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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lienz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lienz enthält die 73 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lienz im Bezirk Lienz (Tirol).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Rieplerschmiede (Klösterleschmiede)
ObjektID: 2970
gegenüber Adolf Purtscher-Straße 2
Standort
KG: Lienz
Der kleine Rechteckbau aus Bruchsteinmauerwerk unter einem Schindeldach hat eine Gittertür (diese ist mit 1597 bezeichnet), im Kern ist der Bau wohl älter, er wurde schon um 1500 als „Klösterleschmiede“ erwähnt. Originale Schmiedeeinrichtung erhalten. Ostseitig ist eine Brechelstube mit gemauertem Tonnenofen angebaut. Die Schmiede ist Teil des Osttiroler Freilichtmuseums.

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Evang. Pfarrkirche A.B., Martin-Luther-Kirche
ObjektID: 2962
Amlacher Straße 14
Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Martin-Luther-Kirche (Lienz)
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Kath. Pfarrkirche Hl. Familie
ObjektID: 2960
Andreas Hofer-Straße 42
Standort
KG: Lienz
Die Stahlbetonkirche über rechteckigem Grundriss mit abgesetzter Apsis und hohem Chorturm wurde zwischen 1960 und 1963 nach Plänen der Architekten Otto Gruber und Hans Buchrainer aus Lienz an der Südtirolersiedlung errichtet. Das Portal, die Kupferreliefs und die Betonglasfenster wurden von 1963 von Jos Pirkner geschaffen.[2]
Datei hochladen Eisenbahnbau, Wasserstation
ObjektID: 2999
Bahnhofsplatz 6-8
Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Bahnhof Lienz
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Lokschuppen
ObjektID: 2998
bei Bahnhofsplatz 8
Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Bahnhof Lienz
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Lokomotiv-Drehscheibe
ObjektID: 130040

seit 2013


Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Bahnhof Lienz
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Benefiziatkirche St. Michael
ObjektID: 2959
Beda Weber-Gasse
Standort
KG: Lienz
Die Benefiziatkirche im Zentrum des ehemaligen Rindermarkts aus dem 16. Jahrhundert besitzt einen romanischen Kern und besteht aus einem gotischen Langbau mit Satteldach und polygonalem Chor, der barocke Turm mit doppeltem Zwiebelhelm aus dem frühen 18. Jahrhundert wurde nordseitig angebaut.

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Bürgerhaus
ObjektID: 2972
Beda Weber-Gasse 4
Standort
KG: Lienz
Das Bürgerhaus besitzt einen Kern aus dem 16. Jahrhundert der Barock verändert. Das zweigeschoßige Gebäude mit Satteldach wurde zuletzt 1990 umgebaut und hat eine schlichte architektonische Gliederung. Über dem segmentbogigen Portal befindet sich ein halbkugeliger Wappenstein der Herren von Graben. Zudem schmückt eine Sonnenuhr mit Wappen der Familie Rain und Sumereck aus dem 17. Jahrhundert das Gebäude.

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Barbarahof, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 2950
Bozener Platz 4
Standort
KG: Lienz
Der Barbarahof besteht aus dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Oberhueber Gartens und dem ehemaligen Torturm der Stadtbefestigung. 1991 erfolgte der komplette Umbau der Anlage. Das zweigeschoßige Wirtschaftsgebäude mit Satteldach über Trapezgrundriss integriert Teile der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, der zweigeschoßige, rechteckige Torturm wurde vermutlich im 14. Jahrhundert angebaut, wobei der heutige Bestand aus dem 15. bis 16. Jahrhundert stammt.
Datei hochladen Hofgarten, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39847
Bozener Platz 4
Standort
KG: Lienz

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Haspingerkaserne: Büro-, Mannschafts- u. Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 39775
Dolomitenstraße 38-40
Standort
KG: Lienz
Der zweigeschoßige Bau mit steilem Ziegelwalmdach und Gaupen besitzt einen schlanken, verschindelten Dachreiter und eine durch additive Reihung der Fenster und Türen streng gegliederte Eingangsfassade. Die Nordfassade besitzt hingegen zwei risalitartige, überhöhte Bauteile mit Treppenhäusern. Die Kaserne wurde zwischen 1938 und 1939 als Teil der „Polizeikaserne für motorisierte Gendarmerie“ nach Plänen von Walter Mayer aus Lienz errichtet.

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Haspingerkaserne: Kfz-Werkstätte u. Garagenobjekt
ObjektID: 39776
Dolomitenstraße 38-40
Standort
KG: Lienz
Der eingeschoßige Bau mit rechteckigem Grundriss und überwiegend segmentbogigen Wandöffnungen besitzt ein steiles Ziegelwalmdach mit Gaupen und wurde zwischen 1938 und 1939 als Teil der „Polizeikaserne für motorisierte Gendarmerie“ nach Plänen von Walter Mayer aus Lienz errichtet.

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Villa Vergeiner (Fischwirtvilla)
ObjektID: 2973
Dolomitenstraße 9
Standort
KG: Lienz
Die Villa Vergeiner bzw. Fischwirt-Villa wurde zwischen 1903 und 1904 als monumentaler, dreigeschoßiger Wohnbau im Stil des romantischen Historismus nach Plänen von Santo Puntel für Alois Vergeiner errichtet. Die Fassade wurde mittels asymmetrischer Gliederung, Ecktürmen, Erkern und Balkonen akzentuiert.
Datei hochladen Kindergarten, ehem. Villa Monti
ObjektID: 2974
Franz von Defregger-Straße 23
Standort
KG: Lienz
Die Villa Monti ist ein zweigeschoßiges, asymmetrisch gegliedertes historistisches Wohnhaus das 1885 für den Bauunternehmer Giuseppe Monti errichtet wurde. Als Gestaltungsmerkmale wurden rustizierte Fassaden, Ortsteingliederung und übergiebelte Fassaden eingesetzt, der Südwestteil wurde als Eckrisalit ausgebildet.

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Amtsgebäude, Bezirksgericht u. Gendarmerie (ehem. Geigersche Behausung)
ObjektID: 2976
Hauptplatz 5
Standort
KG: Lienz
Das ehemals aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde 1982 aufgestockt und umgestaltet. Der viergeschoßige Bau mit steilem Walmdach besitzt im Erdgeschoß zum Hauptplatz eine genutete Fassade und ein Rundbogenportal. Der südseitige Zubau wurde modern gestaltet.

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Ansitz Liebburg
ObjektID: 2977
Hauptplatz 7
Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Schloss Liebburg (Osttirol)
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ObjektID: 3002
Johannesplatz
Standort
KG: Lienz
Die Mariensäule wurde 1716 von Michael Rasner gestaltet und stand ursprünglich auf dem Hauptplatz, bis sie 1861 zum heutigen Standort gebracht wurde. Die Säule mit ionischem Kapitell besteht aus rotem Marmor, darüber erhebt sich eine Figur der Maria Immaculata auf der Weltkugel mit Schlange.
Datei hochladen Stadthaus (Luegerhaus)
ObjektID: 2981
Johannesplatz 10
Standort
KG: Lienz
Das alte Rathaus wurde zwischen 1770 und 1772 nach Plänen von Thomas Mayr anstelle des Luegerhauses für das Garnisonsbataillon errichtet. 1932 wurde das Gebäude für das städtische Elektrizitätswerk umgestaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Rathaus, seit 2005 als Gasthaus. Der dreigeschoßige Bau unter Walmdach ist überwiegend vom Umbau der 1930er Jahre geprägt.
Datei hochladen Landwirtschaftliche Lehranstalt
ObjektID: 2980
Josef Müller-Straße 1-6
Standort
KG: Lienz
Der Komplex der Landwirtschaftlichen Lehranstalt besteht aus einem Verwaltungsgebäude bzw. Knabenschule, einer Mädchenschule mit Internat, einer Haushaltsschule und drei Personalwohnhäusern aus unterschiedlichen Bauperioden. In der Gebäudeanlage steht die Herz-Jesu-Kirche.

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Bundes-Oberstufenrealgymnasium (ehem. Bürgerspital)
ObjektID: 118628
Kärntner Straße 8
Standort
KG: Lienz
Das ehemalige Bürgerspital wurde 1308 genannt, von 1475 bis 1480 erweitert, später mehrfach baulich verändert, und stand bis 1931 als Krankenhaus in Verwendung. Es schließt direkt an die Spitalskirche hl. Josef an. Heute ist das Gebäude Teil des Bundes-Oberstufenrealgymnasiums Lienz.

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Franz-Josef-Kaserne: Büro-, Mannschafts- und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 39774
Kärntner Straße 31-33
Standort
KG: Lienz
Das langgestreckte, viergeschoßige Gebäude mit überhöhtem, dreiteiligen Mittelrisalit an den Längsseiten wurde zwischen 1910 und 1911 errichtet. Nordseitig wurden jeweils übereckgeführte, nordseitige Seitentrakte angefügt, das Eingangsportal mit geschwungenem Giebel und Wappen von Kaiser Franz Joseph ist pilastergerahmt. Der Fassadendekor erfolgte im Erdgeschoß genutet, die Obergeschoße wurden durch Dekorplatten vertikal unterteilt.

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Ehem. Siechenhaus
ObjektID: 2982
Kärntner Straße 39
Standort
KG: Lienz
Das Siechenhaus ist bereits im Jahr 1334 urkundlich belegt und diente ursprünglich zur Versorgung unheilbar Kranker. Der zweigeschoßige Bau besitzt eine regelmäßige Fassadengliederung und ein steiles Satteldach. Das Wandgemälde an der Südseite aus dem Jahr 1612 zeigt die Auferweckung des Lazarus, die Sonnenuhr stammt aus dem 17. Jahrhundert.

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Bildstock
ObjektID: 3004
Kärntner Straße 39
Standort
KG: Lienz
Im Garten des ehemaligen Siechenhauses befindet sich der älteste, erhaltene bemalte Bildstock Tirols aus dem späten 14. Jahrhundert. Er besteht aus einem Rundpfeiler mit massivem, schindelgedeckten Nischenaufsatz der die Kreuzigung, die Anbetung durch die Heiligen Drei Könige, die Heiligen Dorothea und Katharina sowie zwei Bischöfe bzw. den Heiligen Christophorus zeigt.
Datei hochladen Bildstock, Kreuzstöckl (Apothekerstöckl, ehem. Dreifaltigkeitsstöckl)
ObjektID: 3003
Kreuzgasse
Standort
KG: Lienz
Der Nischenbildstock mit überdachtem Kruzifix wurde Anfang des 18. Jahrhunderts anstelle eines Vorgängerbaus über quadratischem Grundriss mit Rundbogennische und abgewalmten Satteldach errichtet.

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Franziskanerkloster – Klostergebäude
ObjektID: 3131
Muchargasse 4
Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Franziskanerkloster Lienz
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Ansitz Angerburg
ObjektID: 2983
Muchargasse 6
Standort
KG: Lienz
Die viergeschoßige Angerburg mit flachem Satteldach besitzt einen spätmittelalterlichen Kern aus dem 14. Jahrhundert, wobei die heutige Außengestaltung aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt. Der ehemals adelige Ansitz der Herren von Staudach erfuhr in den 1960er Jahren einen tiefgreifenden Umbau.
Datei hochladen Haus-/Hofkapelle hl. Josef
ObjektID: 117494
Muchargasse 6
Standort
KG: Lienz
Die Kapelle grenzt im Südosten an die Angerburg und wurde 1971 auf Grund eines Gelöbnisses des Ehepaars Henggi aus Lienz errichtet. Die moderne Ausstattung stammt großteils von den Künstlerinnen und Fokolaren Thekla und Ave aus Loppiano bei Florenz.

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Hauptschule
ObjektID: 2984
Muchargasse 8
Standort
KG: Lienz
Das zwischen 1903 und 1904 als Knaben-Volks- und -Hauptschule errichtete, dreigeschoßige Gebäude wurde von Viktor Rizzardi geplant und im Stil des strengen Historismus ausgeführt.

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Wegkreuz
ObjektID: 3009
Pfarrbrücke
Standort
KG: Lienz
Das Wiesenkreuz bei der Pfarrbrücke am Linken Iselweg ist ein Kruzifix mit Maria in hohem Kreuzkasten, wobei der Corpus im Dreinageltypus gehalten ist. Das Kreuz stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei die Figur des Johannes in den 1970er Jahren gestohlen wurde.[4]

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Johann Nepomuk-Stöckl
ObjektID: 3005
Pfarrgasse
Standort
KG: Lienz
Das Nepomuk-Stöckl am Pfarrgarten entstand um 1830 als klassizistischer Bildstock mit hoher, pilastergerahmter Rundbogennische und Zeltdach. Die Plastik des Johannes Nepomuk stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und befand sich zuvor in der Pfarrkirche St. Andrä.

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St.-Josefs-Stöckl (Beichtstöckl)
ObjektID: 3006
Pfarrgasse
Standort
KG: Lienz
Das St.-Josefs-Stöckl ist ein gemauerter Nischenbildstock mit Aufsatz, der bereits 1583 urkundlich erwähnt wurde, jedoch 1953 nach altem Vorbild am heutigen Platz neu errichtet wurde. Der Bildstock mit Satteldach und Rundbogennische beherbergt ein Relief von Josef am Sterbebett, begleitet von Christus, Maria und einem Engel aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Stiftskirche der Dominikanerinnen Mariae Heimsuchung
ObjektID: 2958
Pfarrgasse 1
Standort
KG: Lienz

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DominikanerInnenkloster
ObjektID: 3132
Pfarrgasse 1
Standort
KG: Lienz

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Widum der Stadtpfarrkirche St. Andrä
ObjektID: 2954
Pfarrgasse 4
Standort
KG: Lienz

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Bürgerhaus, Heenerhaus (ehem. Mesnerhaus)
ObjektID: 2986
Pfarrgasse 7
Standort
KG: Lienz
Das ehemalige Mesnerhaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und im 19. sowie 20. Jahrhundert umgebaut. Das zweigeschoßige Gebäude mit abgewalmten Satteldach und giebelseitig erschlossenem Mittelflurgrundriss besitzt eine regelmäßige Fassadengliederung und einfache Putzgliederung.

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Mittereggerkreuz
ObjektID: 3011
Pustertaler Straße
Standort
KG: Lienz
Das Mittereggerkreuz ist ein Kruzifix mit Kreuzkasten am Zusammenschluss von Isel-, Puster- und Egger-Lienz-Straße. Der Corpus im Dreinageltypus stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert.
Datei hochladen Turm-Stöckl, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39848
Rechter Iselweg 28
Standort
KG: Lienz

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Unser Herr Im Elend-Stöckl
ObjektID: 3007
gegenüber Schloßgasse 9
Standort
KG: Lienz
Das „Unser Herr Im Elend-Stöckl“ ist ein gemauerter Bildstock unter Zeltdach mit nahezu quadratischem Grundriss und kräftigem Sockel. Die schmiede­eisen­vergitterte Rundbogennische beherbergt eine qualitätsvolle Christusfigur mit Purpurmantel, Dornenkrone und Strahlenkranz, die vermutlich aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts stammt.
BW Datei hochladen Iselhof, Unterer Schlossmoar
ObjektID: 2990

seit 2016

Schloßgasse 16
Standort
KG: Lienz
BW Datei hochladen Wirtschaftsgebäude Iselhof, Unterer Schlossmoar
ObjektID: 130682

seit 2016

bei Schloßgasse 16
Standort
KG: Lienz

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Freiheitskämpferdenkmal
ObjektID: 3000
Schweizergasse
Standort
KG: Lienz
Das Freiheitskämpferdenkmal wurde 1910 von Alois Pichler zum Gedenken an die Tiroler Freiheitskämpfe neben einer hohen Linde errichtet. Das obeliskenförmige Monument steht auf einem hohen, von Eichenlaub begrenzten Sockel und Stufenkranz und wird von einem Adler mit Sturmfahne aus Bronze bekrönt. Die Inschriften sind eingemeißelt und mit dunkler Farbe nachgezogen.[5]
Datei hochladen Wohnhaus und Atelier
ObjektID: 7531

seit 2015

Schweizergasse 33
Standort
KG: Lienz
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 2992

seit 2015

Schweizergasse 35
Standort
KG: Lienz

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Bürgerhaus
ObjektID: 2993
Schweizergasse 37
Standort
KG: Lienz
Der Kern des ursprünglich zweigeschoßigen Gebäudes stammt aus dem Kern aus dem 16. Jahrhundert, wobei um 1885 ein drittes Geschoß aufgesetzt wurde. Das ehemalige Wohnhaus der Buch- und Kunsthändlerfamilie Hofmann hat einen L-förmigen Grundriss mit historistischer Fassade und asymmetrischem Walmdach.

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Beichthäusl
ObjektID: 2996
Schweizergasse 44
Standort
KG: Lienz
Das Beichthäusl stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1646 von den Dominikanerinnen als Wohnhaus für die Beichtväter und Prediger des Klosters angekauft. Nach einem Brand 1798 diente es auch als Schulhaus der Stadt Lienz. Der zweigeschoßige Bau mit Satteldach verfügt über farblich akzentuierte Putzfaschen, hochrechteckige Kastenfenster im Obergeschoß sowie ein Segmentbogen- und ein Rechteckportal.
Datei hochladen Mauern, Turm, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39851
Stadtmauer
Standort
KG: Lienz
Der Zwergerturm bzw. Huberturm war Teil der Stadtmauer des späten 15. bzw. frühen 16. Jahrhunderts. Er wurde 1950 aufgestockt und umgebaut.
Datei hochladen Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39854
Stadtmauer
Standort
KG: Lienz

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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 95500
Wolkensteinerstraße 5, 7
Standort
KG: Lienz
Die Mehrfamilienhäuser entstanden zwischen 1938 und 1939 den „Wirtschafts-Vierjahresplan“ folgend als zweigeschoßige Gebäude mit Balkonen und Satteldach. Die Pläne stammen von Sepp Wolfgang aus Lienz. Die Fassadenmalerei mit figuralen Darstellungen wurden von Franz Walchegger geschaffen.
Datei hochladen Mauern, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39853
Zwergergasse 1
Standort
KG: Lienz
Datei hochladen Mauern, Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 39852
Zwergergasse 1
Standort
KG: Lienz
Datei hochladen Teil d. Stadtbefestigung
ObjektID: 129083
Zwergergasse 3
Standort
KG: Lienz

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 2947

Standort
KG: Lienz
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Alter Friedhof
ObjektID: 2951

Standort
KG: Lienz
Vermutlich seit Errichtung der Pfarre bestehender Friedhof. 1828 bis 1831 Sanierung nach Einsturz eines Teils der Umfassungsmauer. Zunehmender Verfall nach der Auflösung im Jahr 1905. Sanierung 1925 im Zuge der Errichtung des Bezirkskriegerdenkmals. An der Nord- und Westseite stehen spätklassizistische Arkaden aus der Zeit von 1828 bis 1831 mit einem mächtigen Portalbau in der Achse der Kirche; nordseitig ist die Kapelle des Bezirkskriegerdenkmals in die Umfassung integriert. Im östlichen Mauerzug hohe rundbogige bzw. segmentbogig geschlossenen Wandnischen, teils mit Gemälden, Leben, Tod und Auferstehung aus den Jahren 1955/1956 und ein Wandgemälde hl. Hubertus aus dem Jahr 1955. In der Südostecke eine Andachtskapelle. An der Südmauer spätgotische und frühbarocke Kapellennischen, im mittleren Bereich vermutlich aus dem 16. Jahrhundert. Grabmäler befinden sich inzwischen nahezu ausschließlich an den Umfassungsmauern.[6]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 2952

Standort
KG: Lienz
An der Nordseite des Alten Friedhofes ist die Kapelle des Bezirkskriegerdenkmals integriert. Die Gedächtnisstätte für die Gefallenen und Vermissten Osttirols in den beiden Weltkriegen, wurde 1924/1925 anstelle des ehemaligen Nordportals und unter Einbeziehung der angrenzenden Arkaden errichtet. Entwurf von Clemens Holzmeister. Aufgrund der ungewöhnlichen Ikonographie der Darstellungen von Albin Egger-Lienz, die Anstoß erregte, wurde die Kapelle 1926 für gottesdienstliche Handlungen geschlossen, die neuerliche Weihe erfolgte erst 1987. Die mächtige Rundbogennische in der leicht geböschten Südwand ist von Blendarkaden flankiert, die in die angrenzenden Arkadenreihen integrieren. Freskierung innen mit Darstellungen Sämann und Teufel, Sturm, Totenopfer und Auferstandener. Grabstätte von Albin Egger-Lienz.[7]

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Hl. Antonius-Kapelle
ObjektID: 2955

Standort
KG: Lienz

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Spitalskirche hl. Josef
ObjektID: 2956

Standort
KG: Lienz
Das Lienzer Bürgerspital wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Die Spitalskirche zum hl. Josef (vormals Hl. Geist) stammt aus der spätgotischen Zeit und wurde 1725 umgestaltet. 1988 wurde die Kirche profaniert, anschließend saniert und für kulturelle Veranstaltungen adaptiert. Das Langhaus über einschiffigem dreijochigem Grundriss wird von einem Tonnengewölbe und Gurtbögen überspannt. Die barocke Innenausstattung, die der Werkstatt des Anton Gigl zugeschrieben wird, ist weitgehend erhalten.[8]

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Klosterkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 2957

Standort
KG: Lienz

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Kosakenfriedhof
ObjektID: 2966

Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Kosakenfriedhof in der Peggetz
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Herz-Jesu Kirche
ObjektID: 2961

Standort
KG: Lienz
Hauptartikel: Herz-Jesu-Kirche (Lienz)
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Datei hochladen Denkmal Kaiser Joseph II
ObjektID: 3001

Standort
KG: Lienz
Das Denkmal für Kaiser Joseph II. wurde 1906 auf Initiative des Lienzer Dichters Franz Gitterle als erstes derartiges Denkmal in Tirol errichtet. Ursprünglich war es am Hauptplatz aufgestellt, während der NS-Zeit wurde es in die Parkanlage nördlich der Michaelskirche verbracht, nach Restaurierung 1984 ist es heute südlich der Liebburg aufgestellt. Die annähernd lebensgroße Figur aus Gusseisen steht auf einem hohen, gestuften Sockel mit Blattdekor, Rahmenfeldern und abschließendem Konsolgesims. Der Kaiser selbst ist in üblicher Ikonographie, in Uniformrock, mit Degen, Goldenem Vlies und den beiden Ordenssternen dargestellt.[9]
Datei hochladen Kleine Fronfeste
ObjektID: 2985

Standort
KG: Lienz

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Bezirkskrankenhaus Lienz mit Hauskapelle
ObjektID: 106969
Emanuel von Hibler-Straße 5
Standort
KG: Patriasdorf
Hauptartikel: Bezirkskrankenhaus Lienz
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Datei hochladen Wegkapelle Ölberg
ObjektID: 3021
bei Patriasdorf 18
Standort
KG: Patriasdorf
Das Ölbergstöckl ist ein Kapellenbildstock aus dem 19. Jahrhundert über nahezu quadratischem Grundriss mit rundbogiger Apsis und Satteldach. Die schmiedeeisenvergitterte Rundbogenöffnung beherbergt eine Figurengruppe von Christus am Ölberg mit Engeln aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

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Tammerburg
ObjektID: 3017
Patriasdorf 20
Standort
KG: Patriasdorf
Die Tammerburg wurde im 16. Jahrhundert unter Einbeziehung des mittelalterlichen Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Das dreigeschoßige Gebäude mit schindelgedecktem Walmdach besitzt Eckerker und eine monochrome Architekturmalerei.
Datei hochladen Primarhaus des Bezirkskrankenhauses Lienz
ObjektID: 107353
Patriasdorfer Straße 2
Standort
KG: Patriasdorf
Das ehemalige Primarhaus entstand 1929 nach Plänen von Hans Menardi als Villa für den Primar des Bezirkskrankenhauses. Der zweigeschoßige Villenbau über nahezu quadratischem Grundriss ist von der asymmetrischen Anordnung der Türen und Fenster geprägt, die Südostecke wurde als über zwei Geschoße verlaufender Runderker ausgeführt.
Datei hochladen Brandopferplatz Schlossberg
ObjektID: 130023

seit 2013

Schloßberg
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Patriasdorf
GstNr.: 605

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Schloss Bruck, Heimatmuseum
ObjektID: 3012
Schloßberg 1
Standort
KG: Patriasdorf
Hauptartikel: Schloss Bruck (Lienz)
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Villa Sonnenhof
ObjektID: 2989
Schloßberg 22
Standort
KG: Patriasdorf
Die Villa Sonnenhof ist die einzige Jugendstil-Villa in Lienz und wurde zwischen 1904 und 1905 nach Plänen von Karl Hofmann und Santo Puntel am Südhang des Schloßberges errichtet.

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Soldatenfriedhof des 1. Weltkrieges
ObjektID: 2963

Standort
KG: Patriasdorf
Der Soldatenfriedhof des Ersten Weltkriegs wurde zwischen 1914 und 1915 errichtet und 1916 nach Westen erweitert. 1936 erfolgte eine neuerliche Erweiterung und die Errichtung der Kaiser-Karl-Gedächtniskapelle. Der Friedhof befindet sich hinter einem Portal aus Lärchenholz mit Schmiedeeisentoren. Er beherbergt gleich gestaltete, schmiedeeiserne Grabkreuze und ein Natursteinmonument in Obeliskform.

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Soldatenfriedhof des 2. Weltkrieges
ObjektID: 2964

Standort
KG: Patriasdorf
Der Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges wurde 1942 gegründet und 1987 saniert. Er ist mit dem neuen Teil des städtischen Friedhofs durch ein Tor verbunden. Rasenfelder mit schlichten schmiedeeisernen Kreuzen sind durch Schotterwege symmetrisch gegliedert. Der Haupteingang erfolgt im Süden durch ein architektonisch gestaltetes Giebelportal. Im Zentrum der Anlage befindet sich eine hohe Natursteinstele mit Blumeneinfassung und Inschriftentafel, von schmiedeeisernem Kreuz bekrönt. Im Norden der Anlage steht ein Denkmal mit Namensinschriften und einem Schmiedeeisenkreuz über einem Sockel.[10]

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Neuer Friedhof
ObjektID: 2965

Standort
KG: Patriasdorf
Der Neue Friedhof wurde 1900/1901 angelegt, 1963 wurde er erweitert, dabei wurden die Aufbahrungshallen nördlich der Arkaden errichtet. 1984 wurde er abermals vergrößert, 1988 erfolgte die Anlage des Urnenfriedhofs. Zur Kapelle führt eine zentrale Achse, der breite Mittelweg ist durch eine dichte Zypressenallee begrünt. Vier quer verlaufende Wege teilen die Grabfelder in insgesamt zehn Blöcke mit lockerem Baumbestand. An der Nordwestecke Zugang zu den Soldatenfriedhöfen und zum neuen Friedhofsteil mit schmiedeeisernem Eingang.[11]
Datei hochladen Ehem. Beinhaus
ObjektID: 2953

Standort
KG: Patriasdorf
Das Beinhaus, auch Kriegerkapelle oder Kaiser-Karl-Gedächtniskapelle, wurde als kompakter Natursteinbau 1935/1936 in zeittypischen Formen mit abgewalmtem Satteldach errichtet. Neben der überdachten, von einem hölzernen Rundpfeiler gestützten Vorhalle, steht in der Südostecke ein gemauerter Glockenträger mit Doppeladler. Rundbogenportal mit massivem hölzernen Türflügel.[12]

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Brunner-Stöckl (Oberbrunner-Kapelle)
ObjektID: 3020

Standort
KG: Patriasdorf

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lienz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Familie. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2014.
  3. lt. Tiris; GstNr. 1698 lt. BDA nicht zutreffend
  4. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Wegkreuz bei der Pfarrbrücke, Wiesenkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 16. Januar 2014.
  5. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Freiheitsdenkmal 1809, Freiheitskämpferdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  6. Gruber, Wiesauer: Alter Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  7. Tafatsch, Wiesauer: Friedhofskapelle, Bezirkskriegerdenkmal, Egger-Lienz Heldendenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  8. Jessica Wehdorn: Kirchenbauten profan genutzt: Der Baubestand in Österreich. Studienverlag, Innsbruck 2006, ISBN 978-3-7065-4378-1, S. 159–160.
  9. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Denkmal für Kaiser Joseph II., Kaiser-Josef-Denkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  10. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  11. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Neuer Friedhof mit Arkaden und Aufbahrungshallen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  12. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Gedächtniskapelle, Kriegerkapelle, Kaiser Karl Gedächtniskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  13. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.