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Zedlacher - Alm Tirol, Zedlacher-Alm #

Das Hüttendorf der Zedacher-Alm
Das Hüttendorf der Zedacher-Alm

Ausgangspunkt ist der Weiler Gruben an der Felbertauernstraße, von wo aus der markierte Weg in das Froßnitztal hinaufführt. Vorbei an der Katal-Alm und den Mitteldorfer-Almen wandern wir durch das Tauerntal in 2 1/2 Std. hinauf zur Zedlacher-Alm, die auch Froßnitz-Alm genannt wird.

Das Almdorf mit seinen 20 steingemauerten Häusern, die an das Tessin erinnern, liegt unterhalb von Eichham und Ochsenbug zusammengedrängt auf 1.842 m. Obwohl die Örtlichkeit immer als lawinensicher galt, hat 1967 eine gewaltige Lahn die Häuser zerstört; sie wurden dennoch wieder am selben Ort aufgebaut.

Eine der romantischen Hütten auf der Zedlacher-Alm wird als Jausenstation geführt. - Der Butter-Rührkübel wird am frischen Quellwasser gereinigt.
Eine der romantischen Hütten auf der Zedlacher-Alm wird als Jausenstation geführt. - Der Butter-Rührkübel wird am frischen Quellwasser gereinigt.

Die Alm gehört gemeinschaftlich 20 Bauern aus Zedlach bei Matrei mit entsprechenden Auftriebsrechten. Derzeit sind nur 4 Häuser bewirtschaftet. Eines davon wird als Jausenstation geführt (Genoveva Wibmer, Zedlach).

Bewirtschaftungszeit: 1. Juli - Ende September.

Viehbestand: Kühe, Galtvieh.

Almprodukte: Schnitt- und Graukäse, Butter.

Wandervorschlag: In 2 1/2. Std. zur Badenerhütte (2.608 m).

Karte: Mayr, Osttirol.




Bilder und Text stammen aus dem Buch: "Die schönsten Almen Österreichs: Brauchtum & Natur - Erwandert und erlebt", H. und W. Senft, Leopold Stocker Verlag, 2009.