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vom 12.12.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mühldorf (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mühldorf enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Marktgemeinde Mühldorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 32976
Ledertal 1
Standort
KG: Mühldorf
Der zweigeschoßige, wuchtige Bau wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. An den Schmalseiten sind monumentale Volutengiebel mit Vasenaufsätzen zu sehen. Die schlichte Fassade ist mit Lisenen gegliedert. Das Gartenportal wird von einem Dreieckgiebel bekrönt, der mit 1879 bezeichnet ist. Zum Haus gehört eine Statue des hl. Florian aus dem 18. Jahrhundert. Die Räume im Erdgeschoß sind kreuzgrat- und stichkappengewölbt.

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Gutshof, sog. Trenninghof
ObjektID: 90549

seit 2014

Trenninghof 1
Standort
KG: Mühldorf
An einem Abhang gelegenes Bauwerk mit drei Trakten um einen unregelmäßigen Hof und einer Kernsubstanz aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts. Mittig des Nordwesttraktes ist ein Turm mit einem Balkon errichtet.

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Kath. Pfarrkirche hl. Margaretha
ObjektID: 55157
Niederranna
Standort
KG: Niederranna
Die über dem Ort gelegene Pfarrkirche hl. Margaretha ist von einem Friedhof und einer teilweise mittelalterlichen Umfassungsmauer umgeben. Sie hat ein im Kern spätmittelalterliches Langhaus, das 1757 bis 1762 erhöht wurde. Dieses verfügt über Rundbogenfenster, ein spätgotisches, umlaufendes Sockelgesims und Strebepfeiler. Der vorgestellte, gotische (?), viergeschoßige Westturm wird von einem Glockenhelm bekrönt. Der eingezogene, spätgotische, eingezogene Chor aus der Zeit um 1500 hat einen Dreiachtelschluss, zweifach abgetreppte Strebepfeiler, zweibahnige Spitzbogenfenster mit Maßwerk in Dreipass-, Vierpass- und Fischblasenformen sowie südlich ein erneuertes dreibahniges Maßwerkfenster. Beidseitig der Kirche erheben sich spätgotische Anbauten.
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ObjektID: 90564
Niederranna 10
Standort
KG: Niederranna
Der zweigeschoßige Pfarrhof hat ein Satteldach, Fensterkörbe und eine erneuerte Fassade.

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Schloss Prandhof
ObjektID: 33031
Niederranna 5
Standort
KG: Niederranna
Das ehemalige Schloss Prandhof, unterhalb der Pfarrkirche gelegen, wurde 1723 von Stift Göttweig erworben. Unter Abt Gottfried Bessel erfolgte 1728 der Umbau. Die Planung wird Johann Lukas von Hildebrandt zugeschrieben. Die Steinmetzarbeiten sind ein Werk von Johann Stephan Pacassi. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war das Schloss teilweise unbewohnt und begann zu verfallen. Später erlitt es schwere Kriegsschäden. Der heutige Bestand ist der Torso einer Vierflügelanlage. Der Südtrakt und der im Kern ältere Osttrakt sind dreigeschoßig und verfügen über ein genutetes Erdgeschoß, eine erneuerte Riesenpilastergliederung und stuckierte Fensterrahmungen. Ostseitig sind bandlwerkverzierte Parapetfelder zu sehen.
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ObjektID: 41332
Niederranna 6, 8
Standort
KG: Niederranna
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ObjektID: 90562

Standort
KG: Niederranna
In Richtung Mühlbach steht im Südwesten von Niederranna eine pilastergegliederte Wegkapelle. Sie hat in ihrem Inneren auf einem Postament eine Statue des hl. Johannes Nepomuk.

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Kirchhofmauer
ObjektID: 129147

Standort
KG: Niederranna
Nahe der Pfarrkirche befindet sich eine zum Teil mittelalterliche Friedhofsmauer.

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Burg und Burgkirche
ObjektID: 33062
Oberranna 1
Standort
KG: Oberranna
Die westlich von Spitz an den nördlichen Ausläufern des Jauerlings gelegene Burg Oberranna ist eine mächtige Anlage mit einer bemerkenswerten romanischen Burgkirche.
Hauptartikel: Burg Oberranna

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Kirchenruine Maria Himmelfahrt und Ruine des ehem. Paulinerklosters
ObjektID: 42218
Unterranna 9, 70
Standort
KG: Oberranna
Kirche und Kloster wurden 1516 geweiht. Von der nordseitig an eine Felswand angebauten, ehemaligen Kloster- und Pfarrkirche sind die Außenmauer des Langhauses, der eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss und Strebepfeiler bis zum Gewölbeansatz erhalten. Die Ruine hat vermauerte Spitzbogenfenster, im Chor Gewölbeanläufe über Kelchkonsolen sowie Reste von Maßwerkfenstern und von Schablonenmalerei. Im Langhaus sind Reste der ehemaligen barocken Wandgliederung mit Pilastern zu sehen.

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Kalvarienbergkapelle und Kreuzweg
ObjektID: 90566

Standort
KG: Oberranna
Der Kalvarienberg liegt nordöstlich über dem Ort an einem steilen Abhang. Von seinen kleinen Stationsbauten mit Nischen sind einige mit Resten scheinarchitektonischer Malerei dekoriert. Die letzte Station ist eine Kapelle mit Satteldach, Korbbogenöffnung und einem wuchtigen, geschweiften Blendgiebel. Sie ist mit reichem Bandlwerk- und Muscheldekor aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts ausgestattet. Im Inneren ist eine Nischengliederung und ein Kuppelgewölbe zu sehen.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 44920
Unterranna 23
Standort
KG: Oetz
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Ulrich und Friedhof
ObjektID: 55984
Brandstatt
Standort
KG: Trandorf
Die erhöht westlich von Brandstatt gelegene Filialkirche hl. Ulrich ist eine spätgotische Saalkirche mit Chor und Westturm. Im schlichten Langhaus ist ein schmales Lanzettfenster mit Dreipassmaßwerk aus dem 14. Jahrhundert zu sehen. Der nicht eingezogene Chor wird von Strebepfeilern gestützt und ist durch zweibahnige Spitzbogenfenster mit reduziertem Maßwerk aus Halbkreisformen geöffnet, die aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts stammen. Das Fenster an der Südseite ist mit 1526 bezeichnet. Nördlich erheben sich spätgotische Anbauten, südlich ein Spitzbogenportal mit einer fragmentierten Eisenplattentür. Der wuchtige, vorgestellte Westturm ist aus Steinquadern gemauert, hat Schlitzfenster und wird von einem Walmdach bekrönt.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 44882
Brandstatt 13
Standort
KG: Trandorf
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ObjektID: 125045

Standort
KG: Trandorf
Die Kirche in Trandorf ist von einer teilweise erhaltenen Umfassungsmauer umgeben.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mühldorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.