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vom 22.03.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Abfaltersbach (Tirol)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Abfaltersbach enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Abfaltersbach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Aigner-Badl
ObjektID: 2316
Abfaltersbach 13
Standort
KG: Abfaltersbach
Das Aignerbadl ist eine Badeanlage mit Gasthaus und Keller und wurde bereits 1772 urkundlich erwähnt. Seine heutige Form erhielt die Badeanlage in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Hafnerei Steger
ObjektID: 2317
Abfaltersbach 14
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Hafnerei Steger wurde nach einem Hochwasser 1882 großteils neu errichtet und verfügt neben dem Hauptgebäude über zwei Schlämmbecken und eine Glasurmühle.
BW Datei hochladen Aigner-Kasten
ObjektID: 2314
bei Abfaltersbach 23, 23a
Standort
KG: Abfaltersbach
Der Aigner-Kasten ist ein eingeschoßiger gemauerter Kornspeicher aus dem 17. Jahrhundert.

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Kath. Filialkirche, Mariae Heimsuchung in Abfaltersbach
ObjektID: 2312
bei Abfaltersbach 23
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Filialkirche Maria Heimsuchung entstand 1772 aus einem bereits bestehenden Kapellenbau. Der barocke Langbau mit dominantem Fassadenturm beherbergt einen klassizistischen Hochaltar aus dem Jahr 1842, der Marias Heimsuchung zeigt.
BW Datei hochladen Widum
ObjektID: 2313
Abfaltersbach 24
Standort
KG: Abfaltersbach
Das Widum der Pfarre Abfaltersbach stammt aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. Zum Widum gehört auch ein Garten, in dem sich ein hölzernes Salettl befindet.
BW Datei hochladen ehemaliges Widum
ObjektID: 2310
Abfaltersbach 46
Standort
KG: Abfaltersbach
Das ehemalige Widum der Pfarre Abfaltersbach entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus einem durch einen Brand beschädigten Kornkasten.

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas in Abfaltern
ObjektID: 2307
bei Abfaltersbach 46
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Pfarrkirche Abfaltersbach wurde im Stil der Gotik errichtet und 1441 geweiht. Ab 1765 erfolgte eine Barockisierung des Kirchengebäudes, wobei Josef Anton Zoller die Ausführung der Fresken übernahm. Der Hochaltar aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts zeigt das Martyrium des heiligen Andreas.
BW Datei hochladen Friedhofskapelle, Kriegerdenkmal, Totenkapelle, Kriegerkapelle
ObjektID: 2308
bei Abfaltersbach 46
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Friedhofskapelle stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, während die Totenkapelle erst 1983/84 im Zuge der Friedhofserweiterung errichtet wurde.
Datei hochladen Lourdeskapelle
ObjektID: 2325
bei Abfaltersbach 61
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Lourdeskapelle wurde 1905 auf einem Hang oberhalb von Gesellhaus errichtet. Sie beherbergt eine Lourdesgrotte mit Figurengruppe und einen bemerkenswerten Opferstock mit Figurenrelief.
BW Datei hochladen Gütermagazin beim Bahnhof Abfaltern
ObjektID: 2330
bei Abfaltersbach 67
Standort
KG: Abfaltersbach
Das Gütermagazin des Bahnhofs Abfaltersbach liegt westlich des Stationsgebäudes. Es handelt sich um einen Holzständerbau mit Satteldach.
Datei hochladen Bahnhof Abfaltersbach, Aufnahmsgebäude
ObjektID: 2329
Abfaltersbach 71
Standort
KG: Abfaltersbach
Das Stationsgebäude des Bahnhofs Abfaltersbach wurde 1881 nach den Richtlinien für kleine Stationen der Kaiser-Franz-Josefs-Orientbahnen erbaut. Das ebenerdige Gebäude wurde als Sichtziegelbauwerk ausgeführt.
Datei hochladen Römische Villa
ObjektID: 3134
Gesellhaus, an der Drautalstraße
Standort
KG: Abfaltersbach
Die Reste der Römischen Villa liegen unter einer Wiese an der Drautalstraße.
Datei hochladen Totenrastkapelle
ObjektID: 2311

Standort
KG: Abfaltersbach
Bei der Totenrastkapelle handelt es sich um einen Kapellenbildstock am Fußweg von Abfaltersbach nach Abfaltern. Der Bau aus dem frühen 17. Jahrhundert verfügt über ein gemauertes Altärchen und Malereien aus dem Jahr 2002, die die Schmerzensmutter bzw. Mariageburt und Mariatod zeigen.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil II. Pustertal, Villgratental, Tiroler Gailtal. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-447-9 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Abfaltersbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.