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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Leonhard im Pitztal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Leonhard im Pitztal enthält die 13 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Leonhard im Pitztal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche Mariahilf und Friedhof in Plangeross
ObjektID: 19512
Plangeross 13
Standort
KG: Pitztal
Der Barockbau wurde anstelle eines Vorgängerbaues 1765 errichtet und 1778 geweiht. Der optische Eindruck wird durch den gedrungenen, massigen Ostturm mit Pyramidendach bestimmt. Das Langhaus ist dreijochig mit Rundbogenfenstern, der Chor eingezogen und westlich ein Vorjoch angebaut. Innen quadratisches Schiff mit Platzlgewölbe auf Pfeilern und korbbogiger Triumphbogen. Der Altarraum ist dreiseitig geschlossen, die Empore ruht auf Rundsäulen. Die Deckenmalerei stammt von Wolfram Köberl aus dem Jahre 1976.[2] Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben, der 1778 urkundlich erwähnt wurde.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard
ObjektID: 19498
Sankt Leonhard im Pitztal 49
Standort
KG: Pitztal
Die Pfarrkirche hl. Leonhard wurde urkundlich 1485 erwähnt, eine Weihe erfolgte 1666. Nach 1762 erfolgte ein Umbau, darauffolgend die Weihe 1778. Der einfache Bau hat Rundbogenfenster und einen eingezogenen, polygonalen Chor, der Nordturm zweibahnige Fenster und ein Zeltdach. Über dem dreijochigen Langhaus und dem Chor Tonnengewölbe mit Stichkappen über Pilastern. Rundbogiger Triumphbogen und zweigeschoßige, hölzerne Empore. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben.[4]

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Expositurkirche hl. Josef und Friedhof in Zaunhof
ObjektID: 19520
Zaunhof 36
Standort
KG: Pitztal
Die einfache Barockkirche im Weiler Zaunhof wurde 1775 errichtet und 1778 geweiht. Das Bauwerk besteht aus einem Langhaus mit schmälerem, nördlichen Vorjoch und einer kleinen Vorhalle an der Nordfassade. Der Südturm besitzt rundbogige Schallfenster und einen durch Gesimse abgesetzten achteckigen Aufsatz mit Laterne. Das Deckengemälde wurde 1978 von Wolfram Köberl gefertigt.

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Friedhof und Kapelle
ObjektID: 19499

Standort
KG: Pitztal
Der Friedhof wurde 1485 urkundlich erwähnt.[5] Die Totenkapelle stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts,[6] laut lokalem Kirchenführer wurde die Kapelle im Jahr 1700 errichtet. Im Inneren befinden sich unter anderem vier Leinwandbilder mit Allegorien über den Tod. Im Zuge der Pfarrkirchenrenovierung Anfang der 1990er wurde das ehemalige „Buenhaus“ in eine Totenkapelle umgebaut. Im selben Zeitraum wurde auch der Friedhof renoviert und ein Kriegerdenkmal errichtet.[7]

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Wallfahrtskirche hl. Maria am Bichele mit 20 Stationsbildstöcken
ObjektID: 19500

Standort
KG: Pitztal
Die Wallfahrtskirche hl. Maria am Bichele wurde im 19. Jahrhundert zwischen 1828 und 1830 errichtet, davor stand an selber Stelle eine im frühen 17. Jahrhundert errichtete Kapelle. Die Kirche hat ein hohes langes Schiff und einen schmäleren, dreiseitig schließenden Chor. Auf dem geschmiegten Satteldach steht ein kleiner, offener Dachreiter. Die Fassaden haben eine gemalte Faschengliederung und hochrechteckige Fenster. Im Giebelfeld befindet sich ein Oculus mit der Bauinschrift 1830.[8] Die 20 Bildstöcke stammen vom Anfang des 20. Jahrhunderts.[9]

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Marienkapelle in Bichl
ObjektID: 19501

Standort
KG: Pitztal
rund geschlossen, flache Tonne, geschnitztes Mariengnadenbild[10]

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Mariahilfkapelle in Enzenstall
ObjektID: 19505

Standort
KG: Pitztal
Bau flachrund geschlossen, Tonne; Altararchitektur ca. aus 1700, Marahilf-Bild aus dem 19. Jahrhundert[10]

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Kapelle Köfels
ObjektID: 19507

Standort
KG: Pitztal
Altar aus dem 19. Jahrhundert, volkstümliche Pietà[10]

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Kapelle Piösmes
ObjektID: 19510

Standort
KG: Pitztal
Altar um 1800, Ecce-Homo-Bild, an der Straße steht zudem eine lebensgroße Leonhardsfigur aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts[10]

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Kapelle Wiese
ObjektID: 19519

Standort
KG: Pitztal
Bau aus dem 18. Jahrhundert, klassizistischer Marienaltar[10]

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Josefskapelle in Zaunhof
ObjektID: 19522

Standort
KG: Pitztal
Bau aus dem 19. Jahrhundert, Bild der Heiligen Familie ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert[10]

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Kapelle Neurur
ObjektID: 19509

Standort
KG: Pitztal
Bau bezeichnet mit 1904[10]

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Lourdeskapelle in Schußlehen
ObjektID: 19515

Standort
KG: Pitztal
Bau bezeichnet mit 1684[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Leonhard im Pitztal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche Maria Hilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  3. Friedhof Plangeross. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  4. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Leonhard. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  5. Friedhof St. Leonhard. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2015.
  6. Friedhofskapelle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2015.
  7. St. Leonhard im Pitztal-Tirol (= Christliche Kunststätten Österreichs. Nr. 365), Seite 4, Verlag St. Peter, Salzburg 2001
  8. Franckenstein, Wiesauer: Wallfahrtskirche hl. Maria am Bichele, Marienkapelle auf dem Kalvarienberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2015.
  9. Bildsäule, 20 Stationsbildstöcke zur Wallfahrtskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. April 2015.
  10. 1 2 3 4 5 6 7 8 Dehio Tirol, Wien, 1980, S. 676
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.