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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Prägraten am Großvenediger

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Prägraten am Großvenediger enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Prägraten am Großvenediger.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 2533
Bichl
Standort
KG: Prägraten
Die Barockkapelle in Bichl stammt aus dem 17. Jahrhundert, wobei das Gebäude 1752 erweitert wurde.
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ObjektID: 2543
bei Bobojach 12
Standort
KG: Prägraten
Die Kapelle in Bobojach wurde 1760 anstelle eines abgebrannten Knappenhäusl/Gebetsstöckl erbaut und 1762 geweiht. 1803 erhielt die Kapelle einen Turm. Das Altarbild zeigt den heiligen Josef an einem Tisch sitzend mit dem Kind auf dem Schoß.

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Kapelle St. Sebastian und Krisantenkapelle
ObjektID: 2534
bei Hinterbichl 14
Standort
KG: Prägraten
Die Kapelle befindet sich an der Ortseinfahrt von Hinterbichl und wurde 1710 errichtet. Nach einer Erweiterung 1759 und der Konsekrierung 1763 erfolgte 1879 ein Umbau und die neuerliche Weihe. Der Altar der Kapelle stammt aus der Zeit um 1770.

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Kapelle Maria vom Guten Rat (Eggerkapelle)
ObjektID: 2535
Hinterbichl 18
Standort
KG: Prägraten
Die Kapelle zum Guten Rat gehört zum Groderhof in Hinterbichl und wurde 1886 errichtet bzw. 1889 geweiht. Der Altar stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts und zeigt Maria von der Immerwährenden Hilfe (Maria Schnee).
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ObjektID: 2537
bei Hinterbichl 19a
Standort
KG: Prägraten
Bei der Islitzer Mühle handelt es sich um eine eingängige Getreidemühle am Islitzbach. Die Mühle wurde vermutlich im 19. Jahrhundert errichtet, das Mahlwerk wird durch ein oberschlächtiges Zellenschaufelrad angetrieben.

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Herz-Jesu-Kapelle samt Ausstattung
ObjektID: 2536
bei Hinterbichl 26
Standort
KG: Prägraten
Die Herz-Jesu-Kapelle in Ströden wurde 1893 errichtet und beherbergt einen neugotischen Altar.

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Kath. Pfarrkirche St. Andrä
ObjektID: 2530
bei St. Andrä 9a
Standort
KG: Prägraten
Die Pfarrkirche Sankt Andrä geht auf eine Kapelle zurück, die bereits im 15. Jahrhundert existierte. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde sie erweitert und 1516 neu geweiht. Das Bevölkerungswachstum machte weitere Verlängerungen des Langhauses im 19. und 20. Jahrhundert notwendig. Kennzeichnend für die Prägratner Pfarrkirche ist ein eingezogener Chor, das steile Satteldach und ein im Kern gotischer Nordturm mit spitzbogigen Schallfenstern und Zwiebelhaube.
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ObjektID: 2539
bei St. Andrä 17
Standort
KG: Prägraten
Der Pfeilerbildstock mit geschwungenem Rundgiebel verfügt über eine schmiedeeisenvergitterte Rundbogennische. In der Nische befindet sich eine Figur des heiligen Johannes von Nepomuk in Anbetung des Kreuzes aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Bildstock hl. Stephanus
ObjektID: 2541
bei St. Andrä 27
Standort
KG: Prägraten
Der gotisierende Pfeilerbildstock wurde im 19. Jahrhundert in Hinterbichl errichtet und in den 1990er Jahren nach St. Andrä verlegt. Die schmiedeeisenvergitterte Nische beherbergt eine hölzerne Figur des heiligen Stephanus.

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Kapelle Mariahilf
ObjektID: 2538
bei Wallhorn 30
Standort
KG: Prägraten
Die Mariahilf Kapelle in Wallhorn wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert errichtet und 1798 nach einer Erweiterung neuerlich geweiht. Der Altar aus der Zeit um 1800 zeigt ein Maria-Hilf-Gemälde des Cranach-Typus.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Prägraten am Großvenediger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.