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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berndorf (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berndorf enthält die 91 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Berndorf im niederösterreichischen Bezirk Baden.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49383
Albertstraße 1
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49384
Albertstraße 3
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49367
Albertstraße 7
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49368
Albertstraße 9
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49369
Albertstraße 11
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49379
Albertstraße 16
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Villa Klostermann, ehem. Direktionsgebäude der Berndorfer Metallwarenfabrik
ObjektID: 44484
Alleegasse 8
Standort
KG: Berndorf I
Das Direktionsgebäude (auch Direktoren-Villa[2]) der Berndorfer Metallwarenfabrik wurde 1886 erbaut. Der zweigeschoßige Bau mit seinen mächtigen Treppengiebeln über den zweiachsigen Seitenrisaliten und dem schmalen Mittelteil, der mit einem Attikatürmchen mit steilen Spitzdach abgeschlossen wird, ist späthistoristisch neugotisch mit Material- und Industriebauelementen.[2]
Datei hochladen Wohnhaus, Portierhaus der Kruppvilla „Am Brand“
ObjektID: 46610
Anton-Wildgans-Straße 6
Standort
KG: Berndorf I
Erbaut zwischen 1896 und 1900.[3]

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Arbeiter- /Angestelltenwohnhausanlage, Brunntalhof
ObjektID: 78045
Brunntalstraße 3-11
Standort
KG: Berndorf I
Der Brunntalhof ist ein 1922/23 nach einem Entwurf des Baubüros der Berndorfer Metallwarenfabrik errichteter Gemeindebau. Die zweigeschoßigen Arbeiterwohnhäuser in geschlossener, reihenhausartiger Verbauung haben abwechselnd trauf- und giebelständige Abschnitte unter Sattel- und Mansarddächern.
Datei hochladen Wasserturm
ObjektID: 78151
Griesfeldstraße
Standort
KG: Berndorf I
Der Erdhochbehälter ist ein kleiner gebänderter, neoabrocker Rundbau als Eingang zum Wasserreservoir, mit Rundbogenportal und geschweifter Glockenhaube. Architekt unklar, eventuell Ludwig Baumann um 1895.

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49393
Hainfelder Straße 15
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49394
Hainfelder Straße 17
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49395
Hainfelder Straße 21
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49396
Hainfelder Straße 23
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Anmerkung: 1897 erbaut.

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49360
Hainfelder Straße 25
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49375
Hainfelder Straße 26
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49361
Hainfelder Straße 27
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49376
Hainfelder Straße 28
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49339
Hainfelder Straße 29
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49362
Hainfelder Straße 30
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49371
Hainfelder Straße 32
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Datei hochladen Kapelle
ObjektID: 69480
Hermannsplatz
Standort
KG: Berndorf I
Die Kapelle bei der tausendjährigen Linde am Hermannsplatz, auch Lindenkapelle genannt, war ein altes Wahrzeichen Berndorfs. Ursprünglich 1879 als Leicheneinsegnungskapelle am heutigen Karl-Kislinger-Platz errichtet, wurde die Holzkapelle nach dem Bau der Marienkirche 1883 auf den Hermannsplatz verbracht, wo sie bis 1958 stand, ehe sie dem Verkehr weichen musste. 1996/97 wurde die Kapelle in der Nähe ihres ursprünglichen Standplatzes am Hermannsplatz nach alten Fotos rekonstruiert.[4]

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49365
Herminenstraße 10
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49340
Herminenstraße 13
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49341
Herminenstraße 15
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49363
Herminenstraße 19
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49382
Herminenstraße 21
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Villa Hauch, Direktionsgebäude des Kruppschen Nahrungsmittel-Lagerhauses
ObjektID: 45667
Hochstraße 6
Standort
KG: Berndorf I
Die Villa Hauch, das ehemalige Direktionsgebäude des Kruppschen Nahrungsmittel-Lagerhauses, wurde 1917 erbaut, Architekt war Ludwig Baumann.[5]

Der längsrechteckige Bau trägt einen Glasdachaufsatz und hat im Süden zur Hochstraße hin einen vorschwingenden Eingangsportikus mit zwei Säulen. Im Osten eine Loggia und darüber eine Terrasse. Unter dem Glasdach im Inneren eine zweigeschoßige Halle mit umlaufendem Balkon.

Datei hochladen Erinnerungs/Kleindenkmäler, sogen. „Wehrbär“ und Bärenhöhle
ObjektID: 48248
Idagasse
Standort
KG: Berndorf I
Arthur Krupp ließ den „Wehrbären“ nach einem Entwurf von Otto Jarl in Gröden schnitzen. Ab dem 18. August 1915 durften Berndorfer Bürger gegen Zahlung einer Krone für das Kriegshilfwerk Eisennägel einschlagen.[6]

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Aufnahmsgebäude
ObjektID: 71092
J.-F.-Kennedy-Platz 1
Standort
KG: Berndorf I
Das Stationsgebäude der Leobersdorfer Bahn wurde 1888 errichtet.

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49366
Karl-Johann-Mayer-Straße 2
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49385
Karl-Johann-Mayer-Straße 4
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49386
Karl-Johann-Mayer-Straße 5
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49387
Karl-Johann-Mayer-Straße 7
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49389
Karl-Johann-Mayer-Straße 8
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49388
Karl-Johann-Mayer-Straße 9
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49390
Karl-Johann-Mayer-Straße 10
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49370
Karl-Johann-Mayer-Straße 11
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Anmerkung: 1906 erbaut.

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49391
Karl-Johann-Mayer-Straße 12
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49392
Karl-Johann-Mayer-Straße 14
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Datei hochladen Ereignisdenkmal
ObjektID: 78099
Kislingerplatz
Standort
KG: Berndorf I
Das Denkmal erinnert an die silberne Hochzeit von Margret und Arthur Krupp im Jahre 1906. Gestiftet haben es Die Gemeinde und die Corporationen von Berndorf.
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Pfarrhof
ObjektID: 78069
Kislingerplatz 1
Standort
KG: Berndorf I
Der alte Pfarrhof vis-à-vis der Marienkirche wurde 1882/83 nach Entwürfen des Architekten Oswald Gruber erbaut.[7]
Datei hochladen Amtsgebäude, ehem. Volksschule, Polizei
ObjektID: 53337
Kislingerplatz 2, 3, 4
Standort
KG: Berndorf I
1878 als Volksschule errichtet.
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 53345
Kislingerplatz 2, 3, 4
Standort
KG: Berndorf I
Das Rathaus wurde 1882/83 nach Entwürfen des Architekten Oswald Gruber erbaut.[7]
Datei hochladen Musik- und Sonderschule
ObjektID: 53338
Kislingerplatz 5
Standort
KG: Berndorf I
Das neue Schulhaus wurde 1896 als Hallenschule von Ludwig Baumann geplant, es diente von 1910 bis 1985 als Gymnasium, danach Sonderschule, Musikschule und Stadtbibliothek.[8]

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Theater
ObjektID: 53339
Kislingerplatz 6
Standort
KG: Berndorf I
Das Stadttheater Berndorf wurde 1898 vom Büro Fellner & Helmer erbaut und 1899 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet.

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Figur, Diana zu Pferde
ObjektID: 78086
Kislingerplatz 6
Standort
KG: Berndorf I
Das Standbild Diana zu Pferd wurde 1908 von Caspar von Zumbusch geschaffen, stand ursprünglich bis 1945 nahe der Kruppvilla „Am Brand“, danach als Leihgabe der Familie Bohlen-Halbach im Park des Jagdmuseums Marchegg. Seit 1997 steht das Standbild nun wieder in Berndorf, im Theaterpark.[9]
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal, Krupp-Denkmal
ObjektID: 78100
Kislingerplatz 6
Standort
KG: Berndorf I
Die Stele mit dem Kopf von Arthur Krupp ist ein Werk von Fritz Klimsch, sie wurde am 25. Mai 1943 vor dem Theater zum 100jährigen Gedenktage der Berndorfer Metallwarenfabrik enthüllt. 1945 wurde das Denkmal vandaliert, der Bronzeguss vom Sockel gestoßen. Der Kopf landete im Technischen Museum, dessen Mitbegründer Krupp war. 1960 konnte die Rückgabe der Stele erreicht werden, sie wurde am Krupp-Platz aufgestellt.[10] 2011 steht die Stele nun im Theaterpark.
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal, Kaiser Franz Joseph-Denkmal
ObjektID: 78149
Kislingerplatz 6
Standort
KG: Berndorf I
Das Bronzedenkmal von Anton Brenek erinnert an die Anwesenheit des Kaisers 1899 in Berndorf und wurde bei den Feierlichkeiten zur Stadterhebung im August 1900 enthüllt. Der ursprüngliche Aufstellungsort war der Karl-Kislinger-Platz, in den 1950er Jahren wurde das Denkmal vor das Theater vis-à-vis transferiert.[11]

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Kath. Filialkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 53336
Kislingerplatz 99
Standort
KG: Berndorf I
Die Berndorfer Marienkirche wurde als Pfarrkirche zu Maria Himmelfahrt vom Wiener Architekten Viktor Rumpelmayer entworfen und von 1881 bis 1883 durch den Baumeister Josef Kubelka aus Konglomerat und Kremesberger Sandstein im neugotischen Stil errichtet. 1966/67 wurde der Innenraum durch den Maler Franz Drapela komplett neu und modern gestaltet.[12]
Datei hochladen Krupp-Mausoleum
ObjektID: 41821
Klostermanngasse
Standort
KG: Berndorf I
Das Krupp-Mausoleum wurde 1884 im Auftrag von Arthur Krupp nach den Plänen des Architekten Viktor Rumpelmayer im neugotischen Stil errichtet. Es wird von einer steinernen Kuppel gekrönt. Im Mausoleum sind die Angehörigen der Familie Krupp beginnend bei Hermann († 25. Juli 1879) bis Arthur († 21. April 1938) bestattet.[13]
Datei hochladen Bürgerhaus, Wohnhaus des Schulzahnarztes
ObjektID: 46643
Klostermanngasse 1
Standort
KG: Berndorf I
1909 erbaut, diente das Gebäude dem von Krupp bezahlten und für die Bevölkerung kostenlos ordinierenden Zahnarzt.[14]

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Kruppsche Werksiedlung – Wohnhäuser Beamtensiedlung
ObjektID: 129009
Kruppstraße 9, 11, 13-24, 26, 28
Standort
KG: Berndorf I
Die Kruppstraße weist eine beidseitig, geschlossene Verbauung mit ehemaligen Beamtenwohnhäusern auf. Die Materialbauten im Heimatstil sind von der englischen Cottage-Bewegung und deutschen Vorbildern beeinflusst und wurden 1910–1914 erbaut. Die giebelständig aneinander gereihten Einzelhäuser weisen steil überdachte Eingänge und teilweise reiche Fachwerkdekoration auf.[15]

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Villa Kuhlmann
ObjektID: 46507
Kuhlmannstraße 51
Standort
KG: Berndorf I
Die Villa Kuhlmann wurde 1912/13 gebaut, Architekt war Ludwig Baumann. Die Villa hätte nach Plänen um 1911 in anderer Form auf dem Gemeindegebiet von Pottenstein stehen sollen.[16]

Der zweigeschoßige, unverputzte Backsteinbau unter geschwungenem Walmdach hat eine vorspringende ovale Loggia, die von zwei Säulen getragen wird, darüber eine Terrasse. Das Gebäude ist im Heimatstil erbaut und von der Deutschen Sachlichkeit beeinflusst.


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Niederfelder-Marienkapelle
ObjektID: 31372
Leobersdorfer Straße
Standort
KG: Berndorf I
Die Niederfelder Marienkapelle ist ein einfacher Barockbau nach den Plänen des Wiener Maurerpoliers Faderl aus dem Jahre 1765.[17] 2011 wurde die Kapelle einige Meter weit von der Straße wegversetzt und restauriert.
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Postgebäude
ObjektID: 45743
Leobersdorfer Straße 14
Standort
KG: Berndorf I
Das ehemalige Postgebäude wurde 1893/94 von Ludwig Baumann erbaut. Der Bau hat seichte Seitenrisalite und ist im Erdgeschoß gebändert.
Datei hochladen Wohnhaus, Portierhaus der Kruppvilla „Am Brand“
ObjektID: 46609
Leobersdorfer Straße 17
Standort
KG: Berndorf I
Erbaut zwischen 1896 und 1900.[3]

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Wohnhaus, Ehem. Herrenhaus der Messingblech- und Drahtfabrik Cornides
ObjektID: 78050
Leobersdorfer Straße 38
Standort
KG: Berndorf I
Das ehemalige Herrenhaus ist ein freistehender zweigeschoßiger Rechteckbau mit Seitenrisaliten und einer Terrasse, Haustein- und Sichtziegelmauerwerk sowie ein ornamental und figural gestaltetes Sgraffitoband unter der Traufe bestimmen die Fassade. An der östlichen Schmalseite befindet sich ein Wappenstein mit dem Wappen von Cornides, Edler von Krempach.[18]
Datei hochladen Villa/Landhaus
ObjektID: 45742
Leobersdorfer Straße 47-49
Standort
KG: Berndorf I
Das Doppelwohnhaus mit seinen steilen Mansarddachgiebeln über den beiden mittleren Gebäudeachsen wurde 1907 von Wenzel Wegwart im Heimatstil auf secessionistischer Basis und Jugendstilfenstern erbaut.
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Kruppsche Gartenverwaltung
ObjektID: 46612
Leobersdorfer Straße 51
Standort
KG: Berndorf I

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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49378
Ludwigstraße 3
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49372
Ludwigstraße 7
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49377
Ludwigstraße 8
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49374
Ludwigstraße 9, 11
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49380
Ludwigstraße 10
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49381
Ludwigstraße 12
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49342
Ludwigstraße 13
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49358
Ludwigstraße 14
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49359
Ludwigstraße 16
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Arbeiterwohnhaus der Werksiedlung Wiedenbrunn
ObjektID: 49364
Ludwigstraße 20
Standort
KG: Berndorf I
Hauptartikel: Werksiedlung Wiedenbrunn
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Anmerkung: Ein modernes Gebäude. BDA-Datenblatt angefordert.
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal, Baumann-Denkmal
ObjektID: 78148
Margaretenplatz
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Berndorf I
GstNr.: 245/1
Das Denkmal für Ludwig Baumann, den Gestalter von Berndorf, ließ Claus von Bohlen und Halbach 1939 hinter der Margaretenkirche errichten.[11]
Datei hochladen Kruppsche Werksiedlung – Margaretenplatz
ObjektID: 129008
Margaretenplatz 2, 3, 4, 5
Standort
KG: Berndorf I
Das Ensemble Margaretenplatz umfasst die neobarocke Stadtpfarrkirche St. Margareta (erbaut 1910–1917) flankiert von den Berndorfer Schulen (1908/09) und umrandet von der Konsumanstalt (1917/18), dem Krupp-Kasino (1918), dem Direktorenhaus am Ende der Kruppstraße (1910) und dem Pfarrhaus (1916/17). Planender Architekt war Ludwig Baumann.[19]

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Konsumanstalt, Schwarz- und Weißbäckerei, Wurstfabrik der Berndorfer Metallwarenfabrik (Anlage)
ObjektID: 53352
Neugasse 11
Standort
KG: Berndorf I
Die Konsumanstalt erstreckt sich über ein Areal zwischen der Bahnhofstraße und der Neugasse. Das Gebäude nach Plänen von Oskar Laske und Viktor Fiala wurde 1904 als Warenhaus der Konsumanstalt erbaut, 1907/08 zu beiden Seiten Zubau einer Fleischerei, Wurstfabrik und Bäckerei. Der Gebäudekomplex besteht aus drei durch schlanke Verbindungsbauten voneinander abgesetzten zweigeschoßigen Bauten. Das kubisch-sachliche Erscheinungsbild wird mit kräftigen vertikalen und horizontalen Gliederungselementen im Sinn der Industriearchitektur betont, das strenge strukturalistische Bauprinzip der Moderne durch sparsames Jugendstildekor etwas gemildert.[20][21]
Datei hochladen Kommunaler Wohnbau, Viktor Adler-Hof
ObjektID: 1085
Pottensteiner Straße 15
Standort
KG: Berndorf I
Der Viktor-Adler-Hof wird 1927/28 von der Gemeinde durch Stadtbaumeister Franz Wilhelm Krahle errichtet.[22]
Datei hochladen Arbeiter- /Angestelltenwohnhausanlage, Siedlung Sechshaus
ObjektID: 72293
Sechshauser Straße 12-22, ger. Nr.
Standort
KG: Berndorf I
Der durch Pawlatschengang erschlossene Bauteil trägt die Adresse Sechshauser Straße 12 und datiert baulich, so wie die restlichen geraden Orientierungsnummern, vor 1885.[3]
Datei hochladen Arbeitersiedlung Vierhaus
ObjektID: 72294
Vierhausstraße 1-11, unger. Nr.
Standort
KG: Berndorf I
Um 1919[3][Anm. 1] wurden von Krupp die zur Arbeitersiedlung Vierhaus zählenden, unter Schutz stehenden sechs Bauten errichtet, 1929 wurde sie von der Gemeinde erworben, 1997 wurde sie gründlich renoviert.

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Wasserturm d. ehem. Zimmermann-Fleischwerke
ObjektID: 68497
bei Vierhausstraße 21
Standort
KG: Berndorf I
1919 erbaut, Architekt Ludwig Baumann. Der Wasserturm liegt auf der Gemeindegrenze zu Pottenstein.
Datei hochladen Wohnhaus, Portierhaus der Krupp-Villa „Am Brand“
ObjektID: 46611
Vöslauer Straße 34
Standort
KG: Berndorf I
Erbaut zwischen 1907 und 1918[3], nach anderen Angaben bereits um 1905[23], durch die Architekten Oskar Laske und Viktor Fiala. Das kleine Wohnhaus in Materialbauweise mit strengen Schweizerhauselementen ist mit einem Satteldach gedeckt. Die Zufahrt ist mit einem Gittertor mit Jugendstildekor abgeschlossen.
Datei hochladen Bronzerelief „Strandgut“
ObjektID: 78150

Standort
KG: Berndorf I
Das Bronzerelief „Strandgut“ wurde um 1898 von Grazer Richard Jakič geschaffen. Er erhielt dafür den Rompreis der Wiener Akademie und das Ehrendiplom der Pariser Weltausstellung 1900. Es wurde in der Wiener Kunsterzgießerei gegossen.[24]
Datei hochladen Hermann-Krupp-Denkmal
ObjektID: 102073

Standort
KG: Berndorf I
Arthur Krupp ließ dieses Denkmal zu Ehren seines Vaters Hermann 1910 auf einem Felsen am Fuß des Guglzipfs errichten. In der Mitte des achtsäuligen Rundtempels steht eine Herme Hermann Krupps in Bronze, geschaffen vom Bildhauer Ruß.[25]

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Aufnahmsgebäude
ObjektID: 53358
Bahngasse 32
Standort
KG: Berndorf II
Die Haltestelle der Leobersdorfer Bahn in St. Veit an der Triesting wurde 1880 errichtet.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 53360
Hauptplatz 1
Standort
KG: Berndorf II
Der Pfarrhof in St. Veit wurde 1910/11 durch Baumeister Oscar Fraunlob errichtet.[26]
Datei hochladen Gemeindehaus und Feuerlöschgerätehalle
ObjektID: 78184
Hauptstraße 53
Standort
KG: Berndorf II
Das Gemeindehaus wurde 1894 von Oscar Fraunlob errichtet. Der zweigeschoßige, späthistoristische Materialbau mit einem steil übergiebelten Mittelrisalit und zweiachsigen Flanken wurde in seinem westlichen Teil zu einer Feuerlöschgerätehalle umgebaut.
Datei hochladen Gnadenstuhl
ObjektID: 78193
Höhenstraße
Standort
KG: Berndorf II
Die als Gnadenstuhl ausgeführte Dreifaltigkeitssäule existierte nach dem Grundbuch von Merkenstein bereits 1568 auf der Schredt, nach mündlicher Überlieferung entstand die barocke Säule in der Pestzeit, vermutlich 1713.[27] Der secessionistische Gusseisenpfeiler wird um 1915 datiert.[28]

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Aussichtswarte Gugelzipf
ObjektID: 78191
Kleinfelder Straße 19
Standort
KG: Berndorf II
1902 wurde auf dem Guglzipf die erste Aussichtswarte aus Holz erbaut, diese musste nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen werden. 1990/91 wurde die 34 Meter hohe Jubiläumswarte errichtet und am 31. August 1991 eröffnet, schließlich 2006 zu Ehren des langjährigen Obmanns des Vereins „Waldhütte Guglzipf-Berndorf“ in Franz-Bichler-Warte umbenannt.

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Wohnhaus, Ehem. Bürogebäude der Messingblech- und Drahtfabrik Cornides
ObjektID: 78049
Leobersdorfer Straße 42
Standort
KG: Berndorf II
Das Kanzlei- und Direktionsgebäude des Messingwalzwerks Cornides und Comp. wurde 1893 von Oscar Fraunlob erbaut. Der lang gestreckte eingeschoßige Materialbau (verputzt mit Ziegelgliederung) mit seinen Seitenrisaliten ist vom Stil her späthistoristisch mit Schweizerhauselementen.
Datei hochladen Wasserturm des Neuhirtenberger Kupferhammers
ObjektID: 78187
Leobersdorfer Straße 60
Standort
KG: Berndorf II
Der Wasserturm wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als romantischer Wehrturm über der Einfahrt zum Fabriksareal von Neufeld-Fabrik samt einem Herrenhaus erbaut. Das Herrenhaus wurde 1990 demoliert. Der viergeschoßige Turm trägt einen Zinnenkranz, über der Durchfahrt befinden sich Terrakotta-Rosetten nach einem Entwurf von Theophil Hansen für das Wiener Arsenal.

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Kath. Pfarrkirche, hl. Vitus
ObjektID: 69484

Standort
KG: Berndorf II
Datei hochladen Bergbau/Hüttenwesen, Hochwasserturm in St. Veit an der Triesting
ObjektID: 77626

Standort
KG: Berndorf II
Das Alter des Turmes ist nicht genau bekannt. Bei den Renovierungsarbeiten 2004 ist man auf die eingravierte Jahreszahl 1829 gestoßen, was mit Überlieferungen übereinstimmt. Auf Höhe des Turms verzweigte sich gemäß Franziszeischem Kataster bereits 1820 die Triesting in zwei (eine gewerbe- bzw. industriebetrieblich ungenutzte Insel bildende) Läufe, die sich nach etwa 500 Metern wieder vereinten. Vom nördlichen, dem ursprünglichen Flusslauf wurden über zusätzliche Kanäle die Räder der Sartory-Fabrik (ab 1847: Neufeld-Fabrik) angetrieben; der südliche Lauf, Teil des heutigen Triestingbetts, diente als Entlastungsgerinne der Regulierung des Wasserzuflusses zu den Fabriksanlagen. Bei Ansteigen des Wasserspiegels floss Wasser aus dem nördlichen Arm in die Öffnung am Fuße des Turmes und betätigte ein darin montiertes Wasserrad. Dieses brachte eine Glocke im Dach des Turmes zum Läuten. So wusste man, dass die Schleusen des Wehrs am Entlastungsgerinne geöffnet werden mussten. Eine Überflutung des Werksgeländes Sartory/Neufeld bzw. Schaden an den Maschinen konnte somit schneller als die Jahre zuvor vermieden werden.[29]
Datei hochladen Arbeitersiedlung Neue Kolonie
ObjektID: 68496
Hernsteiner Straße 175-189, unger. Nr.
Standort
KG: Berndorf IV
1919 als Wohnsiedlung für die Bergleute des Grillenberger Braunkohlebergbaus im Heimatstil errichtet.

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Ortskapelle
ObjektID: 78195
Mühlgasse, Berndorf IV
Standort
KG: Berndorf IV
Die von der Weidegenossenschaft Veitsau um 1910 errichtete, den ursprünglichen Holzbau ersetzende gemauerte Kapelle weist vor allem Jugendstildekor auf.[30] Innen ein neugotisches Holzrelief Christus am Ölberg.[31]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
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Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 249–265.
  • Walter Rieck: Kulturgeographie des Triestingtales. Dissertation. Universität Wien, Wien 1960, ÖNB, OBV.
  • Erwin Schilder: Berndorf – Vergangenheit und Gegenwart. Stadtgemeinde, Berndorf 1975, OBV. – Darin insbesondere Ausfaltblatt nach S. 127.
  • Walter Rieck: Die bauliche Entwicklung der Stadt Berndorf und der Berndorfer Metallwaren-Fabrik. (Baualterplan). Entnommen Heft 4 der Kulturgeographie des Triestingtales (ÖTK-Sektion Triestingtal), OBV.
  • Peter Philipp Czernin: K. u. K. Arbeiter- und Fabriksstadt Berndorf/NÖ. Das österreichische Musterbeispiel der Wechselwirkung zwischen Industrie- und Stadtentwicklung. Dissertation. Technische Universität Graz, Graz 1978, OBV.
  • Rudolf Kolowrath: Ludwig Baumann. Architektur zwischen Barock und Jugendstil. Compress-Verlag, Wien 1985, ISBN 3-215-06284-4.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Berndorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 255.
  3. 1 2 3 4 5 Rieck: Die bauliche Entwicklung.
  4. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 252–254.
  5. Kolowrath: Ludwig Baumann. S. 63.
  6. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 284.
  7. 1 2 Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 193.
  8. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 196.
  9. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 287.
  10. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 282.
  11. 1 2 Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 283.
  12. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 230–235.
  13. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 193, 254.
  14. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 198.
  15. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 259.
  16. Kolowrath: Ludwig Baumann. S. 61, 70.
  17. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 249–252.
  18. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 260.
  19. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 198–199.
  20. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 256.
  21. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 196.
  22. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 200.
  23. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 261.
  24. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 287.
  25. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 281.
  26. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 210.
  27. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 268.
  28. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 265.
  29. Infotafel am Fuß des Turms
  30. Helene Schießl, Erwin Schindler: Berndorfer Gemeindechronik. Hrsg.: Stadtgemeinde Berndorf. 2000, S. 256.
  31. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 263.
  32. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Anmerkungen

  1. Die in Schilder: Berndorf – Vergangenheit und Gegenwart, S. 130 getroffene Aussage 1911/12: Arbeiterwohnsiedlung in „Vierhaus“ dürfte sich auf die Monografie Berndorfer Metallwarenfabrik Arthur Krupp A.G. (Reißer, Berndorf/Wien 1926, ÖNB) beziehen. Da Rieck diese Arbeit in seiner Dissertation als berücksichtigt nennt, hätte er bei Zutreffen der Aussage diese in den Baualterplan einfließen lassen.