 18. Jahrhunderts barockisiert. Kegeldach und Rundbogenfenster, an der Außenseite Reliefgrabstein aus dem 18. Jahrhundert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 17643

Standort
KG: Wullersdorf
Mächtige Barockkirche aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, deren Giebelfront Jakob Prandtauer zugeschrieben wird und vermutlich durch Franz Munggenast vollendet wurde. Im 19. Jahrhundert zur Doppelturmfassade ausgebaut.
Datei hochladen Grabstein
ObjektID: 20581

Standort
KG: Wullersdorf
Nördlich des Ortes an einer Wegbrücke steht dieser verwitterte Grabstein.
Datei hochladen Erzherzog-Fertinant-Keller
ObjektID: 28668

Standort
KG: Wullersdorf
Der Erzherzog-Fertinant-Keller ist eine ausgedehnte mittelalterliche Fluchtanlage. Sie verband die ehemalige Burg am heutigen Wullersdorfer Hauptplatz mit dem Kirchenberg und hatte einen unterirdischen Brunnen. 2001 stürzte ein Auto in die vergessene unterirdische Anlage ein, worauf sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Sie beherbergt heute das Wullersdorfer Ziegelmuseum.

Das Eingangsbauwerk ist mit 1708 bezeichnet und wurde 2002 renoviert.[6]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wullersdorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Steinsäule mit Pietá. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 23. März 2014.
  3. Steinkreuz. In: www.kleindenkmaeler.com. Salzburger Bildungswerk, abgerufen am 23. März 2014.
  4. lt. NÖ Atlas; GstNr. 136/1 lt. BDA nicht zutreffend.
  5. Johann Six: Maria vom Siege. 5. November 2012, abgerufen am 31. Januar 2014.
  6. Mittelalterliche Fluchtanlagen. In: Museumsdatenbank Österreich. Abgerufen am 12. Juli 2012.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.