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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weinzierl am Walde

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weinzierl am Walde enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Weinzierl am Walde.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53966
Sankt Johann
Standort
KG: Großheinrichschlag
Die Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in Großheinrichschlag hat ein barockisiertes, im Kern romanisches (?) Langhaus mit Lunettenfenstern, einen niedrigeren Anbau im Süden, eine daran anschließende, zweigeschoßige Sakristei, einen spätgotischen Kapellenanbau mit kleinem Dreipassfenster im Norden und einen spätgotischen Chor. Der mächtige mittelalterliche Turm mit wuchtigem, barockem Zwiebelhelm ist der Westfront vorgestellt. Der stark überhöhte Chor von 1487 verfügt über wuchtige, zweifach abgetreppte Strebepfeiler sowie über zweibahnige Spitzbogenfenster mit Fischblasen- und Vierpassmaßwerk. An der Kirche sind zahlreiche Inschriftenplatten aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. Vor dem Eingang befindet sich der Rest eines mittelalterlichen Grabsteins mit Ritkreuz.
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ObjektID: 53965
Sankt Johann 1
Standort
KG: Großheinrichschlag
Der Pfarrhof neben der Kirche von Großheinrichschlag – ein zweigeschoßiger Bau mit Schopfwalmdach – verfügt über einen Baukern aus dem späten 16. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert in seine heutige Form gebracht. Über dem gebänderten Sockel ist eine lisenengegliederte Fassade zu sehen, deren Fenster mit Schabrackendekor ausgestattet sind. Der Innenraum ist im Erdgeschoß durch eine Stichkappentonne gewölbt. Im Obergeschoß gibt es einen Saal mit Spiegelgewölbe und Bandlwerkstuck aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 31978
Himberg 26, 27, 28
Standort
KG: Himberg
Die Ruine im Norden über Himberg ist ein ehemaliges Schloss, das um 1400 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 17. Jahrhundert ist eine Kapelle nachgewiesen. Im späten 18. Jahrhundert ging es als Meierhof zu Oberanna. Um 1900 wurde der Bau demontiert. Sein Portal ist am Schüttkasten des Schlosses Els in Sekundärverwendung. Die Außenmauern eines zum Teil erhaltenen, ehemals zweigeschoßigen Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert, das durch ein Schopfwalmdach gedeckt war, bestehen aus Mischmauerwerk mit Bruchstein und Ziegeln. Außerdem sind Reste eines Wallgrabens erhalten.

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Ortskapelle hl. Maria
ObjektID: 55176
Nöhagen
Standort
KG: Nöhagen
Die 1913 errichtete Ortskapelle hl. Maria in Nöhagen ist ein schlichter tonnengewölbter Rechteckbau mit Rundapsis und vorgestelltem Fassadenturm. Sie beherbergt eine Figur der Maria mit Kind aus dem 19. Jahrhundert.

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Burg Hartenstein
ObjektID: 91872
Nöhagen 59
Standort
KG: Nöhagen
Burg Hartenstein ist eine weitläufige Anlage, die im 12. bis 15. Jahrhundert errichtet wurde.
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ObjektID: 33035

Standort
KG: Nöhagen
Südlich von Nöhagen befindet sich ein Nischenbildstock, der mit 1820 bezeichnet ist.
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ObjektID: 55467

Standort
KG: Reichau
Die im Jahr 1908 als Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumskapelle errichtete Ortskapelle von Reichau ist ein schlichter Rechteckbau mit vorgestelltem Westturm und leicht eingezogenem, polygonalem Altarraum. Der Innenraum ist flach gedeckt und weist einen spitzbogigen Triumphbogen auf. Auf einer mit 1909 bezeichneten Glasmalerei sind die Heiligen Hubertus, Hermengildis, Otto und Barbara sowie das Herz Mariä und Jesu abgebildet. Der Altar stammt aus der Bauzeit, Tabernakel und Putten aus dem 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 56181
Weinzierl am Walde
Standort
KG: Weinzierl am Walde
Die Pfarrkirche hl. Josef in Weinzierl am Walde ist ein schlichter josephinischer Saalbau von 1788 mit eingezogenem, segmentbogig geschlossenem Chor und vorgestelltem, dreigeschoßigen Westturm von 1866.
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ObjektID: 56180
Weinzierl am Walde 30
Standort
KG: Weinzierl am Walde
Der Pfarrhof neben der Kirche von Weinzierl am Walde ist ein eingeschoßiger Bau mit Schopfwalmdach, Lisenengliederung und Fensterkörben aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Innenraum verfügt über Flachdecken mit Putzschnittspiegeln.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Weinzierl am Walde  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.