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vom 18.02.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gföhl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gföhl enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Gföhl im niederösterreichischen Bezirk Krems-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Felling samt Kapelle
ObjektID: 31598
Felling 4
Standort
KG: Felling
Schloss Felling ist ein schlichter zweigeschoßiger Bau um einen kleinen rechteckigen Hof. Es stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert und wurde 1797 vom Baumeister Andreas Zach erneuert und aufgestockt. Ab 1553 war es im Besitz der Familie Starhemberg und kam nach diversen Wechseln 1731 in den Besitz der Familie Gudenus.[2]
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ObjektID: 53751

Standort
KG: Garmanns
Die Ortskapelle von Garmanns ist ein schlichter Rechteckbau mit halbrunder Apsis und Dachreiter, der von 1668 bis 1669 errichtet wurde. Am Altartisch befindet sich die Figurengruppe hl. Anna Maria lesen lehrend aus dem späten 17. Jahrhundert.[3]

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Friedhof christlich mit Sinzendorfergruft
ObjektID: 69748
Alt Gföhler Straße 13, 15
Standort
KG: Gföhl
Der rechteckige Friedhof aus dem 18. Jahrhundert ist von einer Mauer mit runden Ecktürmen umgeben. Die ehemalige Gruftkapelle der Familie Sinzendorf wurde 1761 erbaut. Das klassizistische Haupttor wurde um 1800 errichtet.[4]
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ObjektID: 70595
Hauptplatz
Standort
KG: Gföhl
Der neugotische Brunnen am Hauptplatz wurde 1870 nach einem Entwurf des Architekten Carl Roesner angelegt.[4]

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 53823
Hauptplatz
Standort
KG: Gföhl
Die dem hl. Andreas geweihte, stattliche barocke Pfarrkirche mit einem im Kern mittelalterlichen Westturm wurde 1327 erstmals urkundlich genannt und gehörte anfangs als Filialkirche zur Pfarre Meisling. Einem Neubau der Kirche in der Mitte des 17. Jahrhunderts folgte von 1715 bis 1720 der heutige Kirchenbau, welcher 1724 geweiht wurde. Schäden entstanden durch Ortsbrände in den Jahren 1748 und 1820. Daraufhin erhielt die Kirche nach und nach eine Innenausstattung des 19. Jahrhunderts.
Hauptartikel: Pfarrkirche Gföhl
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ObjektID: 31706
Hauptplatz 3
Standort
KG: Gföhl
Das ehemalige Gasthaus Edhofer stammt Im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert.[4]
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ObjektID: 53815
Jaidhofer Gasse 10
Standort
KG: Gföhl
Das alte Rathaus, im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert, hat einen mächtigen quadratischen Turm, hofseitige vermauerte Arkaden, eine stichbogige Durchfahrt und mehrere kreuzgratgewölbte Räume.[4]
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ObjektID: 53816
Kirchengasse 4
Standort
KG: Gföhl
Der Pfarrhof wurde 1889 mit strenghistoristischen Fassade mit Pilasterordnung und Dreiecksgiebel errichtet.[4]
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ObjektID: 90369
Körnermarkt
Standort
KG: Gföhl
Der neugotische Brunnen am Körnermarkt wurde 1873 vom Baumeister Josef Utz dem Älteren errichtet.[4]
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ObjektID: 70806

Standort
KG: Gföhleramt
Die Rosaliakapelle Gföhleramt ist eine römisch-katholische Wallfahrtskapelle.
Hauptartikel: Rosaliakapelle Gföhleramt
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ObjektID: 31597
Hohenstein 13
Standort
KG: Hohenstein
Die Burgruine steht südlich von Hohenstein auf einem steilen Felskegel über dem Fluss Krems. 1168 wird sie erstmals genannt. Anfang des 17. Jahrhunderts war sie bereits verfallen und ging 1699 in den Besitz der Familie Gudenus über. Im Süden der ehemals weitläufigen Burganlage sind noch mehrgeschoßige Gebäudeteile eines Turmes, weiters zwei steinerne Fenstergewände, ein Rundbogenfenster, Quadermauerwerk und ein rundbogiges Tor als Ruine vorhanden.
Hauptartikel: Burgruine Hohenstein (Gföhl)

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Ortskapelle
ObjektID: 54258
Hohenstein 32
Standort
KG: Hohenstein
Die Ortskapelle ist ein kleiner Giebelbau aus dem 19. Jahrhundert mit Rundschluss und einem neuen Dachreiter aus Holz. Es gibt barocke Statuen der ehemaligen Ausstattung der Schlosskapelle. Die Glocke hat Johann Gottlieb Jennichen 1848 gegossen.[5]

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Kath. Filialkirche Heiligste Dreifaltigkeit und Friedhof
ObjektID: 55037
Moritzreith 1a
Standort
KG: Moritzreith
Die 1751 als schlichter Rechteckbau mit einer halbrunden Apsis und einem quadratischen, halb eingezogenen Westturm mit schlankem Pyramidendach erbaute Kirche wurde im 19. Jahrhundert erweitert. Der Sakristeianbau ist im Norden, ein Vorhallenanbau im Süden. Der einjochige Innenraum besitzt ein Kreuzgratgewölbe. Die Glasmalerei aus 1952 zeigt die 'Heilige Anna Maria lesen lehrend' und den Heiligen Leopold.
Hauptartikel: Filialkirche Moritzreith
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ObjektID: 55035

Standort
KG: Moritzreith
Ohne Angabe zur Situierung nennt der Dehio einen erneuerten Nischenpfeiler mit geschweiftem Aufsatz aus dem 18. Jahrhundert.[6]
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ObjektID: 55180
Obermeisling 4
Standort
KG: Obermeisling
Östlich der Kirche gelegen, in die Kirchhofmauer integriert, steht der Pfarrhof, eine eingeschoßige Anlage um einen Rechteckhof mit Walmdach, vermutlich mit älterem Kern. Die Eingangsseite zur Kirche wird von zwei wuchtigen halbrunden, turmartigen Vorbauten flankiert. Im Inneren gibt es Stichkappengewölbe und Flachdecken mit Putzschnittspiegeln.

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Kath. Pfarrkirche hl. Stephan und Friedhof
ObjektID: 69750

Standort
KG: Obermeisling
Die Pfarrkirche hl. Stephan ist eine romanische Hallenkirche mit axial vorgesetztem Westturm, einem später, zur Achse leicht verschoben angesetztem, höherem Ostchor wurde nach Norden durch den Anbau eines gotischen Seitenschiffs und einer Marienkapelle mit Fünfachtelschluss in derselben Achse erweitert. Dabei wurde die ursprünglich romanische Nordwand der Halle in drei Säulenbögen aufgelöst. An den Chor wurde im Süden die Sakristei angebaut.
Hauptartikel: Pfarrkirche Obermeisling

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Schloss Rastbach
ObjektID: 33295
Rastbach 1
Standort
KG: Rastbach
Das Schloss wurde 1159 urkundlich genannt, gehörte 1192 Hartwich von Lichteneck und 1594 Maximilian von Pollheim. Die zweigeschoßige Dreiflügelanlage aus dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert hat einen nach Süden offenen Hof. Das Schloss ist mit der Pfarrkirche Rastbach – anfangs burgartig – baulich verbunden und hat nordöstlich beim Schlossweg einen Halsgraben.
Hauptartikel: Schloss Rastbach

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Kath. Pfarrkirche hl. Pankraz
ObjektID: 55451
Rastbach 50
Standort
KG: Rastbach
Die dem Eisheiligen Pankratius geweihte Kirche ist im Osten mit dem Schloss Rastbach baulich verbunden, und bildete anfangs als Schlosskirche mit dem Schloss eine burgartige Anlage. Die mittelalterliche Kirchhofmauer ist zum Teil noch vorhanden. Urkundlich 1159 genannt, eine Filiale des Vikariats von Meisling, wurde die Kirche wahrscheinlich ab 1256 Pfarrkirche.
Hauptartikel: Pfarrkirche Rastbach

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Ortskapelle hl. Josef
ObjektID: 90706

Standort
KG: Seeb
Die barocke Kapelle mit Walmdach wurde 1780 gebaut. Der halb eingezogene Turm mit Pyramidenhelm steht zwischen Giebelvoluten. Saalraum mit Stichkappentonne mit halbrunder Apsis. Wände mit reich profilierten Gesimsen.[7]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Gföhl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Felling (Gemeinde Gföhl), Seite 213
  3. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Garmanns (Gemeinde Gföhl), Seite 237
  4. 1 2 3 4 5 6 Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Gföhl, Seiten 266ff
  5. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Hohenstein (Gemeinde Gföhl), Seite 438
  6. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Moritzreith, Seite 759
  7. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Seeb, Kapelle hl. Josef, Seiten 1073f
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.