unbekannter Gast
vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kals am Großglockner

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kals am Großglockner enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Osttiroler Gemeinde Kals am Großglockner.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Kirchenruine hl. Peter (Peterskirchl) mit umgebendem Areal (Köfele)
ObjektID: 2401
Burg
Standort
KG: Kals
Die Kirchenruine St. Peter ist der Rest einer vermutlich im 16. Jahrhundert errichteten, ehemals als Wallfahrtsziel genutzten Kirche, die ab dem 19. Jahrhundert infolge eines Blitzschlages und Brandes zunehmend verfiel. Von dem annähernd quadratischen Hauptraum mit leicht asymmetrischem polygonalen Chor sind heute nur noch Teile der Außenmauern aus Feldsteinen erhalten. Im Jahr 2016 wurden die Mauerreste restauriert.[2]
BW
Datei hochladen
Stockmühle
ObjektID: 2417
Grossdorf 4 + 29
Standort
KG: Kals
Die Hofer- oder auch Uhlmühle ist Teil des Ensembles Stockmühlen am Kalserbach.[3]

Datei hochladen
Roglmühle
ObjektID: 2420
Grossdorf 31
Standort
KG: Kals
Teil der Stockmühlen am Kalserbach
Datei hochladen Widum
ObjektID: 2399
Ködnitz 8
Standort
KG: Kals
Unweit der Pfarrkirche liegt das gotische Widum aus dem Jahre 1481, der älteste Profanbau in der Gemeinde Kals. Durch die ortsunübliche Bauweise mit unregelmäßiger Fensteranordnung und einem steilen Satteldach nimmt das Gebäude einen besonderen Stellenwert ein.

Datei hochladen
Gedächtniskapelle zu den Hll. Kilian und Johannes von Nepomuk
ObjektID: 2408
bei Lesach 10
Standort
KG: Kals
Die Gedächtniskapelle in Unterlesach wurde nach einem Gelöbnis in den Hochwasserjahren 1965/66 errichtet. Sie wurde nach Plänen von Paul Illmer erbaut und verfügt über eine hohe Fassade mit Glockentürmchen. Die Front der Kapelle ist mit einem Kruzifix sowie mehreren Figuren in volkstümlicher, barocker Ausführung geschmückt.

Datei hochladen
Kapelle Maria Heimsuchung
ObjektID: 2410
bei Oberpeischlach 10
Standort
KG: Kals
Die Kapelle Mariä Heimsuchung wurde 1797 beim Durchmarsch der französischen Truppen gelobt und in der Folge als Dankabstattung errichtet. Die Weihe der Kapelle erfolgte 1799, bereits 1825 fiel sie einem Brand zum Opfer. Sie wurde jedoch in der Folge erneuert und 1961 restauriert.
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Rupert und Friedhof
ObjektID: 2398
bei Ködnitz 7
Standort
KG: Kals
Bei der urkundlich bereits 1274 erwähnten Kirche handelt es sich um einen ursprünglich gotischen Bau, der zwischen 1744 und 1770 barockisiert wurde. Umgeben wird die Pfarrkirche vom Kalser Friedhof, in dem ein Denkmal für die verunglückten Glocknertouristen steht.

Datei hochladen
Kath. Filialkirche St. Georg
ObjektID: 2400
gegenüber Unterburg 4
Standort
KG: Kals
Zwischen den Fraktionen Ködnitz und Großdorf liegt die St. Georgs-Kirche, die 1366 geweiht wurde und über einen für das kleine Langhaus relativ hohen Turm verfügt.
Datei hochladen Kapelle hl. Petronilla
ObjektID: 2402
bei Grossdorf 23
Standort
KG: Kals
Die Petronillakapelle ist eine 1875 geweihte Barockkapelle, die 1898 neugotisch erweitert wurde. Des Weiteren wurde ein Turm mit Mehrglockengeläute errichtet. Die Kapelle verfügt über ein dreijochiges Langhaus mit Stichkappengewölbe und Statuen des heiligen Josef, Andreas und Jakobus, die von Einheimischen um die Jahrhundertwende geschaffen wurden.
Datei hochladen Herz-Jesu-Kapelle (Ködnitzkirchl)
ObjektID: 2413
Glor-Berg
Standort
KG: Kals
Das Ködnitzkirchl ist Teil der Jörgnalm im Ködnitztal. Der einfach Holzbau mit angestelltem Turm verfügt über ein schlichtes, volkstümliches Inventar.
BW
Datei hochladen
Platzermühle
ObjektID: 2421
Burg
Standort
KG: Kals
Teil der Stockmühlen am Kalserbach

Datei hochladen
Kerermühle
ObjektID: 2418
Burg
Standort
KG: Kals
Teil der Stockmühlen am Kalserbach

Datei hochladen
Obenfigermühle
ObjektID: 2419
Burg
Standort
KG: Kals
Teil der Stockmühlen am Kalserbach

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007, ISBN 978-3-85028-448-6. (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kals am Großglockner  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. ORF Tirol: Älteste sakrale Ruine Tirols renoviert. ORF.at vom 22. August 2016, abgerufen am 22. August 2016
  3. Baumann, Schmid-Pittl: Stockmühle, Hofermühle, Uhlmühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. August 2015.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.