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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Virgen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Virgen enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Virgen im Bezirk Lienz (Tirol).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 2763
bei Auf der Weite 3
Standort
KG: Virgen
Die Kriegergedächtniskapelle ist eine 1958 nach Plänen von Josef Menardi errichtete Gedächtniskapelle für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Die annähernd quadratische Kapelle mit geschwungenem Zeltdach und offener Eingangsseite ist mit einem monumentalen Kreuz, Denkmälern für die Gefallenen und Vermissten sowie Holzreliefs und Inschriftentafeln ausgestattet.
Datei hochladen Kapelle Allerheiligen
ObjektID: 2769
Göriach
Standort
KG: Virgen
Die Kapelle von Allerheiligen wurde hoch über der Ortschaft Göriach in einem Felshang errichtet, wobei das Gebäude als ältester Sakralbau des Virgentals überliefert ist und der Legende nach im 11. Jahrhundert entstand. Die 1614 erstmals urkundlich erwähnte Kapelle besitzt auf Grund der Lage am Fels einen unsymmetrischen Grundriss und wurde in Feldsteinmauerwerk erbaut. Sie besitzt ein Zeltdach mit hölzernem Dachreiter und beherbergt zwei Altäre aus dem 17. Jahrhundert.
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ObjektID: 117922
Göriach
Standort
KG: Virgen
Die Kreuzgruppe vor der Kapelle Allerheiligen besteht aus erneuerten Kreuzen mit Brettschindeldeckung, die Figuren von Jesus und den beiden Schächern tragen. Sie stammen vermutlich aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.
Datei hochladen Kapelle hl. Ulrich
ObjektID: 2772
bei Mellitz 15
Standort
KG: Virgen
Die Ulrichskapelle ist eine Kapelle mit rechteckigem Grundriss und leicht eingezogenem Rundchor unter einem leicht geschwungenen Satteldach und einem hohen, schlanken Dachreiter. Das 1799 anstelle eines Vorgängerbaus errichtete Bauwerk beherbergt einen Säulenaltar mit einem Mariahilf-Gemälde, das eine Kopie des Innsbrucker Cranach-Bildes darstellt.

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Burgruine Rabenstein
ObjektID: 2767
Mellitz
Standort
KG: Virgen
Hauptartikel: Burgruine Rabenstein (Virgen)
f1
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ObjektID: 2773
bei Mitteldorf 35
Standort
KG: Virgen
Die Magdalenenkapelle oder Kapelle „Unser Herr im Elend“ ist eine große, barocke Kapelle, die zwischen 1650 und 1655 errichtet wurde. Das Äußere der Kapelle ist durch den wuchtigen Eingangsturm geprägt, auf dem ein oktogonales Glockengeschoß mit Zwiebelhelm thront. Zudem sind die Fassaden von Turm und Kapelle durch gelbe Ortstein-, Gesims- und Rahmengliederung geprägt. Der 1798 errichtete Altar zeigt die Pietà unter dem Kreuz.

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Kapelle hl. Apollonia
ObjektID: 2774
bei Niedermauern 25
Standort
KG: Virgen
Die Kapelle wurde 1783 erbaut und beherbergt einen Altar aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts.

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Ortskapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 2775
bei Niedermauern-Gries 4
Standort
KG: Virgen
Die Nepomukkapelle wurde 1818 an der Straße zwischen Virgen und Welzelach anstelle eines Nepomuk-Bildstocks errichtet. Die Kapelle besitzt einen polygonalen Schluss, ein schindelgedecktes Satteldach mit Dachreiter und eine geschwungene Giebelfassade. Sie beherbergt einen gotisierenden Altar mit einem Gemälde des heiligen Nepomuk aus dem Jahr 1818.

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Widum
ObjektID: 2761
Niedermauern Straße 22
Standort
KG: Virgen
Das Widum in Virgen ist ein mächtiger Bau mit mittelalterlichem Kern. Die Datierung der Sonnenuhr auf das Jahr 1647 weist möglicherweise auf den nachgotischen Umbau und die Errichtung des Netzrippengewölbes hin.

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Bildstock
ObjektID: 2762
bei Niedermauern Straße 22
Standort
KG: Virgen
Der Bildstock aus dem 17. Jahrhundert befindet sich neben dem Widum an der Straße nach Niedermauern und wurde auf einem Viereckschaft errichtet, der von einem modernen Natursteinsockel ummantelt ist. Der Nischenaufsatz mit Zeltdach beherbergt Fresken, die 1985 im Zuge der Renovierung mit Darstellungen der heiligen Virgil, Florian und Notburga übermalt wurden.
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ObjektID: 2781

Standort
KG: Virgen
Der Pestbildstock liegt an einer Weggabelung der Straße zwischen Virgen und Niedermauern. Der Bildstock aus dem 17. Jahrhundert wurde in den 1960er Jahren nach einer notwendigen Verlegung erneuert. Er wurde aus Natursteinen gemauert, besitzt einen ausladenden Sockel und eine schmiedeeisenvergitterte Rundbogennische unter einem Satteldach. In der Nische befindet sich ein Gemälde der Lavanter Prozession, eine Kopie des Voitivbilds, dessen Original sich heute in der Kirche von Obermauern befindet.

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Bauernhof Angstler
ObjektID: 2786
Obermauern 56, 57
Standort
KG: Virgen
Der Angstler-Hof ist ein Teilgut des in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erwähnten Gutes "unter der Kirchen", wobei die Bebauung des Angstler-Gutes seit 1780 belegt ist. Der Paarhof besteht aus einem zweigeschoßigen Wohnhaus mit Eckflurgrundriss aus dem 18. Jahrhundert und einem Wirtschaftsgebäude, das 1991 aus dem Defereggental hierher verlegt wurde. Das zweigeschoßige Austraghaus in Kantblockbauweise stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

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Bauernhof Obermaurer-Huber
ObjektID: 2787
Obermauern 58
Standort
KG: Virgen
Der Paarhof Obermaurer-Huber ist ein Teilgut des bereits im 16. Jahrhundert genannten Hubergutes, wobei der Hof Obermaurer-Huber erstmals 1779 genannt wurde und das Wohnhaus im 19. Jahrhundert über vermutlich älterem Kern aus dem 17. bis 18. Jahrhundert in Mischbauweise mit Blockpfettendach errichtet wurde. Das Wirtschaftsgebäude in kombinierter Holzkonstruktion stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.

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Bauernhof Außermantler
ObjektID: 2788
Obermauern 61
Standort
KG: Virgen
Das Gut Außermantler ist ein seit 1780 urkundlich bebautes Teilgut des Mantlergutes, das bereits im 16. Jahrhundert existierte. Das Wohnhaus des im 20. Jahrhundert stark erneuerten Paarhofes wurde als zweigeschoßiger Blockbau mit schindelgedecktem Blockpfettendach, das Wirtschaftsgebäude mit paralleler Firstausrichtung auf einem Mauerfundament in kombinierter Holzkonstruktion mit Pfettendachstuhl errichtet.

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Bauernhaus Innerschmieder
ObjektID: 2785
Obermauern 64
Standort
KG: Virgen
Der Hof Innerschmieder wurde 1780 erstmals urkundlich erwähnt, als sich das Freistift im Besitz von Schloss Bruck befand. Der in Mischbauweise errichtete, zweigeschoßige Einhof mit Satteldach stammt aus dem 18. Jahrhundert, die 1958 stillgelegte Schmiede befindet sich talseitig. Hangseitig besteht ein in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts umgebauter Wirtschaftsteil mit bruchsteingemauertem Stall.

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Wallfahrtskirche Maria Schnee
ObjektID: 2783
bei Obermauern 64
Standort
KG: Virgen
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee ist eine spätgotische Kirche mit eingezogenem Chor, angestelltem Turm mit Sakristeianbau und steilem Satteldach. Durch ihren unversehrt erhaltenen Freskenzyklus von Simon von Taisten zählt die Kirche zu den bedeutendsten Kirchen Osttirols.

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Wegkapelle Ketterle
ObjektID: 2778
bei Obermauern 75
Standort
KG: Virgen
Der gemauerte Bildstock befindet sich am Pilgerweg zwischen Virgen und Obermauern. Er besitzt ein schindelgedecktes Satteldach, das eine hohe, flachbogig geschlossene Altarnische beschützt. Das hölzerne Altärchen stammt aus dem 18. Jahrhundert und zeigt eine Pietà unter dem Kreuz vor gemaltem Landschaftshintergrund.

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Ortskapelle hl. Antonius
ObjektID: 2764
bei Virgental Straße 37
Standort
KG: Virgen
Die Antoniuskapelle am östlichen Ortseingang von Virgen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der frühbarocke, turmlose Kapellenbau besitzt einen polygonalen Schluss und ein schindelgedecktes Satteldach. Der Altar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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Bildstock bei der Antoniuskapelle
ObjektID: 2765
bei Virgental Straße 37
Standort
KG: Virgen
Der Bildstock befindet sich bei der Antoniuskapelle am östlichen Ortseingang von Virgen und wurde vor der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet. Der gotische Tabernakelbildstock besitzt einen oktogonalen Schaft über ausladender Sockelplatte, einen Aufsatz mit giebelförmigen Nischen und ein Satteldach. Die Fresken in den Nischen sind nur noch teilweise erhalten und zeigen das Abendmahl, eine Kreuzigungsszene, den Marientod und vermutlich den heiligen Sebastian.

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Kloster der Franziskaner-Tertiar-Schwestern
ObjektID: 2766
Virgental Straße 70
Standort
KG: Virgen
Das Kloster der Franziskaner-Tertiar-Schwestern wurde Ende des 19. Jahrhunderts in einem ehemaligen Gasthaus gegründet und um eine Kapelle im Inneren sowie einer Gartenmauer erweitert. In den Klosterräumlichkeiten wurden bis zur Übersiedlung in das Schulhaus Kinder unterrichtet.

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Gasthaus Neuwirt (ehem. Resinger)
ObjektID: 2792
Virgental Straße 75
Standort
KG: Virgen
Das im Kern spätgotische Wirtshaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein zweigeschoßiges Gebäude mit traufseitig erschlossenem Mittelflurgrundriss, Schopfwalmdach und Runderker. Die Fassade trägt ein barockes Fresko des heiligen Zachäus aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt eine hölzerne Plastik der heiligen Barbara aus dem 18. Jahrhundert sowie des heiligen Florian aus dem 19. Jahrhundert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Virgil
ObjektID: 2758
bei Virgental Straße 90
Standort
KG: Virgen
Die im Kern mittelalterliche Pfarrkirche wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erweitert. Der vierjochige Bau mit geschwungener Giebelfassade, Polygonalchor, Turm mit Spitzhelm und Sakristeianbau beherbergt Altäre aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, einen barocken Figurenschmuck und klassizistische Elemente.

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Friedhof
ObjektID: 2759
bei Virgental Straße 90
Standort
KG: Virgen
Während mittelalterliche Belege für die Existenz eines Friedhofes fehlen, wurde 1615 ein Ossarium urkundlich erwähnt. Noch im selben Jahr erfolgte die Einrichtung eines Friedhofes für ungetaufte Kinder außerhalb der Friedhofsmauern. Die Anlage erstreckt sich heute rund um die Pfarrkirche und wird von einer Feldsteinmauer begrenzt. Auf dem Gelände befindet sich eine Friedhofskapelle mit Aufbahrungshalle aus dem Jahr 1843 (1982 umgestaltet), eine Lourdeskapelle und ein Friedhofskreuz mit Kriegerdenkmal aus dem 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Silvester-Kapelle
ObjektID: 2779
bei Welzelach 2
Standort
KG: Virgen
Die Silvester-Kapelle wurde 1641 auf einem Felsen neben einer Straße errichtet und 1895 um die Sakristei erweitert. Die Kapelle mit polygonalem Chor, schindelgedecktem Satteldach und hölzernem Dachreiter beherbergt einen 1737 hergestellten Altar aus Zirbelkiefer mit einer Figur des heiligen Silvester im Zentrum und einem Gemälde von Joachim sowie Anna und Maria im Auszug. Des Weiteren beherbergt die Kapelle zahlreiche Votivbilder aus dem 19. Jahrhundert.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007, ISBN 978-3-85028-448-6. (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
  • Louis Oberwalder: Virgen im Nationalpark Hohe Tauern. Edition Löwenzahn, Innsbruck 1999, ISBN 3-7066-2197-5
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Virgen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.